Klausis Test ... natürlich auch nicht objektiv ....
Hallo zusammen,
wie ich ja oben schon schrieb, geht's mir persönlich nicht darum, was 'ne SIGMA ausspuckt, wenn ich die Rohdaten sich selber überlasse und alle Regler auf NULL stelle .... das ist nicht der Reiz an der Sache.
Mir geht es darum, was ich jetzt (mit dem neuen Segen .... und ich bleibe bei dieser Bezeichnung) im bisher äußerst kritischen ISO1600 Bereich mit den Kameras an Bildergfebnissen erreichen kann.
Ich weiß jetzt schon, was in einigen Wochen dann wieder in der "Fachpresse" zu lesen sein wird ...ich zeige mal, was ich nun erreichen kann ... ich sage auch, wie ich "getestet" habe.
Vorweg aber mal die Ergebnisse .... das Motiv ... "Frostschäden" ... naja ... ist ja ein Test.
ISO 1600 SIGMA meets CANON ....
Vollansichten:
SIGMA:
CANON:
CROPS:
SIGMA:
CANON:
Durchführung:
Ich habe Rohdaten bei beiden Kameras verwendet. Beide Weißabgleiche habe ich angepasst ... erstaunlicherweise diesmal die SIGMA mit zu kühlen automatischen Farben ... die Canon etwas zu warm automatisch zeichnend ... wobei die CANON etwas näher an meinem Geschmack lag, als die SIGMA (wohlgemerkt ... wir reden hier von ISO 1600 ... da konnte die SD14 bisher überhaupt keinen WB .... deswegen ja meine bisherigen Filtereskapaden ... jetzt wohl Geschichte.)
Bildgrößen: Nun erzeugt ja die CANON mit 10,2MP Bildgröße erheblich größere (auch speicerplatzbelegende) Daten, als die SIGMA. Nichts wäre als blöder, als die üblichen 100% Crops zu vergleichen (das ginge dann nämlich zugunsten der SIGMA, weil sie dann natürlich viel "mehr" Bild bei gleicher Pixelzahl anzeigt, als die Canon.
Sinniger ist es IMHO, exakt gleiche Bildbereiche zu vergleichen ... wobei das unlösbare Problem entsteht, dass diese dann natürlich unterschiedlich skaliert werden müssen ... ich verwende ja die sehr gute Freeware BIMP zu diesem Zweck. Letztlich müssen die CANON Bilddaten natürlich etwas stärker "kleingerechnet" werden als die SIGMA Bilddaten.
Nicht ganz vergleichber ist jetzt meine Kontrastierung in den Schatten ... da liegt leider der Schwarzpunkt bei den SIGMA-ergebnissen etwas niedriger ... sorry ... das hätte ich noch besser hinkriegen können ... ist aber nur einstellungssache.
ISO Vergleichbarkeit ..... Der SIGMA wird ja schon immer ein "ISO-Beschiss" unterstellt. Ich hatte das ja schon einmal untersucht und damals widerlegt.
Ich habe beide Kameras auf Blende 5,6 bei 35mm Brennweite festgesetzt.
Die Sigma entscheidet sich bei Mehrfeldmessung für 1/400s, die Canon setzt 1/500s fest. Das ist genau 1/3 Beli Differenz ... so genau sind schon die Blendenangaben der Objektive nicht ... es gibt also keinen ISO-Beschiss.
Fakt ist, dass die CANON "unmanipuliert" eine gefälligere Tonwertverteilung abliefert, während die SIGMA auf NULLstellung die üblichen "flauen" Ergebnisse abliefert. Rechts und links zeigt das Histogramm dann die bekannten "Lücken", die der erfahrene User dann als reserven in Schatten und Lichter kennt, die es auszusteuern gilt.
Ich lass das jetzt einfach mal unkommentiert ... gucken kann ja jeder selber.
Achja .... Objektive .... SIGMA 18-200 OS gegen CANON EF-18-55 (3,5-5,6).
Grüße und vielen Dank für das Interesse ... mich hat's wirklich interessiert.
Klaus