Was ja in etwa gleich wie bei Nikon gelöst ist ...
Spätestens im "M"anuellen Modus fehlt mir ein zweites Rad ... und das Rad ist auch etwas gar schwergängig ...
Das empfand ich nun als nicht so gravierend. Vielmehr vermittelte das Rad ein gewisses Feedback und das war keineswegs unangenehm, vielmehr sogar Solidität ausstrahlend. Aber man verändert die Einstellungen ja nicht ständig sondern drückt mehr auf den Auslöser...
Wie siehst du den Unterschied zwischen den Displays (nikon zu SD14 zu SD15) ??
Die Displays zeigen Unterschiede sowohl hinsichtlich des Inhaltsaufbaus wie auch der Anzeige. Das ist aber reine Gewohnheitssache, wie man mit den Informationen umgeht. Seitens der Auflösung hat die Nikon eindeutig die Nase vorn gehabt da sie mehr Bildpunkte anzeigt. Gelegentlich hat mich die Bedienung ein wenig verwirrt, aber auch das ist Übungssache.
Insgesamt muss ich aber hier mal abbremsen. Die SD15 oder SD14 "konkurriert" in der Region der D90 oder D7000. Vielleicht kann man auch noch in Richtung der D300 schielen, aber danach ist einfach das Ende der Vergleichsmöglichkeiten erreicht. Zumal diese hier und heute sehr unfair ausgefallen sind: Auf der einen Seite die D3s mit einem 70-200/2,8 VRII, auf der anderen Seite die SD14 mit dem (korrigiere mich, Wolfgang, falls ich es falsch in Erinnerung habe) 50-500/ 3,5 - 6,3 und die SD15 mit dem 100-300/4 am Bajonett. Die SDs haben genau das gemacht, was sie sollten: Bilder... Dass deren Sucher nun kleiner und dunkler als bei meiner Kombi sind kann man nachvollziehen, sagt aber noch nichts über das fertige Bild aus.
Die Bedienung der SDs unterscheidet sich in keiner Weise von irgendeiner anderen Kamera: Auslöser drücken, fertig. Vorher einen Modus auswählen und, wie in diesem Fall, eine Blende vorwählen, den Rest erledigt die Kamera. Das gleiche Prozedere fand auch an meiner D3s so statt. Die SDs haben relativ wenig Schnickschnack am Body,... so does the D3s. Zwar finden sich noch ein paar Schalter mehr, benutzen muss ich sie einerseits nicht und andererseits sind alle Schalter zum Einen einer gewissen Logik folgend angebracht, um die Bedienung zu vereinfachen, zum Anderen ziemlich ähnlich übergreifend zwischen den Kameramarken vorhanden. Also: Alle Schalter an einer SD finden sich merkwürdigerweise auch an einer Nikon.
Was mich an den SDs aufgrund meiner Gewohnheit mit den Nikonkameras behindern könnte ist die Limitierung der SD14 auf eine Serie von drei Bildern in RAW. Danach macht sie erst einmal Pause. Da muss man sich sein Motiv schon sehr bewusst überlegt haben, denn wenn die drei Bilder nicht sitzen dann könnte es möglicherweise danach schon weg sein. Die Situation am Flughafen ist da ein schönes Beispiel, aber selbst da hatte man sich schnell an die drei Bilder in Folge gewöhnt und konnte sich auf den richtigen Moment konzentrieren. Die SD15 schafft ein paar Bilder mehr in Folge, wenn ich das bei Wolfgang richtig mitbekommen habe. Aber auch die braucht nach einer gewissen Weile eine kurze Schreibpause.
Beim Vergleichen der Bilder auf den Displays konnte ich keine wesentlichen Unterschiede in den Ergebnissen feststellen. Die gewünschten Flugzeuge fanden sich sowohl auf der SD wie auch der D3s. Eine genaue Beurteilung setzt nun voraus, dass sich Wolfgang und ich mal zusammen setzen und die Bilder in einen Topf schmeissen, um dann zu schauen, ob man die Bilder der einen oder anderen Kamera auf Anhieb erkennen könnte. Das wäre sicher mal interessant...
Für den Sigma- typischen Himmel hat es heute leider nicht gereicht. Viele Wolken und stellenweise Nieselregen haben da noch ein Wörtchen mitgeredet.
