Hundefotos für Diplomarbeit gesucht !

Diskutiere Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! im Suche Forum im Bereich Foto Markt; Hallo Zusammen, ich bin angehende Diplom-Psychologin und schreibe meine Diplomarbeit über das Thema "Gefährlichkeitswahrnehmung von Hunden"...
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #1
Hundestudie
Beiträge
4
Hallo Zusammen,
ich bin angehende Diplom-Psychologin und schreibe meine Diplomarbeit über das Thema "Gefährlichkeitswahrnehmung von Hunden", also die Frage woran wir festmachen, dass wir einen Hund gefährlich finden und einen anderen nicht.
Im ersten Schritt mache ich eine große Online-Studie und benötige dringend Fotos von verschiedenen reinrassigen (!) Hunden.
Hier die Liste der Rassen:
§ Altdeutsche Hütehunde
§ American Pit Bull Terrier
§ Australian Cattle Dog
§ Beagle
§ Berner Sennenhund
§ Border Collie
§ Chihuahua
§ Dackel
§ Dalmatiner
§ Deutsch Drahthaar
§ Deutsche Dogge
§ Deutscher Schäferhund
§ Dobermann
§ Französische Bulldogge
§ Golden Retriever
§ Gordon Setter
§ Hovawart
§ Jack Russell Terrier
§ Labrador Retriever
§ Mops
§ Pudel
§ Pyrenäenberghund
§ Rhodesian Ridgeback
§ Rottweiler
§ Shih-Tzu
§ Siberian Husky
§ Staffordshire Bullterrier
§ Weimaraner
§ Yorkshire Terrier
Die Fotos müssen zusätzlich einige Kriterien erfüllen:
o Vorgaben:
- Entweder der gesamte Hund (stehend von der Seite oder sitzend von vorne)
oder/und
- Bild mit Kopfprofil (von vorne oder von der Seite)
o Ausschlusskriterien:
- Alter: Keine Welpen oder Grau um die Nase (Alter sichtbar)
- Keine Interaktion mit Menschen (Kuscheln, spielen, mit Kind etc.)
- Keine Accessoires (Bällchen, Beute, Schleife)
- Nicht Mehrere Hunde auf dem Bild sichtbar!
- Keine "Andere als neutrale" Mimik (z.B. Gähnen, Zähne fletschen, Augen geschlossen)
- Nicht teilweise geschoren (z.B. Showzwecke bei Pudeln)
- Schlechte Lichtverhältnisse
- Keine abnormen Farben (z.B. Pink, Grün)
Die Bilder sollten natürlich möglichst gute Qualität haben und am besten einen neutralen Hintergrund!
Zusätzlich bräuchte ich noch ein paar Angaben zu den Hunden (wenn vorhanden)
- Rasse
- Alter
- Geschlecht
- Gewicht
- Größe (Schulterhöhe)
Und von den Fotografen natürlich die Genehmigung dass ich die Fotos uneingeschränkt für wissenschaftliche Zwecke nutzen darf. (Aber natürlich nicht kommerziell)
Angestrebt ist eine große Online-Studie, (bei der ich im Impressum auch Fotografen angeben kann) und zusätzlich noch einige kleinere Experimente im Labor (nicht öffentlich).
Da es sich um eine Diplomarbeit handelt, kann ich leider nichts bezahlen und bin auf "freiwillige Foto-Spenden" angewiesen.
Wenn jemand einen passenden Hund bzw. passende Fotos hat schickt sie bitte an [email protected]
Ich hoffe irgendjemand kann mir helfen! Diesen Aufruf dürft ihr natürlich gerne überall weiterverbreiten!!
Vielen Dank schonmal!
Lg
Stephanie Preuß
cand. Dipl. Psych Universität Mainz
PS Hier der Link zu einem guten Beispiel für ein Kopfprofil:
Und ein gutes Beispiel für einKomplettbild von der Seite:

Und ein Negativ-Beispiel wie es nicht aussehen sollte: (auch wenn es lustig ist)
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #2
...über das Thema "Gefährlichkeitswahrnehmung von Hunden", also die Frage woran wir festmachen, dass wir einen Hund gefährlich finden und einen anderen nicht.
Im ersten Schritt mache ich eine große Online-Studie und benötige dringend Fotos von verschiedenen reinrassigen (!) Hunden...

Moin und herzlich willkommen,

meine Frage: Wozu sind reinrassige Hunde notwendig? Oder wird davon ausgegangen, das Mischlinge von vorn herein als ungefährlich eingeschätzt werden?
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #3
Der Frage von Steffen würde ich ich mich gerne mal anschließen. Auch mir ist nicht ganz klar warum "nur" Rassehunde.
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #4
Auch wenn's OT ist ....

die "Gefährlichkeitswahrnehmung" von Hunden an ihrem Aussehen festzumachen greift IMHO sehr daneben. Es ist wohl eher ihr Verhalten, das
diesbezüglich relevant wird.

Wozu sind reinrassige Hunde notwendig? Oder wird davon ausgegangen, das Mischlinge von vorn herein als ungefährlich eingeschätzt werden?
Dito ... ein sehr berechtigter Einwand .... Wenn ein Hund "gefährlich" wahrgenommen wird, dann ist wohl die allerletzte Frage, ob der wohl reinrassig ist.:eek:

Grüße und schöne Photos

Klaus

P.S. Mich würde -nur mal so- interessieren, wer an der Fragestellung "Gefährlichkeitswahrnehmung von Hunden" interessiert ist?!
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #5
Ich denke es geht um den rein psychologischen Aspekt warum ein Mensch z.b. Angst vor einem Stafford hat, den kleinen Yorkshire aber niedlich findet. Wenn ich so eine Studie machen will ist es sinnvoll reinrassige Hunde zu nehmen da deren äusserlichen Merkmale von den Zuchtverbänden ja quasi "festgelegt" sind.
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #6
Hmmm .... und mit den Ergebnissen der Studie tritt man dann an die Züchter heran, damit in neue Richtungen gezüchtet wird?;):D:cool:

Sorry ... ich bin Techniker und denke vielleicht zu utilitaristisch.;)

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #7
Ich würde mal vermuten das es nicht um die Hunde geht, sondern nur um den Menschen. Warum nimmt ein Mensch ein Tier als gefährlich wahr und ein anderes nicht. Wir wollen doch das Tier Mensch verstehen ;).

Ich erlebe das mit unseren 4 Hundedamen auch immer wieder, der kleine Spitzmix schnorrt sich alle Leckerchen und Streicheleinheiten zusammen und beim Schäferhundhuskymix werden wir gefragt ob es ein Wolf ist und die Leute halten eher mal Abstand ;).

Ich finde das ganze schon interessant, kann aber leider nur mit schöden alten Gassenkötermischlingen dienen :)
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #8
.... ist schon so möglich .... trotzdem kann die "Gefährlichkeitswahrnehmung"
eines Hundes nur zu einem kleinen Teil von der Rasse ausgehen. Das Verhalten ist IMHO viel entscheidender. Wenn ein Hund "schwanzwedelnd" freundlich auftritt, dann wird er vom Menschen (auch wenn körpergroß) selten als gefährlich aufgefasst. Wenn er giftig knurrend die Lefzen zieht und seine Beißerchen demonstriert, dann kann er noch so klein sein ... dann 'isser potentiell gefährlich.

Mich hat mal ein Bernhardiner (ohne ersichtlichen Grund) von hinten angefallen und Notarzttauglich gebissen .... und die sind doch ach sooo gutmütig.:eek:

Grüße

Klaus
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #9
Mich hat mal ein Bernhardiner (ohne ersichtlichen Grund) von hinten angefallen und Notarzttauglich gebissen .... und die sind doch ach sooo gutmütig.:eek:

Hallo miteinander,

ich denke genau darum geht es. Reale Angriffstatistiken von Hunden mit dem psychologischen Einornungsschema des Tieres Homo Sapiens abzugleichen.

Extrembeispiel: "Der statistische Killer" mit dem Aussehen "Kindchenschema". Sooo niedlich, aber statistisch ein kleiner, schnappiger Giftzwerg. :D

Das ist natürlich jetzt bewußt übertrieben. Ich bin aber davon überzeugt, dass es da Überraschungen geben dürfte.

Die Evaluierung von Rassehunden macht dabei Sinn, da sie die Gruppenklassifikation im wissenschaftlichen Sinne vereinfachen, wie Achim schon sagte.

Abgesehen davon sorgt das teils perverse Überzüchtungsbestreben sogenannter "Tierfreunde", dass sich genetisch geprägte Eigenheiten möglicherweise stärker ausprägen.
So mag man zwar glauben: Das ist alles Erziehungssache (sicher nicht zu negieren), aber "Zuchtrassen"abhängige Unterschiede im Testosteronspiegel würden mich ebenfalls nicht wundern.

Ich bin aber kein "Hundologe":D, habe nur drei Katzen - und die garantiert nicht vom Züchter. :D

Grüße,
Oz
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #10
Halte ich ehrlich gesagt für schwierig.
Zum einen klappt der Vergleich nur bei standardisierten Bildern und nicht mehr oder minder zufällig zusammen gesammelten. Zum anderen fehlt die Größe als Kriterium.
Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass die Kriterien, die bei anderen zu Angstreaktionen führen im wesentlichen die Helligkeit der Maske und die Größe des Hundes sind.
Ich bezweifle aber sehr, dass allein aufgrund der Fotos diese Reaktion festgestellt werden kann. Methodisch finde ich das Studiendesign problematisch.

Gruß

Frankg
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #11
Es ist ja keine offizielle Studie sondern nur eine Diplomarbeit. Die kann man so auslegen wie man die Diplomarbeit für sich selbst auslegen will.
Da kommt es eher darauf an welche Affinität man zu Hunden hat.
Zu den Bildern:
Ich würde die bei einer Stockagentur kaufen, da gibt es die Vierbeiner auch schön freigestellt und Kosten tut es weniger als in 30 Foren zu schreiben.

Ich vermute mal das der Hund mit dem schwarzen Gesicht der Böse ist und der Kleine dem die Rassebeschreibung die Augen aus den Höhlen drückt ist der Putzige.

Ohh Gott nun habe ich die Diplomarbeit geschrieben. :eek:

Das keine Mischlinge gewünscht sind ist komplett unlogisch, denn eine gefühlte Gefahr lässt sich an der optischen Aussage fest machen, nicht an einer Rasse.

Obwohl ein Mops in gereiztem Zustand mit gefletschten Zähnen hat eine andere Wirkung als einer der im Körbchen schnarcht.

.. ok, ich würde über etwas anderes schreiben.
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #12
Haltet mich jetzt für paranoid oder meinetwegen auch für übervorsichtig, ABER! ich glaube das mit der Studie schon mal gar nicht.
Warum? Weil:
1. In der Liste stehen fast ausschliesslich Rassen die im Moment "gut laufen", also sich gut verkaufen bzw nachgefragt sind.
2. Hunde die ich in so eine Studie aufnehmen würde fehlen ganz wie z.B. der Irische Wolfshund oder der Bernhadiner. Grosse Rassen die eher dazu geeignet sind Angst hervorzurufen als ein Chihuahua oder ein Dackel.
3. Es werden hochklassige Bilder verlangt in Standardpositionen wie man sie in jedem Ausstellungskatalog findet.
4. Neutrale Hintergründe und keinerlei individuelle Merkmale bzw Accessoires. Also kann man anhand der Bilder nicht feststellen wo sie gemacht wurden, da ist dem Bilderklau das Tor aber sehr weit geöffnet.

Natürlich kann das alles auch wahr sein, das mit der Studie, aber ich habe zuviel Bilderklau im Netz gesehen ( war selbst mehrmals betroffen) und die Methoden werden immer dreister.
Sorry an die Threaderstellerin wenn ich dir jetzt das Vertrauen abspreche, aber meine Hundebilder bleiben auch meine.
Ist nichts Persönliches sondern nur das Misstrauen gegenüber solchen Anfragen im Internet.
Gruss
Ray
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #13
Ich finde es logisch Hunderassen zu nehmen die verbreitet sind. Irish Wolfhound und Bernhardiner sind nicht so oft zu sehen.
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #14
Als ich den Post heute Nacht las, war ich auch erst mal skeptisch.

Man ist halt schon zu lange im Netz, um alles zu schlucken
was einem so vorgesetzt wird.
Eine gesunde Skepsis sowie Misstrauen ist da immer angebracht.

Insofern tendiere ich zu @Rays Pessimismus.

Diese "Diplomarbeit" wirft halt zu viele Fragen auf, die irgendwo nicht logisch erscheinen
und hier auch schon angesprochen wurden.

Also so ganz trau auch ich dem Braten nicht. :(
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #15
@ Peter M
Also genau diese beiden Rassen wären eigentlich Pflicht in einer Studie die sich mit Angst vor Hunden beschäftigt.
Der Irische Wolfshund ist der grösste Hund der Welt, jedenfalls was die Schulterhöhe betrifft. Und die ist mit teilweise über 105 cm wirklich beeindruckend.
Genau damit könnte man ja den Faktor Grösse = Angst studieren.
Der Bernhardiner ist dank Heidi und Schweiz ein allseits bekannter Hund und gilt im allgemeinen als knuffig. Nur haben die Menschen leider sehr wenige Bernhardiner in echt gesehen. So ein Vieh ist definitif nicht knuffig, spätestens wenn es sabbernd über einem steht kriegt man es mit der Angst zu tun. Und als krasses Gegenbeispiel zu Heidis Hund könnte man ja Cujo von Stephen King nehmen, den tollwütigen Bernhardiner.
Beide Rassen sind sowohl als sehr lieb als auch sehr agressiv bekannt. Topkandidaten für eine Angsstudie, aber Flops für Hundekataloge oder Ähnliches.
Just my 2 Cents....
Gruss
Ray
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #16
Noch ein Nachtrag.
Vergleicht mal die Liste der beliebtesten Hunde 2013 mit der Liste der angefragten Bilder!


Die Beliebtheit oder Häufigkeit der Hunde hat m.E. nach gar nichts damit zu tun ob sie Angst auslösen oder nicht. Und warum keine Mischlinge? Weil es davon keine Standardbilder gibt wurde hier angeführt. Braucht es auch gar nicht. Eine Angststudie funktioniert doch wohl so dass ich den Leuten Bilder zeige und frage ob der Hund ihnen Angst machen würde oder nicht. Da dürfte die Mischung wohl eher eine untergeordnete Rolle spielen.
Wohingegen ein Bild von einem Rassehund der als allgemein lieb und familientauglich bekannt ist wohl eher das Gegenteil erreicht: " Och, so ein Süsser, der ist bestimmt nicht böse" Letzte Worte bevor man von dem ach so lieben Rassehund gebissen wurde!
Gruss
Ray
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #17
Der "Einmalposter" scheint vorerst mit der Sache hier "fertig" zu sein ....:confused:
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #18
Huj... 24 Stunden und so viele Antworten.

Natürlich versuche ich jede so gut es geht zu beantworten.

Also... zu allererst finde ich es sehr merkwürdig, dass manche hier bezweifeln, dass ich eine Diplomarbeit über dieses Thema schreibe. Was sollte ich sonst machen? Ich bin angehende Diplompsychologin und wie einige schon richtig erkannt haben interessiert mich die Frage warum ein Mensch einen Hund für gefährlich hält.

Ich bin selbst ehrenamtlich Rettungshundeführerin in einer Rettungshundestaffel und bin durch ein "Gerücht" auf die Idee mit der Diplomarbeit gekommen. Bei uns wurde ein "Besuchsdienst mit Hund" in der Organisation ins Leben gerufen und in dem Zusammenhang entstand die Frage ob es sinnvoll wäre schwarze Hund aufzunhemen, da die ja gefährlicher aussehen... Allerdings hat das bis heute niemand systematisch untersucht.

Bei der Wahrnehmung bzw. Einordnung der Gefährlichkeit ist die Rasse sicher nur ein Aspekt (wie hier richtig angemerkt wurde), aber sicher kein unwichtiger, da auch durch die Medien viel Angst & Misstrauen besonders gegenüber Kampfhunden geschürt wird. Keine Mischlinge einfach aus Gründen der Standarisierung. Ich möchte nicht für jede Rasse nur das Bild von ein und dem selben Hund nehmen, sondern verschiedene Hunde. Das wird bei Mischlingen leider schwierig (also zwei zu finden die genau die selbe Mischung haben)! Die Auswahl der Rassen erfolgte aus verschiedenen Gründen, wie z.B. Gebrauchs"klassen", Größe, Beliebtheit, Beißstatistiken. Da es nur eine Diplomarbeit ist, geht leider nicht mehr.

Dass die Farbe der Hunde, die Dunkelheit des Bildes insgesamt etc. theoretisch Einflüsse haben kann, ist sicher richtig. Daher habe ich auch zusammen mit einem Fotograf einige Hunderassen hier vor Ort standardisiert fotografiert und nehme diese Bilder als "Validierung" für die Bilder die mir hoffentlich zukommen durch nette Fotografen.

So, ich hoffe ich habe alle Fragen beantwortet! Da die Diplomarbeit noch in den Anfängen steckt möchte ich nicht mein gesamtes Versuchsdesign offen legen, kann aber wem es interessiert hinterher die Diplomarbeit zukommen lassen!

Falls ihr noch Fragen / Anregungen / Kritik habt, nur her damit! :)
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #19
Eine Sache habe ich wohl noch vergessen: Die Frage nach dem "systematischen Bilderklau". Also wie im Anfangs-Post beschrieben handelt es sich um eine wissenschaftliche Studie und wenn ich Bilderklau betreiben wollte, könnte ich das einfacher machen, indem ich Google frage. Das Internet ist voll mit genau solchen Bildern, die ich brauchen könnte, aber ich habe eben nicht die Rechte und möchte mir keinen Ärger einfangen, auch wenn alle an der Uni meinen "für wissenschaftliche Zwecke sagt da keiner was"...
 
  • Hundefotos für Diplomarbeit gesucht ! Beitrag #20
Hallo Stephanie,

das Mißtrauen einiger hier kommt daher, dass sie schon schlechte Erfahrungen im Umgang anderer mit ihren Bildern hatten. Ebenso gab/gibt es in Fotoforen Aufrufe, an irgendwelchen Studien/Wettbewerben zu partizipieren. Nicht selten entpuppen sich solche Aufrufe als "Harvestingmethoden", bei denen die Teilnehmer alle Rechte an ihren Bildern abtreten und definitiv über's Ohr gehauen werden.

Ich persönlich sehe die Gefahr in Deiner Angelegenheit nicht. Weiterhin finde ich gut, dass Du Deine Motivation zum Diplomarbeitsthema detailliert darlegst.

Bei allen (Vergleichs-)Schwierigkeiten, die sich bei Einsendung der Fotos verschiedener Fotografen ergeben, sehe ich dies als einen nachvollziehbaren Versuch.
Besser wäre es natürlich, wenn alle Fotos aus derselben Hand und unter vergleichbaren Bedingungen (Größenskalen) aufgenommen werden. Dies dürfte jedoch nur schwer zu realisieren sein.

Sollte Dein Aufruf weiter auf starkes Mißtrauen stoßen, bzw. keine/ungeeignete Aufnahmen eingehen, solltest Du es mal bei den Stock-Fotografie-Anbietern versuchen.
Je nachdem welche Auflösung Du dort anforderst, halten sich die Kosten sehr in Grenzen. Wenn ich nicht ganz irre, gibt es sogar kostenlose Stock-Fotos. Vieleicht können Dir einige Nutzer in diesem Forum Empfehlungen diesbezüglich geben.

Und wenn das auch nicht weiterhelfen sollte, gibt es noch die Bilder, die unter der GNU Free Documentation License verfügbar sind ==> Wikipedia-Fotos. Eine nichtkommerzielle Nutzung im Rahmen einer Diplomarbeit (unter Angabe der Quelle) sollte unproblematisch sein.

Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg bei der Diplomarbeit! :daumen:

Gruß,
Oz
 
Thema:

Hundefotos für Diplomarbeit gesucht !

Zurück
Oben Unten