EXA 1b -Kameraportrait-

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  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #21
Die Ostdeutschen Kameras waren spätestens seit Mitte der 70ziger Jahre technisch hoffnungslos veraltet, es durfte in den Werken nichts investiert werden und wenn dann doch einmal, nur in Hauruckaktionen wenn es den roten Stalinisten in Ostberlin gerade mal passte. Die Elektronik war jämmerlich - aber das Problem war eben, es gab keine konkurrenzfähige oder wenigstens aktuelle Mikroelektronik in der DDR.
Wenn es Dich interessiert, hier findest Du viele Infos
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #22
Die Ostdeutschen Kameras waren spätestens seit Mitte der 70ziger Jahre technisch hoffnungslos veraltet, es durfte in den Werken nichts investiert werden und wenn dann doch einmal, nur in Hauruckaktionen wenn es den roten Stalinisten in Ostberlin gerade mal passte. Die Elektronik war jämmerlich - aber das Problem war eben, es gab keine konkurrenzfähige oder wenigstens aktuelle Mikroelektronik in der DDR.
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Da hast du es den Kommunisten aber gegeben!

Keine Mikroelektronik in der DDR stimmt nicht. Es gab wohl keine flexiblen Leiterplatten für den Kamerabau.

 
Zuletzt bearbeitet:
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #23
Da hast du es den Kommunisten aber gegeben!

Keine Mikroelektronik in der DDR stimmt nicht. Es gab aber keine flexiblen Leiterplatten für den Kamerabau.

Das habe ich und viele andere dem Pack schon 1989 gegeben.
Unter anderem (obwohl die in Dresden entwickelt und hergestellt wurden, aber für wichtigeres eingesetzt wurden), aber auch keine Chips dafür. Die wurden für die B-Modelle dann eben importiert um überhaupt etwas darstellen zu können. Einfach mal nachlesen - hab es ja verlinkt.
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #24
Das war meine erste Kleinbild-Kamera. Den Prismensucher habe ich auch :)
Die ist der Grund, weshalb ich nie in Versuchung gekommen bin Durchgucksucherkameras oder ähnliches zu benutzen...Anhang anzeigen 196317Anhang anzeigen 196316

Das ist jetzt zwar eine EXA 1A (keine 1B), also mit EXA-Bajonett-Anschluss ... aber natürlich genau so wertvoll, wenn man die passenden Objektive dafür hat.☺️

Grüße und viel Spaß damit

Klaus
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #25
Die EXA 1c in schwarz habe ich auch noch, ja, die haben dann leider das M42 Gewinde bekommen.
Ich finde Bajonett praktischer. Aber die habe ich später einmal geschenkt bekommen, fotografiert habe ich mit der nie wirklich.
Das war dann zu der Zeit, als ich meine erste Praktika PLC2 gekauft habe mit den Electric-Objektiven. Mit der habe ich lange fotografiert.1769355863140.png
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #26
Meine fotografische "Sozialisation" begann so Mitte der 80er Jahre, und damals hieß es bei uns in den üblichen Fotokreisen: "Finger weg von den Kameras aus dem Osten. Die mechanischen Kameras sind auf dem Stand von Anno Tobak und die elektronischen taugen per se nichts." Das war halt damals so gängige Meinung hier, sorry. Daher sparte man damals lieber ein paar Monate länger und griff dann zu den Japanern. Mit einer Canon oder Minolta war man da schon eher up to date.
Heute in der Nachbetrachtung natürlich schade, was an guten Kameras und Linsen so an mir vorbei gegangen ist.
Aber schön, daß man das ja jetzt alles in Ruhe nochmals nachholen kann.
Ja .... das war DAMALS schon unhaltbarer Quatsch (also rein sachlich betrachtet!) und HEUTE noch viel unsinniger ... gerade was die
Fertigungsqualität der "Kameras aus der ZONE" insbesondere JETZT faszinieren muss!
Überzeugend VIELE dieser damals verfschmähten DDR-Klüngels waren nicht nur damals zuverlässig gut, sondern funktionieren auch
60 Jahre DANACH noch einwandfrei!
Ich lasse über die Qualität von DDR-Kameras schon wenig mit mir diskutieren ... da bin ich geprägt ... in sachen DDR-Photooptik
ist die Sache doch eigentlich noch viel klarer .... sind in aller Regel richtig tolle Sachen ... inzwischen sogar anerkannt und preislich teilweise sogar hoch bewertet.
Ich habe das ja schon mehrmals geschrieben .... wer eine preiswerte, gute und mit HOHER WAHRSCHEINLICHKEIT funktionstüchtige Kleinbildkamera sucht, der liegt mit einer Praktica (wgl, welche Serie) denkbar gut .... das gilt übrigens auch für die "elektronischen" B-Prakticas ... die sind auch gut.☺️

Grüße
Klaus
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #27
Die EXA 1c in schwarz habe ich auch noch, ja, die haben dann leider das M42 Gewinde bekommen.
Ich finde Bajonett praktischer. Aber die habe ich später einmal geschenkt bekommen, fotografiert habe ich mit der nie wirklich.
Das war dann zu der Zeit, als ich meine erste Praktika PLC2 gekauft habe mit den Electric-Objektiven. Mit der habe ich lange fotografiert.Anhang anzeigen 196318

Also wenn wir hier schon vom Thema abkommen ..... 🤣 ....

Die Praktica VLC ist dann vielleicht noch interessanter ...denn die hat ein Wechselsuchersystem ... also auch einen schachtsucher, wie die hier besprochene EXA1B...



Grüße und viel Spaß😊

Klaus
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #28
Ja, solide mechanische Technik bis etwa 1980, die EE-Serien waren dann mit der komischen Elektronik extrem ausfallanfällig und sind leider fast alle tot. Mit der B-Serie haben sie sich dann wieder gefangen, aber da war der Zug, wie man so schön sagt, abgefahren. Einfach nicht mehr marktfähig...
Von den BXs habe ich einige BX20s im Schrank, die ich leider, da ich nach der "Wende" komplett auf Canon (Analog und Digital) umgestiegen bin, selten nutze.
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #29
Also wenn wir hier schon vom Thema abkommen ..... 🤣 ....

Die Praktica VLC ist dann vielleicht noch interessanter ...denn die hat ein Wechselsuchersystem ... also auch einen schachtsucher, wie die hier besprochene EXA1B...



Grüße und viel Spaß😊

Klaus
Ja, war aber für den "Normalbürger" in der DDR damals nicht zu bekommen, ein Winkelsucher macht es auch ;-) Den benutze ich heute noch gerne...
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #30
Ja, war aber für den "Normalbürger" in der DDR damals nicht zu bekommen, ein Winkelsucher macht es auch ;-) Den benutze ich heute noch gerne...
.....und für "arme Leute" im Westen auch nicht .... deswegen hatte ich damals ja auch nur'ne "L2" ....
ABER JETZT kann ich mir auch die "VLC" leisten! 🤣 🤣 🤣
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #31
Haben die die hier so teuer verkauft? Die kam in der DDR so um die 700 Mark (was ziemlich genau ein Monatslohn war).
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #32
Einige meiner L-Typen .....🤣

Bild -1.jpg

Grüße und viel Spaß

Klaus
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #33
Haben die die hier so teuer verkauft? Die kam in der DDR so um die 700 Mark (was ziemlich genau ein Monatslohn war).
Nein .... natürlich waren die DDR-sachen hier vergleichsweise günstig .... von Kennern immer schon geehrt ... von ANGEBERN
aber traditionell verspottet .... das hat mich damals schon zum Lachen gebracht. Mit den "Zonenknipsen" warst' halt nix .... das galt übrigens nicht nur für die guten DDR-Sacchen, das galt ebenso für wirklich gute japanische Sachen von COSINA oder CHINON et allii ... Hauptsache der "SCHROTT" wurde von Quelle oder PORST usw. verhökert ... dann MUSSTE das natürlich Billigschrott sein!

Komisch nur, dass all dieser "Billigschrott" heute dadurch auffällt, dass er überdurschscnittlich oft noch tadellos prima funktionstüchtig ist .... wirklich merkwürdig .....😊
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #34
Ja, das ist heute noch genauso.
Heute ist eben alles aus China nichts wert.
Erst wenn ein Etikett einer schon längst verdientermaßen Pleite gegangenen deutschen "Markenfirma" drauf klebt taugt es wieder etwas und ist dreimal so teuer. So sind die Menschen eben...
Und wenn AGFA auf der Filmrolle steht ist es etwas sehr gutes :)
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #35
Ja, das ist heute noch genauso.
Heute ist eben alles aus China nichts wert.
Erst wenn ein Etikett einer schon längst verdientermaßen Pleite gegangenen deutschen "Markenfirma" drauf klebt taugt es wieder etwas und ist dreimal so teuer. So sind die Menschen eben...
Und wenn AGFA auf der Filmrolle steht ist es etwas sehr gutes :)
......😂..... nur wenn "AGFA" auf der Kamera steht, dann muss es wieder SCHROTT sein ... 😂... dabei hat AGFA auch wirklich
gute Kamerageschichte geschrieben .....



INVERS ist sowas dann gut, wenn sich interessierte NEWCOMER, die sich für Film interessieren so mit äußerst preiswerter und
guter Kameratechnik versorgen können ... da gibt es unendlich viele gute Möglichkeiten!

Grüße und viel Spaß

Klaus
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #36
Meine fotografische "Sozialisation" begann so Mitte der 80er Jahre, und damals hieß es bei uns in den üblichen Fotokreisen: "Finger weg von den Kameras aus dem Osten. Die mechanischen Kameras sind auf dem Stand von Anno Tobak [...]." Das war halt damals so gängige Meinung hier, sorry. [...] Mit einer Canon oder Minolta war man da schon eher up to date.
Das habe ich Anfang der 80er als damaliger Exakta-Fotograf im Rheinland auch erfahren: Mit meiner 1957er Varex IIa aus Familienbesitz war ich neben meinem Schulfreund mit seiner frisch erworbenen Minolta X-700 und seinen vergleichbar ausgerüsteten Kumpels ein absoluter Exot.
Als mir die Exakta allerdings mal herunterfiel (zum Glück auf Teppichboden und in der halboffenen Bereitschaftstasche) und ich das ziemlich gelassen nahm, wunderte er sich: Das hätte seine X-700 wohl nicht weggesteckt, vermutete er 😎.

Umgekehrt haben mich meine 50er(!)-Jahre-Exaktas verdorben: ich habe damals lange gebraucht, bis ich Kameras ohne Wechselsucher und solides Vollmetall überhaupt für voll genommen habe 😆.
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #37
Ja, ging mir ähnlich (EXA, Praktica), als ich die erste Minolta SLR mit dem klapprigen Plastik in den Händen hielt dachte ich die verarschen einen. War eine sehr kurze Bekanntschaft, die war qualitativ miserabel, Kamera und Objektive. Schnell wieder abgestoßen und seitdem bin ich Canonianer :)
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #38
Die Minoltas haben sich damals unter Konservativen (jedenfalls mir) selbst irgendwie den Ruf versaut. Ich dachte lange Jahre, das sei alles so leichtes Plastik. Erst vor einer Weile hatte ich bei einem Schulfreund mehrere 70er-Jahre-Gehäuse in der Hand, u.a. die SR-T 101 und die legendäre XD-7. Und war äußerst angenehm überrascht. Das wären auch für mich noch reizvolle Kameras.
Fairerweise muß man Canon attestieren, daß zwischen der alten (und auch neuen) F-1 einerseits und der A-1 samt den nFD-Objektiven andererseits auch eine ganz schöne Lücke klafft. Da scheinen sich beim Thema "Plastik" allgemeine Trends der damaligen Zeit(en) niederzuschlagen - ähnlich bei Yashica.
 
  • EXA 1b -Kameraportrait- Beitrag #39
Ich habe zwischen 1990 und 2000 kaum Zeit fürs Fotografieren gehabt (Wendezeit, Umzug nach Rheinhessen, berufliche Neuorientierung...), dann die so um 1995 Minolta ausprobiert, später Bridgekameras (Panasonic Lumix) und seit 2008 mit der EOS 450D und den ganzen Nachfolgern unterwegs. Parallel dazu mit verschieden Kleinbild SLR Canon-Modellen.
 
Thema:

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