Klaus-R
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Hallo zusammen,
wie kann man (ganz ohne HDR-Aufnahmetechnik!) mit extrem hartem Licht bzw. Kontrasten umgehen, die eigentlich gar nicht mehr "auf ein Bild" passen wollen, von der Kamera sehr wohl noch in einer einzigen Aufnahme aufgezeichnet werden.
Ein Bildbeispiel:

Die Kamera steht auf Mehrfeldmessung und tut genau das, was ich auch von ihr möchte, sie berücksichtigt die Spitzenlichter des Himmels und reduziert die Belichtung so, dass der Himmel eben nicht ausbrennt, was auch schade wäre ... das Bild würde mit einem weißen Himmel leer und irgendwie NICHT der Stimmung entsprechen, die es am Set zu bestaunen gab.
Wer die Belichtung also anhebt, um den Vordergrund "vermeintlich" richtig zu belichten, macht unter Umständen einen Fehler, der später nicht reversibel wäre. Die meisten (eigentlich alle) guten Digitalkameras haben nämlich ungeahnte Reserven in den Schattenarealen der Aufnahme ...sofern ... bei der Aufnahme die ISOs nicht unnötig in die Höhe geschraubt waren .... was ja bekanntlich das Schattenrauschen stark verstärkt, eine (wie auch immer durchgeführte) Dynamikkompression dann unmöglich macht.
Quick and easy kann man nun einfach die Schatten anheben und gut wär's ... janöhh .. das Bild wird dadurch natürlich flau und "käsig" ... ganz so einfach geht das nicht, schwierig ist eine "selektive" Tonwertanpassung aber ganz sicher auch nicht.
Teuer schon mal gar nicht ... ich zeig's mal mit Photoshop CS2 ... was ja bekanntlich schon was älter ist ...so anno 2005.

Zunächst das vordergründig "abgesoffene" Bild laden und die Hintergrundebene duplizieren ....

Nun die Ebene "Hintergrund-Kopie" aktivieren (alao auf ihr arbeiten) und den Filter "EXTRAHIEREN" starten ....

Wie gezeigt mit einem NICHT ZU DICK eingestellten Pinsel ungefähr die Grenze zwischen Himmel und Vordergrund übermalen. Dabei "undefinierte" Bereiche (z.B. Geäst von Bäumen) oder hier das Efeu an der Wand komplett übermalen. Photoshop soll ja hier selbständig Vordergrund und Alpha-Kanal (also den HG bzw. den durchsichtig zu schaltenden Bereich) unterscheiden und selektieren ... muss aber natürlich wissen, wo diese Unterscheidung zu treffen ist.

Jetzt muss PS natürlich auch noch wissen, welcher Teil des Bildes zu erhalten ist, und welcher selektiv durchsichtig werden soll ... der durchsichtige Teil soll ja eben nicht bearbeitet werden.
Dazu dann auf den Farbeimer klicken und den zu erhaltenden Bereich blau einfärben.

Jetzt müssen kleinere Erkennungsfehler (kann, muss nicht sein) mit dem Korrekturpinsel ausgebessert werden. Wie gezeigt anklicken und loslegen ... Pinselgröße kann eingestellt werden.
Der Pinsel malt Alpha (also Durchsicht) oder Vordergrund (bei gleichzeitig gedrückter ALT-Taste). Der Pinsel ist intelligent, erkennt also Kanten automatisch ... ich kann's nicht erklären ...einfach ausprobieren, ist sehr einfach!
Geht gleich weiter ....
wie kann man (ganz ohne HDR-Aufnahmetechnik!) mit extrem hartem Licht bzw. Kontrasten umgehen, die eigentlich gar nicht mehr "auf ein Bild" passen wollen, von der Kamera sehr wohl noch in einer einzigen Aufnahme aufgezeichnet werden.
Ein Bildbeispiel:

Die Kamera steht auf Mehrfeldmessung und tut genau das, was ich auch von ihr möchte, sie berücksichtigt die Spitzenlichter des Himmels und reduziert die Belichtung so, dass der Himmel eben nicht ausbrennt, was auch schade wäre ... das Bild würde mit einem weißen Himmel leer und irgendwie NICHT der Stimmung entsprechen, die es am Set zu bestaunen gab.
Wer die Belichtung also anhebt, um den Vordergrund "vermeintlich" richtig zu belichten, macht unter Umständen einen Fehler, der später nicht reversibel wäre. Die meisten (eigentlich alle) guten Digitalkameras haben nämlich ungeahnte Reserven in den Schattenarealen der Aufnahme ...sofern ... bei der Aufnahme die ISOs nicht unnötig in die Höhe geschraubt waren .... was ja bekanntlich das Schattenrauschen stark verstärkt, eine (wie auch immer durchgeführte) Dynamikkompression dann unmöglich macht.
Quick and easy kann man nun einfach die Schatten anheben und gut wär's ... janöhh .. das Bild wird dadurch natürlich flau und "käsig" ... ganz so einfach geht das nicht, schwierig ist eine "selektive" Tonwertanpassung aber ganz sicher auch nicht.
Teuer schon mal gar nicht ... ich zeig's mal mit Photoshop CS2 ... was ja bekanntlich schon was älter ist ...so anno 2005.

Zunächst das vordergründig "abgesoffene" Bild laden und die Hintergrundebene duplizieren ....

Nun die Ebene "Hintergrund-Kopie" aktivieren (alao auf ihr arbeiten) und den Filter "EXTRAHIEREN" starten ....

Wie gezeigt mit einem NICHT ZU DICK eingestellten Pinsel ungefähr die Grenze zwischen Himmel und Vordergrund übermalen. Dabei "undefinierte" Bereiche (z.B. Geäst von Bäumen) oder hier das Efeu an der Wand komplett übermalen. Photoshop soll ja hier selbständig Vordergrund und Alpha-Kanal (also den HG bzw. den durchsichtig zu schaltenden Bereich) unterscheiden und selektieren ... muss aber natürlich wissen, wo diese Unterscheidung zu treffen ist.

Jetzt muss PS natürlich auch noch wissen, welcher Teil des Bildes zu erhalten ist, und welcher selektiv durchsichtig werden soll ... der durchsichtige Teil soll ja eben nicht bearbeitet werden.
Dazu dann auf den Farbeimer klicken und den zu erhaltenden Bereich blau einfärben.

Jetzt müssen kleinere Erkennungsfehler (kann, muss nicht sein) mit dem Korrekturpinsel ausgebessert werden. Wie gezeigt anklicken und loslegen ... Pinselgröße kann eingestellt werden.
Der Pinsel malt Alpha (also Durchsicht) oder Vordergrund (bei gleichzeitig gedrückter ALT-Taste). Der Pinsel ist intelligent, erkennt also Kanten automatisch ... ich kann's nicht erklären ...einfach ausprobieren, ist sehr einfach!
Geht gleich weiter ....
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