Klaus - alles hat seine Zeit. Vielleicht kommt auch für Euch nochmal die Zeit, Euch eine Fellnase anzuschaffen....
Pitt - meine Bilder sind im Gegensatz zu Deinen Bildern doch sehr bearbeitet. Ich nehme Bild 99 mal als Beispiel.
Direkt aus der Kamera ist das Foto völlig flach und unterbelichtet. Meine Kameraeinstellung steht extra auf "Flat" und ich messe die Belichtung in den Lichtern, denn aus ausgebrannten Stellen kann ich nichts mehr rausholen, aus dunklen (abgesoffenen) Stellen jedoch noch jede Menge.
Bei der Bearbeitung entscheide ich mich dann im Lightroom für eine Kamerakalibrierung. In diesem Fall für "Landscape". Jetzt kommt etwas "Klarheit" und Kontraste auf den Bildschirm. Manchmal reicht das schon. Hier musste ich jedoch noch die Belichtung anpassen, Lichter zurücknehmen und Tiefen hinzufügen. Tiefen fehlten vor allen Dingen im vorderen Waldrand, die kann ich mit einer Art Pinsel nacharbeiten.
Übers ganze Bild habe ich dann noch etwas am "Klarheit"-Regler gezogen. Den bunten Baum im Vordergrund habe ich später etwas aufgehellt und ihn beim Beschnitt ins Zentrum der "goldenen Spirale" gelegt als Blickfang.
Den Dynamik- und Sättigungsregler habe ich ebenfalls moderat bewegt.
Wahrscheinlich bin ich bei dem Bild mit den Staren auf der Oberleitung ähnlich vorgegangen.
Beide Bilder sind für die Kamera sicherlich eine Herausforderung. Durch die Sonne, die durch die Wolken scheint, entstehen die hellen und dunklen Flecken in der Landschaft, die sie ja gerade so interessant machen.
Der Zauber von Bild Nr. 99 war ganz schnell vorbei als keine Wolken mehr vor der Sonne waren...