suche: gute Nachbau-Akkus für SD15 (SD14, SD1)?

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Waldschrat

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Liebe Sigmarianer!


Vielleicht steht mal wieder an, meine SD15 zu reaktivieren. :) Folgendes
Thema: Vor nunmehr gut drei Jahren erwarb ich eine neue SD15 und im
Zuge dessen zwei Nachbau-Akkus "High Capacity Battery". ;)


NP400_Replacement_03.JPG




Nun, mit der "Hai Karpatzitty" war es von Anfang an nicht so dolle. :mad: Nach ein paar
Dutzend Aufnahmen meckerte die SD15 schon damals über einen frisch geladenen
dieser Akkus und behauptete Leerstand.
Mittlerweile sind diese nachgebauten LiIon-Akkus nun so richtig "ganz platt".
Nach wenigen Minuten Ladung eines Akkus, den die Kamera als "voll leer"
reklamiert, stoppt das Ladegerät den Ladevorgang. Lange Rede, kurzer
Sinn: Mit welchen Nachbau-Akkus zur SD14, SD15, SD1 bei welchem
Händler habt Ihr in letzter Zeit gute Erfahrungen gemacht?
:fragezeichen:
Zwei Neue müssen her. ;)


Mit sigmarianischen Grüßen! :)
der Waldschrat!





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09.10.2015
#1

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Guest

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Steffen1207

Steffen1207

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Moin Waldschrat,

ich hatte Akkus von MTEC. Damit war ich sehr zufrieden. Ich finde aber gerade nix zum Verlinken, recherchiere doch bitte selbst...;)
 
Robert

Robert

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Akkus von Hähnel!

Etwas teurer als der Billigst-Durchschnitt, aber dafür bisher völlig problemlos!
 
Waldschrat

Waldschrat

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MTEC gefunden. Danke.
Hähnel scheint es für SD15 nicht (mehr) zu geben.

In den Sigma DPs habe ich gute Erfahrungen mit den von VHBW
vertriebenen Nachbauten gemacht und soeben herausgefunden,
dass besagte VHBW auch BP-21-Nachbauten anbieten.

Kuriosität am Rande: Zwei ORIGINAL BP21-Akkus kommen beim
billigsten Anbieter verdächtig nahe an den Zeitwert der Kamera, :eek:
und der Preis dreier ORIGINAL Akkus deckelt schon fast den
damaligen Preis der SD15 ab deutscher Fachhändlerin.
Ist ja fast wie mit den Akkuschraubern! :rolleyes:




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Waldschrat

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frische Erkenntnisse:

Der Akku für die Pentax K-10D ist baugleich und heißt D-Li 50.
Damit ist auch Hähnel wieder im Spiel. Vokabel: HL-PL 50.

Wenn bis morgen Niemand eine ganz neue Option in die
Runde wirft, investiere ich wohl mal die 30€ in einen
Hähnel, und berichte (irgendwann) von den Erfahrungen.

Schönen Abend Euch!




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oz75

oz75

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Ich verwende Akkus von Ayex (NP-400 D-Li50). Die SD1 ist da ein guter Qualitätsmesser - sie ist besonders anspruchsvoll, was Akkus betrifft.

Billige Nachbauten mag sie ganz und gar nicht. Mit diesen Nachbauakkus gibt es keine Probleme :daumen: - auch wenn sie nicht ganz mit den teuren Originalen mithalten können.

Gruß,
Oz
 

xya

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noch eine stimme für die VHBW akkus. meine tun's auch nach 5 jahren noch ganz ordentlich in einer sd14, kürzlich reaktiviert nach 1 jahr lagerung...
 
AB-AndreasBeck

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Tja, Gelegenheit, mal wieder ein Sondervotum abzugeben.

Zusätzlich zu den Originalakkus habe ich mehrere billige (nicht die allerbilligsten) gekauft und habe keine Probleme damit.
Alle (ja: Alle!) Akkus seit der SD14 sind noch in Gebrauch und arbeiten ohne Mucken auch an der SD1.

Auf jeden Fall ist es wichtig, auch das Ladegerät im Auge zu behalten. Selbst die Originalladegeräte streiken manchmal und laden den Akku nicht voll. Interessanterweise scheinen nicht die Akkukontakte kritisch zu sein, sondern die Buchse für das Netzkabel.

Ich sehe es als Hinweis für Qualität, wenn auf den Akku eine Kapazität angegeben ist (z.B. 1300mAH), auch wenn die etwas niedriger ist als beim Original. Ansonsten muss man einfach auch darauf achten, ob das Angebot kompetent wirkt. Das ist mit etwas gesundem Menschenverstand nicht schwierig.

Kapazitätsprobleme habe ich bisher nur bei Kälte gehabt - aber das ist wahrscheinlich normal und hat auch die Originale betroffen.

Andreas


P.S.: Schrat, würdest Du mal die Kontakte an dem abgebildeten Akku sauber machen? Nur (wenn vergoldet) natürlich nicht mit dem Glasfaserstift...
 
Waldschrat

Waldschrat

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Tja, Gelegenheit, mal wieder ein Sondervotum abzugeben.
...
Och, so sind halt Deine Erfahrungen!
Bei mir waren es in den letzten Jahren insgesamt 6 abgrenzbare Käufe von
LiIon-Akkus, für Kameras, für das Funktelefon, und auch noch die
CR123 der SD9 mitgezählt. Dabei habe ich genau bei 3 Lieferungen die
Popo-Karte gezogen, und drei Mal das Sonderlos funktionierender Akkus.
Die 50/50-Quote ruft nach Verbesserung. ;)



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AB-AndreasBeck

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Vielleicht noch eine kurze Ergänzung: Wenn man dort kauft, wo es ausschließlich Akkus (und evtl. noch Ladegeräte) gibt, dürfte man in aller Regel eine ordentliche Qualität und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bekommen.


Off-Topic:

Schrat, hier noch extra und ausschließlich für Dich ein forumsinterner Link:
http://www.bilderforum.de/t24884-nachmittag-im-val-savarence.html#post262961

Danke auch von dieser Stelle :daumen:

Andreas
 
Waldschrat

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Vielleicht noch eine kurze Ergänzung: Wenn man dort kauft, wo es ausschließlich Akkus (und evtl. noch Ladegeräte) gibt, dürfte man in aller Regel eine ordentliche Qualität und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bekommen.
...
Ja, da steckt auch folgende Weisheit drin:
Akkus sind "innen chemisch" ;) und verfallen auch ungenutzt
innerhalb weniger Jahre, ob sie nun beim Händler im Regal,
oder beim Endanwender in der Schublade herumdümpeln.
Das heißt also, ein Shop sollte einen großen Durchsatz
haben, und (so gut es eben geht) werksfrische Akkus verkaufen.

Teilweise tragen Akkus Produktionsmonat und -Jahr
aufgedruckt. Vor dem Kauf danach fragen!


Grüße in die Runde, und allzeit Energie im Überfluss ... :D




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AB-AndreasBeck

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Ich hatte eher daran gedacht, dass jemand, der sich hauptberuflich mit dem Handel von Akkus befasst, sehr schnell zwischen gut und böse unterscheiden lernt.

Es gibt bei Akkus auch vielmals Fälschungen mit wesentlich geringerer Kapazität als aufgedruckt.

Mignon-Akkus kann ich messen. Da habe ich es schon erlebt, dass ein neuer 3000mAh-Akku tatsächlich nur 400mAH hatte - und zwar alle 20 gekauften Exemplare ohne Unterschied - also kein einmaliger Ausreißer. Notiz am Rande: Der Händler in Hongkong hat mir den Kaufpreis ohne Murren erstattet - mich dann aber noch monatelang generft, weil er dafür unbedingt eine positive Bewertung haben wollte...

Bevor Akkus das erste Mal geladen werden, ist die Alterung recht gering - erst danach setzt sie ein. Also: Keinen Neuakku erst mal voll laden, wenn man ihn erst zu späterer Zeit zu verwenden gedenkt.

Die Lebensdauer eines Akkus ist übrigens - im Gegensatz zu allen Behauptungen der Hersteller - weitgehend unabhängig von der Zahl der Lade-/Entladezyklen. Vorausgesetzt, das Ladegerät ist ok und schaltet rechtzeitig ab. Wer kommt schon auf mehrere 1000 Ladezyklen, die oft spezifiziert sind?? Bei einer normalen alterungsbedingten Lebensdauer von 4-5 Jahren.

Andreas

P.S.: Für meine Kameras habe ich jeweils die entsprechenden Batteriegriffe zugelegt. Nicht ganz billig, aber der Eindruck, den die Kamera damit auf meine Kunden macht, wiegt das schon auf :rolleyes:.
Die doppelte Akkulaufzeit erwies sich gar nicht als so entscheidend wie die Tatsache, dass sich die Akkus damit ohne jede Unterbrechung der Stromversorgung wechseln lassen.
 
Waldschrat

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...

Bevor Akkus das erste Mal geladen werden, ist die Alterung recht gering - erst danach setzt sie ein. Also: Keinen Neuakku erst mal voll laden, wenn man ihn erst zu späterer Zeit zu verwenden gedenkt.
...
Andreas, ich widerspreche dem Meister ungern und wertschätze Deine geteilten Erfahrungen sehr. :daumen:

Hier irrst Du glaube ich einmal in der Sache. Wir müssen nochmal definieren, von welchen Akkus gesprochen
wird. Es geht die ganze Zeit hier um Lithium-Ionen-Akkus. Für diese ist Überladung, aber auch Tiefentladung
absolutes Gift. Aus diesem Grunde werden sie beim Hersteller bereits geladen, und so ausgeliefert.
Sinken sie dann über die Jahre durch die unvermeidliche Selbstentladung in einen tiefentladenen Zustand,
sind sie bereits geschädigt bzw. vollkommen hinüber.


Schönen Sonntag Dir und allen Mit Lesern!
der Waldschrat




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AB-AndreasBeck

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Schrat, ich hoffe, Du bist mir ebenso nicht böse:

Ein fabrikneuer Akku braucht sehr lange, bis er tiefentladen ist. Wer einen Akku kauft, ihn nach 10 Jahren erstmals verwendet und sich dann beschwert, ist selber schuld.

Li-Ion-Akkus werden normalerweise zu 50% (Anhaltswert, verschiedene Hersteller halten es möglicherweise unterschiedlich) vorgeladen. Auf jeden Fall nicht vollgeladen. Das widerspricht meiner Aussage oben nicht.

Tiefentladung durch Gebrauch tritt bei Li-Ion-Akkus so gut wie nie auf, da sie normalerweise elektronische Geräte versorgen und die haben - Halbleitercharakteristik - eine Grenzspannung, unter der sie sperren, also den Akku nicht weiter entladen.

Aber prinzipiell hast DU natürlich mit Deiner Warnung zur Tiefentladung recht. Die Konsequenz daraus ist: Entladene Akkus zeitnah wieder zu laden, insbesondere wenn Sie schon älter sind.



Andreas
 
AB-AndreasBeck

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Noch 'ne kurze Ergänzung:

Man kann es mit der Akkupflege auch übertreiben. Zum Beispiel (Fundstelle Internet): "Akkus immer kurz vor Ladeende aus dem Ladegerät nehmen.." Super, oder? Kommentar überflüssig.

Etwas gekramt ud eine Rechnung von 2011 gefunden. Da habe ich ein 2erPack Akkus "Minolta NP-400" (=Sigma) bei einer Firma Mertrado GmbH in Berlin für zusammen €14,44 inkl. Porto gekauft. Laufen heute noch gefühlt einwandfrei.


Andreas


P.S.: NP-400 ist. glaube ich, die offizielle Bezeichnung für die Sigma-Akkus
 
Waldschrat

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NP-400 heißen die glaube ich bei Minolta.
Sigma nennt diese Akkuform offiziell BP-21.
Was hatten wir noch? => Li-D50, das Pentax-Pendant.

Ich habe zwischenzeitlich ein paar Händler angeschrieben und nach
Produktionsmonat und -Jahr der zur Zeit verkauften Akkus
gefragt. EINE Firma hat bisher qualifiziert geantwortet. :)

Schönen Tag Dir, Andreas, und allen Mit Lesern!
der Waldschrat



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Waldschrat

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Man kann es mit der Akkupflege auch übertreiben. Zum Beispiel (Fundstelle Internet): "Akkus immer kurz vor Ladeende aus dem Ladegerät nehmen.." Super, oder? Kommentar überflüssig.
...
Das ist wirklich sehr pointiert, sicher nicht sonderlich praxisgerecht, aber zur Verdeutlichung der Problematik gar nicht mal schlecht. ;)

Real gemacht wird sowas in der Elektromobilität. Die großen Akkus in den Autos sind seeehr teuer. Auf gar keinen Fall will
der Hersteller, dass so ein Akku schnell merklich in der Leistung nachlässt. Also wird, obwohl jede Wattstunde aus dem Akku
das Auto weiter fahren lassen würde, der genutzte Spannungsbereich der Akkukennlinie
eingeschränkt. Die Ladung wird vor Erreichen von "Akku voll" bei einer niedrigeren Spannung beendet.
So lebt der Auto-Akku länger, muss erst nach der Garantiezeit ;) erneuert werden, und das Fahrzeug ist insgesamt zuverlässiger.
Soweit ein Blick über den Tellerrand.

Herzlicher Gruß vom Waldschrat!




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AB-AndreasBeck

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Da der Ladeendzeitpunkt von der Programmierung des Ladegerätes abhängt, gibt es da möglicherweise solche und solche: Solche die die Akkukapazität ausreizen und solche, die die Lebensdauer schonen.

Gefühlt habe ich allerdings noch keine Unterschiede bemerkt. Zuhause verwende ich die Originalladegeräte, unterwegs im Auto Fremdgeräte (weil die Originale keinen 12V-Anschluss haben).

Allerdings können 12V-LAdegeräte (wegen des regelungsbedingten Spannungsabfalls) ganz offensichtlich 7,4-V-Akkus nur bei Versorgungsspannungen über 12,3V vollladen, das heißt: nur bei laufendem oder bei frisch abgestelltem Motor.

Meine Lösung: Autonetzteil eines ausgemusterten Laptops vorschalten. Das transformiert die Spannung von 10-14V auf 15 V (das halten die Ladegeräte problemlos aus).

Andreas
 

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