Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ...

Diskutiere Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... im Sigma Digitalkameras Forum im Bereich Sigma Forum; Gibt es da später nicht Probleme mit den eingetrockneten Kalk-Rückständen ??? :confused:
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #21
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #22
Nein! Ich reinige meine Kameras seit Jahren selber und empfehle da wirklich nix, was ich nicht wirklich ausprobiert habe. Wenn man erst destilliertes Wasser kaufen will, um das dann im speziell dafür gekauften Wasserkocher
zu erhitzen ... dann kann man auch gleich neue Swabs kaufen.

Ich bin jetzt zwar kein Chemiker, denke aber, dass wenn das Bisschen Kalk im Leitungswasser schon wasserlöslich ist, dass das dann erst recht vom Isopropanol gelöst wird.;)

Grüße

Klaus
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #23
Also Klaus...
Kalk löst sich nicht in Isoprop.

An sonsten, kann ich Klausens Reinigung nur empfehlen!

Allerdings habe ich mir jetzt auch noch einen Arctic Butterfly zugelegt, für die schnelle Reinigung, falls unterwegs was passiert.

Ich frage mich, wie der Sigmaservice reinigt.
Das letzte Mal als die Kamera in deren Hände war (mit sauberem Sensor), kam sie mit einem dicken Elephanten zurück :psst:
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #24
so eine ausfühliche Erklärung mit allem drum und dran und doch sucht man vergebens nach dem allerwichtigsten detail- die Tastenkombination
selbst nach 30 min suche nichts ohne sich alles durchlesen zu müssen...
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #25
Seite 112 Bedienungsanleitung SD 15:

"Drehen Sie das Funktionswählrad in die AB Position und drücken Sie die FUNC und ISO Tasten.
(Das Symbol CL erscheint im oberen LCD- Monitor, der Verschluß öffnet sich und Sie können den Aufnahmesensor sehen.)"
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #27
Hallo Leute,

dieser Anleitung folgend habe ich versucht, die Sensoren meiner Sigmas sauber zu kriegen. Leider nicht mit dem durchschlagenden Erfolg, der hier mehrfach gepostet ist.

Das Problem sind die kleinen, nur wenige Pixel großen Partikel, die dem Bildbearbeiter (also mir) durch ihre große Zahl das Leben schwer machen. Durch die Behandlung mit Wattestäbchen und Isopropanol (besonders reines, aus der Sprühdose der Kontakt-Chemie) wurden diese nur hin- und hergeschoben, bei jeder Kontrollaufnahme saßen sie woanders, aber sie waren allesamt noch da.

Unter der Überlegung, dass man effektiver arbeiten kann, wenn man während der Arbeit sieht, was man tut (und nicht erst hinterher), habe ich mir das SensorScope-Set von Delkin (für knapp 100 Euro) bestellt. Wenn das besser funktioniert, lohnt sich diese Ausgabe, dachte ich.

Aber Pfeifendeckel – das Sensorscope vergrößert viel zu wenig, die Leuchtdioden sind nicht im günstigen Winkel angebracht – der Sensor sieht schon vor der Reinigung proper aus – erst die Kontrollaufnahme belehrt einen anders. Auch der beigefügte „Sensor-Vac“-Staubsauger und der Sensor-Pen entfernen nur die Partikel, die man auch durch einfaches Ausblasen raus kriegt. Ich werde das Set also zurückschicken – das Geld dafür ist vor die Säue geworfen.

Was nun?

Erfolgreich wurde ich schließlich, indem ich ein elektrisch leitfähiges Mikrofasertuch über einen Borstenpinsel aus einem Malkasten meiner Kinder gespannt habe und den Sensor damit abgewischt habe. Der „Feinstaub“ wird also wohl elektrostatisch auf dem Sensorglas festgehalten und nicht chemisch, wie es oft behauptet wird und auch in der Delkin-Anleitung steht.

100%ig durchschlagend war ich zwar auch so nicht, aber wenn von anfangs etwa 100 dieser Feinpartikel noch 3 übrig sind – dann sollte man es vielleicht dabei belassen ;-)

Wie gesagt – es geht hier nicht um die groben Partikel, die sofort auffallen, sondern um die feinen, die man nur bei 100%-Vergrößerung auf dem Bildschirm sieht oder wenn man das Geld für einen 30x45-Print ausgegeben hat.

Es würde mich interessieren, ob jemand gleiche oder gegenteilige Erfahrungen gemacht hat..

Andreas

P.S.: Einige der Borsten stupfen durch das Tuch hindurch, also besser einen neuen Pinsel nehmen.
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #28
Hallo Andreas!

Vielen Dank für das ausführliche Teilen Deiner Erfahrungen! :daumen:

...

Erfolgreich wurde ich schließlich, indem ich ein elektrisch leitfähiges
Mikrofasertuch...


Wo gibt es sowas, und wie heisst es?
(Das gute alte Antistatic-Spray aus Vinyl-Plattenspieler-Zeiten
auf ein Tuch gesprüht schmiert vermutlich böse?)

Nach meinem ersten halben Dutzend mehr oder weniger erfolgreicher
Sensorreinigungen ist es mir bisher zwar "genügend" gelungen,
den Sensor sauber zu bekommen. Aber kein einziges Mal "perfekt".
Das würde ich aber niemals zugeben. ;)

Herzliche Grüße, und Spaß beim Fotografieren!
der Waldschrat... :)



_
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #29
Hallo zusammen,

die tadellose Reinigung mit Wattestäbchen ist wirklich möglich, sonst hätte ich diesen Faden "damals" nicht geschrieben. Das Ganze erfordert aber dann doch etwas Geschick und ein Gefühl für die richtige Menge an Isopropanol am Wattebausch. (Weniger ist mehr!)

Damals waren Sensorswabs noch so exorbitant teuer, dass ich deren Verwendung als nicht wirtschaftlich sinnvoll angesehen habe. Inzwischen sind die Dinger dermaßen günstig zu haben (und endlos recyclebar ... wie an anderer Stelle beschrieben), dass ich günstige Sensorswabs ebenfalls sehr warm empfehlen kann.;)

Damit ist die Übung wirklich gar kein Thema mehr! Zuletzt an einer SD9 beim FST (Forenstammtisch:rolleyes:) demonstriert ... beim ersten Versuch glaich absolut clean.


Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #30
Hallo nach Berlin,

das Tuch besteht aus Mikrofaser, in das (laut Beschreibung) ganz feine Metallfäden eingewebt sind.

Ich habe es von der Fa. Ritter+Wirsching in Engstingen gekauft. Das ist allerdings ein Großhändler, der offiziell nur an Fotohändler und Fotostudios liefert. Man muss da schon einen größeren Betrag bestellen.

Du kannst ja mal im Internet suchen, ob Du was Entsprechendes findest. Alternativ einen Carbonfaserpinsel, anschließend ausblasen.

Aber, liebe Mitleser - Obacht: Die meisten Druckluftsprays sind keine Luft, sondern ein unter Druck flüssiges brennbares Gas. Im Prinzip Feuerzeuggas. Sigma verbietet ausdrücklich die Anwendung solchen Gases! Andererseits: Das ist am einfachsten zu bekommen und wesentlich billiger als echte gereinigte Druckluft.

Also Obacht. Die Feuergefahr brauche ich nicht extra zu betonen, aber wenn da Flüssigkeit rauskommt, kann die Schweinereien anrichten.

Also: Lieber keine ganz volle Dose nehmen und diese fest aufrecht auf den Tisch stellen. Die Kamera bewegen. Nicht die Dose. Dann klappt das .

Andreas
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #31
Luftfeuchtigkeit?
Okay, der feuchte Keller ist sicher auch kein ideales Umfeld für eine Sensorreinigung. ;)
Kann es Sinn machen, die Kamera kühl in einem wärmeren Raum zu reinigen,
damit sich etwas Feuchtigkeit niederschlägt, welche die statischen Aufladungen ableitet?
EDIT: Oder sind Kameras derart dicht, dass eingeschlossene Feuchtigkeit darin
nach Wiedereinbau des Staubschutzes dann verbleiben würde?
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #32
Tut mir Leid, beim letzten Beitrag hat sich mal wieder was überschnitten, - ich konnte es leider nicht mehr korrigieren.

die tadellose Reinigung mit Wattestäbchen ist wirklich möglich

Obwohl ich lange Berufserfahrung habe im Reinigen empfindlicher Oberflächen, habe ich es nicht geschafft. Kommt es vielleicht auch darauf an, was genau auf der Sensoroberfläche ist?

Den Tipp mit den Sensorswabs werde ich sofort ausprobieren, sind schon bestellt....

Und noch eine Anmerkung: Ich habe mal an der SD14 getestet, wie lange der Akku den Spiegel oben halten kann.


  • Akku geladen (ältesten SIGMA-Originalakku, der bei der SD14 dabei war)
  • 45 Minuten im Clean-Modus die Kamera beiseite gelegt
  • Akku wieder ins Ladegerät
  • Nach 15 Minuten geschaut - Ladevorgang war bereits beendet
Daraus lässt sich ableiten, dass die 45 Minuten "Reinigungszeit" den Akku maximal um 20% entladen haben - eher weniger.


Es dürfte also sicherer sein, die Reinigung mit einem frisch geladenen Akku durchzuführen als mit einem Netzteil. Der Akku muss natürlich einigermaßen in Ordnung sein. Jeder kann den Test ja selber mal nachvollziehen.


Andreas
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #33
Luftfeuchtigkeit?

Wirkt nur, wenn wirklich Hochspannung auftritt, also echte Reibungselektrizität. Und die wird der Sensor nicht so arg mögen... Aus diesem Grund auch nur vorsichtig mit wenig Druck auf dem Sensor wischen:idee:.

Wasser ist ein Isolator. Erst wenn Salze gelöst sind, wird es leitend.


Andreas
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #34
Stimmt! Ich vergaß, dass Kondenswasser reinstes Wasser ist.
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #35
Artic Butterfly

Was bei statischen Problemen sehr gut funktionieren soll, ist der Arctic Butterfly.

http://www.amazon.de/VisibleDust-Arctic-Butterfly-Sensorpinsel-Sensorreinigungs-Werkzeug/dp/B003Y3MWO2

Ich wollte das mal nachbauen, weil es maßlos überteuert ist.
Man braucht einen Milschaumquirler, die es in der Bucht für ein paar Euronen gibt und einen geeigneten Pinsel, der sich statisch auflädt, z.B. diesen hier:



Dann schraubt man das zusammen und hat für 10 Euronen einen Arctic Butterfly.
Allerdings bin ich bisher noch nicht so weit gekommen, und ebenfalls habe ich noch nie den originalen Butterfly in der Hand gehabt.

Dirk
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #36
Jetzt habe ich mir doch ein paar Nylon-Kunstmaler-Pinsel für kleines Geld bestellt (kamen aus China, wußte ich vorher nicht, macht auch nix)
Pinsel in Wasser ausgewaschen. Anschließend in Selectipur 2-Propanol im Ultraschallbad einmal gereinigt (gut, man hätte auch zwei Stufen machen können).
Zwei Größen habe ich genommen, einmal einen mit ca 10 mm Breite und einen ganz ganz spitzen mit 0,5 mm Spitze.
Dann habe ich meinen schon mal gekauften Milschschäumer gesucht. Hab ihn verlegt :klatschen: :klatschen:
Gut, dann ohne.
Testobjekt rausgesucht: Eine alte Fuji S3Pro.
Sensor freigelegt und die beleuchtete Sensor-Check-Lupe benutzt:
http://www.amazon.co.uk/gp/product/B0010CM0D2
(auch überteuert, aber preiswerter als die anderen).

Die Pinsel habe ich vorher mit dem Blasebalg noch einmal angeblasen, so daß sich der Staub löst und der Pinsel statisch aufgeladen wird.
Vorsichtig habe ich mit dem kleinen Pinsel getestet. Er hinterließ keinerlei Rückstände (kann man nach Selectipur-Reinigung auch erwarten). Leider konnte ich damit die Partikel, die ich mit der Lupe sah, nicht entfernen. Ich nahm dann den breiten Pinsel für etwas festere Pinselstriche. Auch dieser löste die Partikel nicht. Da muß wohl eine Naßreinigung ran.

Dann habe ich mich der SD9 gewidmet: Und siehe da, der ganz spitze Pinsel reichte, um selektiv unter Lupenbeobachtung die einzelenen Staubpartikel abzunehmen.
Bei der SD10 hat es auch funktioniert.
Insgesamt brauchte ich aber bei jede Kamera zwei Versuche (mit Testaufnahmen), da man mit der Lupe die Partikel nicht so ohne weiteres sah. Macht man eine Testaufnahme, kann man sie (sie sind natürlich spiegelverkehrt) auf dem Sensor lokalisieren und mit dem kleinen Pinsel abheben.
Wenn man also Angst hat, den ganzen Sensor zu verschmieren, dann kann man es mal zuerst selektiv mit einem ganz spitzen Pinsel probieren.
Bei den Sigma-Kameras hat es geklappt. Bei der Fuji war wohl noch Öl oder ähnliches dabei, was den Partikel kleben ließ.

Dirk
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #37
Hallo zusammen,

ich habe diesen Faden hier zu einer Zeit geschrieben, als Sensorswabs noch indiskutabel teuer waren.

Die Reinigung mit Wattestäbchen funktioniert zwar, ist aber inzwischen unnötig umständlich, weil wertige Sensorswabs ja eben günstig zu kaufen sind.

Solche Swabs kann man mit warmem Wasser nach Gebrauch auswaschen und in einem gefalteten (natürlich frischen und unverstaubten) Blatt Kopierpapier eingefaltet trocknen. Danach können sie wieder verwendet werden.

Als Reinigungsflüssigkeit empfehle ich hochwertig reines Isopropanol aus der Apotheke ... das steht irgendwelchen "Wunderwässerchen" wirklich nicht nach bzw. ist das selbe.

Alles andere als eine fachgerechte Nassreinigung ist IMHO totaler Mist und das sage nicht nur ich. Mit Ausblasen pustet man mehr neuen Dreck in die Kamera und auf den Sensor, als dass das was nützt.

Grüße und saubere Bildsensoren

Klaus
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #38
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #39
Also - ich weiß nicht so recht.

Auf das Ausblasen (vor der Nassreinigung) verzichte ich lieber nicht. Weil sich der Staub ja nicht nur auf dem Sensorschutzglas niederlässt, sondern mehr oder weniger gleichmäßig im ganzen Spiegelkasten. Reinigt man nur den Sensor, ist der Staub dann gleich wieder auf den Sensor gewandert.

Nur halt Vorsicht mit den Druck"luft"-Sprays. (-> #30). Oder gleich einen richtigen Druckluftspray verwenden. Teurer, aber wenn man ihn nur zur Sensorreinigung verwendet, sicher kein Kostenproblem.

Andreas
 
  • Sensorreinigung SIGMA SD14/SD15 ... Die Anleitung ... Beitrag #40
Alles andere als eine fachgerechte Nassreinigung ist IMHO totaler Mist und das sage nicht nur ich. Mit Ausblasen pustet man mehr neuen Dreck in die Kamera und auf den Sensor, als dass das was nützt.


Klaus


Hallo,

nix gegen eine Nassreinigung. Aber hast Du schon mal bei einer 35mm Format Kodak DCS SLR/c oder SLR/n eine Naßreinigung gemacht? Da kommt man garnicht an den Rand mit den Swabs richtig ran, so daß dort immer was hängenbleibt. Die fachgerechte Reinigung dort ist der Ausbau des Sensors und Reinigen außerhalb der Kamera. Dazu habe ich aber nur äußerst begrenzte Lust.
Daher meine Experimente zur Trockenreinigung.
Bei den SDX-Sensoren hat man ja seitlich mehr als genug Platz, so daß das Randproblem hier keines ist. Aber auch mit der hier geschilderten Pinselreinigung ging es sehr gut.

Dirk
 
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