Es steht auf dem Bild rechts unten: Aperture Value 6.3. Blende 8 oder 11 bräuchte man also schon für einen größeren Bereich von Schärfe in der Tiefe des Raums (um Wortstreitigkeiten zu vermeiden

).
Das ist ein Aspekt, den sich viele nicht bewußt machen, die gerne auf Vollformat oder gar Mittelformat gehen wollen. Zwar hat man bei größeren Aufnahmeformaten die besseren Möglichkeiten zum Freistellen, aber umgekehrt es sehr schwer zu einem Bild zu kommen das von vorne bis hinten scharf ist. Viele schätzen das aber. Das geht mit kleineren Sensoren wesentlich besser. Je größer die Sensorfläche, desto größer auch der Ausschuß, da die Fokusebene wesentlich genauer sitzen muss.
Das sieht man auf dem verlinkten vermeintlichen SD1 Foto, das wohl ein Mittelformatfoto ist, besonders deutlich. Eine 6x6 Aufnahme mit 200er Tele bei Offenblende ist bei einem Portrait so knapp scharf, dass bei Scharfstellung auf die Pupille schon der Augenwinkel aus dem Fokus ist.
Das muss man mögen. Viele empfinden solche Bilder aber heutzutage einfach als unscharf.
Gruß
Frankg
@ Rotweintrocken
Mit minimal ISO 100 kann ich leben, wenn es sich so ähnlich verhält wie bei der SD14. Nutzbare ISO 1600 bei so hoher Qualität wie bei der SD15 ISO 400 könnten mich durchaus begeistern. Auch wenn ich kein HighISO-Freak bin. Aber gelegentlich braucht man das wegen der Notwendigkeit des starken Abblenden eben doch.
Interessanter wird wie sich die Kamera in echten Available Light-Situationen verhält. Da habe ich mit Film immer noch die wenigsten Probleme. Lieber riskiere ich dabei einen Verlust an Schärfe, als einen an Stimmung. Mit Film klappt das einwandfrei, ich verwende dabei nur ISO 100. Das klappt digital leider bei keiner Kamera.
Entweder sieht es aus wie bei einer Tageslichtaufnahme, also Stimmung futsch, oder es gibt komische Farben, Rauschen oder sonstwas. Aber für irgendwas muss Film ja noch gut sein
Gruß
Frankg