Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks .....

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  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #21
Ja prima, danke für die Antworten. Ich sehe gerade in der App "Massive Dev Chart" von Digitaltruth ,die ich als Timer verwendet hatte, kann man die Temperatur eingeben und erhält dann eine neuberechnete Entwicklungszeit. Sehr nahe an den beiden vorgeschlagenen Kompensations-Charts.
@Klaus: Was ist das Problem mit dem Fomapan-Filmträger in der Rondinax 60?
 
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #22
(....) Was ist das Problem mit dem Fomapan-Filmträger in der Rondinax 60?

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EDIT!!! BITTE IN SACHEN FOMAPAN FILME UND RONDINAX 60 POST 32 BEACHTEN!!!
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...Dass die Foma Filme leider die lichtsichere Filmvorratskammer der Rondinax 60 nicht "treffen" und sich einfach nur verheddern!

Du ziehst dann nicht nur den Träger, sondern auch den Film mit heraus!

So gut die Dose mit anderen Filmen auch funktioniert ... mit Foma klappt das nicht!

Das Problem ist im Netz im Forum bekannt und auch hier im Forum! ... Frag mal OZ75 ... der hat das versucht ... erfolglos.

Natürlich gibt es da auch einen Workaround .... Du kannst natürlich den vom Träger abgelösten Film in einem Dunkelsack in die Kammer einschieben und die dann schließen! Den Rest kannst Du dann "normal" bei Licht machen ... nur .... dann kannst Du im Grunde auch gleich eine "normale" Entwicklungsdose nehmen ....wobei .... ein VORTEIL bleibt natürlich auch bei diesem Workaround .... nämlich dass Du für einen Rollfilm mit NUR 250ml Chemieansatz auskommst ... je nach Standard-Dose brauchst Du sonst mindestens 500ml ..... 😊

Noch ein Tipp!!

Bei der "60" kommt es DRINGEND darauf an, dass die Blattfeder, die beim Aufsetzen des Deckels auf den Filmträger drückt, ausreichend "stramm" drückt! Ist die ausgeleiert oder verbogen (das kommt leider oft vor!) dann funktioniert das Dingen leider AUCH NICHT!

Wenn sie in Ordnung ist, dann ist sie klasse!!!

Grüße und viel Erfolg

Klaus

P.S. Es ist IMMER und DRINGEND dazu zu raten TROTZDEM einen Dunkelsack in der Hinterhand zu haben!!! Bei der Rondinax 35 weniger, aber bei der 60 sollte man bei Schwierigkeiten immer die Sicherheit haben, den ganzen Kram in einem Dunkelsack zu sichern!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #23
Hallo Klaus hast du Lust mir eine Zeichnung zu machen ? Ich hab hier eine Rondinax 60. Es fehlt dieses zweifluegeligeeinfaedelungsdingens welches den Film in die Spirale gleiten laesst....Breite kann ich mir denken, aber wie lang sind die "Führungsflügel" und wie lang sind die Schlitze an den Fluegeln ? Ich moecht mir da was zurechtdengeln aus Alublech.
Gruss
Hartmut
 
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #24
Hallo Klaus hast du Lust mir eine Zeichnung zu machen ? Ich hab hier eine Rondinax 60. Es fehlt dieses zweifluegeligeeinfaedelungsdingens welches den Film in die Spirale gleiten laesst....Breite kann ich mir denken, aber wie lang sind die "Führungsflügel" und wie lang sind die Schlitze an den Fluegeln ? Ich moecht mir da was zurechtdengeln aus Alublech.
Gruss
Hartmut

Ja natürlich habe ich unbändige LUST, Dir eine Zeichnung zu machen .... aber ..... ich helfe Dir mal besser mit Maßen ... das ist auch
noch genug Umstand für mich!🤣

Ich vermute dein "DINGENS" ist der Filmschlitten, der leider nicht selten leider fehlt .... ich habe selber mal eine solche 60er deswegen
zurückgeschickt!

Bild - 0.jpg

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Bild - 2.jpg

Bild - 3.jpgBild - 4.jpgBild - 5.jpgBild - 6.jpgBild - 7.jpgBild - 9.jpgBild - 10.jpgBild - 11.jpgBild - 12.jpgBild - 13.jpg

NACHFERTIGUNG:

Ich glaube ehrlich gesagt NICHT, dass Du da mit Alublech eine reelle Chance hast!
Bedenke, dass die Emulsion des Filmes darüber rutscht ! Fraglich ist, ob Aluminium eine ausreichende
Chemiefestigkeit hätte und bedenklich ist, dass Aluminium nun wirklich lichtreflektierend und nicht
lichtschluckend ist.

Das Teil ist schon sehr "geschwungen" geformt und überaus kompliziert nachzufertigen! Es sollte tatsächlich
auch lichtschluckend SCHWARZ sein!

Meine Idee ist eine andere!

ABS Kunststoffplatte - Schwarz- 100x49cm-Stärke 1-2-3-4mm- Einsetig Schutzfolie | eBay.de

Das sind schwarze ABS-thermoplast-Kunsstoffplatten, aus denen ich schon so einiges erfolgreich nachgebaut habe ... zuletzt nicht mehr lieferbare Negativbühnen für einen Großformat-Vergrößerer.

Diese Platten sind sehr gut Warmformbar (biegbar und sogar tiefziehbar) besser noch als Plexiglas!
Warm sind sie sogar schweißbar!!

Mit Heißluft erwärmt lassen sie sich klasse um einen Biegeklotz legen oder in einem Napfwerkzeug tiefziehen.
Kalt ist das Material klasse spanbar, kann gebohrt, gesägt, geschliffen usw. werden.
Kalt ist das Material super fest (ähnlich wie Bakelit).
Ich könnte mir vorstellen, mit 1mm Material zu Werke zu gehen ... erfordert viel Geschick!
Die beiden Gelenkzapfen können mit vorgewärmten Draht in das Material eingeschmolzen werden.
 
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #25
NACHTRAG!

Zu beachten ist auch noch, dass der Schlitten stark "ballig" auszuführen ist! Der Film muss nämlich beim Einlauf in die Spindel
zur Trägerseite hin aufgewölbt werden, damit er sich beim Einspulen verschmälert iund dann In der Spule wieder auf volle Breite
ausfaltet!!! Die Mitte des Schlittens ist deswegen 7,5mm dick, am Rand aber nur ca. 1mm. Ein Blech (respektive Kunststoffplatte)
müsste also in dieser Art gewölbt ausgeführt werden! Ich sage nicht UNMÖGLICH ... aber doch AMBITIONIERT das nachzufertigen!
Das mus auf jeden Fall mit einem Opferfilm ausprobiert werden .... VIEL ERFOLG!

Grüße

Klaus
 
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #26
Super - Vielen Dank. Damit kann ich was anfangen, hab auch noch einen "Schlitten" aus der kleinen Rondinax 35 als Vorbild - die ich sehr gern benutze.
Mal schauen ob das halbe Jahr am Schraubstock vor langer langer Zeit sich noch mal "auszahlt".
Wenn ich mir dann den ersten Foma 100 reingezogen habe werde ich berichten.
Gruss
Hartmut
 
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #27
Hallo Hartmut,

Handwerkliches Geschick zahlt sich nicht nur aus, es macht einfach Spaß, Sachen zu reparieren, anzupassen,
neu zu erfinden usw..😊

Tatsächlich bringt mich dieser alte (neu aufgewärmte) Faden gerade auch schon wieder auf verrückte Ideen ....
Ich könnte die Rondinaxen doch tatsächlich auch mal mit in den Urlaub nehmen ....🧐
Je länger ich über den Quatsch nachdenke, desto weniger "unmöglich" erscheint mir das inzwischen ....
Interessant ist dann mal eine Option, ein Gerät zu schaffen, mit dem bei minimalem Packmaß maximal gute
digitalisierung (unterwegs) möglich ist ......😂😊

Geht nicht .... gibt's nicht! Machst'e was, passiert auch was!😊

Grüße und hau rein!😊

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #28
....dann konstruier doch mal eine "Reisenax", "Faltinax" , "Flachinax" oder "Klappinax" fuer die 3D Druckergemeinde....😉
Hartmut
 
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #29
....dann konstruier doch mal eine "Reisenax", "Faltinax" , "Flachinax" oder "Klappinax" fuer die 3D Druckergemeinde....😉
Hartmut
Klar! Mach' ich! Und mit Photographieren höre ich dann ganz auf! Keine Zeit mehr!😞
 
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #30
...Dass die Foma Filme leider die lichtsichere Filmvorratskammer der Rondinax 60 nicht "treffen" und sich einfach nur verheddern!

Du ziehst dann nicht nur den Träger, sondern auch den Film mit heraus!

So gut die Dose mit anderen Filmen auch funktioniert ... mit Foma klappt das nicht!

Das Problem ist im Netz im Forum bekannt und auch hier im Forum! ... Frag mal OZ75 ... der hat das versucht ... erfolglos.

Natürlich gibt es da auch einen Workaround .... Du kannst natürlich den vom Träger abgelösten Film in einem Dunkelsack in die Kammer einschieben und die dann schließen! Den Rest kannst Du dann "normal" bei Licht machen ... nur .... dann kannst Du im Grunde auch gleich eine "normale" Entwicklungsdose nehmen ....wobei .... ein VORTEIL bleibt natürlich auch bei diesem Workaround .... nämlich dass Du für einen Rollfilm mit NUR 250ml Chemieansatz auskommst ... je nach Standard-Dose brauchst Du sonst mindestens 500ml ..... 😊

Noch ein Tipp!!

Bei der "60" kommt es DRINGEND darauf an, dass die Blattfeder, die beim Aufsetzen des Deckels auf den Filmträger drückt, ausreichend "stramm" drückt! Ist die ausgeleiert oder verbogen (das kommt leider oft vor!) dann funktioniert das Dingen leider AUCH NICHT!

Wenn sie in Ordnung ist, dann ist sie klasse!!!

Grüße und viel Erfolg

Klaus

P.S. Es ist IMMER und DRINGEND dazu zu raten TROTZDEM einen Dunkelsack in der Hinterhand zu haben!!! Bei der Rondinax 35 weniger, aber bei der 60 sollte man bei Schwierigkeiten immer die Sicherheit haben, den ganzen Kram in einem Dunkelsack zu sichern!
Vielen Dank Klaus,
da könnte man sonst sicher die Krise kriegen. Also mit Fomapan 120 doch wieder in den Heizungskeller und in die Jobo-Dose damit. Schade, der Film ist einer der preiswertesten.
 
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #31
Vielen Dank Klaus,
da könnte man sonst sicher die Krise kriegen. Also mit Fomapan 120 doch wieder in den Heizungskeller und in die Jobo-Dose damit. Schade, der Film ist einer der preiswertesten.
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EDIT: BITTE IN SACHEN FOMAPAN-FILME UND RONDINAX 60 POST 32 BEACHTEN!!! ES GEHT DOCH!!!
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.... ich habe ja über FOMA-SW Filme schon einiges geschrieben .... Die Filme sind meiner Meinung nach sehr gut ... die Entwicklungsanweisungen von Foma sind eine Katastrophe! Ich arbeite sehr gerne mit Foma ... 135 /120 und Planfilm.
Ich entwickele FOMA anders!

Entwicklung von Fomapan Filmen in der Rondinax 60:

In Netz hat sich breit gemacht, dass man Foma 120er filme gar nicht in der R 60 entwickeln kann .... nun ....
Ich habe nachgedacht ... natürlich geht das ..mit einem einfachen Trick:

Die Filme haben einen so ungünstigen Drall, dass sie den Eingang der Rollkammer einfach nicht treffen ... LEIDER!

Das Einzige, was man mit Foma-Rollfilmen also im Dunkelen machen muss, ist, sie MANUELL eben in die Rollkammer
einzulegen (das geht prima im Dunkelsack!)

Dann die Kammer zudrehen ... den Rest dann wieder bei Licht bzw ganz normal:

Und so geht das:

Kurzvideo: (zum Anschauen muss man eingeloggt sein!)

Anhang anzeigen 20260220_205137_1.mp4

Den Film -wie gezeigt- in die Rollkammer einsetzen, die Rollkammer lichtdicht zudrehen und ab da bei LICHT normal weitermachen!
Am Ende des Videos nur noch den Deckel der R 60 aufsetzen und den Film aufspulen.

Warum nicht gleich eine JOBO nehmen?

Ganz einfach! Für eine normale Kippentwicklung muss bedeckend gearbeitet werden! Für einen 120er Film muss dann ca 500ml Chemie angesetzt werden! Die Rondinax arbeitet aber mit 200ml bis 250ml. So sparst Du zumindest Geld für Photochemikalien.

Warum ich TROTZDEM inzwischen i.d.R. mit meinen JOBOs arbeite erklärt sich damit, dass ich inzwischen eine Rotationsmaschine
gebaut habe und so tatsächlich in einer normalen Dose mit auch nur 250ml arbeiten kann .... außerdem ist das komfortabeler, als
da händisch zu rotieren!

Ich finde die Rondinaxen einfach genial bzw. genial einfach!😊

Grüße, viel Erfolg und viel Spaß

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #32
Vielen Dank Klaus,
da könnte man sonst sicher die Krise kriegen. Also mit Fomapan 120 doch wieder in den Heizungskeller und in die Jobo-Dose damit. Schade, der Film ist einer der preiswertesten.
KOMMANDO ZURÜCK!!!

FOMAPAN Rollfilme gehen DOCH in der RONDINAX 60!!!


Es hat mir ja keine Ruhe gelassen .... Warum GENAU machen eigentlich die FOMAs in der R 60 Probleme???

Nun habe ich ZWEI von den Dingern und seit einiger Zeit auch einen FOMA 100 Typ 120 DUMMY-Film ..... gut für den Test.

Erstaunlich! In der ersten R60 macht der Foma die bekannten Probleme ... er will nicht in die Rollkammer! Er klemmt!
Zweiter Versuch mit der anderen R 60 ... und ... man staune ... er flutscht so, als wenn's nie Probleme gegeben hätte!


WAS IST DA LOS???

Wo GENAU liegen denn die Unterschiede beider Rondinaxen (möglicherweise ganz unterschiedliche Baujahre???)

Ich finde die Ursache!!!

Erste Rollkammer:


20260223_203151.jpg

12,3mm Eintrittsspalt für den Rollfilm ...

Zweite Rollkammer:

20260223_203132.jpg

Hier satte 14,5mm Eintrittsspalt für den Rollfilm!

DAS IST NICHT MEHR TRIVIAL!

Ich vergleiche beide Kammern genau .... es ist die schließende Seite, die bei der problemfreien
Kammer gute 2mm weiter zurückliegt, als bei der problembehaften Kammer!

Offensichtlich wurde die Konstruktion da DOCH MAL VERBESSERT!

Die Lösung des Problems schafft ein Dremelwerkzeug!

VORSICHT!!! Die Rondinax ist ein Präzisionsgerät und die Kante ist schräg angefast! Der Eintrittskeil muss
in seinem Winkel möglichst genau erhalten bleiben! Die Kante also mit Feingefühl und mit der
gegebenen Schräge zurückschleifen, bis sich 14,5mm ergeben!

Ergebnis:

Bild - 4.jpg

Mit der so nachgearbeiteten Wickelkammer lässt sich der FOMA 100 bilderbuchmäßig mit beiden
Rondinaxen einspulen und kann jetzt bei Tageslicht an den Riemen geklippt werden!

20260223_205231.jpg

Deckel wieder drauf, Kammer wieder öffnen und LOS!

WICHTIG!!!

Die Andruckfeder im Deckel darf nicht ausgeleiert sein, muss feste auf den Filmträger drücken! Ist der Film in
die Dose eingelegt, dann muss sich bei verriegelter Dose der Deckel leicht anheben! Tut er das nicht,
dann drückt die Blattfeder auch nicht auf den Filmträger! Dann vorsichtig zurechtbiegen (NICHT ABBRECHEN!!!)

Grüße und viel Spaß mit FOMA und der R60! 😊

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #33
Es gibt im übrigen auch von Minox eine Tageslichtentwicklungsdose:



Dieses schöne Spielzeug hat mir mein Vater hinterlassen, allerdings ohne die dazu gehörende Minox-Kamera, die ich demnächst noch erwerben muss. Aber es ist schon erstaunlich, was in Deutschland einmal abging. Das heutige Manna-Zeitalter ist dagegen richtig trostlos tot.
 
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #34
Ja toll Klaus! Ich habe meine (bis jetzt unbenutzte) Rondinax 60 gleich mal nachgemesse und über 14 mm gefunden. Vielleicht ist das Problem schon gelöst.
Vielen Dank für die Mühe da du selbst ja inzwischen "rotierst".
 
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  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #35
Ja toll Klaus! Ich habe meine (bis jetzt unbenutzte) Rondinax 60 gleich mal nachgemesse und über 14 mm gefunden. Vielleicht ist das Problem schon gelöst.
Vielen Dank für die Mühe da du selbst ja inzwischen "rotierst".
Hallo Michael,

Ich gehe davon aus, dass Du da eine "unproblematische" R60 hast! Ich habe meine "Beiden" noch einmal SORGFÄLTIG
hinsichtlich der Gehäuse untersucht uind tatsächlich KEINE Unterschiede festgestellt. Nur die Rollkammern waren unterschiedlich ... jetzt sind sie identisch.

Achte einfach darauf, dass die Kammmer vollständig geöffnet ist (also auf Stellung "2") wirklich bis zum Zeigeranschlag gedreht ist, wenn Du den Film einlegst.

NOCHWAS: Die Filmträger mit Gefühl und SENKRECHT nach unten (TISCHKANTE!) aus der Dose herausziehen! Dabei die Zählspur beobachten! Wenn die 6x6 Spur (MITTE!) in Richtung 12 kommt, dann langsam ziehen und bei Widertand NICHT weiterziehen!
Es ist nicht gut, den Klebestreifen so abzureißen, weil sich dabei das Filmende (eigentlich ja der Filmanfang 😊) wieder aus der Kammer herausziehen kann. Insbesondere bei 6x9 Belichtung kann dann Aufnahme "1" schon Licht kriegen!
Bei Widersatnd weißt Du dann, dass der Klebestreifen erreicht ist! Dann Kammer schließen "Position 1", Deckel ab und Filmträger
vorsichtig händisch vom Film ablösen!

Tipp: Der Klebestreifen darf ruhig am Film bleiben!! Einfach umkleben! der Klebestreifen stört den entwicklungsprozess NICHT!
Es ist eher mal GEFÄHRLICH, den mühselig abzuknibbeln, dabei am Ende noch versehentlich die Kammer aufzudrehen und den kompletten Film dabei zu ruinieren! ERGO, Klebestreifen einfach dran lassen!

Grüße und viel Spaß mit dem tollen Teil!

Klaus

P.S. Dass diese AGFA-Idee plagiiert wurde, ist im Grunde zwar o.k. (Die Patente sind lange abgelaufen) .... ich hätte mir aber
schon gewünscht, dass ARS IMAGO das nicht als Eigenleistung ausgegeben hätte!


DIE ORIGINALE SIND IMHO BESSER!!

Nicht nur aus nostalgischen Gründen🥰, sondern weil die RONDINAXEN mit deutlich weniger Chemie auskomen!!!
 
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #36
Hallo Klaus,
danke für die guten Tipps. Manchmal steckt der Fehlerteufel in den kleinen Dingen, bei meiner Rondinax 36U habe ich es tatsächlich geschafft den Film "verkrumpelt" einzuspulen. Der alte Kodak Technical Pan mit dem "Estar" Träger hat wohl eine andere Spannung als neue Filme. Naja, ich hatte nur 12 Bilder von der Rolle eingespult. Es ist prima wie du hier deine Erfahrungen weitergibst.
 
  • Agfa RONDINAX Tageslicht-Entwicklungstanks ..... Beitrag #37
Hallo Klaus,
danke für die guten Tipps. Manchmal steckt der Fehlerteufel in den kleinen Dingen, bei meiner Rondinax 36U habe ich es tatsächlich geschafft den Film "verkrumpelt" einzuspulen. Der alte Kodak Technical Pan mit dem "Estar" Träger hat wohl eine andere Spannung als neue Filme. Naja, ich hatte nur 12 Bilder von der Rolle eingespult. Es ist prima wie du hier deine Erfahrungen weitergibst.
Tatsächlich ist das sehr erstaunlich! Mit der 35 U hatte ich noch nie Probleme. Schau mal bitte GENAU, ob da alles fluchtet bzw. ob das Ding auch richtig zusammengebaut ist??!

Die Spindel muss GANZ GENAU mittig laufen, sonst kann das nicht funktionieren! Oft haben Vorbesitzer andere Dichtscheiben eingebaut (mit falschen Dicken) und dann läuft die Spindel außermittig.
Es ist übrigens normal, wenn am Spindelantrieb mal ein Tröpfchen Chemie austritt ... keine Panik ... das macht nix. Natürlich steht ja so ein Gerät nie auf einem Eichentisch im Wohnzimmer!😊
Die Filme unterscheiden sich immer hinsichtlich Drall, Steifigkeit usw. Je älter sie werden, desto steifer werden die Filmträger ... das merkt man übrigens bei "normalen" Spindeln für normale Dosen auch. Die Rondinaxen tolerieren da auf jeden Fall einiges ... machen
i.d.R keinen Ärger.
AGFA hatte da wirklich gute Ideen damals ... diese Dosen waren sehr erfolgreich und sind jahrzehntelang verkauft worden.
Die R60 ist die ältere der beiden, kam 1937 auf den Markt .... ein Jahr später dann 1938 die 35U.

Es gibt mehrere Nachbauten der Rondinaxen ... insbesondere die russische SPUTNIK Dose. Zuletzt eben die LAB-BOX (oben
referenziert) .... wie gesagt ....auch o.k. ..... ich find's nur nicht fair, so eine Idee einfach ungenannt als Eigenleistung zu vermarkten.

Grüße und viel Spaß

Klaus
 
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