suche: gute Nachbau-Akkus für SD15 (SD14, SD1)?

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AB-AndreasBeck

AB-AndreasBeck

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Nochmal: Nachtrag zum Nachtrag:

Ich habe auch Versuche mit 18-20 V Versorgungsspannung gemacht - um nicht unterwegs von einem durchgebrannten Ladegerät überrascht zu werden.

Beide von mir verwendeten 12-V-Lader hielten auch das aus. Ich kann's nur nicht für alle möglichen Geräte garantieren.

Aber vielleicht wichtig, da es aktuell kaum noch Laptop-Autonetzteile gibt, die sich auf weniger als 18V einstellen lassen. Die Ladespannung hat sich durch die erhöhte Versorgungsspannung auch nicht messbar verändert.

Andreas

P.S.: Wer keinen Autobatteriestrom sparen muss, kann natürlich auch einen 12->230V-Konverter benutzten und da auch das Originalladegerät anhängen.
 
AB-AndreasBeck

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ist vielleicht ein zu starker Ausdruck. Es kommt ganz entscheidend auf die Qualität des Konverters an (die Sigma-Ladegeräte arbeiten nahezu verlustfrei). Klau: Leistung geht schon verloren, deshalb auch meine Einschränkung.

Das Verfahren würde ich sowieso nur dann empfehlen, wenn ein Konverter vorhanden ist oder für weitere Anwendungen gebraucht werden kann.

Andreas
 
Robert

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Kann man sowas zuverlässig ausrechnen? Also z.B. 12V 88 Ah Batterie hält mit einem (guten) Konverter bei 230Volt und z.B. 7 AH Verbauch so und so lange? Oder wäre das eher Kaffeesatzleserei (bzw. nur nach try & error zu ermitteln)?
 
AB-AndreasBeck

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Schwer zu sagen. Dazu müsste man die Charakteristik des Konverters genau kennen.

Aber 7 Ah für eine Akkuaufladung ist sicher zu hoch gegriffen (verlustarmer Konverter vorausgesetzt). Das wären ca. 85 Wh. Ich habe mal 7 Wh für eine Akkuvollladung gemessen - allerdings direkt am Netz angeschlossen.

Es kommt auch darauf an, ob Du den Konverter nach der Ladung zeitnah vom Bordnetz trennen kannst oder ob er noch stunden-(tage-)lang bei vollem Akku weiternuckeln muss (Stichwort "Leerlaufstromaufnahme").

Wie lautet denn Deine Aufgabe, die Du lösen willst/musst?

So sieht übrigens die Leistungsaufnahme eines Sigma-Akkuladegerätes aus. Zuerst ein halbvoller, dann ein leerer Akku:

Ladekurve2x_BSP.JPG

Ganz schön kompliziert, was? Am zweiten Peak kann man ziemlich genau die 2,5h ablesen, die Sigma als Ladezeit angibt. Aber auch, dass der Akku schon nach der halben Zeit fast voll ist. Wenn man's mal eilig hat...:cool:

Andreas
 
Robert

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Naja, ich hatte bei 7Ah jetzt mal an sowas wie einen Fön oder ähnliches watthungriges Gerät gedacht :D

Sind die Sigma-Akkus also bereits nach 1,5 Stunden quasi 85%ig geladen? Speziell im Kfz-Ladebetrieb kann man mit diesem Wissen ja deutlich Batteriestrom sparen, wenn die Lichtmaschine grad nicht läuft, oder? Einfach nach 1,5h weiter fotografieren ;) Das hängt aber doch jetzt auch von der Ladeelektronik in den Akkus ab, oder?
 
AB-AndreasBeck

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Sind die Sigma-Akkus also bereits nach 1,5 Stunden quasi 85%ig geladen?
das kann man aus den Kurven so herauslesen, ja.

Speziell im Kfz-Ladebetrieb kann man mit diesem Wissen ja deutlich Batteriestrom sparen, wenn die Lichtmaschine grad nicht läuft, oder? Einfach nach 1,5h weiter fotografieren
Ja, aber: Möglicherweise findet in dem langen "Schwanz" der Ladekurve eine Art Regenerierungsprozess für die Zellen statt. Wenn man den hin und wieder mal abwürgt, schadet das dem Akku bestimmt nicht. Aber systematisch würde ich das nicht tun.

Das hängt aber doch jetzt auch von der Ladeelektronik in den Akkus ab, oder?
Fremd-Ladegeräte verhalten sich ja vielleicht anders. Vielleicht auch nicht, weil das Ladeverhalten einer Norm unterliegt: Ein Halbleiterhersteller stellt den Steuerchip her, und alle Ladegeräte-Hersteller bauen diesen ein. Halte ich so oder ähnlich für sehr wahrscheinlich.

Andreas
 
AB-AndreasBeck

AB-AndreasBeck

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Es gibt vielleicht doch einen Weg, Batteriestrom zu sparen. Aber (an alle Mitleser): Bitte das "vielleicht" nicht übersehen.
.
An den Kurven ist zu erkennen, dass der "Regenerierungsprozess" nur dann notwendig zu sein scheint, wenn der Akku über einen bestimmten Punkt hinaus entladen ist.

Also: Akku mit genügend Restladung aus der Kamera nehmen. Das müsste man einfach ausprobieren (Ladezeiten beobachten).

Ich selber habe den sicheren Weg genommen: Einfach so viel Autobatteriekapazität installiert, dass die Standzeit bestimmt nicht vom Akkuladen begrenzt ist. Kommt auch der Lebensdauer der Batterie zugute (weniger Tiefentladungen)

Andreas
 

xya

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vor etwa 10 jahren hat sich die computer-zeitschrift c't mit li-on akkus beschäftigt. deren empfehlung lautete: nicht gebrauchte akku zu 90% laden (oder voll und 10% entladen), dann lagern und im halb- oder jahresrhytmus entladen und wieder auf 90% bringen. das mache ich seitdem, und das funktioniert.

ich benutze als dauer-computer laptops und notebooks am netz, ohne akku. vor kurzem habe ich ein netbook verschrottet, 10 jahre alt, dessen akku war noch wie neu, volle 8 stunden laufzeit. und, wie schon erwähnt, meine sigma akkus tun es noch gut, nach 6 jahren.
 
Robert

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Hat sich die Li-Ionen-Akku-Technik vielleicht so weiter entwickelt, dass heute andere Empfehlungen ausgesprochen werden?

Deine Methode ist jedenfalls offenkundig sehr erfolgreich :daumen:
 
skynyrd

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Also, dann noch mein Senf dazu:

1. Den Verbrauch von einer Wechselrichter-230VAC-Ladegerät-Kombi im Auto kann problemlos ausgerechnet werden, wenn man Wirkungsgrad von Wechselrichter und Ladegerät kennt. Es gibt Sinus-Wechselrichter, die 98% Wirkungsgrad erreichen ... das die Dingers ordentlich Geld kosten ist wohl klar. Den, den ich mal erleben durfte, war im vierstelligen Bereich (kommt auch noch auf die Abgabeleistung an). Da ist ein normales Autoladegerät für die geliebten Kamera-Akkus sicher günstiger! Selbst wenn man den teuren Auto-Lader vom Kamerahersteller kauft.

Wer sich das Ganze etwas genauer anschauen möchte, kann bei Conrad mal "Wechselrichter" in der SuFu eintippen. Man müsste ein Wechselrichter mit echtem Sinus und keinem modifizierten Sinus nehmen, um beste Leistung und eine faire Vergleichsituation zu erreichen.

2. Akkus (das endlose Thema)
Ja, klar werden die Akkus besser. Die angegebenen oder kursierenden Lebensdauer-Angaben in Ladezyklen sind ein theoretischer Richtwert. Abhängig von mehreren Faktoren kann ein Akku kürzer oder länger leben.
- Ladegerät : je intelligenter das Ladegerät, um so besser. Die richtige Art zu laden ist entscheidend
- Temperatur : ist immer die perfekte Temperatur vorhanden, mag der Akku das und lebt länger
- Ladestrom : ist der Ladestrom zu hoch oder zu tief, leidet der Akku
- Entladestrom : besonders hohe Entladeströme verkürzen die Lebensdauer
- Ladestand : moderne Akkutechnologien leben wesentlich länger, wenn sie nicht komplett geladen und entladen werden.

Natürlich variieren alle genannten Faktoren bei verschiedenen Akku-Technologien, Spannung und Kapazität.
Eine "Diese-Regel-passt-für-alle-Akkus" gibt es NICHT !!!
Ich habe verschiedene Sanyo-Mignon-Akkus ... die einen muss man mit Ladestrom "x" laden, weniger macht den Akku kaputt ... die anderen Sanyo-Akkus darf ich mit max. 1/2 "x" laden, sonst verbrate ich die Dingers gleich. Beides sind NiMH-Akkus.

Bei Kameras empfehle ich die Akkus zu Laden, wenn die Cam motzt, dass der Akku leer ist und das Laden vom Akku ist fertig, wenn das mitgelieferte Ladegerät das entsprechend signalisiert. DSLR-Akkus sind keine Hochleistungs-Akkus, die sind etwas unproblematischer, was den Ladestand angeht. Wenn der Akku bei 50% ins Ladegerät wandert, geht der noch lange nicht kaputt. Die Kamerahersteller kaufen die Akkus bei renomierten Hersteller (Sony, Sanyo/Panasonic) und da kriegt man Qualitätsware. Hatte mit Original-Akkus immer gute Erfahrungen gemacht.
Bei günstigen Alternativ-Akkus ist die Menge an "Montags-Modellen" etwas höher, aber auch da kann man ein "Top-Akku" erwischen, der beinahe ewig lebt.
Ich habe bereits erwähnte Sanyo-Hochleistungszellen, die sollten es nur 400-700 Ladezyklen halten ... die Dingers habe ich seit über 10 Jahren und die funktionieren noch immer wie am ersten Tag!
Wenn man die Umgebungstemperatur moderat hält, ist das die halbe Miete. Nach dem Laden zeit lassen zum abkühlen, nach dem Gebrauch (vor dem Laden) ebenfalls abkühlen lassen, nicht ins Gefrierfach schmeissen und nicht in der Sonne liegen lassen. Bei Kamera-Akkus sind die Lagertemperaturen meistens der Punkt, wo man aktiv Einfluss nehmen kann. Beim Laden und beim Knipsen sollten die Dingers nicht heiss werden, sonst stimmt was generell nicht.
 
Robert

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... Wer sich das Ganze etwas genauer anschauen möchte, kann bei Conrad mal "Wechselrichter" in der SuFu eintippen. Man müsste ein Wechselrichter mit echtem Sinus und keinem modifizierten Sinus nehmen, um beste Leistung und eine faire Vergleichsituation zu erreichen...

Ich sehe mich da mal um ...


... Eine "Diese-Regel-passt-für-alle-Akkus" gibt es NICHT !!! ...

Wäre ja auch zu schön ... :D


... Wenn man die Umgebungstemperatur moderat hält, ist das die halbe Miete. Nach dem Laden zeit lassen zum abkühlen, nach dem Gebrauch (vor dem Laden) ebenfalls abkühlen lassen, nicht ins Gefrierfach schmeissen und nicht in der Sonne liegen lassen... Beim Laden und beim Knipsen sollten die Dingers nicht heiss werden, sonst stimmt was generell nicht.

Immerhin kann man sich daran generell orientieren! Aber etwas warm werden die Akkus beim Laden generell schon, oder?
 
Waldschrat

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... ...Aber etwas warm werden die Akkus beim Laden generell schon, oder? ...
Generell etwas. Das ist auch ein Gradmesser für den Zustand der Akkus.
Je "schlapper" ein Akku schon ist, umso höher wird sein Innenwiderstand,
und infolge dessen steigt die beim Laden in Wärme verbratene Verlustleistung an.

Wenn Du mehrere gleichartige Akkus betreibst, dann sind im Vergleich die, die beim Laden
wärmer werden, die "ausgenudelteren" (solange sie überhaupt noch funktionieren),
und die welche kühler bleiben die "besseren".
 
AB-AndreasBeck

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Ich habe noch nie festgestellt, dass Kameraakkus (davon reden wir!) beim Laden "warm" (im engeren Sinn des Wortes) werden. Eine leichte Temperaturerhöhung gibt's natürlich immer. Aber die kann auch von der Verlustleistung des Ladegerätes kommen.

In der Kamera tritt auch keine wirkliche Erwärmung auf. Der Stromverbrauch ist zwar hoch (bei Sigma bis zu 2,5 A - das ist für die Akkugröße sehr viel), aber es ist nur eine Kurzzeitbelastung, die nicht zu einer schädlichen Wärmeentwicklung führen kann.

Der "Wärmetod" kommt von außen. Im Auto auf der Heckscheibenablage zum Beispiel. Und wer zu Hause die Ladestation auf der besonnten Fensterbank betreibt, ist wirklich selber schuld an der begrenzen Akkulebensdauer.

Auch beim Fotografieren im prallen Sonnenlicht kann sich eine Kamera natürlich samt eingesetztem Akku stark erwärmen. Die Kameras (jedenfalls die ernsthaften) halten das aus. Mögliche Schädigungen des Akkus (durch die doppelte Wärmeeinwirkung von außen+innen) müssen wir in solchen Fällen aber einfach hinnehmen. Schließlich sind wir Fotografen und keine hauptberuflichen bzw. hobbymäßigen Akkupfleger.

Noch etwas zu Spannungskonvertern: Es gibt zwar durchaus solche mit 98% nominellem Wirkungsgrad. Aber der wird bei Nennleistung gemessen, wenn der Eigenverbrauch der Steuerelektronik im Verhältnis keine Rolle spielt. Bei der Akkuladung ist die "Leerlaufstromaufnahme" entscheidender. Die wird aber n.m.K. nirgends angegeben. Sowohl billige als auch sehr hochwertige Geräte (mit aufwändiger Steuerelektronik) können hier u.U. negativ punkten. Auch je höher die Nennleistung des Gerätes ist, umso mehr Strom braucht das Ding (im Normalfall) im Leer- bzw. Fast-Leerlauf.

Ich würde mir einen Konverter bei REIMO oder einem anderen Wohnmobil-Zubehöristen aussuchen. Denn dort spielt der Leerverbrauch immer eine Rolle, und es ist davon auszugehen, dass die richtigen Geräte im Angebot sind.

Andreas
 
skynyrd

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Immerhin kann man sich daran generell orientieren! Aber etwas warm werden die Akkus beim Laden generell schon, oder?
Das kommt auf den Ladestrom an. Meine DSLR-Akkus werden nur weinig über Zimmertemperatur warm. Point&Shoot-Akkus können auch mal handwarm werden ... aber richtig warm werden nur Hochleistungszellen, wie ich sie z.T. für Blitze und RC verwende. Die eneloops werden bei korrektem Ladevorgang auch nicht wirklich warm.

Von daher kann ich meinen Vorrednern nur zustimmen !
Zu den Wechselrichter kann ich wirklich nicht raten ... es macht einfach keinen Sinn, Gleichstrom auf das 20x hochzuschrauben, in Wechselstrom zu wandeln um dann wieder auf eine kleine Gleichstrom-Spannung runtergesetzt zu werden.

Wenn ich ein Glas Wasser trinken möchte, stelle ich das Glas auch nicht erst in den Gefrierschrank um es dann im Backofen wieder aufzutauen um es anschliessend zu trinken. :cool:
 
AB-AndreasBeck

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... es macht einfach keinen Sinn, Gleichstrom auf das 20x hochzuschrauben, in Wechselstrom zu wandeln um dann wieder auf eine kleine Gleichstrom-Spannung runtergesetzt zu werden.
Bitte vor dem "Senf beitragen" den ganzen Thread lesen! :eek:

Es ging darum, dass 12-V-Ladegeräte oft nicht in der Lage sind, 7,4-V-Akkus im stehenden Auto vollzuladen, wenn der Motor länger steht oder auch z.B. andere Verbraucher an der Batterie hängen (Kühlbox, Standheizung). Oder die Batterie etwas älter ist.

Den Motor extra zu starten, um leere Akkus zu laden, macht doch wohl noch weniger Sinn, oder?
Es sei denn, die Prozedur wäre nur mal ausnahmsweise nötig - natürlich.


Andreas


P.S.: Die von mir favorisierte Lösung mit dem Notebook-Netzteil macht oft Bastelarbeit nötig (weil die Anschlüsse nicht passen) - das kann nicht jeder. Außerdem: Ein 230V-Konverter ist manchmal vorhanden oder man braucht ihn für andere Dinge auch - dann ist diese Lösung einfach naheliegender und billiger. Auch das ist Wiederholung, aber offensichtlich nötig.
 
Robert

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Ich räume ja gerne ein, dass meine Fragerei hier in den Bereich des Off-Topics zu rutschen droht :eek: (was bei uns im Forum jedoch ausdrücklich kein Sakrileg ist) - aber trotzdem:

... "Senf beitragen" ...
... Auch das ist Wiederholung, aber offensichtlich nötig.
Bitte nicht ganz so arg verärgert reagieren ;)


Meine Akkus sind in der Tat Eneloops (erste und zweite Generation), die z.T. auch schon einige Jahre auf dem Buckel haben und im Sanyo-eigenen Eneloop-Ladegerät durchaus Badewasser-warme Temperaturen erreichen: also schon etwas mehr als handwarm ...
 
Waldschrat

Waldschrat

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Möchte nochmal daran erinnern, dass das Thema lautet:
[emoji14]feil: (Kaufberatung) für gute Nachbauakkus zur SD15,14,1.

Das Thema ist *nicht*: Wie lade ich Akkus aus der Bordspannung eines Fahrzeuges.
Ich als TO bin mit dem eindeutigen OFF TOPIC bisher vollkommen entspannt,
und finde lebendigen Austausch von Erfahrungen grundsätzlich super,
finde es aber nicht gut, wenn über ein Thema so weit ab vom
ursprüglichen Anliegen jetzt auch noch Zwistigkeiten ausgetragen werden!

Danke für die Aufmerksamkeit, und bitte durchatmen! :)




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