Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz ....

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  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #61
Ich weiss es auch nicht, hatte dies selber schon bei dem Rollei-Superpan 200 (die Schicht hing in Fetzen in der Lösung). Die besten und stabilsten Ergebnisse habe ich mit dem Delta 100 Rollfilm, allerdings funktioniert es nur mit ASA 50 bis 64
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #62
Den Delta 100 beabsichtige ich als nächstes auszuprobieren, den hatte ich bereits vor Jahren mal bei Studio 13 umkehrentwickeln lassen und er gefiel mir damals bereits sehr gut.
Welche Zeiten verwendest du für den Film?
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #63
18 Minuten
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #64
Das ist ja interessant, 18:00min sind ja doppelt so lang wie ich den FP4 entwickle.
Nutzt du ebenfalls ILFORD´s PQ UNIVERSAL verdünnt 1+5 als Erstentwickler?
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #65
Ja, aber 1+4 verdünnt, aber OHNE Natriumthiosulfat! dito für SD (nehme aber dafür frische Lösung, nicht den FD, der bei mir noch 5 Gramm Kaliumbromid pro Liter enthält
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #66
Hallo zusammen und vielen Dank für die hochinteressanten Beiträge!!

Ich würde gerne weitere Erstentwicklungszeiten LISTEN:

ILFORD FP4 9min 30s
ILFORD DELTA 100 18 min


Ist das so richtig? Ich habe diese Zeiten mal vorne in die Liste übernommen!
GELTEN DIESE ZEITEN FÜR BELICHTUNG MIT BOX SPEED?? 😊



Können wir als GESICHERT annehmen, dass WENIGER Natriumthiosulfat im Erstentwickler grundsätzlich zu einer
stärkeren Schwärzung der Diapositive führt??


Gibt es für diesen Prozess weitere Erstentwicklungszeiten für weitere Filme?

Grüße und viel Spaß mit Film

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #67
Wie sieht es denn inzwischen mit dem FOMA 400 aus? Kommen da denn jetzt 7,5min. bei 20 Grad hinne?? 😊

Grüße

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #68
Da Natriumthiosulfat Silberhalogenide (AgCl, AgBr) löst, muss die zuletzt erzielte Dmax niedriger sein wenn man in der ersten Stufe (FD) das Silber entfernt. Nicht jeder schätzt Diaspositive mit Dichten von 4,0 und mehr. Ich betrachte meine Bilder im Durchlicht (LED Lampe äquivalent zu 100 Watt) im Stereoskop. Nur so ist der Kontrast von 1:10.000 sichtbar. Dies geht nicht in der Projektion, vor allem nicht bei großen Leinwänden (Lichtmenge nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab). Für Fomapan R100 und FP4plus habe ich für die FD 12 min ermittelt. Meine alten Scala 200 (entwickelt bei Photostudio 13 bis 2021) hatten Maximaldichten um 3 oder knapp darüber, war auch o.k..
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #69
Da Natriumthiosulfat Silberhalogenide (AgCl, AgBr) löst, muss die zuletzt erzielte Dmax niedriger sein wenn man in der ersten Stufe (FD) das Silber entfernt. Nicht jeder schätzt Diaspositive mit Dichten von 4,0 und mehr. Ich betrachte meine Bilder im Durchlicht (LED Lampe äquivalent zu 100 Watt) im Stereoskop. Nur so ist der Kontrast von 1:10.000 sichtbar. Dies geht nicht in der Projektion, vor allem nicht bei großen Leinwänden (Lichtmenge nimmt mit dem Quadrat der Entfernung ab). Für Fomapan R100 und FP4plus habe ich für die FD 12 min ermittelt. Meine alten Scala 200 (entwickelt bei Photostudio 13 bis 2021) hatten Maximaldichten um 3 oder knapp darüber, war auch o.k..

Der R100 (genau, wie der normale Foma 100 classic) kommen wunderbar bei 6 min. Erstentwicklung (20 Grad) ... das wird mehrfach auch so bestätigt. Wie kommen denn da jetzt 12 min. zustande? Das kann ja eigentlich gar nicht sein?!
Wir müssen jetzt sehr aufpassen! Reden wir denn von diesem Prozess (in Anlehnung an Ilford und dem PQ-UNIVERSAL als
Erstentwickler??🧐

Grüße

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #70
Da Natriumthiosulfat Silberhalogenide (AgCl, AgBr) löst, muss die zuletzt erzielte Dmax niedriger sein wenn man in der ersten Stufe (FD) das Silber entfernt. Nicht jeder schätzt Diaspositive mit Dichten von 4,0 und mehr. (....)
Das ist einleuchtend! Danke dafür!
Ändert sich durch das Niedrigerdosieren des Natriumthiosulfates der Gammawert bzw. die mittlere Schwärzung ebenfalls?
Anders gefragt, hat es Auswirkung auf die Erstentwicklungszeit, wenn wir da niedriger dosieren?

Grüße

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #71
Sehr wichtig! Wenn wir hier Erstentwicklungszeiten vergleichen, dann sollten die Für den ILFORD PQ- Universal
1+5 angesetzt (als Erstentwickler) gelten. Der Rest des Ablaufes ist weit weniger "kritisch" zu sehen.
Anscheinend wird der Prozess teilweise auch mit einer PQ-Universal-Verdünnung von 1+9 durchgeführt .... dann ergeben sich
natürlich längere Erstentwicklungszeiten und das "Zeitensammeln" wäre dann nicht sinnvoll, weil nicht vergleichbar.

Grüße

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #72
Ich verwende Ilford PQ 1+4 verdünnt, 20 Grad Celsius, Rotationsentwicklung in JOBO CPE3. Den Foma 100 R habe ich gestern noch mit 12 min FD prozessiert, Dmax 4,1, Dmin 0,18. Etwas steile Gradation, aber gutes Ergebnis. Würde den Film so verarbeitet allerdings nicht für Personenaufnahmen nehmen. Die Foma 100, 200 und 400 im MF habe ich versucht, Ergebnisse sahen befriedigend aus, aber alles, wirklich alles mit Staub und feinen Kratzern übersäht. Foma schafft es nicht das Schutzpapier sauber anzubringen bzw. zu wickeln, vielleicht ist auch das Papier selbst ungeeignet. Das Problem wurde schon von anderen vor mir beschrieben, für mich kommen diese Filme im Format 120 daher nicht mehr infrage. Bei Ilford (FP4plus bzw. Delta) ist immer alles top gewesen.
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #73
Ich verwende Ilford PQ 1+4 verdünnt, 20 Grad Celsius, Rotationsentwicklung in JOBO CPE3. Den Foma 100 R habe ich gestern noch mit 12 min FD prozessiert, Dmax 4,1, Dmin 0,18. Etwas steile Gradation, aber gutes Ergebnis. Würde den Film so verarbeitet allerdings nicht für Personenaufnahmen nehmen. Die Foma 100, 200 und 400 im MF habe ich versucht, Ergebnisse sahen befriedigend aus, aber alles, wirklich alles mit Staub und feinen Kratzern übersäht. Foma schafft es nicht das Schutzpapier sauber anzubringen bzw. zu wickeln, vielleicht ist auch das Papier selbst ungeeignet. Das Problem wurde schon von anderen vor mir beschrieben, für mich kommen diese Filme im Format 120 daher nicht mehr infrage. Bei Ilford (FP4plus bzw. Delta) ist immer alles top gewesen.

Natürlich glaube ich Dir ... aber ... ich kann's trotzdem nicht nachvollziehen!

Was bei 12 min. mit dem FOMA 100 passiert, das zeigt doch der "Nacktpops"😂 im oben verlinkten Video sehr anschaulich und das
passt mit meinen Ergebnissen ganz genau überein??! Er kommt letztlich aauf 6min. (20 Grad) ... genau wie ich und er hält sich sogar ganz exakt an Ilford.

Die Dias, die ich eingangs zeige, sind klasse geworden! Sehr gut in der Projektion. Das ist FOMA 100 Classic Film (6min. erstentwickelt)!

Wenn Du den PQ Universal sogar noch stärker konzentrierst (1+4 schreibst Du!), dann kann er doch nur total überentwickelt enden???
Wie kann das sein? (KOPFKRATZ!!!) 🧐🧐

Grüße

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #74
In Sachen Foma-Rollfilme .....also ich habe (mal wieder) gar keine Probleme mit einem gerade entwickelten 400er, den ich hier zeige!



Allerdings ... wenn ich solchen Ärger hätte, wäre ich verständlicherweise auch stinksauer! Das ist schon sehr gut nachfühlbar!

Grüße

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #75
Nochmal die Frage:

Gibt es schon (nach Ilford Erstentwicklung!) verifizierte Zeiten für FOMA 200 und 400?😊

Grüße

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #76
Auch ich nutze den Ilford PQ in der 1+5 Verdünnung, so wie der Prozess von dir hier eingangs beschrieben wurde. Einzige Abwandlung von mir, ich nutze den Ilford PQ auch als Zweitentwickler, wie im original Ilford Prozess beschrieben, in einer 1+9 Verdünnung.

Für den FP+ als 120er würde ich auch 9:15 - 9:30min nutzen, damit hatte ich die besten Ergebnisse.
Aus meiner Sicht sehr zu empfehlen ist auch der Adox CHS 100 II, den ich heute Nacht frisch entwickelt habe und dann heute morgen gleich auf die Drum zum scannen montieren musste. Ich finde ihn mit 6:15 FD und auf ISO 100 belichtet ideal für den Leuchttisch und gut zum scannen, er ist etwas flacher als der FP4 und bietet dadurch etwas mehr Spielraum im Dynamikumfang.

2025-061.jpg

Trommelscan auf dem Tango ungeschärft und in Originaltonung.
Anhang anzeigen 2025-061.tif bei 6,8% (Lab_16) _ 2025-03-30 17-12-25.mp4



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Grüße
Seb
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #77
Nochmal die Frage:

Gibt es schon (nach Ilford Erstentwicklung!) verifizierte Zeiten für FOMA 200 und 400?😊

Grüße

Klaus
Nach mehreren Fehlversuchen im Umkehrprozess mit beiden Filmen lasse ich vorerst die Finger davon, ich hatte damit einfach kein Glück und nutze die restlichen meiner Foma´s nun nur noch um Equipment zu testen.

Ich drücke die Daumen, dass sie ihre Qualitätsprobleme zeitnah in den Griff bekommen und uns wieder mit gutem und günstigen Filmen versorgen können.

Hat schon mal jemand die etwas günstigeren Kentmere von Harman getestet, eventuell haben die ja auch einen klaren Filmträger.
z.Z. ein Rollfilm nicht sehr viel mehr als ein Foma.

Grüße
Seb
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #78
Die Kentmere 120er haben einen grauen Filmträger!

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Zuletzt bearbeitet:
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #79
Noch ein Unterschied zwischen Foma und Kentmere:

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Als Alternative zu Foma bietet sich Adox CHS 100 II an. Der hat auch einen klaren Träger.
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #80
Als Alternative zu Foma bietet sich Adox CHS 100 II an. Der hat auch einen klaren Träger.
Danke fürs Zeigen des Kentmere, den hatte ich bisher noch die in den Fingern.
Mein Beitrag etwas weiter oben ist ein Adox CHS 100 II, er gefällt mir sehr und sobald es wieder Nachschub gibt, werde ich mir einige Rollen in den Rucksack legen.

Grüße
Seb
 
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