Ist es noch photographie

Diskutiere Ist es noch photographie im Abstrakt Forum im Bereich Bildbesprechungen; Bild ist aus reine spielsucht entstanden. Üblicherweise bevorzuge ich schwarze HG. da kommt bei mir die Frage auf "ist es noch Photographie" RAW...
  • Ist es noch photographie Beitrag #1
PascalM
PascalM
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Bild ist aus reine spielsucht entstanden. Üblicherweise bevorzuge ich schwarze HG. da kommt bei mir die Frage auf "ist es noch Photographie"
RAW Bilder müssen auch über Photoschop gehen und werden da verschlimmbessert. SW ist in Digitale Zeitalter auch Photoschop
Grundlage ist immer ein Bild aber wo ist die Grenze wo es kein Photo mehr ist

da bewundere ich die analoge Truppe in diesen Forum .

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  • Ist es noch photographie Beitrag #2
Bild ist aus reine spielsucht entstanden. Üblicherweise bevorzuge ich schwarze HG. da kommt bei mir die Frage auf "ist es noch Photographie"
RAW Bilder müssen auch über Photoschop gehen und werden da verschlimmbessert. SW ist in Digitale Zeitalter auch Photoschop
Grundlage ist immer ein Bild aber wo ist die Grenze wo es kein Photo mehr ist

da bewundere ich die analoge Truppe in diesen Forum .
Hm, wenn das Bild ausdrückt, was du sagen willst, dann ist das ok.

Du kannst ja darauf hinweisen, dass du es bearbeitet hast. Wobei, ich glaube nicht, dass jemand annimmt bei dir scheine eine violette Sonne...

Du liegst natürlich quer zu denjenigen, die von der Fotografie eine normgerechte Abbildung* erwarten.

Und zu der analogen Fotografie. Auch dort wurden je nach gewünschter Aufnahme manipuliert. Es wurden spezielle Filme mit besonderen Wiedergabeigenschaften gewählt. Kodak Portra z. B. für Porträts. Hättest du Models mit Kodachrome 25 fotografiert, wäre dir viel Spaß garantiert gewesen...

Die Filme wurden entsprechend dem gewünschten Ergebnis entwickelt. Z. B. SW-Zweibadentwickler für max. Dynamik bei Zeichnung in Schatten und Lichtern.

Unter dem Vergrößerer wurde weiches oder hartes Papier (Gradation) eingelegt und abgewedelt, um z. B. helle Bereiche abzudunkeln, usw.

Kurz, es gab auch in der Analog-Zeit keine einheitliche Wiedergabe (Bild).

Der Unterschied zu heute ist nur, dass diese Techniken teuer sowie zeitaufwendig waren und Fachwissen erforderten. Heute kann man mit Programmen wir GIMP oder Photoshop ohne große Ahnung von Bildaufbau und Farben in Minuten viel Mist produzieren.

* Zu Normgerechter Abbildung: Was das ist, wandelt sich mit der Zeit und der Werbung.

Vor etwa zehn Jahren wurden lichtstarke Vollformatobjektive erschwinglich und reichlich gekauft. Plötzlich wurden meine Fotos danach beurteilt, ob sie eine geringe Schärfentiefe hatten. Auch wenn diese mit dem Bildaufbau nichts zu tuen hatte.

Heute werben die Hersteller mit Augenfokus, der mit einem 85mm-f 1,2-Objektiv den Augapfel scharf und das Augenlied unscharf stellen kann. Neuerdings wurde ich mehrmals darauf angesprochen, dass man diese Art von Schärfe bei mir vermisse. Mein Einwand, dass dieses Detail für die Bildkomposition wurscht sei, verhallte...

Beste Grüße, Uli
 
  • Ist es noch photographie Beitrag #3
Hallo Pascal

SW ist auch im digitalen Zeitalter noch SW je nach Film, ganz ohne Photoshop.
Auch analog werden Aufnahmen bearbeitet. Wie Uli richtig geschrieben hat fängt es ja schon bei der Auswahl des Filmes an. Je nach Sensibilisierung ist eventuell schon ein Farbfilter vor dem Objektiv. Wird ein spezieller Entwickler benützt und ist das Negativ Fertig wird bei der Vergrößerung auch noch gezaubert.
Wo zieht man die Grenzen was noch Photographie ist?
Oder ich frage anders: „Was ist Photographie?“
Und da wird es so viele Meinungen/Ansichten geben wie Menschen die das Diskutieren und mindestens noch eine mehr.

Im übrigen ist es ziemlich einfach von den bewundere der analogen Truppe, zu dieser dazuzustoßen. ;)

Die Aufnahme der Rose gefällt mir im übrigen sehr gut. Gerade wegen des Hintergrundes!

Gruß
Andreas
 
  • Ist es noch photographie Beitrag #4
Hallo Uli

Ja so eine Unsitte mit dem knappen Bereich der Schärfe. Ich nutze ja selber gerne meine zwei 1.2/50mm. Ja und auch gerne auch mal mit hoher Öffnung wo es angebracht ist. Aber es stimmt es gab diese Zeit in der es immer bei offener Blende sein musste. Das hat sich etwas gewandelt. Was ich derzeit feststelle ist die Angst vor der Bergungsunschärfe und damit gerade im Nahbereich das vermeiden einer Blender größer als 8. Da wird dann ja auch lieber mit Offenblende, EDV und 100 Aufnahmen gearbeitet.

Alles in Bewegung, egal wie verrückt.

Gruß
Andreas
 
  • Ist es noch photographie Beitrag #5
Hallo Pascal

wichtig ist, dass es dir gefällt.
Mit realen Photos "gewinnt man nicht immer einen Blumentopf"
Sehe es als eine Art Kunst.

Bei deinem Bild würde ich den Hintergrund eher in grün halten, Komplementärfarben wirken "gefälliger". Rot und pink beisst sich etwas. Dann wäre es ein Stück "normaler". Ob das nun gut oder schlecht ist??

VG
Andi
 
  • Ist es noch photographie Beitrag #6
Ich kann mit dem Bild, das Du da zeigst, nichts anfangen. Aber nicht weil es bearbeitet ist, sondern weil es eben so aussieht, wie es aussieht und auch nicht "mein Motiv" ist. :)

Gegen Bearbeitung habe ich nichts.
Ein fotografierender Freund von mir sagte sinngemäß mal über seine Bilder: "Meine Bilder sehen so aus, wie ich das Bild wahrgenommen habe, dies entspricht nicht zwangsweise der Realität." Und das finde ich eine gute Einstellung.
Und es kommt natürlich auch auf das Motiv an. Wenn ich einen Sonnenuntergang fotografiere, in dem die Sonne dann nach der Bearbeitung blau und viereckig ist, dann ist es halt keine Realität. Dort fällt es auf.
Wenn ich aber in der Nacht eine beleuchtete Brücke ablichte, und die Farben verändere, weiß es keiner, der die Beleuchtung nicht kennt. Und es spielt auch keine Rolle, hauptsache das Bild gefällt (vor allem einem selbst).

Und witzigerweise wird beispielsweise bei Blendensternen bei einer Sonne selten gemeckert, obwohl es ja auch nicht gerade die Natur wiederspiegelt. ;)
 
  • Ist es noch photographie Beitrag #7
Hallo Pascal

wichtig ist, dass es dir gefällt.
Mit realen Photos "gewinnt man nicht immer einen Blumentopf"
Sehe es als eine Art Kunst.

Bei deinem Bild würde ich den Hintergrund eher in grün halten, Komplementärfarben wirken "gefälliger". Rot und pink beisst sich etwas. Dann wäre es ein Stück "normaler". Ob das nun gut oder schlecht ist??

VG
Andi
Hallo Andi

ich hatte es ausprobiert und mich für das aussergewöhnliche entschiedeen passt besser zu mein Thema. ich habe es noch mal spasshalber in Grün&Blau gemacht. meine frau sagt die drei Bilder nebeneinander wäre wie die Bilder in den 70er

@ Ralf
Ich mag solche "Bilder" kann aber sehr gut verstehen das nicht jeder damit was anfangen kann .
wie sagt einer meiner Foto Freunde.. ist nur eine Blume

ich habe wegen meine Spielerei schon einige im Club "überascht"
mein Bild hier im Forum Theatiner Kirche ist so einer meiner experimente, wurde zu meiner überaschung aber für den Wettbewerb vom Club ausgesucht nächste Dienstag werde ich erfahren wie es die Shiedsrichter sehen. ich selber bin skeptisch
20150524-144210-0019-grün Kopie.jpg20150524-144210-0019-1 blau.jpg
 
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