SPP Workflow
Also ich halte auch eher so, dass ich mich organisiere bevor ich anfange meine Bilder zu bearbeiten. D.h. ich mache erst mal die grobe Vorauswahl mit Adobe Bridge oder in der CoverFlow-Ansicht des Finders. Die Bilder die dann übrig bleiben konvertiere ich per Stapelverarbeitung. Nebenbei mache ich etwas anderes: Emails beantworten beispielsweise. Die konvertierten Bilder sichte ich ein weiteres Mal. Etwa ein Drittel muss entwickelt werden. Dabei brauche ich meist länger eine Entscheidung zu treffen, als der Rechner braucht die Änderungen zu berechnen.
Weil's mich jetzt aber doch interessiert hat, habe ich gerade verglichen:
Bild öffnen mit SPP 4.2: 4s
Bild öffnen mit Photoshop CS5: Nicht messbar, also unter einer Sekunde. (So genaue Uhren habe ich nicht)

Weißabgleich ändern mit SPP 4.2: 3s
Weißabgleich ändern Photoshop CS5: Nicht messbar (siehe oben)
Ich habe nachgesehen, woran das liegen könnte. SPP lastet zu keinem Zeitpunkt eine CPU zu 100% aus und verwendet auch nur eine.
Arbeitsspeicher verwendet SPP 500 MB und 1,8 GB virtuell.
Bei Photoshop scheint auf allen CPU's die Last kurz hochzufahren (so schnell kann ich nicht schauen) und dann fällt sie wieder auf 0%.
Alles unter MacOS X 10.6.6 auf einem MacBook Pro i7 2,8 - 3,3 Ghz (physikalisch 2, virtuell 4 Kerne) mit 8 GB RAM.
Obwohl SPP deutlich langsamer arbeitet als Photoshop würde ich für die erste Konvertierung trotzdem SPP bevorzugen. SPP liefert einfach die bessere Qualität. Vielleicht erbarmt sich Apple endlich mal und unterstützt X3F-Dateien nativ, dann könnte man auf Aperture wechseln. Erstens ist es wesentlich flotter als Photoshop und zweitens sinnvoller konzipiert. Schlußendlich kostet es im App-Store nur noch 63 €.
Gruß
Frankg