CZJ Pancolar 1,8/80mm und Flektogon 2,8/20mm
Hallo, und vielen Dank für den freundlichen Empfang hier in diesem Forum!
... sollte man bei M42er die Augen aufhalten nach:...
Das
CZJ Pancolar 1,8/80mm ist mir "nach der Wende" als sehr schöne, sehr scharfe Optik aufgefallen!

Allerdings auch recht teuer.
Als Jugendlicher zu DDR-Zeiten wusste ich gar nichts von der Existenz eines solchen Objektives. Naja, hätte es mir wohl auch nicht leisten können.
Kaufte mein erstes 1,8/80er so ca. 1992, in nagelneuem Zustand, für 600,-DM, was damals sehr viel Geld für mich war. Aber was solls, ist ja eine Investition für's Leben, und ich wollte "professionelle" Porträts von meiner frisch angekommenen Tochter schiessen.
Nach einem Diebstahl meiner kompletten Praktica-Ausrüstung im Jahr 1999

beschaffte ich mir dann so um das Jahr 2000 wiederum diesmal gebrauchte
CZJ Pancolar 1,8/80mm und Flektogon 2,8/20. Der Preis beider war zusammen 700,-DM, wobei ich die genaue Aufteilung nicht mehr erinnere.
Soeben mal bei ebay geschaut. Es wird gerade nur ein CZJ Pancolar 1,8/80mm angeboten, mit "einigen Gebrauchsspuren", für 400,-EUR.
Scheinen ja ganz unglaublich stabil zu sein im Preis, die Dinger...
Vielleicht noch mein Eindruck vom
Flektogon 2,8/20mm.
Ja, es ist im "Vollformat" natürlich ein toller Bildwinkel!
Andererseits habe ich vor Jahren bald gelernt, dieses Objektiv immer im mittleren Blendenbereich 8...11 zu nutzen. Bei Offenblende fand ich den Lichtabfall am Rand grauslich, die Randschärfe inakzeptabel schlecht. Ist sicher auch eine große Kunst bzw. technisch fast nicht möglich, perfekte Extremweitwinkel herzustellen. Mit meinem Canon FD 2.8/24mm geht's mir ähnlich. Auch das Canon ist bei Offenblende praktisch unbrauchbar.
EDIT: Jetzt kam mir noch in den Sinn, dass das Flektogon an einer DSLR mit "Crop" bestimmt 'ne gute Sache ist, denn die "Problemzonen" liegen ja einfach außerhalb des Bildfeldes!
Ich fotografiere fast ausschließlich vom Stativ und projeziere Dias gerne groß.
Soweit für heute.
Gruß
der Waldschrat