AB-AndreasBeck
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Das mag ein Zeissianer messen können, praktisch relevant ist das nicht. Wenn die Optik bei F16 noch signifikant von Abbildungsfehlern limitiert wäre, hätte man bei F4.0 nur noch Bildmatsch (aufgrund der mit der Blendengröße recht rapide steigenden Abbildungsfehler).
Ich verspreche Dir, wenn Du zwei Vergleichsaufnahmen, beide mit Stativ bei Blende 16 mit einem Makro und einer qualitativ gleichwertigen Normal-Festbrennweite fotografierst, beide auf 30x45 vergrößern lässt und die Deiner Bäckereifachverkäuferin vorlegst - die sieht den Unterschied. Falls die Bilder mit der SD1 fotografiert sind, sogar auf den ersten Blick.
Wäre es anders, bräuchte man keine unterschiedlichen optischen Konstruktionen für Makro und Landschaft.
Eine andere Frage ist natürlich, ob der Unterschied für Dich relevant ist. Das hängt davon ab, was und für wen Du fotografierst.
Aber darum ging es eigentlich nicht. Ein Autofokus reagiert äußerst empfindlich auf Restfehler im Bild.
Das ganze funktioniert nur bei nicht zu lichtstarken Optiken, weil das Sucherbild nur eine abgeblendete Version des eigentlich Mattscheibenbildes ist. Je nach Kamera funktioniert das ab F2.8 bis F4.0 ganz gut. Bei F1.4 geht's leider nicht.
Das musst Du mir genauer erklären. Was hat die Auflösung eines Mattscheibenbildes und der dahinter geschalteten Lupenoptik mit der Lichtstärke des Objektivs davor zu tun?
Andreas