Hi Robert,
definiere doch bitte mal "Methode" und "Ziel". Und nochmal : an der Qualität der DP2M Optik gibt es nichts auszusetzen, wohl aber an der Tatsache, dass Diese fehlerhaft verbaut ist.
Druckt man die Bilder in 1:1 mit 300dpi werden sie automatisch 7840 x 5226 Pixel gross, also fast auf die doppelte Größe gerechnet.
Druckt man sie in 90 x 60cm mit nur 180dpi sind sie bereits 6378 x 4252 Pixel gross

und druckt man in 90 x 60cm mit 300dpi ergeben sich 10630 x 7087 Pixel.
Man muss sich also die Bildschirmdarstellung der erforderlichen Größen nicht als banale Theorie dastellen. Das sind einfach Fakten.
So lange ich nur 10 x 15cm ausdrucke sind die Fehler natürlich kaum zu sehen, dann brauche ich aber auch keine 15 x 3MPixel. Dafür reicht schon die Pola mit 1,5 x 3Mpixel. Will ich aber das angebotene Potential der Kamera nutzen fallen die Fehler eben schon auf und genau da setzt meine Kritik an.
Drucke einfach mal irgend eines der Bilder in der Originalgröße 66 x 44cm mit 300dpi und schau es Dir dann an.
Man muss die Optik, wie bereits erwähnt, nicht noch weiter korrigieren (Kosten- / Nutzenverhältnis), aber man kann die RAW-Daten (Pixelpositionen, Farben etc.) der betroffenen Bildbereiche in der Firmware passend rechnen, zumal alle Kameras (von denen bisher Bilder gezeigt wurden) den gleichen Fehler haben (links CAs, rechts kaum oder keine CAs). Dabei hätte diese Art der Korrektur KEINE negativen Auswirkung auf die Bildqualität anderer Bildbereiche.
Der Umstand, dass man dies seitens Sigma einfach übergeht, obwohl der Fehler offensichtlich ist, ist es was ich kritisiere, nicht die Qualität der Optik.
Und nochmal, einfach mal die Bilder 1:1 mit 300dpi drucken ...

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