Christof-G
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Der Kentmere 100 gefällt mir immer besser, je länger ich ihn verwende. Aber er ist leider wegen des Trägers keine gute Wahl für die Umkehrentwicklung.
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Das ist mir anfangs mit dem Rollei-Infrarot 400 auch passiert - den darf man beim Umkehren einfach nur mit Samthandschuhen anfassen und muß ihn wie ein rohes Ei handhaben.Ich weiss es auch nicht, hatte dies selber schon bei dem Rollei-Superpan 200 (die Schicht hing in Fetzen in der Lösung).
Ich habe heute (stilecht in einer 1988er 600-ml-Plastimat-Dose mit jeweils 330 ml Bad in Rotation) meine ersten drei Fomapan-100-Rollfilme entwickelt. Die "absolute Zeit" wird uns hier nicht viel bringen (da ich noch von meinen Dokumol-Vorräten zehre und noch nicht auf Ilford PQ umgestiegen bin) - aber der "relative" Unterschied zum Kleinbildfilm (den ich in einer Jobo-1510-Dose bei plusminus 220 ml Bädervolumen rotieren lasse) ist frappierend:In Sachen Foma-Rollfilme .....also ich habe (mal wieder) gar keine Probleme mit einem gerade entwickelten 400er, den ich hier zeige!
Ich würde gern noch mal in die Runde fragen, was man für eine etwas höhere Dichte des Dias unternehmen kann?Ja, aber 1+4 verdünnt, aber OHNE Natriumthiosulfat! dito für SD (nehme aber dafür frische Lösung, nicht den FD, der bei mir noch 5 Gramm Kaliumbromid pro Liter enthält





Lieben und herzlichen Dank für diesen Erfahrungebericht, der diesen Faden sehr bereichert!!Wieder drei Filme und zwei Teststreifen weiter schält sich bei mir heraus, daß Fomapan 100-Negativfilm sich genausogut umkehren zu lassen scheint wie der offizielle R100-Diafilm.
Allerdings würde ich den R100 Neueinsteigern sehr empfehlen:
Möchte man den Adox Scala 50 verwenden und hat sich auf ihn eingestellt, dürfte sich HR-50-Meterware sehr empfehlen: 30,5 Meter sind momentan noch preiswerter als die gleiche Portion Fomapan R100.
- An ihm kann man so sicher wie an keinem anderen Film, den ich probiert habe, das Bleichergebnis beurteilen: die hellgelbe Färbung, die der Film danach haben soll, ist unverkennbar. Klar, man sieht nur die äußerste Wicklung in der Spirale, aber bislang hat das bei mir gereicht. Bei den anderen Filmen muß man bei der mittelgrauen Färbung schon genauer hingucken. Das hätte mich am Anfang verunsichert.
- Der R100 scheint mir sehr gutmütig zu reagieren auf Schwankungen bei der Erstentwicklungszeit: Liegt man dort daneben, gerät der Film zwar nicht mehr optimal, aber er ist wenigstens nicht gleich komplett vergeigt.
- Ähnliches gilt bei der Belichtung in der Kamera: Der Belichtungsspielraum des R100 scheint mir erheblich größer zu sein als der eines Farb-Diafilms. Abermals: Versehentlich eine oder anderthalb Blenden über- oder unterbelichtet sieht das Bild zwar womöglich nicht mehr ideal aus - aber komplett versaut ist es deswegen noch nicht.
Ob der Scala andere oder bessere Ergebnisse liefert als der R100, habe ich noch nicht ausprobieren können.
Hallo Klaus,
gerne werde ich die Rezepte, die ich gefunden habe, hier teilen. Die Erkenntnis, dass der Zusatz von kondensierten Polyphosphaten die Haltbarkeit von Bleichbädern auf Kaliumpermanganat/Schwefelsäure-Basis deutlich verbessert, stammt aus einer Patentanmeldung von Agfa-Gevaert (DE1985530C1).
Folgende Rezepte habe ich dazu gefunden:
1.
dest. Wasser 700 ml
Kaliumpermanganat 2 g
M 19 (Natriumkaliumhexametaphosphat),
bzw. Foto-Calgon 20 g
Schwefelsäure 15 % 40,5 ml
dest. Wasser auf 1000 ml
pH-Wert 1,4 – 1,6
Anm.: Die Bezeichnung „ Natriumkaliumhexametaphosphat“ ist wahrscheinlich nicht korrekt, richtig dürfe „ Natriumhexametaphosphat“ sein.
Als Bleichzeit wurden 5,5 Min. bei 20° C angegeben. Das Bad soll angeblich mehrere Monate ohne Ausscheidung von Braunstein stabil sein.
2.
2.1
dest. Wasser 425 ml
Schwefelsäure 15 % 75 ml
Foto-Calgon 10 g
2.2
dest. Wasser 500 ml
Kaliumpermanganat 1,7 g
Beide Lösungen 2.1 und 2.2 werden nach dem vollständigen Auflösen der Substanzen zusammengegossen. Als Bleichzeit werden 7,5 Min. angegeben. Auch hier wird eine Haltbarkeit von mehreren Monaten angegeben.
Viele Grüße, Jochen