Stativ-Berater-Thread

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  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #21
Wollte nur sagen: drei Jahre sind eher Panikmache bis Märchen...

Gruß, Karsten


Habe ich selbst gesehen .... war das billigste Karbon von Manfrotto :p

Ein Sachtler kostet ja auch eine schöne Stange Geld und da darf man doch schon was verlangen ;) Hier wurden von 100 Euros oder sowat gesprochen .. wieviel hat Euer Sachtler gekostet ???:rolleyes:

Wer ein teures Gitzo oder ein Sachtler oder sowas kauft, kann sicher getrost zu einem Karbonstativ greifen .... aber bei den "Billigheimer" in der Bucht ... hmmm ... ich weiss nicht ....:(
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #22
...Wer ein teures Gitzo oder ein Sachtler oder sowas kauft, kann sicher getrost zu einem Karbonstativ greifen .... aber bei den "Billigheimer" in der Bucht ... hmmm ... ich weiss nicht ....:(

Also: grade Gitzo hatte anfangs "Kälteprobleme" mit den Karbonstativen (das ist aber etliche Jahre her und machte sich auch nur bei eher arktischen Temperaturen bemerkbar).

Zum Thema "Billigheimer" müßte man mal klären, ob die überhaupt Karbonstative anbieten. Wir nutzen z.B. auf Wanderungen das Bilora PerfectPro C253 - für unter 150 Euro neu im Bereich Karbon sehr günstig. Das Stativ befindet sich am Rucksack aussen links. Ich weiß nicht, wie häufig ich mit dem Ding an Stäuchern hängengeblieben bzw. durchaus auch mal im Gelände mit den Hunden am Beckengurt auch heftig an Bäume und Äste gedengelt bin.

Der bisherige Belastungshöhepunkt war mein Ausrutscher - Stativ voll ausgezogen, D200 mit Hochformatgriff auf dem Stativ. Ich bin so unglücklich weggerutscht, dass ich mich unfreiwillig fast mit meinem gesamten Gewicht auf die Kamera-Stativkombi geworfen habe.

Effekt: Hochformathandgriff in mehrere Teile zerplatzt, ein Anschlagschieber der Beinverstellung ist durchgerissen und hat geschossartig das Weite gesucht, dadurch ist ein Stativbein bis in die Senkrechte gegangen und das Stativ etwas zu Boden.

Erstens hat das wirklich kundenfreundliche Bilora-Team uns für 3 Euro einen Ersatzschieber zugesandt, zweitens habe ich das Bilora komplett auseinandergebaut und die Beinsegmente Biegetests unterzogen und drittens haben wir es nach wie vor in Gebrauch. Soviel zum Thema empfindlich...

Und ja: im Nikon-Forum gab es mal ein ganz langes Thema, anfangs konnte man in diesem Thema den Verdacht bekommen, dass Karbonstative eigentlich nur wie rohe Eier behandelt werden dürfen - also bloß nicht damit rausgehen. Und es geht ja so schnell in die Brüche. Als vehement Fundstellen im Web von diesen zerstörten Stativen eingefordert wurden, kam - Nichts....

Würden selbst günstige Karbonstative so schnell zu Bruch gehen wie immer wieder behauptet wird: Die Fotoforen wären voll von Beschwerdethemen....sind sie aber nicht.

Gruß, Karsten
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #23
SEUFZ , Karsten, SEUFZ .... schmeiss doch nicht immer alles von einer Waagschale in die Andere !!!

Ich habe schon Carbonstative (fabrikneu) für ca. 75 Euros gesehen. Ein Kumpel von mir hatte mal so ein Teil gekauft. Da er die Säulen beim aufstellen stets nach unten "sausen" lies, faserten die Rohrende sehr schnell auf. Hätte er mehr Sorge getragen, wäre auch dieses Stativ älter als ca. 8 Monate geworden. Hätte er damals für ein paar Hunderter ein Gitzo oder Manfrotto gekauft, hätte das Stativ die Tortur wohl weggesteckt.

Er hat sich danach ein Karbon-Gitzo gekauft, dass beim ersten Einsatz auch gleich das Zeitliche segnete. Er war so unglücklich auf einen Felskante gefallen, dass ein Aussenrohr gespalten ist. Gitzo ersetzte das Stativ auf Kulanz :klatschen: und es hielt dann auch etwas über drei Jahre. Aber es war überall dabei ; am Meer, in Aegypten (Wüste) und auch Hochalpin und in Costa Rica ... da er des öfterns in Tropischen Gebieten unterwegs ist, hat er nun ein Stativ aus rostfreiem Stahl. Für die Berge hat er mal was von nem Basalt-Stativ gesagt ...

Wer ein gebrauchtes Gitzo oder Manfrotto oder Sachtler für 100 Euros kauft, wird wohl länger Freude an dem Teil haben, als an einer "NoName"-Carbon-Fischrute ;)
Wenn ich aber den 40 Jährigen Manfrotto-Alu-Totschläger von meinem Vater angucke ... der war auch schon von der Normandie über den GrandCanyon bis zur Safari in Afrika überall dabei und sieht immer noch gut aus und funktioniert wie ein Uhrwerk !!!
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #24
Hallo Olivier,

lass' gut sein - sonst fange ich auch noch an zu seufzen.

Ich hab' meine Erfahrungen mit einem 150-Euro-Karbonstastiv geschildert (übrigens gekauft kurz nach Vorstellung der PerfectPro-Serie von Bilora vor fast 3 Jahren).

Du Deine mit einem offensichtlich unzureichend verarbeiteten Billigststativ und der Kerbwirkung einer Felskante.

Ausserdem habe ich darauf hingewiesen, dass weder ich noch die Nutzer des Nikon-Fotografieforums irgendwelche nachvollziehbaren Fundstellen im Netz von all den zerstörten Karbonstativen bzw. Berichte darüber auftreiben konnten. Die Besitzer von zerstörten Karbonstativen scheinen nicht sehr mitteilsam zu sein...

Falls Du oder welcher geneigte Mitleser auch immer also Netzfundstellen hast bzw. Fotos von den von Dir geschilderten Fällen: Immer her damit! Sonst wird's hier nämlich arg theoretisch...

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Vielleicht noch soviel: ich kenne einige Fotografen, die Karbonstative (meistens von Gitzo) seit Jahren vorzugsweise für Wildlife einsetzen - keine Klagen. Wir selber können sozusagen vom preiswerten Ende der Skala (Bilora, 150 Euro) bis hin zum High-End (Sachtler Speedlock CF 100, komplett mit Spinne und Füßen knapp 2.400 Euro) berichten - keine Klagen (im Gegenteil).

Gruß, Karsten
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #25
Also in dem Fall Seufze ich für uns beide // SEUFZ, SEUFZ// :D:D

Habe gerade mit meinem Kumpel telefoniert;
Also Fotos hat er keine, wieso sollte man auch ein defektes Stativ ablichten :eek:
Das Stativ war "Made in PRC" ...

Anschliessend hatte er noch ein Velbon, das auch den Geist aufgab. In den Bergen war er mit nem grossen Super-Tele unterwegs und weil der Wind stark an der Optik zerrte, musste er die Säulen stark spreitzen, um Stabilität und geringe Aufstellhöhe zu erreichen. Das hohe Gewicht vom Tele war wohl etwas zuviel fürs Stativ. Nach einer Saison waren die Rohre so gespalten, dass er die Säulensegmente nicht mehr klemmen konnte. Er meint, mit seinen doppelt so teuren Gitzos, würde das nicht passieren.

Bei seinem Gitzo war die Mitelsäule zu schwach (zu dünnwandig). Er benutzt das Gitzo vorwiegend ohne und wenn doch von Nöten, eine Alu-Mittelsäule.
Das Basalt-Stativ war ihm zu teuer, er hat jetzt Alpin immer das Karbon-Gitzo dabei.
Die Karbonstative seien auf Sand und Staub in den Klemmen anfällig, weil das Harz mit der Zeit abgerieben wird und die Karbonfasern dann nicht mehr untereinander verbunden sind und brechen. Auch Sand in den Röhren hat mit der Zeit einen ähnlichen Effekt.
Ein Sachtler oder Gitzo-Basalt wären ihm zu teuer um in den Bergen rumzukrakseln ... ein Manfrotto ist ihm diesen Sommer einen Felsabhang hinuntergefallen :D
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #26
Mein Lieblingsstativ ist neben einem Manfrotto 028 mit Schwenkneiger, einem wirklich leichten Velbon und einem Manfrottoeinbein immer noch mein gutes altes (und schweres) Berlebach Holzstativ mit Getriebeneiger. Gute Holzstative sind zwar relativ schwer, dafür aber auch ausgesprochen stabil und schwingungsarm, vor allem wenn man ordentlich Gewicht drauf packt. Ein weiterer Vorteil ist das bei heftigen Minustemperaturen die Fingerchen nicht kleben bleiben. Wer mit einem richtigen Dreibein bei schwerer Bestückung unterwegs ist hat es eh nicht eilig und für den Transport gibt es auch Lösungen. Die Frage nach dem richtigen Stativ ist immer auch eine Frage der Bestückung - wenn sich das Ganze auf WW bis leichtes Tele beschränkt sollte man durchaus auch mal einen Gedanken an den berühmten "Bohnensack" verschwenden. Wer häufig mit Tele jenseits von 500mm rumrennt, der wird an etwas schwerem kaum vorbei kommen.
Lästig sind Stative wenn sie zu leicht gewählt wurden, der Kopf der Belastung durch Kamera+Optik langsam nachgibt oder noch besser, wenn sich beim fixieren des Kopfes die Visierlinie noch verschiebt. Hier gilt dann, wer billig käuft käuft zwei mal.
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #27
Extra für Karsten:

Ein defektes Karbon-Stativ !!!


alg_polar_bear_tripod.jpg
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #28
Extra für Karsten:

Ein defektes Karbon-Stativ !!!...

Danke schön! Prima Foto!

(erinnert mich daran, dass ich vor Jahren mal ziemlich lange mit Norbert Rosing im Rahmen des Outdoor-Dia-Festivals in Halle an der Saale reden konnte - war schon endgenial, was er über seine Eisbärenfotos und deren Entstehungsgeschichte zu berichten wußte....und mir fällt das mich so unglaublich begeisternde Buch "Die Seele des Bären" ein - da lebt jemand unvorstellbarer Weise mit wilden Grizzlys in Kamtschatka zeitweilig auf Körperkontakt....gehört aber eigentlich gar nicht in dieses Thema...)

Eine "Gute Nacht" an alle Mitdiskutierenden

Gruß, Karsten
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #30
Nur damit hier kein Missverständniss aufkommt: Das Bild habe ich nicht selbst geschossen.
Eine Reisegruppe stellt ihre Kameras auf, um den Eisbären zu fotografieren. Der Eisbär rennt auf die Reisegruppe zu (worauf sich alle in den Bus retten) und schnappt sich witzigerweise die teuerste Ausrüstung, die draussen rumstand.

Ein Bekannter von mir war damals auch in dieser Reisegruppe ... EDIT: war im Frühling als ich dieses Bild per Mail bekam ...
Einfach mal nach "tripod bear" googeln ... Mein Bekannter hatte damals seine Videokamera draussen stehen lassen :D
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #31
... Der Eisbär rennt auf die Reisegruppe zu (worauf sich alle in den Bus retten) und schnappt sich witzigerweise die teuerste Ausrüstung, die draussen rumstand... :D

Da hat der Bär aber einen erlesenen Geschmack bewiesen ... :D
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #33
Hallo Olivier,

ich zitiere mal aus Deinem flickr-Link:

"tripod slightly damaged owner sent it back to manufacturer for repair."


So so - dabei sind Karbonstative ja so empfindlich...wie gut, dass dieser Eisbär genau das offensichtlich nicht wußte...:D:D

Gruß, Karsten
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #34
Ich denke , dass da keine 100-Euro-Low-End Stative rumstanden .... sogar Eisbären setzen auf Qualität ... und nicht auf Billig-Ramsch !
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #35
Ach Olivier,

ich warte immer noch auf die Links zu den ganzen zerstörten Karbonstativen...

...scheinbar findet man beim Suchen danach immerhin unterhaltsame Eisbärenfotos...

In diesem Sinne mal wieder: Gute Nacht.

Gruß, Karsten
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #36
Ich muss auch ehrlich eingestehen, dass ich bis zu diesem Fred auch nicht wirklich "zerstörte Stative" als Fotomotiv angesehen habe und offenbar entspreche ich in dem Fall dem grössten Teil der Menschheit !!!

Der Bekannte war vor ein paar Jahren mal in Patagonien und da haben zwei Seeelephanten seine Tasche "geplättet" ... samt Sonnenbrille, 3 Filmrollen und einem Blasebalg ... da hatte er auch keine Bilder von gemacht ;)
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #37
Ich muss auch ehrlich eingestehen, dass ich bis zu diesem Fred auch nicht wirklich "zerstörte Stative" als Fotomotiv angesehen habe ....

Red' (bzw. schreib) ich eigentlich Chinesisch?

Die Fotoforen sind voll mit sinnträchtigen Themen wie: "Warum rauscht meine Nikon bei ISO 155.000 eigentlich so stark" oder "Meine Canon macht immer so komische Geräusche, wenn ich Architektur fotografiere".

Will sagen: wenn zig Leuten das (z.B.) Manfrotto-hastenichtgesehen-Karbonstativ nach 1,5 Jahren auseinandergefallen wäre, wären die Foren voll von Beschwerdethemen zum Thema "Karbon ist sowas von Stoffwechselendprodukt".

Ich zitiere mich mal selber: Sind sie aber nicht....

Bleibt die (zumindest für mich) einfach zu beantwortende Frage: Warum wohl nicht?

@ Robert:
Tut mir irgendwie leid, dass sich dieses Thema mittlerweile auch durch meine "Schuld" auf "Karbon" kapriziert...

Was Deine Anforderung: 1,8 Meter Höhe (warum eigentlich, Du bist doch nicht 2,30 groß, ich weiß das...) und möglichst 40 cm Packmaß angeht - das wird nichts. Hat Olivier ja schon so treffend geschrieben: Je mehr Segmente, desto instabiler.

Meine Frage an Dich also: Warum soll Dein Stativ bis auf 1,8m Höhe kommen? (vor allem, wenn Kugelkopf und Kamera nochmal locker sowieso 20 cm Höhe bringen). Oder noch anders ausgedrückt: unsere Speedlocks bringen voll ausgezogen knapp 154cm. Mit dem Vinten-Vision-Fluidkopf und Kamera drauf kann ich im Stehen durch den Sucher schauen - und ich bin 1,86 groß...

Damit es vielleicht hier eher wieder in Richtung "Stativberatung" geht.

Gruß, Karsten
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #38
Schön, dass es hier wieder zum Thema zurückkommt.
Ich habe die Bilora-Kombi (A324+2258) auf meinen Weihnachtswunschzettel geschrieben. Der Weihnachtsmann mit dem gelben Auto hat es auch schon gebracht, aber von Erfahrungen kann ich dann trotzdem erst in ca. 3 Wochen berichten. Bei Foto-Koch ist/war ja das Cullmann Magnesit 525 im Angebot, was ja in der selben Preisklasse liegt. Ich denke, dass dies für mich reicht. Hundert Euro mehr für die Karbonausführung (VORSICHT! schlechtes Stichwort;)) wollte ich dann doch nicht aufbringen.

Grüße
Frank.
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #39
Hallo Frank,

gute Entscheidung! Was den Kugelkopf angeht: der ist im Neuzustand manchmal etwas "rauh" in der Kugelbewegung (haben zig Nutzer mittlerweile bestätigt). Abhilfe ist ganz einfach: Vor dem ersten Einsatz in die Hände nehmen und mal eine Viertelstunde hin-und-her bewegen. Das hilft zuverlääsig (sag' ich und sagen ganz viele andere Nutzer in den Foren).

Wäre wirklich ganz prima, wenn Du Deine Erfahrungen hier kundtun würdest!!

Tstststststs - wieso sollte "Karbon" ein Reizwort sein, versteh' ich ja garnicht...:D

Gruß, Karsten
 
  • Stativ-Berater-Thread Beitrag #40
Red' (bzw. schreib) ich eigentlich Chinesisch?

Ha !!!! Ausgleichende Gerechtigkeit !!! Das selbe habe ich mich auch schon gefragt :D



Zu den Stativ-Abmessungen :
Ich habe erst vor kurzem so ein Stativ gesehen ... und es war sogar sehr billig ... und die Säulen bogen sich bereits vom Eigengewicht, ohne Kamera, durch :ausrufezeichen:

Ich probiere mal ein Bild davon aufzutreiben !!!
 
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