AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait

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  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #1
Klaus-R
Klaus-R
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Hallo zusammen,

und wieder hat ein wirklicher Kamera-Klassiker seinen Weg zu mir gefunden ..... schon wieder vom Trödel und ich konnte diese alte Volkskamera der ausgehenden BOX-Zeit keinem anderen Schicksal überlassen. 😊

Wie üblich wird es nicht nur mein Gelaber geben, sondern natürlich auch Photos mit der Clack.
Zuvor aber kann ich Euch (auch wie immer) etwas Kamerageschichte nicht ersparen.

CLACK - 3.jpg

AGFA CLACK KAMERAGESCHICHTE

Ich mach's diesmal kurz, denn die AGFA CLACK ist die vielleicht am besten dokumentierte Volkskamera und es soll reichen hier mal die
wichtigsten Eckdaten zu listen:

-Produktionszeit: 1953-1964

-Gesamtstückzahl: mehr als 1,7 Millionen Stück
-Meniskus-Einlinsen-Objektiv F:11 / 95mm
-Fokussierung über Tiefenschärfe und Nahbereich-Vorsatzlinse (einschwenkbar)
-Rotationsverschluss (1/35s und B) EDIT: Mein Exemplar belichtet 1/60s
-Abblendfunktion auf F16 durch Lochblende (oder Gelbfilter .... je nach Baujahr)
-Anschluss für Drahtauslöser
-Anschluss und Haltekontakte für ein passendes Birnenblitztgerät (Clibo-Blitz)

-Film: Rollfilm Typ 120 (6x9cm)

Fortsetzung folgt:

Grüße und rettet Film

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #2
Die Clack kann also nicht gerade "viel".... und sollte sie auch nicht! Die Kamera kostete 1953 19,50-DM ....
wobei man diesen Betrag nicht unterschätzen sollte ..... vor dem Hintergrund der Zeit und den damaligen
Einkommensverhältnissen.

Firmen wie AGFA und KODAK brachten sehr einfach gehaltene Mittelformat-Kameras heraus, die quasi die Photographie für jeden ermöglichen sollten und niemanden überfordern sollten, der einfach nur "draufdrücken" wollte.

Warum Mittelformat?

Zwei Gründe sprachen für den damals noch populären Rollfilm Typ 120:

-Kontakt-Abzüge möglich und üblich
-technisch einfach realisierbarer manueller Filmtransport möglich

Das riesige 6x9 Filmformat hatte tatsächlich den Vorteil, dass man die Negative gar nicht vergrößern nusste,
sondern ganz einfach 1:1 auf Photopapier durchbelichten konnte. Der noch heute übliche Ausdruck "Abzug" stammt noch aus dieser Zeit .... also KontaktABZUG.

Leider war es so, dass die übliche Bildqualität der allermeisten Boxkameras noch nicht einmal für unvergrößerte Kontaktabzüge ausreichend war, wenn man auch nur minimal kritisch in Sachen Randschärfe oder Vignettierung war .... die einfachen Meniskus-Einlinsen-Objektive ließen einfach nichts "Vergrößerungsfähiges" zu.

Die Bildqualität zweier zypischer Box-Kameras habe ich ja hier mal aufgezeigt:

KLICK:



KANN DIE AGFA CLACK DA MÖGLICHERWEISE MEHR?

Wir werden sehen!

Stay Tuned

Grüße und rettet Film

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #3
BEDIENUNG der AGFA CLACK:

Ein Blick in das Kameragehäuse offenbart, welchen FILM die Clack gerne möchte: 😊
Der AGFA ISOPAN war ein orthopanchromatischer 17 DIN (ISO 40) SW-Film.🤨

Klassischer orthochromatischer SW-Film war absolut rotblind, konnte sogar bei Rotlicht im Photolabor hantiert werden.
Moderner panchromatischer Film sieht alle sichtbaren Wellenlängen und setzt sie korrekt in Grauwerte um. Der ISOPAN war also ein nur "teilweise" rotblinder SW-Film .... irgendwo zwischen den Welten.

CLACK - 21.jpg

Diese 6x9 Kamera war also für ISO 40 Film so ausgelegt, dass unter DEFINIERTEN Tageslichtbedingungen damit einigermaßen "richtige" Belichtung resultierte. Gemeint waren "helles Tageslicht" und "Sonnenlicht"

Eben unter solchen Bedingungen waren mit der "CLACK" dann sog. "Momentaufnahmen" also "aus der Hand-Belichtungen" möglich.

Hilfreich war dabei immer schon die relative Fehlbelichtungstoleranz von SW-Negativfilmen.

Demenstsprechend hier die .... na sagen wir mal ....🤣🤣 IDIOTENSICHERE Bedienung der 95mm Optik:

CLACK - 17.jpg

OBEN: Nahbereich 1-3m Blende 11
Mitte: Fernbereich Blende 11
Unten: Fernbereich Blende 11+Gelbfilter = Blende16 (späte Modelle!)
Unten: Fernebereich Blende 16 (frühe Modelle)

Modelle:

Es gibt ganze zwei Modelle der Clack, die sich nur über die untere Einstellposition unterscheiden:

Frühe Modelle haben eine F:16 Lochblende.....
Späte Modelle haben einen Gelbfilter, der die Transmission ebenfalls auf Blende 16 reduziert, aber nicht für mehr Tiefenschärfe sorgt

Ich habe hier ein spätes Modell mit Gelbfilter....

GELBFILTER: Der Gelbfilter sorgt bei SW-Filmen für eine generelle Kontrastanhebung und verstärkte Himmelszeichnung

Die Gelbfilter-Clacks sind sofort daran zu erkennen, dass unten am Objektivrand nur noch "MADE IN GERMANY" zu lesen ist.


DER VERSCHLUSS:

CLACK - 18.jpg

Der Verschluss auf der anderen Kameraseite bietet nur zwei Einstellungsoptionen:

M- steht für Momentaufnahme ..... die Kamera belichtet 1/35s ..... (meine macht 1/60s!)
B- Steht für BULB - Belichtung. Der Verschluss öffnet so lange, wie der Auslöser (i.d.R. über Kabelauslöser auf Stativ) betätigt wird.

Es soll weitergehen ..... stay tuned ....

Grüße und rettet Film

Klaus
 
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  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #4
Film rein und los .......

CLACK - 20.jpg

Das Einlegen eines Typ 120 Rollfilmes ist wirklich kinderleicht bei dieser Kamera:

Das Kemaraunterteil lässt sich komplett vom Oberteil trennen und nach unten abziehen. Dann muss der leere Spulenkern, der immer in der ka

Kamera zu sein hat, von der Geber- auf die Nehmerseite montiert werden .... Film auf der Geberseite einlegen, einfädeln und bis zur START-Marke vorspulen.

CLACK - 23.jpg

CLACK - 22.jpg

CLACK - 24.jpg

NICHT WEITER DREHEN! Wer zu weit spult, riskiert, dass der Filmanfang Licht bekommt!
NIE in direktem Sonnenlicht hantieren, sondern den eigenen Körperschatten nutzen!

Kamera dann schließen und verriegeln!

Die Clack kommt OHNE jede Lichtdichtung aus, funktioniert nur mit Lichtfallen. Heute ist das klasse, weil keine Lichtdichtungen verschleißen können .... eine Clack ist immer lichtdicht!

Natürlich fällt jetzt auf, dass die Filmbühne merkwürdig "krumm" ist .... doch dazu später noch viel mehr!

CLACK - 25.jpg


Die AGFA CLACK hat den typischen ganz einfachen Backpaper-Schauloch Filmtransport.
Du spulst sehr vorsichtig bis zur 1 .... dann steht der Film exakt auf Filmfenster Bild1 .... dann die 2
usw..

Die Kamera hat leider KEINE Doppelbelichtungssperre!!! Du musst aufpassen, dass Du den Filmtransport nicht vergisst, andernfalls resultiert eine ungewollte Doppelbelichtung!

Ich empfehle bei solchen Kameras immer, den Film SOFORT nach jeder Aufnahme zu transportieren.

Immerhin hat die CLACK eine Sperrkupplung, die verhindert, dass der Transport-Knopf falschherum gedreht werden kann.

CLACK - 26.jpg

Immerhin hat die Kamera ein verschließbares Schauloch .... das war nicht selbstverständlich. Bei starker Sonneneinstrahlung kann es passieren, dass doch Licht seinen Weg auf die Filmemulsion findet.

Ähnliche Sicherheit bietet auch die AGFA-Kameratasche:

CLACK - 10.jpg

Es soll weiter gehen ..... stay tuned ...

Grüße und rettet Film

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #5
Belichtung mit der AGFA-CLACK ...... 🤨

Wie oben schon gesagt, resultieren mit der Kamera (hoffentlich!) einigermaßen brauchbare Filmbelichtungen
unter den beiden genannten Lichtbedingungen für Momentaufnahmen, bei ungefähr 2m Abstand mit dem CLIBO-Birnenblitz und bei definierten Langzeitbelichtungen.

NICHT MEINE WELT .... NICHT MEIN ANSPRUCH.

Kann man eigentlich mit dieser Kamera auch GENAU belichten???

Und ja .... natürlich geht das mit einfachen Tricks auch ganz exakt!

Voraussetzung ist natürlich ein Belichtungsmesser .... hier ein Beispiel .... 6€ vom Trödel:

CLACK - 12b.jpg


Aber was nützt das, wenn ich ja nur 1/30s, Blende 11 und Blende 16 zur Verfügung habe?

Ganz einfach ... wenn es zu hell wird, mit Graufiltern weiter abblenden!!!

Nun hat die CLACK ja aber nichtmal ein Filtergewinde ......!

EGAL .... es gibt ja die guten COKIN Filterscheiben ..... gar nicht teuer!

CLACK - 14.jpg

Ich habe mir den Lichtverlusst in Blendenstufen mal drangeklebt ...das geht schneller.🤣

Diese Filterscheiben halte ich (so nötig!) einfach vor die Optik.

Verschlusszeiten: Kürzer geht nicht! .... aber länger ist doch kein Ding!


Bei Schwachlicht muss die Kamera auf das oben gezeigte Stativ ..... komisch .... auch vom Trödel .... 2€.🤣

2X auf "M" ausgelöst = 1/15s
4X auf "M" ausgelöst = 1/8s

Schon 1/4s kann ich mit der "EIN UND ZWAN ZIG" Methode über "B" hinreichend genau realisieren:

METHODE 21:

Wer langsam die Zahl 21 ausspricht und so lange den Drahtauslöser festhält, hat genau 1s lang belichtet!

EIN UND ZWAN ZIG sind 4 Silben!

Wer nach "EIN" schon loslässt erreicht 1/4s
Wer nach UND loslässt erreicht 1/2s
Wer zweimal bis 21 zählt hat 2s .....usw ..... kein Mist .... das geht!😊🤨

Es soll weitergehen ....mit der Frage nach dem Warum .....🤣


Grüße und rettet Film

Klaus





 
  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #6
Warum Film? Warum gerade die AGFA CLACK .... so eine Bakelit-Billig-Knipse???
Kann die was, was 'ne Synchro BOX oder 'ne HOLGA-LOMO Plastik-Linsenknipse
nicht kann?

Also, warum das Photographieren in einer Zeit vor der eigenen Geburt (und ich bin nicht mehr ganz jung)
Spaß macht, kann und muss man inzwischen auch schon ganz junge Leute fragen, die die Film Zeit gar nicht mehr erlebt haben.

ES GIBT KEINE ANTWORT DARAUF!
Es macht einfach immer mehr Leuten Lönne, ein Photo auch mal anzufassen! Ja ... Photos waren früher zu allererst mal nass, wenn sie sichtbar wurden ... und wer will, kann das haute auch noch so erleben.

Tatsächlich würde ich die AGFA-Clack gerne anders "begründen" nämlich aus ihrer Zeit heraus und im Vergleich zu Vergleichbarem:

Fast alle dieser Bakelit-Blech-Bomber konnten nämlich eines NICHT .... und das war eine vergrößerbare, dem Mittelformat HEUTE würdige Bildqualität liefern.
Ich nehme es vorweg .... die CLACK kann das! Warum sie das kann, zeige ich auch noch.

Warum nicht eine der bekannt sehr guten Faltkameras für 6x9 nehmen, die ebenso nostalgisch sind, die messerscharfe Anastigmat oder Tessar Objektive bieten, genaue Fokussierung, präzise Belichtungsoptionen usw .....???

Nun ... alle diese Faltkameras, von denen ich hier schon mehrere vorgestellt habe liefern 1a ab, haben aber alle Normalobjektive ... will sagen 105mm oder 110mm Objektive

Die AGFA CLACK hat ein 95mm Weitwinkel Objektiv (vergleichbar mit KB 38mm!)

Eben diese Brennweite macht die CLACK ziemlich einzigartig. Die Chance, für praktisch gar kein Geld mit dieser kompakten Kamera Weitwinkel auf 6x9 zu knipsen macht diese Billigknipse auch heute noch ziemlich interessant!

Bildqualität:

Praktisch alle BOX-Kameras der Zeit liefern eine nicht wirklich diskutabele Bildqualität ab, die schon bei Kontakt-Prints auffällig schlecht ist und an den Grenzen der Meniskus Optik scheitern...

Kann man mit einer einzigen Linse scharfe Bilder machen?

Ja geht! Man kann sogar ohne Linse scharfe Bilder machen ..... wenn man mit einer Lochkamera viel Zeit hat und sich das Motiv nicht bewegt!

Tatsächlich lassen sich die wichtigsten Abbildungsfehler normaler Sammellinsen ganz ordentlich ankorrigieren .... natürlich NUR bis zu mäßigen Lichtstärken .... für 6x9 ist wirklich bei F11 Feierabend!

Randunschärfen kön
nen zwei Ursachen haben.... sphärische Abberation und Bildfeldwölbung.

Das eine (Abberationsproblematik) kann man mit einer Meniskusoptik hinkriegen ..... Bildfeldwölbungsfehler aber eben nicht.

Einlinser erzeugen in der Bildebene ihr Bild als gewölbte Kugeloberfläche.

Wenn man diesen Fehler nicht in eine "PLANARE" Ebene korrigieren kann, dann kann man eben ganz einfach das Bildfeld wölben .... so geschehen bei der AGFA CLACK:

CLACK - 22.jpg


So biegt sich tatsächlich der Film der unkorrigierten Bildfeldwölbung der Optik entsprecchend gekrümmt
um das nicht "planare" Filmfenster.

Natürlich geht das nur über die längere Bildkante ... aber diese Näherung reicht für Blende 11 wohl offensichtlich aus.

Es geht weiter mit der Film-Auswahl

Grüße und rettet Film

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #7
Filmauswahl heute:

Verschlusszeit "M" MOMENTAUFNAHMEN aus der Hand

Ich würde für das späte Modell unbedingt SW-Film empfehlen, zumal da ja Blende 16 über das Gelbfilter realisiert wird. Für SW-Film toll ... für Farbfilm nicht geeignet!

ISO 40 Film wird heutzutage schwierig! Natürlich kann ich einen der vielen ISO 100 SW-Filme ISO 50 belichten und dann auf ISO 50 entwickeln .... das geht.

Speziell bei meiner Kamera, die offensichtlich "zu schnell" belichtet (erfreulicherweise 1/60s 😊 )
bietet sich ein ISO 100 Film natürlicherweise im Sinne der Kamera Einstellungen passend an.

Will man sich mehr Spielraum für Momentaufnahmen lassen, kann man mit den oben genannten Graufiltern
auch höhere ISOs nutzen .... und das mache ich doch dann auch .... ich wähle einen
ISO 200 FOMAPAN Creative aus der aktuellen Produktion.

Hätte ich da schon gewusst, dass meine Kamera eine 1/60s belichtet, wäre ich praktisch immer OHNE Graufilter ausgekommen .... so waren meine Negative etwas zu "dünn" belichtet.
Nicht tragisch ..... denn SW-Film ist sehr tolarant .... aber beim nächsten Mal weiß ich es ja dann.

Verschlusszeit ermitteln:

Das ist schwierig ohne Präzisionsmessgerät, das ich nicht habe .... aber es gibt Näherungsmethoden!

Ich habe dann bei der Suche nach der Fehlerursache für die leicht unterbelichteten Negative eine meiner
Faltkameras auf Blende 11 gestellt und gegen eine Starke Taschenlampe das Durchlicht bei einer 1/30s und 1/60s beobachtet und mit der CLACK verglichen .... und ganz offensichtlich .... die 1/60s ist vergleichbar.

Wie sich das bei allen anderen Clacks verhält, weiß ich nicht. AGFA hat nie Angaben zu den Belichtungsdaten der Kameras gemacht .... die Werte wurden später "ermittelt" .... kann auch sein, dass sie falsch sind.

Ich jedenfalls freue mich über die 1/60s, die ja erheblich verwackelungssicherer ist und zu heutigen höher empfindlichen Filmen sowieso viel besser passt.

Es soll weitergehen mit den Bildern .....😊

Stay tuned ....

Grüße und rettet Film

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #8
Bildergebnisse AGFA CLACK:

FILM: FOMAPAN 200 Creative (6x9 belichtet = 8 Aufnahmen)
Entwicklung: Normalentwicklung AGFA RODINAL

Zubehör:

-Stativ (kam nicht zum Einsatz)
-Cokin Graufilter EV-0,5 / EV-1 / EV-2 / EV-8
-SELEN-Belichtungsmesser PORST
-Drahtauslöser (kam nicht zum Einsatz)

HINWEIS: Natürlich ist der FOMAPAN ein SW-Film! Die Farbphotos habe ich am Rechner koloriert!

#1

CLACK - 27.jpg


CLACK - 28.jpg

#2

CLACK - 29.jpg

CLACK - 30.jpg

#3

CLACK - 31.jpg

CLACK - 32.jpg

#4

CLACK - 33.jpg

CLACK - 34.jpg

#5

CLACK - 35.jpg

CLACK - 36.jpg

#6

CLACK - 37.jpg

CLACK - 38.jpg

#7

CLACK - 39.jpg

CLACK - 40.jpg

#8

CLACK - 41.jpg

CLACK - 42.jpg

#9

CLACK - 43.jpg

CLACK - 44.jpg

#10

CLACK - 45.jpg


CLACK - 46.jpg

#11

CLACK - 47.jpg


CLACK - 48.jpg

Grüße und viel Spaß mit Film

Klaus
 
  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #9
das war auch meine erste Kamera um 1958
 
  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #11
Supercool, die alte Bakelitknipse. 38mm @ 6x9 und dann die gewölbte Bildebene - da kann keine Billiglomo mithalten. 👍👍👍
 
  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #12
... ein sehr interessanter Praxisbericht. Nach der "Clack" folgte die "Click" !


Patrick
 
  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #13
Supercool, die alte Bakelitknipse. 38mm @ 6x9 und dann die gewölbte Bildebene - da kann keine Billiglomo mithalten. 👍👍👍
Ich kann mich noch entsinnen, daß das Gehäuse meiner Clack aus aus Blech war!
schau mal 😉
 
  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #14
Danke für Euer Interesse! 😊

Lacht mich aus .... mir egal .... Die AGFA CLACK ist eine viel genialere Konstruktion, als z.B. die
in der LOMO-Szene gerade sehr "gehypte" Holga 120N

Ich will die HOLGA wirklich nicht schlecht machen, denn sie sorgt gerade dafür, dass sich junge Leute für Film interessieren und damit Gehversuche unternehmen .... aber.....

Die HOLGA z.B. kostet neu schon das Vierfache einer AGFA-Clack, die ich fast schon geschenkt haben kann und sie taugt absolut NIX!

Schaut mal bitte HIER:


Und recherchiert bitte mal, was diese Kamera bildqualitativ "kann".......🙁

Sowas kostet das Vierfache einer CLACK, muss dann für den gleichen Betrag noch einigermaßen lichtdicht gemacht werden und liefert MATSCH auf teurem Film ab .....

Nochmal ..... ich freu' mich sehr, dass die HOLGA kultig geworden ist .... nur .... ich versteh's nicht.....????
Jede noch so "schlechte" historische BOX-Kamera liefert mehr Qualität ab, als dieses Plastikwunder.

Die CLACK jedenfalls kann Bildqualität abliefern, wenn man/frau sich ein bisschen damit beschäftigt.

Mit großer Traurigkeit beobachte ich die "Szene" dahingehend, dass die CLACK leider im Moment nicht gerade selten DAHINGESCHLACHTET wird.😩

Irgendein GURU hat den Leuten gesagt, dass die CLACK ideal dafür geeignet sei, eine Lochkamera daraus zu basteln und sie dafür kaputt zu machen.😭

Bitte NICHT machen! Eine historische Kamera mit guter Optik für so einen Unsinn kaputt zu machen tut mir wirklich in der Seele weh.

Leute ..... wenn Ihr eine Lochkamera haben wollt ..... nehmt bitte die HOLGA!😖

Grüße und rettet Film

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #15
Nachtrag:

Schön ist ja, dass die AGFA CLACK zumindest zwei FOKUS-Felder hyperfokal (also über Tiefenschärfe) abdecken kann ..... die meisten Billigkameras aus der Zeit haben gar keine Fokusoption.😊

Dabei können (wie ja oben zerlegt) zwei Bereiche eingestellt werden (3m bis Unendlich) und (1-3m).

Nun ja!!!!

Einerseits verspricht Blende 11 zwar reichlich Tiefenschärfe, andererseuts reden wir hier eben NICHT von Kleinbild, sondern vom riesigen 6x9 Aufnahmeformnat, das Tiefenschärfe nunmal stark reduziert ....

WILL SAGEN:

Das Fokusfeld 3m-Unendlich geht für mich voll in Ordnung ..... ist wirklich gut scharf!
NICHT SO aber das Nahbereichs-Fokusfeld 1m-3m!!!!

Schön, dass es diese Einstellung gibt .... aber man sollte tunlichst dafür sorgen, dass das Motiv etwa 2m
Kameraabstand hat. 1m ist definitiv und undiskutabel unscharf ..... keine Diskussion!

Die CLACK kann also prima zwischen 1,7m und Unendlich eingesetzt werden. Kürzere Motivabstände sind nicht mehr ihre Sache .... aber bitte ..... eine Weitwinkel-Kamera muss nicht auch noch für Portraitphotographie geeignet sein .... dafür gibt es dann wieder andere Lösungen.

Grüße und viel Spaß mit Film

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #16
Ich kann mich noch entsinnen, daß das Gehäuse meiner Clack aus aus Blech war!
schau mal 😉

Ja klar .... meine (spätes Modell mit Gelbfilter) ja auch (teilweise) noch.

Die CLACK war keineswegs minderwertig gebaut!
Beides ... der UR-Kunststoff Bakelit und Tiefzieh-Blech) ... kamen im Verbund zum Einsatz! 😊

Die Kamera fühlt sich auch heute noch wertig an und .....GANZ KLAR ,,,,,

Wenn etwas 70 Jahre nach Produkteinführung zu fast 100% heute noch problemlos funktioniert und immer noch Qualität abliefert, dann sollte uns das nicht weniger beeindrucken als die damaligen heute sehr viel höher gehandelten Premiumkameras der Zeit.

Wenn ich behaupte (und das mache ich!) dass eine Praktica mindestens so zuverlässig und hochwertig
gearbeitet ist, wie eine Leica, dann lüge ich eben nicht .... nur dass das Massenprodukt leider nie die Anerkennung haben darf, wie das Exklusivgerät ..... und sei es noch so gut konstruiert und gefertigt ....
so iet es eben!

Grüße und viel Spaß mit Film

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait Beitrag #17
Zum CKACK 95mm Objektiv noch ergänzend ......

Nicht nur, dass es scharf und randscharf abliefert ..... dieses (KB 38mm) Weitwinkel verzeichnet auch NICHT!
Absolut gerade Linienführung (also werder TONNE noch KISSEN) sind ja eben auch nicht selbstverständlich!

ERGO:

Wer wirklich mal Lust auf das ganz große 6x9 Mittelformat mit Film hat, ist mit der AGFA CLACK sehr gut bedient.

NOSTALGIE trifft Bildqualität!

Grüße und rettet Film

Klaus
 
Thema:

AGFA CLACK - 1953-1964 .... Kameraportrait

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