Digitalphotos selber auf Photopapier ausbelichten .... geht das?

Klaus-R

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Hallo zusammen,

und ja ... ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich diesen Faden hier nennen solle ..... er könnte auch heißen:
"Endlich weiß ich, warum Smartphone Displays so absurd hohe Auflösungen haben"

oder....

Bild - 21.jpeg

"Was man mit einem Mobil - Telephon sonst noch Verrücktes machen kann"

und ...

ja ... ich bin umgefallen ... hatte ich doch kürzlich noch geschrieben, dass ich nicht vorhabe, wieder selber Bilder konventionell auszubelichten .....



aber ....



......wie sagte schon Konrad Adenauer .... "Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern?!" Heute ist heute und heute ist anders!

und ja .....

ich habe inzwischen wieder eine komplette Dunkelkammereinrichtung und vergrößere nach mehr als 22 Jahren Pause auch wieder selber Photos.

Das ist Photographie zum Anfassen .... Film ist wieder da ... so wie die Schallplatte inzwischen wieder in jedem guten Jazzclub verkauft wird, muss auch die konventionelle Photographie knapp überleben dürfen und ich schwenke die Fahne um andere zu infizieren!

Frage .... gibt es eigentlich Schnittstellen zwischen der Digitalphotographie und er konventionellen Film-Photographie?!

Nun ... eine hat lange Tradition, nämlich Film und Dia zu digitalisieren .... sozusagen Analog-Digital-Wandlung.
Geht es eigentlich auch umgekehrt? Kann man Digital nach Analog wandeln ... konkret ... kann man digitale Bilddaten selber zu Hause auf Photopapier ausbelichten, so wie man umgekehrt ja auch Filme und Dias scannen und so digitalisieren kann?!

Ich will also Digitales sozusagen analogisieren ... klar geht das beim Großdienstleister aber der soll's nicht machen .... das will ich selber machen.

Meine Idee war, ein ganz normales Smartphone-Display dafür zu gewinnen, ein Digitalphoto erstens zu vergrößern und zweitens auszubelichten.

Technisch liefern schon sehr preisgünstige Smartphones Displayauflösungen, die gar keinen Sinn mehr machen. Auch riesige 6-Zoll Geräte liefern eine Displayauflösung, die sich sehenden Auges nicht mehr nutzen lässt, dafür aber (und so kam ich auf die Idee) reichlich vergrößern lassen müsste.

Wie aber machen? Wie bekommt man eine Handy-Dsisplay Anzeige zu einem wertigen Photo-Print gewandelt?

Fakt ist, dass man mit guten Vergrößerungsobjektiven auch gut photographieren kann .... PUNKT!
Warum sollte man nicht umgekehrt mit einem guten Photoobjektiv auch prima vergrößern können?!

Will man eine 6 Zoll Handy-Display-Anzeige optisch ausbelichten, dann benötigt man ein 6x9cm Vergrößerungsgerät, das man zerstören und dann umbauen müsste, Kondenser und Negativbühne müssten entfernt werden ... das selbstleuchtende Smartphone müsste irgendwie in die bildgebende Negativ-Ebene katapultiert werden .... kurz ... es geht viel einfacher!

Jede konventionelle Kamera lässt sich nämlich auch als Vergrößerungsgerät nutzen, wenn man das Ausleuchtungsproblem des Negatives lösen kann! Es fehlt schlicht der Kondenser-Kopf, der ein Vergrößerungsgerät diesbezüglich endgültig von einer Kamera unterscheidet.

Allein .... das Handy-Display ist ja nun selbstleuchtend und so benötigt man keine Lichtdurchflutung eines Negatives, die ein Vergrößerungsgerät normalerweise ausmacht.

Die smarte Lösung ist eine 6x9cm Faltkamera, die man zum Vergrößerungsgerät umbauen kann .... und so geht das:

Bild - 7.JPG

Die Faltkamera (hier eine AGFA RECORD 6x9 - 1949-52) wird geöffnet und an einem Stativ-Galgen wie gezeigt befestigt. Der Verschluss wird auf BULB geschaltet, ausgelöst und mit einem Hölzchen offen arretiert, damit die Optik zum Ausbelichten geöffnet ist.

Unterhalb der Optik muss unbedingt eine Filter- und Shutter-Halter montiert werden ... ich habe das mit einem Schweißdraht gelöst.

Das hier gezeigte Orangefilter ist uralt und war eigentlich für die Filterschublade

Ich kann das Handy zwar vom Desktop-Rechner aus mit den Negativ-Daten über ein Datenkabel beschicken, es gibt aber leider (noch) keine Software, mit der ich das Display (remote) ein und ausschalten könnte, um die Belichtung genau zu timen.

Weiter unten berichte ich von inzwischen gemachten Software Fortschritten in Sachen Smartphone-Remote-Steuerung vom Desktop PC aus, ohne das Handy überhaupt noch anfassen zu müssen, um z.B. das "NEGATIV" zu wechseln. 😊

Eben das (also die Belichtungszeit des Photopapieres) muss händisch gemacht werden (was sehr einfach geht .... dazu später).

Hier der simpele Shutter (einfache schwarze Pappscheibe), die auf den Filterhalter gelegt wird, um das Gerät am Belichten zu hindern, und entfernt wird, um die Projektion des Handybildes zwecks Vergrößerung zu ermöglichen.

Bild - 2.JPG


Eigentlich kann man jetzt das Smartphone direkt auf die Negativbühne legen, um ausbelichten zu können ..... nur .... gibt es leider ein Problem damit, dass solche alten Sucherkameras einen Mindestfokus von gerade mal um einem Meter haben.
Die Optik ist nicht das Problem, die kann dann näher fokussieren, wenn man den Fokusanschlag ausbaut, (so geschehen!) .... aber .... das reicht noch nicht!
Wer kleine Aufnahmen (10x15 oder 13x18) ausbelichten will, muss sich einen Lichtschacht bauen, auf den dann das Schmaatfön gelegt wird, damit so kurzes Fokussieren möglich wird.


Bild - 6.JPG


Bild - 7.JPG


Bild - 8.JPG

Ich nehme vorweg .... es funktioniert ... ansonsten könnte ich mir das hier ja auch sparen!

Wie aber muss man digitale Bilddaten wandeln, damit man sie auf diese Weise elektronisch digital ausbelichten kann?
Schwarz-Weiß ..... ist das sehr einfach ....

Das Bild muss zunächst einmal seitenverkehrt werden, damit die Ausbelichtung dann (gemäß Strahlengang des Objektives) wieder richtig herum kommt.
Dann Invertieren (Positive to Negative) dann (je nach verwendetem Papier) unbedingt den Kontrast reduzieren .... das FOMA Papier macht knallharte Kontraste!

IMG-20211120-WA0007.jpeg

Farbe .....

Bild - 20.jpeg


Color Prints waren immer schon vom Negativ aus eine Herausforderung ... aber kein wirklich unlösbares Problem, solange der Photo-Laborant wirklich voll "farbtüchtig" ist .... kein Scherz!

Etwa 40 % der Männer und auch einige Frauen sind nicht wirklich "farbtüchtig", also mehr oder weniger ausgeprägt farbenblind und dann wird es leider "schwierig", eigentlich unmöglich, RA4-Farbpapier neutral anzufiltern.

Wie das im CMY-Filtersystem funktioniert erkläre ich bei Interesse sehr gerne .... ist auch kein Hexenwerk, sprengt aber hier den Rahmen des Fadens total.

Jedenfalls habe ich mir zum elektronischen Anfiltern des RA4-Color-Photopapieres mal digitale CMY-Filter nach dem System-KODAK angelegt .... das CMY-System (Cyan/Magenta/Yellow) ist quasi das "NEGATIV", des RGB-Farbsystems ... so wird NEGATIV-Farb-Photopapier traditionell "angefiltert" .... heute würde man sagen .... "weißabgeglichen".

Wie gesagt .. ich kann's nur anreißen ... bei NACHMACH-INTERESSE garantiere ich, dass ich gerne ein Buch darüber schreibe ... aber hier wird das alles zu viel!

Oben zeige ich ein natives "orangemaskiertes" Farbfilmnegativ.

Auf solche orange-maskierten Negative ist das RA4 Colorpapier abgestimmt!

Will man nun digitale Bilder auf eben dieses Papier ausbelichten, muss man logischerweise mit eben einer solchen Maske auflaufen ....quasi einen maskierten Farbfilm "digital nachbauen".

Nur so bekommt man eine Basis für den dann immer wieder erforderlichen Weißabgleich für eine individuelle Film-Photopapier Kombination.

Wechselt man dann (gezwungenermaßen) zu einer anderen Kombination (Papier-Film), muss erneut abgeglichen werden.



Das eigentliche Fein-anfiltern erfolgt dann mit meinen digital erstellten Farbkorrekturfiltern ....

Bild - 19.jpg

Bei klassischer (also vom Negativ) ausgehenden Ausbelichtung werden eben diese Filterwerte nicht angeklickt, sondern "gelegt".
Man legt also entsprechend der Filterung ausgesuchte Farbkorrekturfilter in die Filterschublade des Vergrößerungsgerätes, um farbneutrale Aufnahmen zu erhalten.
Alternativ kann man auch einen Vergrößerer verwenden, der einen stufenlos einstellbaren Farbmischkopf hat.

Die Idee funktioniert!

Hier erste COLOR Ausbelichtungen von DIGITAL nach ANALOG!

Bild - 16.jpg

Sinn und Zweck?!

Nun ... der grundsätzliche Nachteil der konventionellen Filmphotographie war, ist und bleibt, dass nur sehr wenig Bildmanipulation/-gestaltung möglich ist.
Digital sieht das ganz anders aus ... da gibt es inzwischen nix mehr, watnich' gibt und geht.
So gesehen macht es sogar "Sinn" (egal ... auch wenn Sinn eigentlich Spaß ist), einen Film zu belichten, dann zu entwickeln, dann DIGITAL das Bild zu bearbeiten und letztlich wieder konventionell händisch auszubelichten.


Hier das auf 6x9cm getrimmte Handybild (hier ein Positivbild, das so natürlich nicht ausbelichtet werden kann .... nur um zu zeigen, dass ein 6x9 Vergrößerungsgerät IDEAL für ein 6 Zoll Smartphon Display ist.

Bild - 4.JPG


SW-Ausbelichtungen:

Bild - 31.jpeg


Das sind superscharfe schön grauwertabgestimmte SW-Ausbelichtungen im 10x15cm Format auf FOMA-SW Photoppier.
Dass die Aufnahmen vom Handydisplay kommen, wird auch ein "Kenner" nicht sehen können .... da ist wirklich kein Pixel zu sehen

Ironischerweise zeige ich hier Photos, die auf Film aufgenommen waren, dann gescannt wurden und dann elektronisch auf echtes Photopapier ausbelichtet wurden.
Kann sowas Sinn machen?? Warum nicht direkt vom Negativ aus ausbelichten?
Und ja ... das macht unbedingten Sinn, weil man an direkt ausbelichteten Negativen ja gar keinen Bearbeitungsspielraum hat. So kann man digitale Bildbearbeitung nutzen, um letztendlich dann doch zu einem (dann gut gemachten, weil bearbeiteten) Photo zu kommen.

Colour Ausbelichtungen .....

Jetzt wird es ungleich schwieriger ....

Eine umfangreiche Versuchsreihe ergab, dass es besser ist, eine (uraltes) Maskierungsfilter in den Strahlengang der Ausbelichtung einzubauen.

Ursprünglich diente dieser von AGFA gefertigte Filter dazu, uralte (noch unmaskierte Farbfilme) zum Ausbelichten zu auf RA4-Papier verwenden zu können.

In diesem Falle maskiert er dann schon "ausgefummelte" digitale Photos so, dass sie dem auf maskierte Farbfilme abgestimmten Farbphotopapier entsprechen..


Bild - 9.JPG

Bild - 10.JPG

Entwicklung der Positive ....

SW: Für Schwarz Weiß Photopapier, das bei Zimmertemperatur entwickelt werden kann, empfehle ich die traditionelle Schalenentwicklung bei rotem Labor - Safelight.

Der RA-4 Color-Prozess MUSS bei 35 Grad durchgefdührt werden.

Grundsätzlich kann man dafür auch die traditionelle Schalenentwicklung verwenden (es gibt dafür Untersetzer-Schalenwärmer), schnell aber verwandelt sich das Photolabor dann in eine ungesunde Dampfsauna und die Photochemie oxidiert schnell am Luftsauerstoff.

Ich empfehle die viel einfachere und schnellere Trommelentwicklung in Film-Entwicklungstanks.

In der "Trommel" ist es nach Warmvorwässerung erheblich einfacher, die 35Grad zu temperieren und zu halten.

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
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Der Bü...

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Hej...

du bist ein verrückter Kerl... 😳😳😳
Das ist ja mal eine geile Idee...
Wenn ich das richtig verstehe hast du das Licht vom Display dazu genutzt um das Fotopapier auszubelichten????

Hast du das nach Gefühl gemacht mit dem Ausbelichten???

Gruß, der Bü...
 
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Hej...

du bist ein verrückter Kerl... 😳😳😳
Das ist ja mal eine geile Idee...
Wenn ich das richtig verstehe hast du das Licht vom Display dazu genutzt um das Fotopapier auszubelichten????

Hast du das nach Gefühl gemacht mit dem Ausbelichten???

Gruß, der Bü...

Ja ... so ist es! Das Handydisplay liefert quasi das selbstleuchtende Negativ, das ich dann klassisch auf Photopapier ausbelichten kann.

Die "Kunst" ist es, am Rechner ein adequates Negativ aus einem Digitalbild herzustellen, das sich infolge dann wie ein "echtes" Filmnegativ benimmt und sich dann passend zu den Eigenheiten des Photopapiers ausbelichten lässt.

Dieses Bild wird dann über ein Datenkabel zum Handy kopiert und über meine "Erfindung" auf das lichtempfindliche Photopapier ausbelichtet.

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal einen Desktoprechner im Photolabor würde nutzen können.
Wie oben schon angemerkt .... Smartphone-Displays haben inzwischen absurd hohe Auflösungen, die im normalen Gebrauch eigentlich Unsinn sind, weil niemand mit der Lupe auf das Handy guckt!
Die Qualität solcher Displays reicht problemlos für DIN A 3 Ausbelichtungen auf Photopapier.

Das Anfiltern des RA4 Farb-Photopapiers war nicht ganz einfach, weil das Zeug natürlich für Glühfadenlampen als Lichtquelle zum Ausbelichten ausgelegt ist und eben nicht auf das LED-Backlight eines Gerätedisplays.

Neutrale Farben sind dennoch machbar .... wie oben ja gezeigt......

Grüße und rettet Film

Klaus
 
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Klaus, du kommst auf Ideen, Wahnsinn :D
Danke für diesen ausführlichen Bericht! Sehr interessant!
 
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Auch von mir vielen Dank für diesen Bericht, das hat mich schon oft geärgert, das digitale Fotos nur „fremd“ ausbelichtet werden können, selbst bei SW.
Und hybride Verarbeitung könnte so manches Papierle sparen und Dinge ermöglichen die mit Film sonst nur mit großem Aufwand oder unmöglich wären.
Ich habe noch eine alte Zeiss-Ikon Nettar 6x9, da müßte ich mal etwas experimentieren demnächst.

viele Grüße

Matt
 
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Schöne Idee - ich denk schon seid seid ca. 2Jahren daran : Wie bekomme ich das digitale Bild auf das Fotopapier....bis jetzt dachte ich immer : "Ein Beamer der auf kurze Distanz scharf projiziert und dessen Helligkeit ich regeln kann und die Negativ Bilder aus dem Laptop" .
Ich hab schon mal Fotopapier direkt auf dem Laptop Monitor gelegt, also eine Art Kontaktkopie gemacht. Ich kam auf ca. 1sec. Belichtungszeit und das Ergebnis war auch nicht scharf genug.
Übrigens das mit der Kamera als Vergrösserer, funktionierte in meiner Jugend auch schon...ich war jung hatte kein Geld für einen Vergrösserer...ein paar Dachlatten, eine Blech Honigeimer mit Lampe und eine Revue 400 KB Kamera als Vergrösserungsobjektiv und Mutters Plastikschüsseln für die Chemie....
Gruß
 
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Hallo zusammen und vielen Dank für Euer Interesse.
😊

Die Bildergebnisse, die ich mit der hier gezeigten Methode erreiche sind makellos scharf und in den Tonwerten wohl nicht von "echten" Negativ-Ausbelichtungen zu unterscheiden.
Einen Beamer auf so kurze Distanzen zu fokussieren scheidet schon deshalb aus, weil solche Projektionsobjektive leider nicht abblendbar sind, bei so kurzer Fokussierung (für die sie nicht gerechnet sind) keine scharfen Ausbelichtungen abliefern und viel zu viel Licht werfen, das nicht für das Photopapier dosiert werden kann.
Photopapier direkt auf ein Display zu legen geht leider auch aus zwei Gründen nicht:

Das Papier müsste direkt auf den lichtgebenden Dioden liegen, um scharfe Bildergebnisse zu liefern! Das tut es aber nicht, weil das Display ja eine Glasplatte haben muss, die einen gewissen Abstand von den "Pixeln" schafft, so dass es zu Unschärfen kommen muss. Außerden sind alle Displays grundsätzlich viel zu hell für lichtempfindliche Papieremulsionen und lassen (für Farbausbelichtungen unerlässlich) keine optische Filterung zu.
Letztlich kann die Belichtungszeit ja nicht gesteuert werden.

Was ich hier mache kostet wirklich nur Peanuts und funktioniert klasse! Wenn man z.B. das RA4-Farbpapier einmal neutral angefiltert hat und Bildschirmübereinstimmung realisiert hat, dann ist man wirklich fertig und kann beliebig viele Aufnahmen ausbelichten, ohne nachjustieren zu müssen.

Wichtig ist mir auch, dass der Kram handlich (also wegräumbar😊) bleibt.

Ich habe noch weitere Ideen und Teile bestellt, um die Digital-Analog-Wandlung weiter zu optimieren und zu vereinfachen.

Insbesondere die Papierentwicklung in Farbe will ich noch vereinfachen! Ich ziele auf eine Tageslichtentwicklung in Trommeltechnik ab. Die erforderlichen 35 Grad Prozesstemperatur lassen sich so viel einfacher und stressfreier realisieren, als bei 590 Nanometer Color-Safelight-Schalenentwicklung .... Mondlicht ist grell dagegen!

Ich habe auch noch hochwertigere optische Filter (also strahlengangtaugliche Filter) bestellt, die die Colour-Prints noch brillanter werden lassen.

Der hier mögliche SWITCH zwischen DIGITAL und ANALOG begegnet dem Riesennachteil, der mich 1999 so radikal hat zur Digitalphotographie wechseln lassen, nämlich die kaum mögliche Bildbearbeitungsoption beim klassischen Ausbelichten von Negativen.

So können wir Bilder entweder DIGITAL oder auf Film aufnehmen, dann digital bearbeiten und anschließend wieder konventionell ausbelichten ... in erstaunlich guter Bildqualität.😊

Wer mitziehen will, ist herzlich eingeladen! Ich berichte und berate gerne weiter. Und es wird nicht wirklich teuer!

Steht die Sache einmal, dann ist das Verbrauchsmaterial erheblich preiswerter als jeder Druck ... und qualitativ einem "echten" Photo deshalb gleich, weil's ja ein echtes Photo ist!

Grüße und rettet Film!😊

Klaus
 
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Moin Klaus,

Hast du den Abstand der Box zwischen 6x9 Kamerabühne und Smartphone gerechnet oder empirisch probiert?
Sieht nach etwa vier cm aus.
Muss der Fokusanschlag im Objektiv zwingend zusätzlich entfernt werden?
Noch mal Danke für die klasse Arbeit!
viele Grüße

Matt
 
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Moin Klaus,

Hast du den Abstand der Box zwischen 6x9 Kamerabühne und Smartphone gerechnet oder empirisch probiert?
Sieht nach etwa vier cm aus.
Muss der Fokusanschlag im Objektiv zwingend zusätzlich entfernt werden?
Noch mal Danke für die klasse Arbeit!
viele Grüße

Matt

Hallo Matt,

Der Abstand zwischen Filmbühne und Sartphone Monitor ist dann erforderlich, wenn relaetiv kleine Ausbelichtungen -hier z.B. 10x15cm (Postkarte) oder 13x18cm- realisiert werden sollen. Für größere Ausbelichtungen kann das Phone dann direkt auf die Filmbühne gelegt werden.

Und ja ... ich musste den Fokusanschlag (bei dieser Kamera nur eine kleine Madenschraube) zusätzlich entfernen, um fokussieren zu können.

Du benötigst auf jeden Fall eine Grundplatte, die das Handydisplay bis auf den 6x9 Ausschnitt vollständig abdeckt, um kein Streulicht freizusetzen, das das Photopapier verschleiern würde.

Zusätzlich lege eich ein dafür zugeschnittenes schwarzes Stofftuch oben über die Apparatur, um jeglichen Lichtaustritt zu vermeiden.

Grüße und viel Spaß im Photolabor😊

Klaus
 
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Weitere Verbesserungen ......😊

Ich habe jetzt eine Möglichkeit gefunden, das Smartphone KOMPLETT vom Rechner aus zu steuern, so dass das lästige Handbedienen, des Smartphones und das jedesmnal neu erforderlich werdende Ausrichten, des Smartphones entfällt! Das Smartphone muss jetzt also gar nicht mehr für jedes neue "NEGATIV" in die Hand genommen und neu aufgelegt werden!😊

Mit der Freeware "Space Desk" lässt sich das Smartphone tatsächlich als Zweitmonitor zu einem Desktop PC-konfigurieren.

Install on Windows PCs, Laptops and Surface Tablets

Das jeweilige digitale NEGATIV lässt sich so also am Rechner erzeugen und dann direkt vom Rechner aus auf das Smartphone Display übertragen. Das Phone muss dafür nicht mehr angefasst werden, die Ausrichtung der Vergrößerungsapparatur muss also nicht mehr für jedes neue Bild angepasst werden, der Workflow wird erheblich vereinfacht.

Hier weitere Versuche mit den technisch erheblich aufwendigeren Farb-Ausbelichtungen auf RA4 Color-
papier.

Grüße und viel Photolaborspaß😊

Klaus

Bild - 17.jpg
 
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Hallo zusammen,

ich habe meine Farbphoto (Digital nach Analog Ausbelichtung) weiter optimiert: 😊

Bild - 19.jpg

Hier die schnell auf- und abbaubare Workstation.

😊Neu ist (wie ja schon oben erwähnt), dass ich jetzt mit der genannten Software das Smartphone vom Desktop-Rechner aus komplett fernsteuern kann. Das Phone kann jetzt also auf der "Ausbelichtungsapparatur" liegen bleiben .... es ist wie ein Zweitmonitor remote ansteuerbar.

SW-Ausbelichtungen vom Phone aus sind total einfach und werden unglaublich gut.

Die eigentliche Herausforderung sind aber die Farbausbelichtungen .... das hat meinen Ehrgeiz herausgefordert und ich darf jetzt sagen, dass das wirkliche ebenfalls erstklassig möglich ist.

Es gibt dabei drei Herausforderungen:

-RA4 Photopapier ist auf die "Orange-Maskierung" von Farb-Negativfilmen grundabgestimmt. Diese Orange-Mankierung haben aber invertierte (also negativ-geschaltete) Digitalphotos nicht. Man muss diese Maskierung also nachbauen ... und zwar optisch ... das ist DIGITAL leider nicht machbar.

- Das LED-Backlight eines Smartphones liefert eigentlich nicht das für das Farbpapier erfordferliche warme Glühfadenlicht von normalen Vergrößerungsgeräten.
Es war ein erhebliches Testen und Probieren notwendig, um das Phone-Display digital an das Photopapier anzupassen .... letztlich ist es aber möglich!

Bild - 24.jpeg

Wenn jemand Interesse hat, sowas selber zu machen, dann drösele ich das gerne detailliert auch noch auf .... es ist ja nunmal sehr speziell, was ich hier mache .... aber enorm interessant!😊

- Das dritte Problem ist, dass man bei dieser Vorgehensweise im Strahlengang der Ausbelichtung grobfiltern muss.
Normalerweise wird bei Vergrößerungsgeräten das Kondensorlicht gefiltert (also vor dem Negativ). Dafür reichen die "trüben" Gellantinefilter oder ein Farbmischkopf, der nix anderes macht.
Hier muss aber im Strahlengang gefiltert werden ... es geht nicht anders ... und dafür braucht man optisch hochwertige Aufnahmefilter.

Sowas gibt es tatsächlich .... und zwar habe ich mir Cokin Filter gekauft, um zumindest grob abgleichen zu können:

Bild - 20.jpg

Diese drei Filter muss ich legen, um das FUJI-Color-Papier im Strahlengang grob-vorzufiltern. Die Feinfilterung muss dann digital erledigt werden.

Bild - 23.jpg

Hier ein 13 x 18 cm Photo auf Fuji RA4 Photopapier (Digital to Analogue)

Grüße und rettet Film

Klaus
 
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HAllo Klaus,
du hast mich animiert....ich hab mir ein paar Negative erstellt und auf ein (altes?) Galaxy A3 gepackt und bin damit in den Keller. Dort steht ein alter Opemus II Vergrösserer mit Leitz Focotar Vergrösserungsobjektiv - Negativhalter raus und Handy mit voller Lichtstärke reingeschoben. Auf Schwarz weiss Papier Agfa Brovira Speed (kein Multigrade) 10,5x14,8cm eingestellt und belichtet.

Bild 1
 DSC01919 Käfer Analog Handy Vergrösserung 10x15cm _1 klein.jpg

Auf 10,5 x 14,8cm geht´s noch.

Dann hab ich mal auf 18x24cm erhöht und den Ausschnitt auf das 10,5x14,8 Papier belichtet:
BIld 2
 DSC01920 Käfer Analog Handy Vergrösserung 18x24 auf 10x15Papier klein.jpg

Jetzt wird es schon deutlicher - die Struktur des Handydisplays ist zu erkennen.

Das ist nicht das Bild das ich mir gewünscht hab, aber evtl. bei entsprechendem Motiv und noch grösserem Massstab ein interessantes Gestaltungselement......mal sehn was sich noch ergibt.

Danke für die Inspiration.
Gruß
Hartmut
 
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Hallo Hartmut,

Du erwärmst mein Herz! 😊

ich hätte NIE gedacht, dass ich für meine angedrehten nostalgischen Spinnereien jemanden gewinnen könnte .... das Leben belehrt mich eines schönen Besseren!

Kurz und klar .....

ich find's toll, was du da gemacht hast! 😊👍👍

Deine Bildbeispiele zeigen ebenfalls, dass die Idee absolutes Potential hat, dass man sich damit lohnend beschäftigen kann und bei Interesse auch sollte.

Im Unterschied zu meinen Aufnahmen sieht man hier die einzelnen Pixel (Leuchtdioden des Handy-Displays) schon sehr deutlich.

Auf meinen Ausbelichtungen ist mit bloßem Auge und aller möglichen Anstrengung wirklich und ehrlich kein einziger Pixel zu erkennen und ich werde (hoffentlich!) noch zeigen können, dass auch noch erheblich größere Ausbelichtungen als meine 13x18cm "Prints" mit dieser Methode -qualitativ hochwertig- machbar sind.

Ich vermute mal, dass Du jetzt keinen 6x9 Vergrößerer bemüht hast, sondern ein kleineres Format?!

Der Meopta Opemus II ist ja (glaube ich) ein 6x6 Gerät?

Du zoomst so in das Smartphone Display und gerätst so an dessen Auflösungsgrenze.

Zwangsläufig zoomst Du dann enorm stark in das Auflösungsvermögen des Smartphones, so dass eben dann die Pixelstruktur des Displays sichtbar wird.

Ausschnittsvergrößerungen (Crops) macht man mit dieser Ausbelichtungsmethode natürlich digital am Rechner und nicht über das klassische "Hochschrauben" des Vergrößerungsgerätes.😊

Will sagen .... wenn ich einmal mein Papierformat eingestellt habe und Bildschirmübereinstimmunng hergestellt habe, muss ich am Vergrößerungsgerät NICHTS mehr verändern .... auch die Ausbelichtungszeit bleibt immer gleich .... Bildschirmübereinstimmung bleibt bei dieser Mathode dann konstant!😊

Wenn ich NUR invertiere, entstehen IMMER knüppelharte Kontraste bei der Ausbelichtung auf "normalhartes" 3er Photopapier (Colorpapier ist immer normalhart!)

Negative liefern immer sehr "flaue" Kontraste ... darauf beruht ja eben der ENORME Belichtungsspielraum und die Fehlbelichtungstoleranz von Negetivfilm (SW besonders aber auch Farbe)

Das Photopapier reagiert dementsprechend kontrastaufsteilend, so dass es gar kein Problem ist, bis zu zwei Belichtungsstufen Fehlbelichgtung bei SW-Negativen im Zuge der Ausbelichtung quasi verschwinden zu lassen.

Wenn Du jetzt aber mit einem tonwertoptimierten invertierten Positiv an eine SW Ausbelichtung auf Photopapier herangehst, liegen logischewrweise die Kontraste viel zu hoch ... wie gesagt ... echter Film ist extrem flau!

Ich reduziere DIGITAL den Kontrast (SW wie Farbe) digital um 80% und erhalte dann auf normalhartem Photopapier ausgewogene Luminazverteilung. 😊

Fazit .... wenn Du ein Handydisplay in seinem vollen Potential zur klassischen Photopapier Ausbelichtung nutzen willst, dann geht das am besten mit einem 6x9 Vergrößerer .... oder .... ich meine noch viel einfacher (wie oben gezeigt) mit einer alten 6x9cm Faltkamera.

Deren 105mm Optik schafft die idealen Vegrößerungs-Abstände .... ist ja auch zu erwarten, wenn auch die Standard-Brennweite für 6x9cm Vergrößerungsgeräte ja eben 105mm ist.

Ich find's SUPER, was Du da gemacht hast und dass Du Dich aufgerafft hast, das selber mal auszuprobieren!😊😊👍👍👍

Ich bin inzwischen sicher, dass die Idee Potential hat! Ich habe heute noch weitere (ebenfalls sehr bezahlbare)😊 Sachen bestellt, um diese Ausbelichtungstechnik weiter zu optimieren bzw, einfacher und noch praktikabeler zu machen.

ICH WERDE BERICHTEN!

Grüße und vielen Dank für Deinen tollen Beitrag!!👍👍👍

Klaus
 
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(...) Dort steht ein alter Opemus II Vergrösserer mit Leitz Focotar Vergrösserungsobjektiv - Negativhalter raus und Handy mit voller Lichtstärke reingeschoben. Auf Schwarz weiss Papier Agfa Brovira Speed (kein Multigrade) 10,5x14,8cm eingestellt und belichtet.
(...)
Gruß
Hartmut

Hui jui .... AGFA-Brovira Speed SW-Papier ... da habe ich zuletzt in den späten 1970ern Bilder 'drauf belichtet ...... wie alt war das denn??

Ich bin gerade bei Photopapier immer wieder baff, wie lange das (sogar bei ungünstig hohen Lagertemperaturen) brauchbar bleibt!

Schön auf jeden Fall, dass das Material jetzt mal "zu Ehren" gekommen ist!

Grüße und rettet Film! 😊

Klaus
 
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Agfa Brovira Speed :
Der Karton hat eine fünstellige Postleitzahl (Leverkusen) - das Papier ist also nach 1.7.1993 verkauft worden (Made in France)....vielleicht nicht mehr das schwärzeste Schwarz, aber zu experimenten noch zu gebrauchen.
GRuß
Hartmut
 
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Hallo Klaus,

Ich verfolge dein Forschen mit steigendem Interesse. Mach gerne weiter damit.
Wenn ich zeitlich dazu komme, teste ich das auch mal mit einem alten Androiden und einer 6x9 Nettar.
Bis dahin genieße ich den Thread😊 .

viele Grüße

Matt
 
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Hallo zusammen,

hier wird es auf jeden Fall weitergehen ... ich habe noch Sachen bestellt, um die Ausbelichtungsapparatur weiter zu verbessern bzw. besser handhabbar zu machen.

Grüße und rettet Film😊

Klaus
 
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hartin

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Hallo Klaus,

meine allerhöchsten Respekt!

Ich scheitere schon an etwa 60 alten Dias ... die zu digitalisieren,alle einschlägigen Anbieter kommen nicht in Frage,da ich ungern diese einzigsten Dias aus der Kindheit versende.
Aber mangels Diascanner bleiben sie eben weiter so undigitalisiert liegen.

Und dann baust Du so ein tolles Gerät

Immer Gut Licht und ewtas positiven Neid😉
 
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mail@andreas
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Hallo zusammen,

ich habe gestern mal auf die schnelle mein Telefon in die Bildbühne gelegt.

Was waren meine Überlegungen im Vorfeld? Auflösung Display 1920x1080. Das sind so gute 380ppi. Oder irgendwas bei ca. 150 Punkten pro mm.

Klingt gut und natürlich auch ausreichend. Wie weit läßt sich das ganze annehmbar vergrößern? Ein Abzug von 10x15 ist ja ganz nett, aber den werde ich kaum machen für ein Negativ welches ich ja extra digitalisiert habe um es zu bearbeiten.

Nach einlegen des Mobiltelefons in die Bildbühne fällt mir sofort auf. Dunkel und ziemlich hart. Das hat Klaus ja auch erwähnt, im Gegensatz zum SW Negativ ist das Display brutal hart. Ich weigere mich auch Negative als „flau“ oder zu weich zu bezeichnen. Diese haben ein Gamma in der nähe von 0,55 0,65 und sind damit richtig belichtet und sozusagen die Referenz. Das Display ist einfach brutalst hart.

Das Bild auf der Projektionsfläche wirkt ansonsten aber ziemlich gut. Ich rechne ab einer 3 oder 4 fachen Vergrößerung (ca. 24x30) damit, dass Bildschirmpixel zu erkennen sind. Beim Wechsel vom 105mm Objektiv auf ein 50er und dem einhergehenden größeren Maßstab war das sofort zu erkennen. Bleibt abzuwarten bis zu welchen Vergrößerungsmaßstab da „Pixelfrei“ gearbeitet werden kann. Das große „Negativ“ Format verspricht ja eigentlich genug Reserven, zumindest wäre diese bei Film so. Ich gehe hierbei grundsätzlich vom normalen Betrachtungsabstand aus.
In der Hinsicht werde ich am Freitag bzw Samstag das ganze auf Papier bringen. Ich werde neben dem normalen Betrachtungsabstand natürlich auch Pixelpeeping betreiben. 😁
Der eigentliche Sinn erschließt sich mir dennoch nicht. Warum sollte ich ein Negativ digitalisieren und das mit einem 2 MP Display printen? Nur weil ich es bearbeiten kann? Meiner Meinung wäre nach der Bearbeitung ein hochwertiger Druck einfacher zu erstellen. Oder das ganze professionell ausbelichten zu lassen auf Barytpapier. Da gibt es ja verschiedene verfahren.

Auch das hier vorgestellte Verfahren ist ja auch schon länger bekannt. Ich meine hier werden aber Bildgebende Displays mit 50MP genutzt. Auch wird dieses Methode, die Kamera als Vergrößerer einzusetzen in der GF Photographie gerade wieder entdeckt. Da wird jetzt statt Lampenkasten auch ein Tablett bzw ein kleiner Leuchtkasten verwendet. Ich persönlich sehe da zwar weniger das Objektiv als Problem sondern eher die Ausrichtung der ganzen Apparatur.
Aber statt zusätzlich noch einen großen Vergrö0erer irgendwo hinzustellen macht man das mit der Kamera. Praktisch und hat früher ja auch funktioniert.
Okay Was erwarte ich für Fr/Sa? Abzüge vom Display die bis zur 4 Fachen Vergrößerung normalen Ansprüchen genügen. Darüber wird es meiner Meinung nach dünn. Denn Hinweis von Klaus muss ich offensichtlich beachten und das Negativ auf dem Display weich machen.
Ich bin wirklich gespannt und werde berichten.

Gruß
Andreas