AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait

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  • AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait Beitrag #42
Ich habe inzwischen die beiden 6x9 Kameras und eine weitere Kleinbildkamera von Agfa Silette SL mit Selen-Messzelle und Solinar-Objektiv, alle mit den typischen Verklebungen, noch mit Hilfe von Bremsenreiniger und Uhrenöl in Gang setzen können. Der Erfolg scheint sogar über längere Zeit hinweg anzuhalten, in jedem Fall sind die Objektive immer noch beweglich. Vielleicht komme ich um die großen OPs hinweg. Allerdings bereiten mir die Rollfilmkameras Schwierigkeiten beim Erkennen der Zahlen zu den Fotos. Durch die dunklen Fenster kann ich kaum was sehen und ich habe die bisherigen Rollfilme daher äußerst suboptimal ausgenutzt. Vielleicht hat jemand Tricks auf Lage, z.B. wie viele Umdrehungen ungefähr erforderlich sind. Die Silette SL ist im übrigen wirklich ein Geheimtip. Die Kamera ist ungewöhnlich hochwertig und das Ding macht einfach Spaß. Weil Agfa der Kamera eine Klappe zur Abdeckung des Belichtungsmessers spendiert hat, funktioniert dieser tatsächlich noch, und zwar auch plausibel. Resultate werde ich allerdings erst in einigen Wochen liefern. Ich muss die Chemikalien noch ordern und möglichst viele Filme am Stück entwickeln, um der Gefahr von gammeligen Chemikalien aus dem Weg zu gehen. Die AGFA-Tageslichtdosen nebst Scanner stehen in jedem Fall schon bereit.
 
  • AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait Beitrag #43
Die Probleme mit den Zahlen auf den Zählspuren der Filmträger (sie sind insbesondere bei KODAK-120-Rollfilmen nur sehr
"dünn" aufgedruckt), beruhen auf einem DEBAKEL, das vor einigen Jahren bei abertausenden von KODAK Filmen dazu führte, dass
die aufgedruckten Zahlen der Backingpaper leider mit den Filmemulsionen chemisch reagierten und sich quasi in die Photos einbelichteten, wenn diese mal länger und zu warm gelagert wurden.
KODAK reagierte dann insofern, als man die Aufdrucke auf die Filträgerpapiere viel "dünner" und damit "ungefährlicher" aber auch viel schlechter lesbar gestaltete.......es ist ein Problem .... insbesondere bei KODAK. FOMA-Backpaper z.B. sind prima lesbar ... und ich zumindest ...hatte noch nie durchbelichtete Zahlen auf meinen Aufnahmen.

EINZIGE GEGENMAßNAHME, die mir einfällt .......🤨

Die Rot-Fenster "besonders dunkeler Art" durch klares Plexiglas austauschen! ROT schützt sowieso NUR orthochromatische SW-Filme
vor ungewollter Belichtung ... übliche panchromatische SW-Filmen oder Farbfilmen ist damit ohnehin nicht geholfen.
Bei Kameras OHNE Schiebeshot, nachträglich dann ein solches anbringen!

Ich zeige sowas HIER:



Was ich da nutze, ist ein Shot zur Abdeckung von Webcams bei Notebooks!
Das ist vielleicht gar keine so schlechte Idee??!

Ferner innerhalb des Kameradeckels genau prüfen, ob da alle Lichtdichtungen rund um das Zählfenster in
Ordnung sind?!
Ggfls. dann instandsetzen oder erneuern!

Grüße und viel Erfolg!

Klaus
 
  • AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait Beitrag #44
Danke für den Vorschlag, der könnte tatsächlich eine gute Lösung sein. Ich habe die Probleme tatsächlich nicht mit Kodak, weil ich mit den Faltern nur SW von FOMA fotografiere. Vielleicht sind meine Augen einfach zu schlecht. In meiner Jugend hatte ich mit einem Adox 6x6-Falter jedenfalls keine Schwierigkeiten.
 
  • AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait Beitrag #45
Die Bildnummern sind vor allem bei Filmen aus dem Haus Harman (Ilford, Kentmere) super dünn aufgedruckt. Kodak ist da deutlich besser lesbar. Adox CHS-100 II hat wie Foma sehr gut lesbare Bildnummern.

Hier das Rückpapier des Kodak Gold.
IMG_20260104_215048247.jpg

Und hier Foma oben, Adox unten.
IMG_20251128_184746350.jpg

Oben Ilford, unten Foma.
IMG_20221211_113517.jpg
 
  • AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait Beitrag #46
Hallo zusammen, zwar keine direkte Antwort auf das Thema, aber eine weitere Record 3 Frage: bei meiner aktuellen Record ist der Fokusgang zwar schwergängig, aber er funktioniert (noch) Dafür ist der Messsucher fast nicht erkennbar, die Linienverschiebung auf Planlage ist mehr ein Glücksspiel. Dass das besser geht, weiß ich - die Vorgängerkamera hatte zwar einen funktionslose Fokusssierung (nach fest kommt ganz leicht) dafür aber einen brillant erkennbaren Messsucher. Was kann man machen? Danke und liebe Grüße .
 
  • AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait Beitrag #47
Hallo zusammen, zwar keine direkte Antwort auf das Thema, aber eine weitere Record 3 Frage: bei meiner aktuellen Record ist der Fokusgang zwar schwergängig, aber er funktioniert (noch) Dafür ist der Messsucher fast nicht erkennbar, die Linienverschiebung auf Planlage ist mehr ein Glücksspiel. Dass das besser geht, weiß ich - die Vorgängerkamera hatte zwar einen funktionslose Fokusssierung (nach fest kommt ganz leicht) dafür aber einen brillant erkennbaren Messsucher. Was kann man machen? Danke und liebe Grüße .
Ganz einfach!!!

Das intakte Objektiv in das intakte Kameragehäuse umbauen! Wenn man aus zwei defekten Kameras eine intakte
machen kann, dann ist das immerhin besser, als beide wegzuschmeißen!

Zu beachten ist ABER!!!

Es reicht NICHT, die Objektiv-Verschlusseinheit einfach nur umzubauen (was einach ist)!
Das Objektiv muss dann in der neuen Kamera neu Fokus-kalibriert werden! Wie das geht, habe ich ja mehrmals im Forum
schon zerlegt ... es ist kein Hexenwerk!

Grüße und schöne Photos

Klaus

P.S. Bitte keine AGFA RECORD-TEILE mehr wegschmeißen, sondern zurücklegen ... für zukünftige Kamerarettungen!!!!
Insbesondere jeder Balgen ist wertvoll ... auch wenn er nur instandsetzungsfähig ist!
 
  • AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait Beitrag #48
Die Bildnummern sind vor allem bei Filmen aus dem Haus Harman (Ilford, Kentmere) super dünn aufgedruckt. Kodak ist da deutlich besser lesbar. Adox CHS-100 II hat wie Foma sehr gut lesbare Bildnummern.

Hier das Rückpapier des Kodak Gold.
Anhang anzeigen 196833

Und hier Foma oben, Adox unten.
Anhang anzeigen 196834

Oben Ilford, unten Foma.
Anhang anzeigen 196835
....😂.... bin ja immer wieder "begeistert" über Dein SCHWARZES FOMA Filmträgerpapier ....😂.... ich mach' ja jetzt schon soooo lange mit Foma und habe noch nie so ein schwarzes Rückpapier gehabt ......

Grüße

Klaus
 
  • AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait Beitrag #49
Das war aber nicht Foma, sondern Adox CHS-100 II.
 
  • AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait Beitrag #50
Ganz einfach!!!

Das intakte Objektiv in das intakte Kameragehäuse umbauen! Wenn man aus zwei defekten Kameras eine intakte
machen kann, dann ist das immerhin besser, als beide wegzuschmeißen!

Zu beachten ist ABER!!!

Es reicht NICHT, die Objektiv-Verschlusseinheit einfach nur umzubauen (was einach ist)!
Das Objektiv muss dann in der neuen Kamera neu Fokus-kalibriert werden! Wie das geht, habe ich ja mehrmals im Forum
schon zerlegt ... es ist kein Hexenwerk!

Grüße und schöne Photos

Klaus

P.S. Bitte keine AGFA RECORD-TEILE mehr wegschmeißen, sondern zurücklegen ... für zukünftige Kamerarettungen!!!!
Insbesondere jeder Balgen ist wertvoll ... auch wenn er nur instandsetzungsfähig ist!
Im Moment hab ich ein Verständnisproblem. Ich rede von einem einäugigen Falter, nicht von einer gekoppelten 2-äugigen Rolleiflex oder Cord oder was auch immer. Bei meiner Record geht es um einen nicht gekoppelten Messsucher bei einem ansonsten intakten Objektiv. Viele Grüße
 
  • AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait Beitrag #51
Im Moment hab ich ein Verständnisproblem. Ich rede von einem einäugigen Falter, nicht von einer gekoppelten 2-äugigen Rolleiflex oder Cord oder was auch immer. Bei meiner Record geht es um einen nicht gekoppelten Messsucher bei einem ansonsten intakten Objektiv. Viele Grüße
Du musst bitte GENAUER formuliren!😊

Hallo zusammen, zwar keine direkte Antwort auf das Thema, aber eine weitere Record 3 Frage: bei meiner aktuellen Record ist der Fokusgang zwar schwergängig, aber er funktioniert (noch) Dafür ist der Messsucher fast nicht erkennbar, die Linienverschiebung auf Planlage ist mehr ein Glücksspiel. Dass das besser geht, weiß ich - die Vorgängerkamera hatte zwar einen funktionslose Fokusssierung (nach fest kommt ganz leicht) dafür aber einen brillant erkennbaren Messsucher. Was kann man machen? Danke und liebe Grüße .
Du schreibst hier von einer "weiteren RECORD 3" und einer "Vorgängerkamera" .... ich lese gerade sorgfältig nach!

Damit MUSS ich davon ausgehen, dass Du über ZWEI AGFA Record verfügst ... daher meine IDEE "Aus zwei mach eins"
Ich kann nur beraten, wenn ich weiß, was ist ....😊

Meine Idee war, das Gehäuse mit dem guten Messsucher mit der Optik, deren Fokussierung noch gut ist zu kombinieren??!

Dass die RECORD III einen ungekoppelten Messsucher hat, weiß ich natürlich ... zerlege ich ja in allen Details.

Grüße

Klaus
 
  • AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait Beitrag #52
Du musst bitte GENAUER formuliren!😊


Du schreibst hier von einer "weiteren RECORD 3" und einer "Vorgängerkamera" .... ich lese gerade sorgfältig nach!

Damit MUSS ich davon ausgehen, dass Du über ZWEI AGFA Record verfügst ... daher meine IDEE "Aus zwei mach eins"
Ich kann nur beraten, wenn ich weiß, was ist ....😊

Meine Idee war, das Gehäuse mit dem guten Messsucher mit der Optik, deren Fokussierung noch gut ist zu kombinieren??!

Dass die RECORD III einen ungekoppelten Messsucher hat, weiß ich natürlich ... zerlege ich ja in allen Details.

Grüße

Klaus
Sorry Klaus, das war nicht ganz klar formuliert. Ich habe nur eine Record III, die beschriebenen (es waren übrigens sogar 2 Vorgä
nger) hab ich zurückgegeben, da ich nur bei Händlern mit Rückgabe kaufe, weil ich von Reparaturen zu wenig Ahnung habe. Irgendwie bin ich bei der Record III hängengeblieben und hab es nie bereut. Klappt das mal mit der Entfernung, macht sie mit dem Solinar spektakuläre Bilder.
 
  • AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait Beitrag #53
OK!
Ich denke, dass ich Dir helfen kann! 😊

Du musst den Messsucher mit einiger Sicherheit reinigen! Wenn allerdings Spiegel blind oder Filter völlig vergammelt sind (möglich
aber nicht wahrscheinlich), dann brauchst Du Ersatzteile!

Wie man das TOP-Cover demontiert kann ich hier verlinken!

Das ist zwar eine ERCORD II, aber bei der RECORD III geht es genau so:


Wie der Messsucher aussieht, kann ich hier anhand einer ISOLETTE III verlinken! (der Messsucher ist baugleich!)


Du siehst hier auch sehr schön, wie das Teil ggfls. neu auf UNENDLICH kalibriert werden kann, indem man das Einstellrändel
auf seiner Schraubwelle entsprechend versetzt mit den beiden Kegelsenkschräubchen neu arretiert.

Viel Erfolg!

Klaus
 
  • AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait Beitrag #54
OK!
Ich denke, dass ich Dir helfen kann! 😊

Du musst den Messsucher mit einiger Sicherheit reinigen! Wenn allerdings Spiegel blind oder Filter völlig vergammelt sind (möglich
aber nicht wahrscheinlich), dann brauchst Du Ersatzteile!

Wie man das TOP-Cover demontiert kann ich hier verlinken!

Das ist zwar eine ERCORD II, aber bei der RECORD III geht es genau so:


Wie der Messsucher aussieht, kann ich hier anhand einer ISOLETTE III verlinken! (der Messsucher ist baugleich!)


Du siehst hier auch sehr schön, wie das Teil ggfls. neu auf UNENDLICH kalibriert werden kann, indem man das Einstellrändel
auf seiner Schraubwelle entsprechend versetzt mit den beiden Kegelsenkschräubchen neu arretiert.

Viel Erfolg!

Klaus
Herzlichen Dank für die Tipps und die Links. Wenn ich Fragen habe, melde ich mich mit Sicherheit. Gruß Andreas
 
  • AGFA RECORD 1952 - 6x9 Kameraportrait Beitrag #55
Mach das! Ich kämpfe gerade mit "modernerer" Technik aus den 1980ern ... aber es sieht schon ganz gut aus ... mit etwas
Glück kriege ich die Kiste wieder hin!

Grüße

Klaus
 
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