mit Farbfilm im Park - Frühling 2015

Diskutiere mit Farbfilm im Park - Frühling 2015 im Analoge Fotografie Forum Forum im Bereich FOTOGRAFIE FORUM; Das würde ich als Quintessenz stehen lassen - ich mag meine analoge Fotografie nämlich auch ;) Dein Bild auf dem Erdbeerfeld ist prima :daumen...
  • mit Farbfilm im Park - Frühling 2015 Beitrag #21
... Lass Dir ... die konventionelle Photographie nicht ausreden ...

Das würde ich als Quintessenz stehen lassen - ich mag meine analoge Fotografie nämlich auch ;)

Dein Bild auf dem Erdbeerfeld ist prima :daumen:

(vielleicht beim Scannen etwas (!) zu grün abgestimmt?)
 
  • mit Farbfilm im Park - Frühling 2015 Beitrag #22
Das würde ich als Quintessenz stehen lassen ...
Jepp - ich auch :daumen:

Dein Bild auf dem Erdbeerfeld ist prima :daumen:

Danke .... für spätere Zeiten wird das ein "wertvolles" Mutter-Kind-Bild sein.

(vielleicht beim Scannen etwas (!) zu grün abgestimmt?)

Das ist das Problem mit dem Kodak Ektar 100 ... der scheint nur bei Sonnenschein richtige Farben zu liefern !? Bei weniger Licht säuft das Schwarz extrem ins Lila ab ...

Hallo zusammen,

ich habe ja schon mehrmals geschrieben, dass ich im Chmie-Photolabor quasi groß geworden bin....

Eventuell kann ja Klaus-R da mal n Tipp abgeben ???

:rolleyes:

.
 
  • mit Farbfilm im Park - Frühling 2015 Beitrag #23
Ich muss das wohl mal klarstellen - ich bin kein Analog-Verfechter :rolleyes:

Nein, das musst Du nicht, das hat auch niemand so verstanden.;) Wie gesagt, ich wünsch' Dir weiterhin viel spaß damit.:daumen:

(...)Bei gutem Wetter fahr ich mit dem Motorrad zur Arbeit ....
... bei schlechtem nehm ich das Auto.

Ach guck mal ... das nach' ich doch genau so ...:daumen::daumen:

Das ist das Problem mit dem Kodak Ektar 100 ... der scheint nur bei Sonnenschein richtige Farben zu liefern !? Bei weniger Licht säuft das Schwarz extrem ins Lila ab ...

Eventuell kann ja Klaus-R da mal n Tipp abgeben ???
:rolleyes:

Das würde ich ja i.d.T. sehr gerne machen, kann ich aber aus folgendem Grund nicht.;)

Farb-Negativ Filme sollten immer ganz exakt mit den dafür vorgesehenen Prozessen bei ganz exakt eingehaltenen Temperaturen und Zeiten entwickelt werden. Selbstverständliche Voraussetzungen für optimale Ergebnisse sind:

-dass der Film nicht überlagert ist
-dass der Film bis zum Zeitpunkt der Entwicklung nicht überhitzt wurde (Überhitztes Handshuhfach im Auto reicht schon!)
-dass die Photochemie frisch angesetzt ist (das meint, dass sie nicht stundenlang zuvor schon "verkocht" wurde ´... sie oxidiert nämlich an der Luft.

Ansonsten (und genau das ist ja mein Problem) hast Du im Zuge der Entwicklung nicht den geringsten Einfluss auf das Ergebnis derselben.

Schlimmer noch ... Du hast noch nichtmal die Gewähr, dass Deine Ergebnisse wiederholbar sind, weil Qualitäten ganz schön schwanken können.

Möglich ist NUR das sog. "Puschen" von Farb-Negativ-Material gegen alle Hersteller-Angaben. Wir haben das früher auch "Überentwickeln" genannt.
Durch Temperaturerhöhung und/oder Verlängerung der Entwicklungszeiten war und ist es möglich, die Film-Lichtempfindlichkeit zu steigern (bis zu mehreren DIN-Stufen (heute ISO-Stufen) Entsprechende Infos kannst Du bestimmt googeln. Klar natürlich, dass der Film zuvor auch entsprechend belichtet worden sein muss.

Wer das mal gemacht hat, lässt das mit Colour-Material aber ganz schnell auch wieder sein. Die Farben rutschen sonstwohin ab, Hauttöne kannst Du ganz vergessen und das Filmkorn kann nur noch als Ganzgrobkorn bezeichnet werden.

Beim sog. Ausbelichten (wir haben das früher einfach "Vergrößern" genannt) ist noch viel weniger Gestaltungsspielraum möglich. Es gab nie (wie z.B. bei der SW-Photographie) Farbphotopapier verschiedener Gradationen (Kontrastverhalten) Die Bildergebnisse waren so hinzunehmen, wie's halt eben war. Man hatte nur die Chance, eine Film-Photopapier-Kombination zu wählen, die maximal harmonierte.
Ausgebrannte Lichter, abgesoffene Schatten, Farben die daneben lagen (ich meine nicht Farbstiche als solche, die konnte ich "anfiltern") sondern Verschiebungen innerhalb eines neutralen Spektrums.

All das hat damals ja niemanden so wirklich aufgeregt ... man hatte kaum Einfluss darauf.

Du kannst Dir aber vielleicht vorstellen, was passiert, wenn dann jemand zum ersten Mal eine wirklich brauchbare Digitalkamera (damals Olympus Camedia C1400L ... habe ich natürlich immer noch) in die Finger bekommt und dann sieht, was sowas Geniales wie Photoshop (damals noch lachhaft schwach gegen heute) konnte.

Ich habe in den folgenden Jahren natürlich eine SLR-DIGI-Kamera schwer vermisst ... einfach zu teuer. Inzwischen ist diese letzte Lücke natürlich lange geschlossen.

Hinzufügen muss ich allerdings, dass ich das von Dir verwendete Filmaterial
nicht mehr kenne ... wie gesagt, ich bin 1999 ausgestiegen und voll auf DIGITAL abgefahren.;)



Mag sein, dass er der "feinkörnigste Negativfilm der Welt ist". Anzunehmen ist bestimmt, dass auch Filmemulsionen sich seit meiner Zeit noch etwas haben verbessern lassen. Guck Dir aber selber bitte Deine Bildergebnisse an und vergleiche die Resultate mal mit ISO 100 DIGI-Ergebnissen hinsichtlich des Verglech's "Körnung" vs. "Rauschverhalten".;) Nimm wesentlich höhere ISOs und vergleiche nochmal mit 100ASA (21 DIN) Filmemulsion ....
Was das Thema "Farbgenauigkeit" zum Beispiel betrifft ... naja ... da sind die minimalen (absolut vernachlässigbaren) Ungenauigkeiten unserere D-SLRs ein Witz gegen die Farbabweichungen von Filmmaterial.

Wie gesagt ... nix gegen Nostalgie und ich kann's verstehen! Meine 34 Jahre alte Yamaha XJ 650 nimmt mir auch keiner weg ... ganz wurscht, ob moderne Maschinen das bessere Fahrwerk haben könnten.:daumen:

Wichtig bleibt der Spaßfaktor!

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • mit Farbfilm im Park - Frühling 2015 Beitrag #24
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