Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz ....

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  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #121
Vielen Dank! Ich "SICHERE" die KODAK D19 Rezeptur hier dann auch gleich mal:

Rezeptur D19:
2g Metol
90 g Natriumsulfit
8g Hydrochinon
52,5 g Natriumkarbonat
5g Kaliumbromid
ad 1000 ml Wasser (also auf insgesamt 1000ml auffülen)


Wobei mir die anmerkung erlaubt sei, dass spezielle PHOTO-Grundsubstanzen nur unter einer mir bekannten
Bezugsquelle erhältlich sind und leider dermaßen teuer, dass sich Selbstansätze wohl nur dann lohnen, wenn
nichts Vergleichbares fertig verfügbar ist.
Ich hatte das beispielsweise mal für C41 Chemie durchgerechnet und schnell wieder verworfen.

Grüße und danke für die Mitarbeit

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #122
Ich hatte das Problem mit der Emulsionsablösung anfangs in extremer Form beim Rollei Infrarot 400: damals habe ich die Dose mangels anderer Möglichkeiten mit bzw. vielmehr in den Händen gedreht - das ruckelte natürlich. Filme wie der Fomapan R100 hatten das gut vertragen, der Rollei-Infrarot nicht.
Wenn man etwas sucht, finden sich Hinweise, dass der heutige Rollei IR 400 und der Superpan 200 der gleiche Film sind (Agfa Aviphot 200). Was unsere Probleme erklären würde.

Eine nachträgliche Bestätigung zum Ilford PQ Universal und seiner Eignung für den Schwarzweiß-Diaprozeß: Ich finde gerade die Aussage, daß der PQ Universal dem Kodak D19 sehr ähnlich sei, und der wiederum sei eine Art Standardentwickler für Schwarzweißdias gewesen.
Netterweise hat der Forent überdies noch die Rezeptur für den D19 hinterlassen.
Danke für den Hinweis. Das Rezept sieht einfach aus, ich habe fast alles dafür da. Der PQ-Universal kostet doch ein paar EUR, werde das sicher mal probieren.

ILFORD PAN F 50 lässt sich übrigens auch gut umkehren. Ihr könnt für die Erstentwicklung 12 Minuten (8g/L Natriumthiosulfat) notieren:
AGC_20251105_185700317_1.jpg
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #123
Vielen Dank! Ich "SICHERE" die KODAK D19 Rezeptur hier dann auch gleich mal:

Rezeptur D19:
2g Metol
90 g Natriumsulfit
8g Hydrochinon
52,5 g Natriumkarbonat
5g Kaliumbromid
ad 1000 ml Wasser (also auf insgesamt 1000ml auffülen)


Wobei mir die anmerkung erlaubt sei, dass spezielle PHOTO-Grundsubstanzen nur unter einer mir bekannten
Bezugsquelle erhältlich sind und leider dermaßen teuer, dass sich Selbstansätze wohl nur dann lohnen, wenn
nichts Vergleichbares fertig verfügbar ist.
Ich hatte das beispielsweise mal für C41 Chemie durchgerechnet und schnell wieder verworfen.

Grüße und danke für die Mitarbeit

Klaus
Finde die Rohchemie nicht so teuer. Das teuerste ist meiner Meinung nach das Metol. Aber selbst das kostet bei Fototechnik Suvatlar 19 EUR für 50g (wären 0,76 EUR pro Liter). Die restliche Chemie bekommt man problemlos bei eBay / S3 Chemicals. Würde mal vermuten (ohne das jetzt im Detail ausgerechnet zu haben), dass man unter 2 EUR pro Liter für den D19 bleibt. Das ist locker 1/10 dessen was der PQ Universal fertig kostet. Letztlich war es ja auch der Preis für die Chemie, der mich dazu gebracht hat, Bleich- und Klärbad etc. selbst zu mischen. Ich bestell mal Hydrochinon, das ist das einzige was ich nicht im Schrank habe, mische einen D19 nach Rezept und teste den als Entwickler. 😁
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #124
Finde die Rohchemie nicht so teuer. Das teuerste ist meiner Meinung nach das Metol. Aber selbst das kostet bei Fototechnik Suvatlar 19 EUR für 50g (wären 0,76 EUR pro Liter). Die restliche Chemie bekommt man problemlos bei eBay / S3 Chemicals. Würde mal vermuten (ohne das jetzt im Detail ausgerechnet zu haben), dass man unter 2 EUR pro Liter für den D19 bleibt. Das ist locker 1/10 dessen was der PQ Universal fertig kostet. Letztlich war es ja auch der Preis für die Chemie, der mich dazu gebracht hat, Bleich- und Klärbad etc. selbst zu mischen. Ich bestell mal Hydrochinon, das ist das einzige was ich nicht im Schrank habe, mische einen D19 nach Rezept und teste den als Entwickler. 😁
Hmmm .... kann es sein, dass da ein Denkfehler 😊 vorliegt ... dadurch, dass Du da gerade Konzentrat und Gebrauchslösung verwechselst?
Wenn Du den Ilford PQ-Universal 1+5 ansetzt, dann liegst Du bei 4,17€ /Liter Gebrauchslösung.😊 Ganz so extrem wird die Ersparnis da vielleicht doch nicht werden?! Viel weniger umständlich ist alles, was fertig ist, ja sowieso.😊
Ich bin ja ganz bei Dir ... und immer SOFORT hellhörig, wenn es Möglichkeiten gibt, Photochmie effizienter einzusetzen oder Geld
mit "Selbermachen" zu sparen .... nicht zuletzt deswegen ja mein Faden hier ... damit spart man ja schon ENORM gegenüber fertigen
Umkehrkits.
Bei all der Rechnerei geht man dann aber auch immer davon aus, dass die Einzelchemikalien vollständig zum Einsatz kommen (dass also nix übrig bleibt) und dass nix schlecht wird .... Ich gebe das nur zu bedenken!

Dennoch finde ich Deinen Einsatz klasse ... und würde mich ggfls. über Deinen diesbzüglichen Erfahrungsbericht freuen.👋

Grüße

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #125
Ich gehe jetzt zwar etwas am Thema vorbei, komme aber trotzdem zum Diaprojektor; ich musste anfangs der 80er Jahre mal eine Bühnenhintergrund Projektion für eine experimentelles Theaterstück entwerfen und ausführen, also mit zwei Diaprojektoren zwei Bilder nebeneinander auf die Wand hinter den Akteuren werfen. Nun hatte ich reichlich sw-Bildmaterial da, aber nur als normale Negative. Es war Wochenende und und was nun tun? Ich nahm den Diakopierer und legte einen Ilford Pan F ein. Beim Pan F (und anderen Feinkornfilmen) muss man eh aufpassen, dass er nicht zu steil wird. Ich hab den PAN F dann aber statt auf 18 DIN dann auf 24 DIN Belichtet und die Entwicklungszeit in Neofin Rot verdoppelt. Beim Kopieren vom Negativ (im Diakopierer) machte ich sicherheitshalber kleine Belichtungsreihen. Was soll ich sagen, das Ergebnis war zwar nicht so gut wie eine Umkehrentwicklung, die Pan F Negative (mit dem nun ja positiven Bild darauf) waren "hart" bzw "steil" genug um sie projizieren zu können.
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #126
Frage: Ist der Träger des Foma immer noch so störrisch wie vor etwas über 20 Jahren damals? Oder wurde der zwischenzeitlich geändert?
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #127
(....)
ILFORD PAN F 50 lässt sich übrigens auch gut umkehren. Ihr könnt für die Erstentwicklung 12 Minuten (8g/L Natriumthiosulfat) notieren:
(....)
Lieben Dank DAFÜR!!! Ich hatte das schon übernommen und gelistet, wurde abere dann (von meiner Regierung!) unterbrochen
und habe mich nicht mehr bedanken können. Nachträglich also vielen dank für Deine Mitarbeit!

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #128
Ich gehe jetzt zwar etwas am Thema vorbei, komme aber trotzdem zum Diaprojektor; ich musste anfangs der 80er Jahre mal eine Bühnenhintergrund Projektion für eine experimentelles Theaterstück entwerfen und ausführen, also mit zwei Diaprojektoren zwei Bilder nebeneinander auf die Wand hinter den Akteuren werfen. Nun hatte ich reichlich sw-Bildmaterial da, aber nur als normale Negative. Es war Wochenende und und was nun tun? Ich nahm den Diakopierer und legte einen Ilford Pan F ein. Beim Pan F (und anderen Feinkornfilmen) muss man eh aufpassen, dass er nicht zu steil wird. Ich hab den PAN F dann aber statt auf 18 DIN dann auf 24 DIN Belichtet und die Entwicklungszeit in Neofin Rot verdoppelt. Beim Kopieren vom Negativ (im Diakopierer) machte ich sicherheitshalber kleine Belichtungsreihen. Was soll ich sagen, das Ergebnis war zwar nicht so gut wie eine Umkehrentwicklung, die Pan F Negative (mit dem nun ja positiven Bild darauf) waren "hart" bzw "steil" genug um sie projizieren zu können.
Das ist ein interessanter Ansatz .... den ich schon lange mal verfolgen will .... und auch machen werde ... allerdings plane ich das hybrid .... also digitale NEGATIV-Umkehrung, dann Repro-Negativ, das dann so zum Positiv wird .... Fragezeichen ist nicht, ob das geht ... es wird gehen ... sondern, wie sich dann die Gradationen verhalten ....NEGATIVE sind ja nunmal ENDLOS WEICHER, als Projektions-Positive ..... ich muss mich nur mal aufraffen!!!

Grüße

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #129
Frage: Ist der Träger des Foma immer noch so störrisch wie vor etwas über 20 Jahren damals? Oder wurde der zwischenzeitlich geändert?

Ich bin begeisterter FOMAPAN Nutzer und ich darf sagen, dass alle FOMA Filme DANN klasse sind, wenn man sie "unvorschriftsmäßig" nämlich "RICHTIG" entwickelt!
Störrisch sind die alle NICHT .... ich vermute, dass PLANLAGE gemeint ist??? Da darf ich Entwarnung geben!

Ich hoffe, dass ich hier im Forum genügend "überzeugend" schöne FOMA-Photos zeigen konnte .... ich WEIß EINFACH NCHT, warum
Foma seit Jahren GROTTENFALSCHE (viel zu kurze!) Entwicklungszeiten empfiehlt, die das ansonsten tolle, feinkörnige und kostengünstige Filmmaterial unnötig schlecht macht?!

Hier nicht Thema! Aber ich mag FOMA-SW-Filme wirklich sehr ... zuletzt, weil sie kostengünstig sind ... nein ... die Filme sind wirklich gut!

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #130
.... ich vermute, dass PLANLAGE gemeint ist?
Ja, die KBs haben sich damals so gewölbt und der Rollfilm wurde seinem Namen gerecht, da rollten sich ja sogar die Negativhüllen. Akt bei Kunstlicht hat der Foma 400 damals so gar nicht gut vertragen, das wurde so "platt" im Grauverlauf. Jemand sagte mir, das käme von der erhöhten Rotempfindlichkeit.

PS Achtung, Verwechslung: Ich habe den Foma mit dem Fortepan aus Ungarn verwechselt! Der Foma war völlig normal, ich hatte den als 30 Meter in der Blechdose.

PPS Der Foma war kurz nach der Jahrtausendwende mal berüchtig wg "Kratzer ab Werk". Die hatten da neues Personal und diese Leute haben den Träger unten in der Beschichtungsmaschine am Geräteboden schleifen lassen. Ich hatte so ein Exemplar; Kratzer über die gesamte Filmlänge. Ist aber schon über 20 Jahre her.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #131
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #132
....ich bin sehr zufrieden mit Foma-Filmen und Photopapieren .....Ich kaufe die Kleinbildfilme immer als meterware:
dAS SIND Fomapan 100-Aufnahmen (alle auf ISO 200 gepushed) ... der Film kann auch Problemlos ISO 400.



Das ist wirklich sehr gutes Material ... kann ich empfehlen!

Grüße

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #133
30-Meter-Foma-Dosen sind auch meine Hauptquelle. (Zum Einspulen Schere, Klebeband und ein Vorrat alter Agfa- und Ilford-Patronen aus den 80ern.)

mal berüchtig wg "Kratzer ab Werk"
Die hatte ich zum Glück bislang nicht - wohl gab es beim Fomapan R100 vereinzelt Fehler in der Schicht. Auf Landschaftsaufnahmen sieht das dann auch mal aus wie ein weiter entferntes UFO mit weißen Abgasen 😉.

Aber ich handhabe es wie Klaus - der mich im übrigen auf die gute Idee gebracht hat, daß man auch den viel billigeren Fomapan 100-Negativfilm sehr gut umkehrentwickeln kann: Mir reicht die Qualität - und so gut, daß sich dafür doppelt so teure Adox-HR50-Meterware lohnt, sind meine Dias nicht.
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #134
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #135
.... die Probleme mit zu stramm gewickeltem Back-Paper, das sich in die Filmemulsionen färbte, sind
wohl bei den Rollfilmen behoben ... auch die Emulsionsfehler, die es mal gab, hatte ich lange nicht mehr.
Die derzeitigen Rollfilme sind in Ordnung.😊

Grüße

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #136
Diese ab Werk einbelichteten "Ufos" gab es überwiegend in der Meterware für die Blitzerautomaten an der Straße (Geschwindigkeitsmessung). Wie die Leute zu dieser speziellen Meterware kamen, weiß ich nicht, das Zeug soll aber übel gewesen sein.
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #137
Hmmm, schade - die Dose hatte ich von einem bekannten Berliner Versender. Die konnten das sicher auch nicht ahnen.
Zum Glück sind die Ufos fast so selten wie in der Realität; bei ein, zwei Fotos ist es schade, die wären sonst ganz gut gewesen.
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #138
Diese ab Werk einbelichteten "Ufos" gab es überwiegend in der Meterware für die Blitzerautomaten an der Straße (Geschwindigkeitsmessung). Wie die Leute zu dieser speziellen Meterware kamen, weiß ich nicht, das Zeug soll aber übel gewesen sein.
Blitzerautomatenphotos belichte ich NIE .... das sind die TEUERSTEN und schlechtesten Photos, die man als Selfie gebrauchen kann.
Ich glaube, neuerdings sind auch DIGITAL .... und nicht mehr auf tschechichem Fomapan-Bulk-Film ... aber immer noch teuer und schlecht!
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass man ab ca. 250km/h das Nummernschild nicht mehr lesen können soll (Bewegungsunschärfe) ... aber .... ich kann mir so schnelle Autos nicht mehr leisten .... 😣

Grüße und bessere Photos

Klaus
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #139
Ich habe jetzt auch mal den Fomapan 400 Ortho getestet. Ihr könnt für die Erstentwicklung 4:30 Minuten (4g/L Natriumthiosulfat) notieren. Belichtet habe ich den Film auf ISO 320, wahrscheinlich wären ISO 200 besser.

Die Positive sehen so aus:ortho400.jpg
 
  • Schwarzweiß Umkehrentwicklung mit Selbstansatz .... Beitrag #140
Ich habe jetzt auch mal den Fomapan 400 Ortho getestet. Ihr könnt für die Erstentwicklung 4:30 Minuten (4g/L Natriumthiosulfat) notieren. Belichtet habe ich den Film auf ISO 320, wahrscheinlich wären ISO 200 besser.

Die Positive sehen so aus:Anhang anzeigen 195906
Bedankt! 😊

Ich übernehme die Daten dann mal in unsere Liste.
 
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