Sigma in den Tropen

Diskutiere Sigma in den Tropen im Sigma Digitalkameras Forum im Bereich Sigma Forum; Hohe Temperaturen verbunden mit hoher Luftfeuchtigkeit bis 90% sind für alle elektronischen Geräte eine Herausforderung. Handys hatten...
  • Sigma in den Tropen Beitrag #1
ClausB
ClausB
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1.518
Hohe Temperaturen verbunden mit hoher Luftfeuchtigkeit bis 90% sind für alle elektronischen Geräte eine Herausforderung.

Handys hatten reihenweise nach kurzer Zeit den Dienst eingestellt, darunter auch hochwertige Geräte wie Blackberrie und IPhone. Übrigens, bei einigen meiner Kunden führte der Ausfall des Telefons zu wahren Panikattacken!:D

Nun die gute Nachricht: Meine Sigmas hatten trotz rauer Behandlung überhaupt keine Probleme.

Die SD14 funktionierte völlig normal und war von dem Klima unbeeindruckt.

Die DP1s hat sich auch tapfer geschlagen, trotz vieler Spritzer im Schlauchboot, trotz dem "Regenschutz" unter einem klatschnassen T-Shirt.

Allerdings wurde die Kleine bei einigen Funktionen extrem langsam, so dass ich anfangs an einen Defekt dachte. Bei Operationen wie "Bild löschen" oder "ISO verstellen" dauerte es schon mal 30 Sekunden bis die entsprechende Anzeige auf dem Display erschien.
Trotz ausgeschaltetem Display und ohne Bildvorschau waren die Akkulaufzeiten manchmal ärgerlich kurz, oft waren nur 40 Bilder mit einem Akku möglich.
Allerdings konnte ich meist nur via Inverter aus dem 12 Volt Bordnetz laden. Der original Akku war wesentlich besser als die beiden NoNames.

Bei einigen, wenigen Bildern hatte ich diesen Bildfehler:

comp_SDIM0233.jpg

Dieser Streifen tauchte hin und wieder bei einigen Bildern auf. Nicht sehr oft, vielleicht bei 10 von 700 Bildern.
Ärgerlich, da man diesen Streifen natürlich auf dem Display nicht erkennen kann.
 
  • Sigma in den Tropen Beitrag #2
Hallo Claus! Volle Zustimmung!!! Bin mit der SD 14 und der DP1 jetzt im November durch die Everglades in Florida gepaddelt: 35 Grad Celsius und gefühlte 120 % salzige Luftfeuchte sowie salziges Spritzwasser! KEINERLEI Problem. Normale Batterien für die Lampe sind im Seesack innerhalb von 3 Tagen verrostet...
Bilder folgen später - die RAW-Flut will verarbeitet sein....

Grüße,
Uwe

PS Edit: Wer sagt eigentlich, dass in China zusammengenagelte und in Europa überteuert verkaufte IPHONES hochwertige Geräte sind???
 
  • Sigma in den Tropen Beitrag #3
Uwe, dann sind wir Leidensgesossen!
Ich habe nur noch 350 XF3 und 500 Tiffs.....
 
  • Sigma in den Tropen Beitrag #4
Tja ....,

das trifft sich genau mit meinen Erfahrungen!;)

1_Kolibri-3.jpg

Ich wollte Kolibris haben. Ich hatte drei Wochen Zeit und ich wusste, dass man in den tropischen Regenwald muss, um sie zu kriegen. Ich habe insgesamt 15 Volltreffer kriegen können .... mehr war nicht möglich, weil sie immer da sind, wo absolut KEIN verdammtes Licht ist.

Das Klima ist unerträglich. Eine Affenhitze und eine Luftfeuchtigkeit knapp unter 100%. Es gibt da spontane Wolkenbrüche, (ab Mittags), die einem keine Zeit mehr lassen, die Photosachen trocken einzupacken.

Ungelogen ... mir ist der Schweiß aus den Haaren, die Arme herunter über die Kamera gelaufen und vorne am Objektiv abgetropft. Ich habe meine wenigen Hosen, die ich mit hatte, nicht mehr trocken gekriegt. Die mussten täglich gewaschen werden, so durchgeölt waren die.... klätschnass geschwitzt.

Eine Sigma und auch die Objektive sind definitiv spritzwasserfest. Ich hatte bei dieser extremen Belastung absolut keine Probleme mit SD9/14 und DP1.
Kompliment!:klatschen:

Ich habe dort gemerkt, wie "lebenswichtig" eine Autoklimaanlage erscheinen kann.

Wichtig war, den Photokram lieber im überhitzen Kofferaum des Jeeps zu lassen, als im klimatisierten Innenraum.

Wenn man sonst die kühlen Photosachen aus dem Jeep in die tropische Waschküche nahm, hatte man eine halbe Stunde mit Schwitzwasser zu kämpfen.

Die SD Kameras stehen definitiv!

Grüße

Klaus
 
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