Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz ....

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  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #41
Moin zusammen,

gestern war es dann so weit, die letzten Komponenten sind eingetroffen und ich konnte endlich einen ersten Versuch in der SW-Umkehrentwicklung wagen.
Leider ist das Ergebnis nicht wie erhofft und ich würde es als 100%igen Fail bezeichen.

_GFX9704.jpg

Kurz zu der groben Beschreibung:
1x Fomapan 400
Rotationsentwicklung in JOBO Dose
Chemie 250ml
Ansatz mit Leitungswasser
10 Minuten Erstentwicklung

Was könnte hier nicht wie geplant gelaufen sein?
Sind 250ml Chemie eigentlich ausreichend für die Entwicklung eines Rollfilms oder sollte man die Dose immer mit 500ml randvoll befüllen?
Wie setzt ihr die Chemie an, immer kurz vor der Entwicklung oder habt ich 1 oder 2.5l Ansätze, aus denen ihr euch bedient?

Grüße
Seb
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #42
...ich habe mich dann aber nicht entmutigen lassen und gleich einen weiteren Versuch gestartet.
Diesmal der empfohlenen Foma 100, 6:00min Erstentw. und 500ml Ansatz mit Destilliertem Wasser.

_GFX9705.jpg
Beim ersten Image habe ich mich wohl mit der Belichtungszeit etwas vermessen, daher ist deutlich zu hell. Ansonsten bin ich soweit eigentlich zufrieden, etwas dichter wäre noch ganz nett, aber für den Anfang ganz nett 😌.
Vielen Dank Klaus, ohne deine ausführliche Beschreibung, hätte ich mich so schnell nicht an den Prozess gewagt!

Grüße
Seb
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #43
Sehr schön, das 100er Ergebnis.

Mit dem 400er habe ich selbst erst einen Kleinbild-Teststreifen durch, die Schwärzen kamen dort zwar besser als bei deinem Versuch. Aber bei mir braucht es noch einen Test.

Was du bei dem 400er rausbekommen hast, erinnert mich an meine Ergebnisse des Pushens von Fomapan 100 um zwei Blenden. Aber viel sagt dieser Vergleich jetzt zugegebenermaßen auch nicht - es sind ja nun zwei verschiedene Emulsionen .

Sind 250ml Chemie eigentlich ausreichend für die Entwicklung eines Rollfilms oder sollte man die Dose immer mit 500ml randvoll befüllen?
Wie setzt ihr die Chemie an, immer kurz vor der Entwicklung oder habt ich 1 oder 2.5l Ansätze, aus denen ihr euch bedient?
Welche Jobo-Dose hattest du denn im Einsatz?
Steht auf der Dose evtl. graviert, wieviel ml man für Rotationsentwicklung braucht? Daran würde ich mich orientieren
Bei meiner Plastimat-Dose, in die bei 600 ml (also etwas mehr als bei der Jobo 1520) mit Kipp-Entwicklung zwei Kleinbildfilme passen würden (oder eben ein Rollfilm), habe ich wegen der Menge auch überlegt und würde bei Rotation eher zu 300 oder 350 ml tendieren.

Randvoll sollte bei Rotation sicher nicht nötig sein. Laut würde die Hälfte des Volumens reichen.

Das Ansetzen läuft bei mir aus Entspannungsgründen immer am Tag vor der großen Entwicklungs-Orgie.
Schließlich kann man mit einem Entwicklerbad (bei Dokumol - und sicher ist es bei Ilford PQ ähnlich) bei Kleinbild sechs Filme durchziehen - und ein Bleichbad schafft bei mir drei Filme. Diese drei müssen dann eben an einem Tag durch den Entwickler gehen. Da setze ich die Suppen lieber schon tags vorher an.
Nur die beiden Teile des Bleichbads kippe ich natürlich erst direkt vor dem ersten Einsatz zusammen. Das Gebräu hält dann für den Rest des Tages.

Alles bei mir angesetzt mit filtriertem Kondenswasser aus dem Wäschetrockner.
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #44
Welche Jobo-Dose hattest du denn im Einsatz?
Steht auf der Dose evtl. graviert, wieviel ml man für Rotationsentwicklung braucht? Daran würde ich mich orientieren
Bei meiner Plastimat-Dose, in die bei 600 ml (also etwas mehr als bei der Jobo 1520) mit Kipp-Entwicklung zwei Kleinbildfilme passen würden (oder eben ein Rollfilm), habe ich wegen der Menge auch überlegt und würde bei Rotation eher zu 300 oder 350 ml tendieren.

Randvoll sollte bei Rotation sicher nicht nötig sein. Laut würde die Hälfte des Volumens reichen.

Das Ansetzen läuft bei mir aus Entspannungsgründen immer am Tag vor der großen Entwicklungs-Orgie.
Schließlich kann man mit einem Entwicklerbad (bei Dokumol - und sicher ist es bei Ilford PQ ähnlich) bei Kleinbild sechs Filme durchziehen - und ein Bleichbad schafft bei mir drei Filme. Diese drei müssen dann eben an einem Tag durch den Entwickler gehen. Da setze ich die Suppen lieber schon tags vorher an.
Nur die beiden Teile des Bleichbads kippe ich natürlich erst direkt vor dem ersten Einsatz zusammen. Das Gebräu hält dann für den Rest des Tages.

Alles bei mir angesetzt mit filtriertem Kondenswasser aus dem Wäschetrockner.
Sorry, da hätte ich ja fast vergessen, darauf zu antworten.

Ich nutze die Jobo 1520, also für die Rottation 250ml.
Bei den in der Zwischenzeit erfolgten Entwicklungen, hatte ich in einer Version versuchsweise einen Foma 200 zusammen mit dem Foma 100 in der Dose, einfach um abzuschätzen, wie lang die Entwicklungszeiten für Dev. 1 sein könnten.
Bei dem letzten und dritten Versuch hatte ich lediglich einen Foma 100, beide mit 500ml und gekippt. Leider habe ich noch nicht das Ergebnis, was ich anstrebe. Abgesehen davon, dass ich trotz umsichtigen Workfow und Destilliertem Wasser scheinbar mit Schlieren und Verschleppungen zu kämpfen habe, erhalte ich leider nicht die Dichte, die ich mir wünschen würde.
Sollte ich die Entwicklungsproblemchen in den Griff bekommen, wären die Ergebnisse eine gute Vorlage für einen Scan, sie sind sehr flach und bieten im Grunde reichlich Details in den Schatten und Lichtern.

Als Nächstes werde ich einen FP4+ belichten und nach dem Rezept entwickeln, vielleicht wird er etwas besser.
Ich hatte ihn vor Jahren bereits bei Studio 13 als Dia entwickeln lassen und die Ergebnisse waren sehr nett...leider nur teuer und z.Z. nicht mehr verfügbar.

Eine Zwischenfrage zum Foma 100;
kann es sein, dass der Produktionsprobleme hat?
Ich habe seit längerem reichlich Pünktchen auf der Oberfläche. Betrachtet man das Negativ unter der Lupe, sieht man kleine violette Pünktchen. Als Dia entwickelt sind sie nun auch zu finden, allerdings sind sie nun grau und sehen aus wie Staubpartikel.

Beigefügt zwei Videos, hoffe sie werden übertragen...

Anhang anzeigen IMG_9317.MOV

Anhang anzeigen IMG_9318.MOV

Grüße
Seb
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #45
Eine Zwischenfrage zum Foma 100;
kann es sein, dass der Produktionsprobleme hat?
Ich habe seit längerem reichlich Pünktchen auf der Oberfläche. Betrachtet man das Negativ unter der Lupe, sieht man kleine violette Pünktchen.
Das Problem ist bekannt. Wahrscheinlich ein problematischer Lichthofschutz. Es tritt bei neueren Fomapan-Rollfilmen auf. Ich habe im Netz (u.a. bei Aphog, aber auch bei Photrio) jede Menge Beschwerden dazu gelesen.

Ich bin mittlerweile leider gründlich frustriert von Foma. Die Rollfilme machen alle Probleme, am schlimmsten der 200er, gefolgt vom 400er. Der 100er war bisher einwandfrei, aber meine Filme sind jetzt 6 Monate vor Ablaufdatum und zeigen schon Emulsionsfehler durch Reaktion mit dem Rückpapier.

Für SW-Dia im Mittelformat gibt es eine interessante Alternative, die allerdings etwas teurer ist: Adox CHS-100 II. Er hat vor allem einen glasklaren Träger. Auch sehr interessant wäre der Adox HR-50. Leider kann er wegen Personalproblemen derzeit nicht als Rollfilm gefertigt werden.
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #46
Mit den 135er Filmen hatte ich noch nie Schwierigkeiten, tatsächlich aber auch schonmal (sehr vereinzelt!) kleinere Probleme mit
ISO 200 Rollfilmen, die wohl Emulsionslücken hatten (das äußerte sich in winzigen schwarzen Pünktchen im Positiv). So klein allerdings (so auf Kornebene), dass das nicht wirklich störend war .... da störte unvermeidlicher Staub schon eher.
Die Foma 100 120er waren bisher immer sehr gut und ich schreibe ja an anderer Stelle schon, dass der 100er sich phantastisch gut
bis ISO 400 entwickeln bzw. nutzen lässt. Ich entwickele alle FOMA-Filme deutlich länger, als Herstellerangabe. Ich weiß NICHT, warum
Foma möchte, dass die Filme idiotisch unterentwickelt werden!

Der 100er kriegt bei mit 20% Zeitzuschlag, 200er und 400er jeweils 50% Zuschlag. Nur so erreichen die (Box Speed belichtet) eine angemessene Dichte und dann auch hevorragende schattenzeichnung OHNE dass da die Lichter auch nur ansatzweise ausbrennen!



Hier habe ich alle aufnahmen ISO 400 belichtet (alle Kleinbild!) Zwei Filme FOMA 100 (auf ISO 400 gepuscht) und zwei Filme FOMA 400
(Boxspeed belichtet). Den 400er habe ich in D76 wie hier beschrieben entwickelt (+50%), den 100er in D76 (Push +2 + 20 %).
Ich bin mit beiden Ergebnissen hoch zufrieden! Ich kann nicht finden, dass der 100er bei ISO 400 dem 400er selber irgendwie unterlegen wäre. Der Foma 100 Classic wird weder auffällig grobkörnig, noch verliert er sichtliche Schattenzeichnung noch steilt er
kontrastmäßig merklich auf.
Die typischen Probleme einer Push+2 SW-Entwicklung entfallen da praktisch.

Ich weiß, dass Fomapan Filme sehr umstritten sind! Ich mag das Zeug aber sehr .... vielleicht deswegen, weil ich mich mit dem Material wirklich gut auskenne.
Meiner Meinung nach LEIDET das Image der Fime völlig unnötig dadurch, dass Foma die Filme unterentwickeln lässt!!! Den 100er am wenigsten, aber 200er und 400er erreichen (nach Herstellerangabe entwickelt) ja die Nennempfindlichkeit mit großem Abstand nicht .... und eben diese zu erreichen ist bei "richtiger" Entwicklung gar kein Problem ... bei sehr guten Ergebnissen!

Backpaper/ Emulsionsreaktionen (Das heißt "einbelichtete" Trägerpapier-Beschriftungen auf das Negativ) hatte ich bisher noch nie.
Das Problem ist bei fast allen Herstellern bekannt bzw. schon vorgekommen ... insbesondere bei KODAK, wo Unmengen von Rollfilmen deswegen versaut waren.
Leider hat Kodak diesbezüglich etwas "überreagiert". deren Backpaper-Beschrigtungen sind deswegen jetzt SOO DÜNN aufgedruckt, dass man bei alten Lameras mit sehr dunkelen Zählfenstern Probleme kriegt, die Frames einzustellen, weil die Frame-Nummer kaum lesbar ist. Nicht so bei Foma, da ist sie sehr gut lesbar.

Ein anderes Thema sicherlich! Die optimale Entwicklung von Fomapan-SW-Filmen ist sicher mal einen eigenen Faden wert.

Grüße und viel Spaß mit Film😊

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #47
(....)

Für SW-Dia im Mittelformat gibt es eine interessante Alternative, die allerdings etwas teurer ist: Adox CHS-100 II. Er hat vor allem einen glasklaren Träger. Auch sehr interessant wäre der Adox HR-50. Leider kann er wegen Personalproblemen derzeit nicht als Rollfilm gefertigt werden.
Bei ADOX haben die seit 2018 weniger Personalprobleme, als ewige Probleme mit deren Rollfilm-Produktionsmaschine.😢

Ich sehe aber gerade, dass der CHS 100 II gerade mal auch als 120er Rollfilm verfügbar ist:



Es gibt wohl wieder Hoffnung!😇

Grüße

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #48
Moin zusammen,

gestern war es dann so weit, die letzten Komponenten sind eingetroffen und ich konnte endlich einen ersten Versuch in der SW-Umkehrentwicklung wagen.
Leider ist das Ergebnis nicht wie erhofft und ich würde es als 100%igen Fail bezeichen.

Anhang anzeigen 189383

Kurz zu der groben Beschreibung:
1x Fomapan 400
Rotationsentwicklung in JOBO Dose
Chemie 250ml
Ansatz mit Leitungswasser
10 Minuten Erstentwicklung

Was könnte hier nicht wie geplant gelaufen sein?
Sind 250ml Chemie eigentlich ausreichend für die Entwicklung eines Rollfilms oder sollte man die Dose immer mit 500ml randvoll befüllen?
Wie setzt ihr die Chemie an, immer kurz vor der Entwicklung oder habt ich 1 oder 2.5l Ansätze, aus denen ihr euch bedient?

Grüße
Seb

Hier ist keine ausreichende Schwärzung mehr gegeben. Ich würde da tatsächlich auf eine zu intensive Erstentwicklung tippen!
Da ist zu wenig Restsilber für die Zweitentwicklung übrig geblieben!

Waren die 20 Grad korrekt eingepegelt? war die Bleiche GENAU dosiert angesetzt?! Bei der GERINGEN Menge Kaliumpermanganat brauchst du eine wirklich GENAUE Feinwaage.

250 ml Gebrauchslösung sind für einen Rollfilm für eine Kippentwicklung ganz klar ZU WENIG!😊 Da muss BEDECKT entwickelt werden! Für eine Rotationsentwicklung reicht das natürlich aus! Ich würde mir aber für den SW-Umkehr-Prozess keine Rotationsentwicklung antun, denn man kann ja den Großteil der Arbeiten bei Licht machen und da ist bedeckte Füllung in der Entwicklungsdose ein klarer Vorteil.

Du hast da jetzt ZU VIELE Unbekannte, um eine klare Diagnose abzuleiten!

Die 10 Minuten für den FOMA 400 hatte ich mal so "rechnerisch" interpoliert .... das ist wohl etwas zu lange! ... lesen wir ja oben
an anderer Stelle schon!

Mein Vorschlag wäre dann, den 400er mal auf 7,5 min. zu setzen und beim nächsten mal auf jeden Fall BEDECKT zu arbeiten.

Grüße und vielen Dank für diese Erfahrungswerte!

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #49
...ich habe mich dann aber nicht entmutigen lassen und gleich einen weiteren Versuch gestartet.
Diesmal der empfohlenen Foma 100, 6:00min Erstentw. und 500ml Ansatz mit Destilliertem Wasser.

Anhang anzeigen 189384
Beim ersten Image habe ich mich wohl mit der Belichtungszeit etwas vermessen, daher ist deutlich zu hell. Ansonsten bin ich soweit eigentlich zufrieden, etwas dichter wäre noch ganz nett, aber für den Anfang ganz nett 😌.
Vielen Dank Klaus, ohne deine ausführliche Beschreibung, hätte ich mich so schnell nicht an den Prozess gewagt!

Grüße
Seb
Ist doch wirklich gut!

Für den Foma 100 gehen die 6 min. Erstentwicklung wirklich in Ordnung.

Grüße und viel Spaß😊

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #50
Hier ist der CHS-100 II 120 sogar noch etwas günstiger und mit kostenlosem Versand ab 50 € Bestellwert zu haben:


Die Maschine bei Adox läuft wohl, aber die einzige Person, die den Slitter bedienen kann, fällt für längere Zeit aus. Und das Ding muss super komplex sein.

Fomapan 200 Rollfilm war bei mir unbrauchbar. Unzählige sich wiederholende Kratzmuster in der Emulsion.

Leider hatte ich auch mit Fomapan 400 Pech. Zwei breite Streifen in Laufrichtung am Filmanfang. Es waren passende Abdrücke im Rückpapier zu sehen. Da hat wohl eine Wickelmaschine zu feste gedrückt. Meine Kamera war es nicht, denn ich hatte das gleiche Fehlerbild mit verschiedenen Kameras. Alle Filme dieser Charge hatten diesen Fehler.

20240828071713340.jpg
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  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #51
Der Foma 100 sollte wirklich brillant knackig ud kontraststark bei diesem Procedere kommen (wie ich das ja oben zeige).
Wie gesagt .... ich habe den Foma R100 als Super 8 Film genau so ebenfalls klasse entwickeln können ... wie ich oben schon schreibe ... ich vermute, dass die Emulsion die gleiche ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #52
Hier ist der CHS-100 II 120 sogar noch etwas günstiger und mit kostenlosem Versand ab 50 € Bestellwert zu haben:


Die Maschine bei Adox läuft wohl, aber die einzige Person, die den Slitter bedienen kann, fällt für längere Zeit aus. Und das Ding muss super komplex sein.

Fomapan 200 Rollfilm war bei mir unbrauchbar. Unzählige sich wiederholende Kratzmuster in der Emulsion.

Leider hatte ich auch mit Fomapan 400 Pech. Zwei breite Streifen in Laufrichtung am Filmanfang. Es waren passende Abdrücke im Rückpapier zu sehen. Da hat wohl eine Wickelmaschine zu feste gedrückt. Meine Kamera war es nicht, denn ich hatte das gleiche Fehlerbild mit verschiedenen Kameras. Alle Filme dieser Charge hatten diesen Fehler.

Anhang anzeigen 189409
Anhang anzeigen 189410
Anhang anzeigen 189411
URGS! Das ist WIRKLICH ärgerlich!

Was ist denn das für ein Rückpapier?? Ich kenne die Filme seit Jahren nur mit weißem Backpaper ... schwarz beschriftet!
Ist der Film schon was älter?? Habe ich wirklich noch nie gesehen das schwarze Papier??!

Grüße

Klaus
 
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  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #53
...... so sehen die (seit vielen Jahren) bei mir immer aus:

BILD 2.jpg

BILD 1.jpg

Grüße

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #54
Das mit dem Rückpapier ist mir ein Rätsel. Ich habe es leider nicht aufgehoben und auch keine Filme aus dieser Charge mehr. Foma ist bei mir sonst auch weiß mit schwarzer Schrift. Das Foto ist auch nicht invertiert, da bin ich mir sicher.
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #56
Moin aus dem Ruhrgebiet, wie hoch ist denn Deine gemessene Maximaldichte (Dmax) auf den schwarzen Stegen zwischen den Bildern? Ich komme bei dem Delta 100 auf 4,2, beim FP4plus nur auf 3,2 (d.h. Schwärze ist hier 10 x geringer). Bei ALLEN Fomapan MF (120) hatte ich Kratzer und Dreck drauf (ist bekannt, die arbeiten nicht sauber bei Foma), KB Film ist o.K.Verteiler Feuerwehr Gelsenkirchen März 2025 SBS mit Rand.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #57
Hallo Docsauter,

danke für deine zwei tollen Dias, die sehen klasse aus.

Leider habe ich kein Densitometer zu Hand, so dass ich nicht nachmessen kann.


IMG_9344.JPG

IMG_9345.JPG

Nach dem ich nun bereits min. 15 Rollen Foma 100/ 200/ 400 und FP4+ entwickelt habe und mit meiner Dichte auch nie wirklich zufrieden war, hatte ich durch den Hinweis in dem Nachbarforum, bei der letzten Rolle die 10g Natriumthiosulfat im Erstentwickler stark reduziert. Der FP4 - die unteren beiden Bilder - gefällt mir nun (fast) richtig gut, vielleicht noch 15-30s länger im ersten Bad, hier waren es 9:00 in der Rottation. Den CHS 100 II hatte ich noch nach Ilford Rezept entwickelt, werde ich aber bei nächster Gelegenheit versuchsweise auch mit weniger Natriumthiosulfat im Dev 1 testen und hoffen, dass er eine ähnliche Dichte wie der FP4+ erhält.

Grüße
Seb
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #58
...werde ich aber bei nächster Gelegenheit versuchsweise auch mit weniger Natriumthiosulfat im Dev 1 testen und hoffen, dass er eine ähnliche Dichte wie der FP4+ erhält.

Grüße
Seb
Hier muss ich mich mal selber zitieren.
Hab es gerade mit zwei Fomapan 100 in der Dose ohne Natriumthiosulfat im Erstentwickler versucht. Leider war es ein 100% Fail, die Emulsion hat sich in großen Fetzen vom doch sehr klaren Träger gelöst. Einzige Erkenntnis, die Schwärzen waren hervorragend und die 6:00 für die Erstentwicklungszeit sind auch gut.
Merke für den nächsten Versuch, vielleicht erst mal 50% Natriumthiosulfat reduzieren und sehen was geschieht.

Grüße
Seb
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #59
Hallo Sebastian, ich halte es für extrem unwahrscheinlich, dass die von Dir beobachtete Schichtablösung mit der Reduktion des Natriumthiosulfats im FD in einem Zusammenhang steht. Da muss irgendetwas anderes schief gelaufen sein. Auch wenn die meisten „Experten“ empfehlen Natriumthiosulfat in den FD zu geben, ist es dennoch nicht förderlich und führt unweigerlich zu einer Dichteabnahme. Es ist ja nichts anderes als Fixiersalz und dieses löst ja bekanntlich die Silberhalogenide aus der Schicht heraus.…
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #60
Hi docsauter,

vielen Dank für deine Nachricht.
Das beruhigt mich etwas und lässt mich wieder hoffen.
Ohne jetzt irgendetwas vorweg zu nehmen, was könnte deiner Meinung nach schiefgelaufen sein?

Grüße
Seb
 
Thema:

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