Achim_k
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Dezember 2000: Nikon Coolpix 990. Cool insofern, als das Gehäuse geteilt war und man den Handgriff wie eine DSLR in der rechten Hand hielt und die linke Hälfte mit 3-fach-Zoom in alle Richtungen verdrehen konnte und somit auch Selfies möglich waren (das Wort gab es aber noch nicht). 3 Megapixel, optischer Zoomsucher, ewig lange Einschaltzeit von 7-8 Sekunden, lahmer, lauter Autofokus, manuell nur "unendlich" einzustellen, was aber im Telebereich nicht gestimmt hat. Stabil und robust wirkte die Kamera, aber das täuschte; die Belederung löste sich, das Gelenk knirschte, und kaum war die Garantiezeit rum, waren die Halterungen für den Batteriedeckel rausgebrochen. Ersatzteillieferung abgelehnt, Reparatur unverhältnismäßig teuer, es blieb daher meine erste und letzte Nikon. Das Objektiv hatte massive chromatische Aberrationen, die durch den optionalen Weitwinkelkonverter noch schlimmer wurden, der Telekonverter lieferte die besten Bilder. Toller Nahbereich und Diakopier-Vorsatz. Anfangs fand ich die Kamera toll, aber die lahmen Reaktionen und die mäßige Bildqualität haben mich bald nach was Besserem suchen lassen. Dann kam eine Minolta Dimage 7i, die musste aber gleich zur Reparatur, und als sie wieder da war, wurde die Canon EOS 300D vorgestellt. So fotografiere ich jetzt seit über 20 Jahren mit Canon, in den letzen Jahren aber vorwiegend mit Olympus mfT.
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