Frankg
- Beiträge
- 578
Genauere Beobachtung nötig
Wunderschön technisch argumentiert. Eine Seltenheit in unserer postfaktischen Welt
Sehe ich genauso. Der Theorie nach müsste eine wahrnehmbare Verbesserung das Ergebnis sein. Mir scheint genau deshalb hat Sigma diese Möglichkeit eingebaut.
Gruß
Frankg
Wunderschön technisch argumentiert. Eine Seltenheit in unserer postfaktischen Welt
Sehe ich genauso. Der Theorie nach müsste eine wahrnehmbare Verbesserung das Ergebnis sein. Mir scheint genau deshalb hat Sigma diese Möglichkeit eingebaut.
Gruß
Frankg
Aus dem Bauch (eines seit fast 23 Jahren nicht mehr aktiven) Amateurfunkers heraus: Auf jeden Fall sollte ein Aufsummieren der analogen Signale (irgendwo im Bereich des AFE zwischen Sensor und ADC?) noch vor der Quantisierung zu einer etwas besseren Qualität der Daten führen:
- rauschärmer: Das aufsummierte Signal aus vier Pixeln vervierfacht sich bei angenommenem kohärentem Input pro Pixel (zumindest im Bokeh des Objektives wahrscheinlich gegeben), während das Summensignal des stochastischen Rauschens aus 4 im Betrag gleichen Signalen nur um Wurzel aus 4 = 2 ansteigt. Also winkt hier konkret ein SNR-Verbesserung um immerhin 3db, und eine solche ist auf jeden Fall deutlich hörbar/sichtbar/usw.
- etwas feiner in den Tonwerten aufgelöst: Einen linear quantisierenden Analog-Digital-Konverter vorrausgesetzt (das ist die nächste eingeführte Vermutung!) wären durch das höhere Eingangssignal nach ADC deutlich mehr diskrete Werte für den selben Tonwertabstand verfügbar, mit anderen Worten: Die digitale Repräsentanz des ursprünglich analogen Signales ist feiner aufgelöst. Mit feiner aufgelösten Daten lässt sich natürlich nachträglich feiner arbeiten.
Ob das alles relevant ist, und wie weit die Kaffeesatzleserei die Realität trifft, sei dahingestellt. Ich würde es Sigma aber sehr anrechnen, wenn sie sich darum wirklich Gedanken gemacht haben, und das technisch so implementiert hätten. :daumen:
Herzlicher Gruß vom Waldschrat!














