Persönliche Bewertung der Sigma SD1(M)

motionride

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Hallo, einige von euch kennen mich bereits, andere vielleicht eher nicht, aber ich wollte hier mal meine eigene Bewertung der SD1(M) darstellen.

...

Ich muss gestehen, dass ich sehr lange drauf gewartet habe die Sigma SD1 mein Eigen zu nennen.
Nun endlich hat es geklappt und ich kann nur sagen, WOW.
Als jemand, der sich mit allen bisherigen Sigma DSLR-Kameras auskennt und jede einzelne bis zum Abwinken genutzt hat, war der erste Kontakt selbstverständlich ein Erlebnis für sich.

Zuallererst einmal muss ich sagen, dass die Kamera wunderbar verpackt in einer ansprechenden, weißen Verpackung ankommt. Jedes Zubehör hat sein eigenes Fach und ist zudem staubgeschützt verpackt.

Nach dem Auspacken das erste Anfassen. Sie liegt sehr gut in der Hand und besonders Menschen mit großen Händen werden den festen Griff zu schätzen wissen. Durch die große Ausbuchtung ist man auch nach längerer Zeit nicht genötigt die Kamera für ein paar Momente aus der Hand zu legen.
Das Gewicht ist auch sehr angenehm, nicht zu leicht und definitiv nicht zu schwer, wie von manch einem berichtet wurde.
Das Gehäuse ist sehr wertig verarbeitet und es gibt wirklich keinen Grund zur Klage. Überall sieht man kleine Gummidichtungen, die verindern sollen, dass Feuchtigkeit eindringen kann.

Das Display ist hell und leicht zu lesen, jedoch befindet sich hier noch der Monitor der SD15 in Verwendung, weshalb die Auflösung nicht ganz dem Standard entspricht. Allerdings benutze ich das Display nur zur Überprüfung der Komposition und dafür reicht es.

Funktionen bietet die Kamera nur die Standards, Programmautomatik (P), Blendenpriorität (A), Auslöserpriorität (S) und den manuellen Modus (M). Nachtmodus und andere Spielereien werden nicht angeboten, sind aber meiner Meinung auch nicht notwendig für eine Kamera dieser Klasse.

Einstellungen kann man schnell und einfach über die QS-Taste (Quick Select) vornehmen, wo es 2 Bildschirme mit jeweils 4 Einstelloptionen gibt. Wunderbar einfach und schnell gelöst. Eine kurze und schnelle Übersicht über die Einstellungen gibt es nach dem Drücken der FUNC Taste sowie im Sucherbild selbst.

Die Empfindlichkeit des Sensors wird von Sigma mit ISO 100 - ISO 6400 angegeben, wohingegen ich guten Gewissens nur bis ISO 1600 empfehlen würde, da die höheren Empfindlichkeiten nur Schwarz/Weiß-Aufnahmen vorbehalten sein sollten.

Spezialfunktion!
Seit der SD9 sind die Sigma DSLRs mit einem Staubschutz versehen, welcher zum Reinigen der Kamera oder, seit der SD10, zum Aufnehmen von Infrarotbildern herausgenommen werden kann. Da Sigma seit der SD10 den Staubschutz mit einem Infrarotfilter kombiniert, ist dies eine sehr kostengünstige Alternative, um in die Welt der Infrarotfotografie einzusteigen. Man kann diesen Staubschutz binnen Sekunden herausnehmen und wieder einsetzen. SEHR CLEVER SIGMA!

Es gibt kein LiveView und auch keine Video-Funktion, was bei den riesigen Datenmengen leider damals (2011) nicht von der Kameraelektronik verarbeitet werden konnte.

Jetzt etwas zum Sensor.

Der Foveon-Sensor ist ein sehr spezieller und ausgesprochen feinfühliger Sensor welcher viel Licht braucht, um die besten Ergebnisse zu erziehlen.
Er baut sich aus einem 3-Schicht Prinzip auf, ähnlich dem, was einem Farbfilm entspricht. Soll heißen, dass pro Bildpunkt das Farbspektrum in 3 verschiedenen Werten ausgelesen wird und sich die Farbauflösung dieses 1 Pixels nicht mit denen herkömmlicher Bayer-Pattern-Sensoren vergleichen lassen kann.

Bei einem herkömmlichen Bayer-Sensor (So nenn ich den jetzt mal), wird pro Bildpunkt nur 1 monochromer Farbwert erfasst (entweder Grün, Rot oder Blau) und später über Interpolation (errechnete Schätzwerte) mit daneben liegenden anderfarbigen Pixelwerten verrechnet, welche dann einen ungefähren RGB-Farbwert für diesen 1 Pixel ergeben.
Der Foveon Sensor macht dies gänzlich anders. Da Silizium mit zunehmender Eindringtiefe unterschiedliche Bereiche des Lichtspektrums absorbiert, kann dies relativ genau und ohne einen zusätzlichen Farbfilter ausgelesen werden. Auch dies ist nicht 100%ig genau und es muss aus dem RAW-Farbraum in einen am Computer lesbaren Farbraum konvertiert werden. Dies verschlingt unglaublich viel Rechnenleistung und selbst ein heutiger High-End PC kann damit noch Schwierigkeiten haben.
Sobald man aber das fertige Bild auf dem Bildschirm betrachtet, so wird einen die ganze Warterei letztendlich belohnen. Ich habe Bilder von Mittelformatkameras gesehen, selbst Bilder mit einer 5D MKII gemacht und verglichen und auch Bilder aus einer D800 gesehen, welche dem, was die SD1(M) auf den Bildschirm zaubert nicht das Wasser reichen können. Diese Bilder waren im Vergleich... wie soll man es sagen... flach. Mit ein wenig Aufwand und nachschärfen kann man zwar aus jeder Kamera noch mehr rausholen, aber die Sigma macht es einem schon sehr einfach.

Kurzum, die Farbauflösung dieses Sensors ist phänomenal. Da es 46 Millionen Bildsensoren gibt (15,2x3), wird dieser Sensor als 46 MP Sensor angepriesen. Viele Benutzer stellen dies mit der Auflösung gleich und denken sich, dass diese dann genauso wie bei anderen Sensoren auch 46 MP ergeben muss. Hier liegt aber der Hase im Pfeffer begraben. Die nominale Auflösung des Bildes beträgt "nur" 15,2 Megapixel im klassischen Sinne. Nun fühlen sich hier einige betrogen, da sie ja denken... 46 MP Sensor = 46 MP Bild, wo doch nur ca. 15 MP rauskommen.

Stellt man nun aber ein Bild eines herkömmlichen 15 MP Bayer-Sensors diesem neuen 15 MP Foveon gegenüber, so erkennt man sofort, dass sich diese nicht vergleichen lassen. Die Schärfe und Brillianz des Foveon-Bildes kann nur mit herkömmlichen Sensoren mit mindestens doppelter oder gar dreifacher Megapixelzahl erreicht werden und dann auch nur, wenn man diese im Druck vergleicht, da ein Foveon Bild bei 100% Größe auf dem Bildschirm IMMER gewinnen wird.
Man muss es sehen, um es zu verstehen und zu begreifen.

Was heißt das nun für den Endanwender?

1. Der Benutzer muss wissen, was er fotografieren will. Will er nur eine schwarze Katze im Dunkeln fotografieren, so sollte er sich woanders umsehen.
2. Um den Sensor auszureizen bedarf es bester Objektive! Da die Farbauflösung so enorm ist, kann man es sich direkt sparen, Suppenzooms oder billige Reiseobjektive davorzuspannen. Der Sensor deckt jeden Objektivfehler gnadenlos auf!
3. Man braucht Zeit! Derjenige, welcher unbedingt Sport und Aktionfotografie betreibt sollte sich auch woanders umsehen. Die Datenmengen von 46 Megapixeln müssen durch das kleine Rechenzentrum im Inneren der Kamera ersteinmal ausgewertet und gespeichert werden.
Dies dauert je nach RAW-Größe und Komplexität zwischen 8 und 10 Sekunden. Der Buffer ist bei maximaler RAW-Größe nach 7 Bildern voll, bei Low Res sind es 14 Bilder. Bei kleineren Auflösungen und jpeg kann es sehr viel schneller gehen, bis ein Bild gespeichert wurde (JPEG-Only und LOW Res, ca 1-2 Sekunden pro Bild).
4. Durch die Dicke des Sensors ist bei höheren Empfindlichkeiten ein Verlust der Farbinformation zu beobachten, Also doch lieber eine andere Kamera ab ISO 1600 nehmen!
5. Keine Motivprogramme. Der Anwender muss sich mit der Fotografie auseinandergesetzt haben und die Grundlagen verstehen. Dies ist keine Kamera nur mal so zum Ausprobieren. Es wird keinen Spaß machen, wenn man nicht weiß, was man tun muss.
6. Bearbeitung der Bilder kann derzeit nur mittels Sigmas eigenem Photo Pro geschehen (Windows PCs), alternativ gibt es auf dem MAC den Iridient RAW Developer, welcher die Dateien öffnen und verarbeiten kann. Adobe und andere große Programmhersteller bieten leider noch keine Entwicklungsmöglichkeiten der RAWs an.

Zu Sigma Photo Pro sei noch etwas gesagt. Es ist ein RAW Entwickler, der kostenlos von Sigma zur Verfügung gestellt wird. Er bietet die Grundeinstellungen für eine erfolgreiche Bildentwicklung, nicht mehr und nicht weniger. Es gibt keine Möglichkeit in dieser Software ein Bild stufenlos zu drehen, Bildfehler zu retuschieren oder Perspektivenkorrekturen vorzunehmen. Allerdings hat es sich mittlerweile sehr gut gemacht in anderen Bereichen. Das konkurenzlose Fill-Light-Feature kann erzeugt ein quasi HDR aus nur einer Belichtung, indem es die dunklen Bereiche aufhellt, und die hellen Bereiche anpasst, sodass möglichst viele Bildinformationen erhalten bleiben oder erst zum Vorschein kommen. Fantastisch.
Schärfen sollte man aber tunlichst unterlassen mit diesem Programm (bei den Merrill Sensoren auf jeden Fall). Ich exportiere meine Bilder meist mit -1 bis -1.5 und schärfe dann in anderen Programmen nach. Man könnte sich ja die Augen aufschlitzen, so scharf sind die Bilder manchmal.

Sollte man aber trotzdem der Meinung sein, dass man mit den Schwächen leben kann, so wird man mit einer Kamera und einem Sensor belohnt die, wenn man es richtig anpackt, kaum Konkurenz zu fürchten haben.

Beim Preis sollte man auch sehen, dass es kaum Vergleichbares auf dem Markt gibt und der Sensor alleine schon ein Alleinstellungsmerkmal ist, welches ein klein wenig mehr kosten darf.

Ich jedenfalls bin sehr zufrieden!

Bewertung:

Bildqualität (Low ISO): 5/5
Bildqualität (High ISO): 2/5 (Farbe), 4/5 (SW)
Ergonomie: 4/5 (Sehr gute Benutzerführung, sehr gut anzufassen, für manche Bereiche ein wenig langsam)
Lieferumfang: 5/5 (Deutsches Handbuch, Ladegerät, Verschlußkappe, Kameragurt, Videokabel)
Extra Features, (nicht vorhanden in anderen Kameras): Foveon Sensor, herausnehmbarer Infrarot-Filter/Staubschutz

Insgesamt: ~4/5

Preis/Leistung:
Hier kann ich nur sagen teuer aber gut! Wer die Fotografie als Hobby betreibt (so wie ich), der braucht eine solche Kamera eigentlich nicht unbedingt. Kleinere Kameras wie die SD15 oder Einsteiger Canons/Nikons/Sonys/Pentax's und andere tun es auch. Wer allerdings Anspruch auf höchste Bildqualität hat und mit den Quirks einer solchen Kamera keine Probleme hat, der kann und sollte sie sich doch einmal genauer anschauen. Ich möchte sie nichtmehr hergeben!



Bilder werden demnächst folgen, wer aber nur mal kurz schauen möchte, hier ein Link zu einem voll aufgelösten Porträt meines Bruders (SW) mit dem Samyang 85mm 1.4 @ 1.4

http://dl.dropbox.com/u/32828486/SDIM1175.jpg
 

hartin

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Hallo Jan,

ich kann Dir in vielen Punkten Recht geben,die SD1 ist eine hervoragende Kamera
(die beste Bildqulität aller Kamera's die ich bis jetzt hatte,etwa 100 Kameras seit 1998!).
Leider ist sie aber auch in Sachen Geschwindigkeit eine der langsamsten Kameras die ich hatte(unabhängig von der Datenmenge...) deshalb mein Verkauf und auch nur deshalb!

Es nervte einfach nach 200 Bildern(das abspeichern...da kannste Kaffee trinken gehen )und rund 2 Stunden am PC zu entwicklen(RAW)...

Manche Tage war ich vormittags und nachmittags unterwegs ,also 4-500 Bilder...

und 4-5 Stunden am PC und der Tag ist um ;-)

Schade liebe Sigma SD1 es war so schön mit Dir...

Also immer gut Licht für Alle
Gruß
Gerry
 
Saturn

Saturn

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Sehr gut geschrieben!! :daumen:
1000 Dank!


Zu den Suppenzooms:

Die nutze ich auch noch an der SD1
und bin erstaunt, dass sie sich gar nicht schlecht machen.
Vor allem das 18-200 OS macht eine recht gute Figur,
auch das 10-20 passt gut auf die SD1, nur an den Rändern hapert es was.
Aber man kann ja zuschneiden.

Wer etwas Geld übrig hat,
sollte sich mal den PG31 anschauen (trotz des unverschämten Preises)
aber er ist perfekt dazu, nicht nur wegen des zweiten Akkus,
denn die Griffigkeit wird noch besser.
Missen möchte ich den nicht mehr.


ISO > 1600
Es geht noch höher,
gute Ergebnisse erzielte ich noch mit ISO 2500, manchmal sogar bis ISO 3200!
Grünen Matsch bekommt man etwas mit der Farbsaumkorrektur hin,
auch Magenta ist korrigierbar.


IR-Fotografie:
In der Tat ein leichtes Unterfangen.
Habe ich öfter gemacht und war immer sehr angetan.
Was man nicht verschweigen darf:
Mit Foveon ist Falschfarben-IR nicht möglich,
was ich weiterhin schmerzlich vermisse.
 

horst44

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Zu den Suppenzooms:

Die nutze ich auch noch an der SD1
und bin erstaunt, dass sie sich gar nicht schlecht machen.
Vor allem das 18-200 OS macht eine recht gute Figur...


Hast du das 18-200 OS mal mit dem 2.8/17-50 in diesem Brennweitenbereich bis 50 verglichen? Wenn ja, mit welchen Ergebnissen?
Mich interessiert ausschließlich die BQ, nicht die unterschiedliche Öffnung.

Gruß, Horst
 
Steffen1207

Steffen1207

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IR-Fotografie:
In der Tat ein leichtes Unterfangen.
Habe ich öfter gemacht und war immer sehr angetan.
Was man nicht verschweigen darf:
Mit Foveon ist Falschfarben-IR nicht möglich,
was ich weiterhin schmerzlich vermisse.

Moin Ulli,

da mich dieses Genre der Fotografie persönlich sehr interessiert:
Mit einer z.B. SD 10 gingen also nur reine, sprich SW-IR Aufnahmen?
 
Saturn

Saturn

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Hast du das 18-200 OS mal mit dem 2.8/17-50 in diesem Brennweitenbereich bis 50 verglichen? Wenn ja, mit welchen Ergebnissen?
Mich interessiert ausschließlich die BQ, nicht die unterschiedliche Öffnung.

Gruß, Horst


Leider habe ich das 17-50 nicht
 
Saturn

Saturn

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Moin Ulli,

da mich dieses Genre der Fotografie persönlich sehr interessiert:
Mit einer z.B. SD 10 gingen also nur reine, sprich SW-IR Aufnahmen?


Richtig!
Durch die Pixellagen ist das halt nicht möglich, mit Falschfarben. :(
Bei Bayer oder CMOS liegen die Pixel ja nebeneinander.
Dadurch kann man sehr schön mit dem Kanalmixer arbeiten.
 
Steffen1207

Steffen1207

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Richtig!
Durch die Pixellagen ist das halt nicht möglich, mit Falschfarben. :(
Bei Bayer oder CMOS liegen die Pixel ja nebeneinander.
Dadurch kann man sehr schön mit dem Kanalmixer arbeiten.

*Michvordenkopfhau*
klar, jetzt wo du mich an den Aufbau des Foveon erinnerst.
Da muß ich halt weiter auf ne Nikon D80 oder D40x setzen, die ich dann umbauen lasse. Aber ich möchte nicht auf Falschfarben verzichten. Sonst wäre ne SD 10 preislich ne sehr interessante Sache, da ich etwas aufs Budget achten muss...
 
micha77

micha77

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@motionride
vielen dank für deinen sehr guten bericht :daumen:
ich spiele auch mit dem gedanken, mir eine sd1 zu kaufen. habe die sd14 und die sd15. bin mir nur noch nicht ganz im klaren, ob ich die hohe auflösung wirklich brauche. . .
 

six.tl

Guest
Danke für den sehr sachlichen Bericht und für die Einschätzung der SD1m.

Welches sind die Objektive die die Kamera dringend benötigt um in Hochform zu kommen?

Bitte detailliert auflisten und eine Bezugsquelle wenn möglich nennen.
Man sollte schließlich wissen was auf einen zukommt.

Danke
 
Stoneage

Stoneage

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Welches sind die Objektive die die Kamera dringend benötigt um in Hochform zu kommen?

Für Quellen-Angaben bin ich zu faul :D
Aber ich würde folgende Objektive als sehr geeignet ansehen:
-Alle Makros (50mm, 70mm, 105mm, 150mm, 180mm)
-Das neue 35mm 1.4
-Das 85mm 1.4
-Das neue 50-150mm
-Das 120-300mm

Spannend dürfte es sein, wie sich das neue 17-70er schlägt. Durchaus möglich, dass es besser ist als das aktuelle 17-50er EX
Das neue 30mm 1.4 sieht auch vielversprechend aus, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau des hervorragenden 35er.
 

pegasusmc

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Es sollten aber aktuelle Objektive sein.

Mein 10 - 20 lies sich erst nach einem Update an die SD1m anpassen,jetzt geht auch die AF Feineinstellung.

Mein 150er ist leider zualt und läßt sich nicht anpassen.
 

motionride

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Also Objektive in meiner Sammlung die prächtig mit der SD1 harmonieren sind:

Bitte beachtet, dass meine Ansprüche an die Optiken enorm hoch sind und ich leichte Randunschärfen bereits als Ausschußkriterium sehe!

Sigma EX DG HSM 12-24mm 4.5-5.6 (schon bei Offenblende ne Wucht)
Sigma EX DG HSM MACRO 70-200mm 2.8 (Astrein!!!)
Sigma EX DF 28-70mm 2.8 (bei 28mm ab 5.6 Knackscharf von Rand zu Rand und ab 50mm schon bei 2.8 scharf)
Sigma EX DG Macro 105mm 2.8 (Braucht man eigentlich nichts weiter zu sagen) [URL="https://dl.dropbox.com/u/32828486/SDIM1545.jpg"]Beispiel 1, Beispiel 2[/URL]
Modifiziertes Samyang 85mm 1.4 (Canon Mount gegen Sigma SA Mount getauscht) bereits bei Offenblende sehr gut, wie auf dem Beispiel oben zu sehen, sobald ab F2.0 und weiter abgeblendet wird, kommt die Vignettierung zum Vorschein (wie bei fast allen Altgläsern mit Adapter auch)
Für die Vignettierung werde ich demnächst ein Tutorial einstellen, wie man dies über eine Differenzberechnung mit Refernzaufnahmen in Photoshop leicht ausbügeln kann.

Objektive, welche ich nur ausgeliehen habe:
Sigma EX DG 50mm 1.4 (ab Blende 2.8 enorm scharf!!!, Offenblende nur akzeptabel)
Sigma EX DG Macro 50mm 2.8 (ab Offenblende sehr scharf)
Sigma EX DG Macro 70mm 2.8 (Knackscharf ab Offenblende)

Objektive, welche ich nicht empfehlen kann, aufgrund meiner Ansprüche.
Sigma DC HSM 18-50mm 2.8-4.5 (Kitobjektiv aus dem SD15 kit, leider zu hohe Randunschärfen)
Sigma DG APO 70-300mm 4-5.6 (an SD14/15 gut zu verwenden, an der SD1 leider nicht, zu hohe Unschärfen durch das Bild durch, nicht nur an den Rändern)
Sigma 28-70mm 2.8-4 (zu hoher Schärfeabfall an den Rändern)
Sigma DL 100-300mm 4.5-5,6 (ne Gurke)

Objektive, von denen ich gehört habe, dass sie super funktionieren!
Sigma EX DC 8-16mm
Sigma EX DG 85mm 1.4
Sigma EX DG OS 105mm 2.8
Sigma EX DG OS 150mm 2.8
Sigma EX DG OS 180mm 2.8

Generell einfach bei Amazon reinschauen, wenn man eine Bezugsquelle braucht. :)
 

tippex

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Vielen Dank für den tollen Bericht!
Ich besitze die SD1 erst seit einer Woche und kann die Erfahrungen voll bestätigen.
Natürlich braucht man als Hobbyist diese Auflösung eigentlich nicht, aber es macht Spaß, dass man sie hat. :)
Außerdem ist die SD1 wesentlich gutmütiger bei höheren ISO als die SD15 und bietet zusätzliche Möglichkeiten wie Auto-ISO Kontrolle, AF -Feinabstimmung, automatische Objektivkorrektur in SPP sowie ein wesentlich größeres Sucherbild.
Ich gebe sie auch nicht mehr her.
 
fotom

fotom

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Klasse geschrieben :klatschen:

Der Sensor macht durchaus Lust auf mehr. Also, lasst Bilder folgen!

Das Portrait finde ich übrigens aller erste Sahne! :daumen: