Sensor reinigen: was ist sauber?

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muezin

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Naja, das ist ja nicht mehr nur mein Fred, scheinen sich ja doch viele an diesem Thema zu reiben :)

Trotzdem vielen Dank für die rege Beteiligung :daumen:

Und für alle die mitlesen:
So ein Sensor ist wirklich nicht soooo empfindlich.
Hab jetzt schon ein paar mal drübergewischt mit den Swabs - mit Vorsicht und wenig bis keiner Aufdruckkraft passiert da echt nix..
Immer ran an den Speck!

Ich bin schon besser geworden aber er ist noch nicht ganz sauber.
Ich habe auf jeden Fall bei mir gesehen, daß der Sensor komplett in Ordnung ist, weil die jeweils verbliebenen Punkte immer an anderen Stellen sind - sprich: es besteht noch Hoffnung :D
Den Tipp von Waldschrat - mit dem schon ein bischen getrockneten Swap nochmals drübergehen hört sich ausprobierenswert an.

Was mich noch interessieren würde:
Wenn ich den Sensor nass reinige; was dann noch übrigbleibt kann ja fast nur von der Flüssigkeit kommen, oder denkt Ihr das sind dann Staubpartikel?
Von dem würde abhängen, ob trockenes Nachreinigen Sinn macht oder nicht...
 
Klaus-R

Klaus-R

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...auch wenn ich mich wiederhole ... ich würde nicht "trocken" über den Sensor wischen! Das ISOPROP reinigt ja nicht nur in seiner Eigenschaft als
Lösungsmittel, sondern bindet den Dreck doch auch adhäsiv.

Ist der Swab dann erst trocken, gibt er doch den zuvor aufgenommenen Dreck auch wieder ab ... gewonnen ist so nichts.

Sinnreich ist noch folgende Logik, die dabei hilft, gezielt Dreck aufzuwischen, den eine Testaufnahme aufzeigt.

Logik aus dem Strahlengang:

In der direkten Sensor-Draufsicht sind jeweils OBEN und UNTEN vertauscht, RECHTS und LINKS aber nicht.;)

Zeigt sich ein Sensorfleck also OBEN-LINKS, muss genau UNTEN-LINKS gereinigt werden ... ist der Dreck nach Testshot UNTEN-RECHTS muss demnach OBEN-RECHTS gereinigt werden.

Solches gezieltes Vorgehen verkürzt eine Sensorreinigung enorm, weil man schon saubere Areale dann nicht wieder unwillentlich eindrecken kann.

Grüße

Klaus
 
Waldschrat

Waldschrat

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...
Den Tipp von Waldschrat - mit dem schon ein bischen getrockneten Swap nochmals drübergehen hört sich ausprobierenswert an.
...
Durch Anhauchen Befeuchten, und dann noch einmal drüber. So wirste die
Schlieren des Isopropanols auch noch los. Das widerlegt doch eigentlich
logisch auch die Annahme, dass der Wasseranteil im Isopropanol irgend
etwas mit dem Schmieren zu tun hat, wenn etwas mehr Wasser
(Kondenswasser) diese Schlieren wieder tilgen hilft.
 
p.f.n.

p.f.n.

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Danke für die Tipps - dann werde ich mich da doch 'mal rantrauen. Swabs + Flüssigkeit gibt's bestimmt bei den einschlägigen Märkten.

Die D7000 hat ja ein Sensorreinigungsprogramm - aber taugen tut das leider nicht viel :confused:

Ich werde berichten ;)

Schönen Gruß

Paul
 
muezin

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So - wollte nochmals Rückmelden, wie's mir ergangen ist.
Hab jetzt insgesamt mehr als 20x an meinem Sensor rumgewischt.
1. So'n Sensor hält ziemlich viel aus!
2. Wenn die Flecken nach einem Reinigungsvorgang immer an anderen Stellen auftauchen, dann ist der Sensor prinzipiell komplett in Ordnung.
3. Bei mir waren alle Sensorflecken nach einem Reinigungsvorgang IMMER Reste von der Flüssigkeit.. Also nix mit Staub oder Fusel oder sowas. Das würde man höchstwahrscheinlich auch mit blossem Auge sehen.
5. Deswegen habe ich auch für die letzten 10 Reinigungsvorgänge das gleiche Swab benutzt. Es geht ja nicht um Dreck, sonder darum jeglichste Reste von der Flüssigkeit zu vermeiden oder besser zu entfernen.
Wenn man aber z.b. richtig Fett auf dem Sensor hat, dann würde ich erstmal mit einem Swab das grobe entfernen und dann mit einem zweiten nachreinigen.
4. Seeeeehr wenig Flüssigkeit verwenden. Ich habe ein Video gesehen, bei dem der Flüssigkeitstropfen oben auf den Swab kam, also nich auf der Wischkante sondern auf das andere Ende des Stoffdingens.
5. Nachdem ich mit seehr wenig Flüssigkeit öfters gewischt habe ist es kontinuierlich besser geworden. Nein, nicht ganz trocken, aber sehr wenig feucht!
Dabei half mir der Tip von Klaus:
Mit Draufsicht meint er: wenn man die Kamera vor sich hat, in sie hineinschaut und mit dem Swab loslegt...

Logik aus dem Strahlengang:

In der direkten Sensor-Draufsicht sind jeweils OBEN und UNTEN vertauscht, RECHTS und LINKS aber nicht.;)

Zeigt sich ein Sensorfleck also OBEN-LINKS, muss genau UNTEN-LINKS gereinigt werden ... ist der Dreck nach Testshot UNTEN-RECHTS muss demnach OBEN-RECHTS gereinigt werden.

Solches gezieltes Vorgehen verkürzt eine Sensorreinigung enorm, weil man schon saubere Areale dann nicht wieder unwillentlich eindrecken kann.
So siehts jetzt aus und dabei belasse ich es erstmal. Kann damit leben - oder: ich will jetzt nichts mehr verschlimmbessern :D

#2 Nach ca. 20x wischen...
sensor2.jpg
 
Janni

Janni

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Na prima :daumen:

Man darf ja auch nicht vergessen, die Flecken sind erst bei Blendenzahlen ab
f11, f13 oder mehr zu sehen, bei Offenblende sieht man sie kaum ;)







Gruss
JAN
 
escho

escho

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Das meiste fotografiere ich im Moment mit der EOS6D. Aber neulich hab ich doch die 600D wieder mal ausgegraben. Ran ans MAK, 5fach Flatfieldkonverter noch dazwischen für eine satte Brennweite von 10 Metern und los gings. Die Blende wird bei diesem Aufbau recht klein, allein das MAK hat schon f/12, dazu noch der 5fach-Konverter, da braucht man viel Licht für ein anständiges Foto. Naja, das Licht hatte ich, da ich auf die Sonne losging. Allerdings hatte ich auch massenhaft Sensordreck, der wundervoll im Bild sichtbar wurde.

Dieser Fred ist sehr interessant und informativ. Ich denke, ich werd mal die Nassreinigung mit Isopropylalkohol ausprobieren. Hab da noch irgendwo 1 oder 2 Liter Hundertprozentigen rumstehen.

Danke für die vielen Infos hier in diesem Thread.

Edgar
 

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