Es ist sehr ruhig geworden .....

Diskutiere Es ist sehr ruhig geworden ..... im Digitalkamera Forum / DSLR Forum Forum im Bereich DIGITALE FOTOGRAFIE ALLGEMEIN; Hallo Klaus, ich bin in den letzten Jahren aus verschiedenen privaten Gründen leider recht wenig in diesen Forum unterwegst gewessen und antworte...
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #21
Hallo Klaus,

ich bin in den letzten Jahren aus verschiedenen privaten Gründen leider recht wenig in diesen Forum unterwegst gewessen und antworte deshalb erst jetzt auch deinen Beitrag.

Es ist ein interessantes Thema das Du hier ansprichst. Das Thema geht eigentlich weit über das Thema Fotografie hinaus. Man kann auch vereinfacht sagen schneller, höher und weiter, ist der Triebmotor einer Kapitalistisch geprägten Wirtschaft und der dazugehörigen Konsumgesellschaft.

Früher hat man das was man hatte gehegt und gepflegt und wenn möglich auch noch an die nächste Generation weitergegeben. Heute ist das gerade gekaufte in den Moment wo man es kauft, eigentlich schon wieder veraltet, weil ja spätestens in 12 Monate die Nachfolger auf den Markt kommen.

Obwohl ich technisch sehr interessiert bin, privat wie beruflich, habe ich für mich schon vor langer Zeit beschlossen nicht jeden Trend der gerade läuft mitzumachen. Im Gegenteil ich habe viel Freude daran alte Sachen wieder in Stand zu setzen und zu benutzen.

Um jetzt wieder auf das Thema Fotografie zu kommen, natürlich kann ich heute mit den neuesten Kameras oder gar Smartphones ansehnliche Bilder produzieren. Eigentlich brauche ich nur nur auf den Auslöser zu drücken. Auf Basis der hohen Megapixel Zahl kann ich dann im Nachhinein noch den Passenden Ausschnitt festlegen. Die Automatiken und Ki`s dieser Welt sind da schon sehr gut geworden.

Das Ergebnis mag manchmal den eines Profi Fotografen entsprechen oder auch vereinzelt besser wirken.

Die Frage ist ist das dann noch mein Foto ? Verbinde ich damit auch noch nach Jahren Erinnerungen wenn ich es mir ansehe ? Oder sind diese Fotos zwar Perfekt aber nur noch Nett und beliebig. Wenn 99 % meiner Bilder immer Perfekt sind über was freue ich mich dann wenn ich Sie im Nachgang betrachte. Oder betrachte ich im Nachgang die Bilder gar nicht mehr und speichere Sie nur noch ab.

Wenn ich mir heute zum Beispiel Bilder von Rehen und Hirschen ansehe die ich mit meine alten Nikon DX2 , mit den 80-200mm, gemacht habe, kommt halt auch die Erinnerung wie ich teilweise Stundenlang bei Regen und Sonnenschein darauf gewartet habe diese Tiere zu Fotografieren und wie sehr ich mich bei der ersten Begutachtung und auch noch heute darüber freue das ich geschafft habe.

Oder das Fotografieren von Möwen im Flug , mit einer Sigma SD 9 und einen 70-300 mm Objektiv.

Für mich ist das Erfolgserlebnis über ein gutes Foto um zu größer, wenn die dafür benutzte Ausrüstung dafür eigentlich nicht ideal ist. Wenn ich mit meiner Erfahrung und meinen können diese Bild erzeugt habe und nicht irgendeine Ki oder Automatik.

Selbst eine meiner alte Kameras wie meine Nikon DX2 , Fuji S5pro oder Sigma SD9 sind High Tek.

Ich habe mit eine Agfa Box 50 angefangen zu Fotografieren ohne jegliche Automatik oder gar einen Belichtungsmesser.

Ein Großteil der heute, auch in diesen Forum tätigen, Hobby Fotografen haben schon einen längere fotografische Entwicklung hinter sich und haben das Wissen und das handwerkliche können ohne all diese Unterstützungstechniken gute Bilder machen zu können.

Ich freue mich mehr darüber mit einer handwerklich gut verarbeiteten alte Kamera, mit den entsprechenden Objektiven ein Bild zu machen als mit einen Plastikbomber mit vielen Automatiken, schnellen Prozessoren und Ki Unterstützung die die Mängel an Objektivqualität und handwerklichen können, quasi wegrechnen.

Früher wo Filmmaterial und Entwicklung, richtig teuer waren hat man sich aus meiner Sicht deutlich mehr Gedanken zu Motiven und zu idealen Abbildung dieser gemacht.

Vieleicht bin ich altmodisch, aber ich brauche auch heute keine Kamera die Bilder am Fließband produziert oder wie so manches Handy bis zu 1000 Bilder pro Sekunden um diese dann über eine Ki zu einen zu verrechnen, meist mit einen Ergebnis was mit den realen Bedingungen nichts zu tun hat, aber schön aussieht.
Wie immer gilt das ist meine persönliche und private Meinung, jeder hat das recht eine andere zu haben die ich auch gerne respektiere.

Schönes Licht und gute Bilder wünscht ich

Stephan
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #22
Hallo in die Runde,

dann möchte ich auch gerne einmal meine Gedanken zu diesem interessanten Themenkomplex beisteuern.

Zunächst bin ich kein Jünger, der der neuesten Technik hinterherläuft. Im Gegenteil gerade bin ich dabei die letzten "neueren" Fuji-Kameras (X-T2 und X-Pro2) zu verkaufen. Von Fuji bleiben mir dann noch drei Kameras, die ich mit Bedacht ausgewählt habe: Die X100, die X-Pro1 und die X-T1. Dazu die drei Objektive der ersten Generation: XF18mm F2, XF35mm F1.4 und XF60mm F2.4, also die Basis der Fujifilm X Reihe. Der Schritt ist mir wirklich schwer gefallen, da ich die X-Pro2's und die X-T2 aus dem FF bedienen konnte und ich mit ihnen fantastische Aufnahmen gemacht habe. Aber auch einigen Schrott.

Trotzdem habe ich mich entschlossen, einen Systemwechsel zu vollziehen und einen deutlichen Schritt zurück zu machen. Gewechselt habe ich zu Nikon FX mit einer D800 und einer Df, also zwei deutlich älteren Spiegelreflex-Kameras. Die Frage nach dem Warum stellt sich jedem, der den Trend weg vom Spiegel, hin zum elektronischen Sucher kennt und nachvollziehen kann. Meine Antwort darauf ist, dass das für mich keine Rolle mehr spielt. Denn die technischen Weiterentwicklungen, die zu großen Teilen ja sogar sinnvoll und gut sind, brauche ich gar nicht.

Die Einstellungen meiner Kameras sind seit Jahren die gleichen: Aufnahme in RAW und damit ist alles in den Menüs erledigt. Alles weitere wird außen justiert: Belichtung, Blende, ISO, Belichtungskorrektur (falls mit Automatik), Belichtungsmessung, Kontrolle der Schärfentiefe. Und das können die alten Kameras heute noch so gut, wie aktuelle Modelle. Ich sehe da keinen Unterschied.

Das bedeutet, kameratechnisch bin ich tatsächlich mehrere Reihen nach hinten gerückt. Objektivtechnisch teilweise sogar noch weiter. Das einzige, was ich mir aktuell gekauft habe, weil es wirklich einen qualitativen Gewinn bedeutet, war das Tamron 17-35. Ansonsten sind meine "neuen" Nikkore zwischen 25 und 40 Jahre alt, viele sogar nur manuelle AI(S).

Welche Bedeutung hatte das für meine Fotografie? Eine sehr große. Nach der Gewöhnung an das neue System, Fuji und Nikon unterscheiden sich in einigen Dingen deutlich, habe ich gemerkt, dass der Kopf wieder freier wurde. Sprich, mit alter Ausrüstung habe ich mich befreit gefühlt. Für die Konzentration auf die Bildgestaltung ein fundamentaler Befreiungsschlag. Aktuelle Ausrüstung sind bei mir tatsächlich Stativ, Rucksack und Wanderstiefel.

Und trotzdem darf man die Entwicklung der Kamerahersteller nicht unterschätzen. Denn in der allgemeinen Wahrnehmung ändern sich viele Dinge, vor allem über die Medien, die wir konsumieren. Die Sportsendungen und -magazine, wie wir sie heute kennen, wären ohne aktuelle Technik gar nicht möglich. Ich rede hier von den aktuellen und ausgezeichneten Autofokussystemen von Canon und Sony beispielsweise.

Aber auch in der Landschaftsfotografie werden heute mit 60MP Aufnahmen gemacht, aus denen sich dann viele Einzelaufnahmen herauscroppen lassen. Man kann also mit einer sorgfältig gestalteten Aufnahme eine halbe Fotoreportage füllen, wenn man möchte.

Welche Möglichkeiten bietet uns die neueste Fototechnik, an die wir vor 5 Jahren gar nicht dachten. Höchste Auflösungen, die im Hoch-ISO-Bereich rauscharm sind, vor 10 Jahren nicht vorstellbar. Dazu kommen noch Möglichkeiten der Bildbearbeitung, die vor 5 Jahren gar nicht denkbar waren. Auch da wird die Entwicklung nicht halt machen. Wenn ich daran denke, wie vor 8 Jahren über die Df gestaunt wurde, wie hoch man die ISO reißen kann. Auch heute noch ist sie in dem Bereich sehr gut, aber nichts was einen Technikaffinen vom Stuhl reißt.

Für den normalen Hobbyfotografen wird die Luft aber dünner. Denn die Handyfotos werden immer besser. Die physikalischen Grenzen dieser Minisensoren werden durch immer leistungsfähigere Prozessoren gerissen. Was das Linsensystem nicht leisten kann, macht dann die Rechenpower. Das wird auch irgendwann in die Kameras Einzug halten. Moderne und aktuelle Kameras, wie wir sie kennen, werden sich dann aber nur noch die Profis leisten können.

Aber eines wird sich nicht ändern: Der Gestaltungswille des Fotografen wird die Voraussetzung für gute Fotografien bleiben. Egal welche Technik er verwendet. Und darüber, ob eine Fotografie gut ist oder nicht, entscheidet der Betrachter, dem die Kamera egal ist. Der Betrachter will von einer Aufnahme berührt werden, die Technik interessiert da nicht sonderlich.

Herzliche Grüße
Mark
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #23
"Zitat" @Gast11483 (Mark)
Aber eines wird sich nicht ändern: Der Gestaltungswille des Fotografen wird die Voraussetzung für gute Fotografien bleiben. Egal welche Technik er verwendet. Und darüber, ob eine Fotografie gut ist oder nicht, entscheidet der Betrachter, dem die Kamera egal ist. Der Betrachter will von einer Aufnahme berührt werden, die Technik interessiert da nicht sonderlich.

👍 👍 👍
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #24
Ich bin auch ein Fan von älteren Kameras, da mir das Fotografieren damit viel Spaß macht. Momentan beschäftige ich mich mit der Portrait Fotografie und habe aber bemerkt, dass ein automatischer Augenfokus ganz nett wäre und weniger Ausschuss produzieren würde.
Es kommt halt immer darauf an, was man fotografiert und ob man damit Geld verdienen will.
Als Profifotograf macht es Sinn in neue Technik zu investieren, wenn man dadurch die Chance hat mehr Geld zu verdienen. Viele Profifotografen leihen oder leasen sich das Equipment sogar, weil es günstiger kommt und so die Technik zum Einsatz kommt, die sie gerade benötigen.
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #25
Die Profis, die ich kenne, kaufen deswegen regelmäßig neue Kameras, einfach weil sie durch sind. Die machen in zwei drei Jahren an die 500.000 bis 1 Mio Auslösungen. Danach ist die Kiste auch schrottreif. Warum dann nicht aktuelle Technik kaufen.
Leasen ist für Profis eine Option, aber öfter sehe ich, dass die Canon 5D MK? und vllt eine PhaseOne gekauft werden und dann auftragbezogen wird dann das 150MP Back oder das entsprechende Objektiv gemietet.
Das verschafft den Profis einigen Puffer.

Portraits fotografiere ich aktuell kaum. Aber wenn ich portraitiere, dann nutze ich ausschließlich manuelle Linsen.
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #26
Die Profis, die ich kenne, kaufen deswegen regelmäßig neue Kameras, einfach weil sie durch sind. Die machen in zwei drei Jahren an die 500.000 bis 1 Mio Auslösungen. Danach ist die Kiste auch schrottreif. Warum dann nicht aktuelle Technik kaufen.
Leasen ist für Profis eine Option, aber öfter sehe ich, dass die Canon 5D MK? und vllt eine PhaseOne gekauft werden und dann auftragbezogen wird dann das 150MP Back oder das entsprechende Objektiv gemietet.
Das verschafft den Profis einigen Puffer.

Portraits fotografiere ich aktuell kaum. Aber wenn ich portraitiere, dann nutze ich ausschließlich manuelle Linsen.
aktuelle Kameras gibt es bei mir nicht. Auf Personen-und Studiofotografie verzichte ich gänzlich wegen der kosten und notwendigen Genehmigungen. Ich habe noch nie ein Bild verkauft.

Gruß Martin
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #27
aktuelle Kameras gibt es bei mir nicht. Auf Personen-und Studiofotografie verzichte ich gänzlich wegen der kosten und notwendigen Genehmigungen. Ich habe noch nie ein Bild verkauft.

Gruß Martin
Mit meiner kleinen Lumix komme ich natürlich nicht gegen die Profis an ...will ich auch nicht.Einfach Spaß haben beim fotografieren und die Freude wenn dir ein Bild gelungen ist.Und ich finde meine Fotos toll.LG
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #28
Mit meiner kleinen Lumix komme ich natürlich nicht gegen die Profis an ...will ich auch nicht.Einfach Spaß haben beim fotografieren und die Freude wenn dir ein Bild gelungen ist.Und ich finde meine Fotos toll.LG
dann sind wir einer Meinung.
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #29
Hallo,

ich muß ebenfalls nicht immer technisch up to date sein. Nicht nur die Objektivhersteller "von früher" waren ja auch keine Dummen und die Optik/Physik hat sich nicht geändert. Wer also mit dem "alten Zug" umzugehen gelernt hat, hat gegenüber dem "neuen Zeug" kaum einen Nachteil, außer dem des Imageverlustes, mit dem zumindest ich aber hervorragend leben kann. Wer das nicht gelernt hat, kann sich das Wissen jederzeit aus guten Büchern (Feininger etc) aneignen.

Desweiteren wurden in die derzeit aktuellen Kameras viele m.E. fragwürdige Gimmicks nur deshalb eingebaut, damit man irgend etwas Neues auf den Markt bringen und die Noobs zum Kaufen animieren kann. Die eigentliche, grundlegende Technik hat sich ebenfalls nicht geändert, Auflösung und technische Daten selbst in der unteren Mittelklasse haben längst Dimensionen erreicht, von denen man vor einigen Jahren noch träumte.

meint der
Michael
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #30
Hallo Klaus,

wir haben uns hier im Forum schon oft zu diesem Themenkomplex geäußert. Und die Wahrheit bleibt letztlich immer die gleiche:
"Gute Foto´s kann man nicht mit Geld bezahlen!"
Wenn eine Technologie ausgereift ist, unterscheiden sich die Produkte nur noch um Nuancen. Und die digitale Fotografie ist inzwischen so ausgereift, daß es keine schlechten Produkte mehr auf dem Markt gibt. Hat man eine Kamera, die zum eigenen Nutzerprofil paßt, so sind die technischen Unterschiede der einzelnen Produkte fast völlig zu vernachlässigen, wenn man die fotografische Kompetenz des Nutzers dagegen aufrechnet.
Anders ausgedrückt: Meine Sony A7RII macht nur um Nuancen bessere Fotos als meine Sony A-58! Ein Vielfach höherer Neupreis für ein bestenfalls um Nuancen besseres Bildergebnis? Lohnt das? Dies ich sicher eine Frage, die jeder Nutzer selbst beantworten muß.
Neben den Kamera´s gilt gleiches im übrigen auch für die Optiken.
Sollte es nun also das Ziel sein, seine fotografischen Bildergebnisse zu verbessern, so ist es fast immer der schlechteste Weg dies über teures Equipment zu versuchen!
Viel lohnender ist es den "Hebel" bei sich selber anzusetzen. Eigene fotografische Kompetenzen steigern und sich vor allem Zeit für das Erstellen eines Bildes zu nehmen, bringen in letzter Konsequenz immer die deutlich besseren Resultate, als die teuerste Ausrüstung. Die alte Binsenweisheit hat auch in unserer heutigen Zeit Garnichts an Aktualität verloren:
Der Fotograf macht das gute Bild und nicht die Kamera. Und der hier angesetzte Schlüssel zur Verbesserung der eigenen Bilder ist unendlich effektiver als viel Geld für eine teure Ausrüstung zu investieren.

Viele Grüße
Dieter
Da kann ich Dir recht geben, aber ich bin von der canon eos 400d auf die r7 umgestiegen und muss sagen das sind Unterschiede die schon extrem sind. Da hat sich viel verbessert. Nun bin ich auch schon 35 Jahre älter und die Hände sind nicht mehr so ruhig wie früher. Da ist die stabiliesirung und die Geschwindigkeit schon eine echte Hilfe. Die alten Objektiv passen mit Adapter, sogar mein analoges tameron 28-200mm geht auch damit.
Da war ich sehr über den Fortschritt überrascht.

Lg Achim
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #31
Ich bin bin ein Spielmatz. Technik macht Spaß und moderne Entwicklungen machen einiges möglich was sonst unmöglich schien.
Wenn ich dann bei der Sichtung Facettenaugen und andere Details erblicke, welche mir sonst verborgen blieben, bin ich froh auf moderne Technik zurückgreifen zu können.
Trotzdem ist es ein große Freude mit alter Technik ohne diesen Vorzügen umzugehen können, bzw dieses zu erlernen.
Deshalb schleich auch neuerdings analog umher.
Mein Hauptziel ist es Entschleunigen, den Alltag vergessen, draußen und kreativ sein.
Wenn ich dabei seltene Tiere und Pflanzen entdecke noch besser.
Das erweitert den Horizont, da ich noch recherchieren muss was mir vor die Linse kam.

Meinen Wünsche setzt sowieso die finanzielle Situation Grenzen. Klar würde ich mich über die R7mkII freunen, nur ob mir die geringen Vorteile es Wert sind kann ich jetzt noch nicht sagen.

André
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #32
Moin,
auch wenn der Faden schon 5 Jahre alt ist, meine Eindrücke dazu: Ich bin ein Freund der Haptik, sprich, ein "Plastebomber" erzeugt bei mir immer ein gewisses Unbehagen. Realistisch gesehen natürlich Quatsch, aber so ist es halt.
Digital bin ich irgendwo 2007 stehengeblieben (Lumix DMC- L1), weitere Lumix sind die DMC-FZ1, FZ2 und FZ5. Alle werden aber nur benutzt, um Bilder in bestimmten Foren (Technik/Modellbau/etc.) hochzuladen.

Meine Freude habe ich an dem alten Schwermetall wie div. Canons (F1, FTb QL, 7, 7s, P, etc.), Rolleiflex/Rolleicord, div. FEDs, usw. usw.
Das einzige was ich mir noch "neu" kaufe, sind Ersatzteile und gutes Werkzeug für mein Altmetall...😀

Meint jedenfalls,
Bernhard
 
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  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #33
Ich bin ein Freund der Haptik, sprich, ein "Plastebomber" erzeugt bei mir immer ein gewisses Unbehagen. Realistisch gesehen natürlich Quatsch,
Ich verstehe das völlig.
Ich habe auch so ein Kandidat.
Null Haptik und Gefühl von Qualität.
Dennoch nehme ich sie gerne mal mit.
20250812_204121.jpg
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #34
Irgendwie hat alles seine Berechtigung 🤷‍♂️ hauptsache kommen Bilder raus.
Habe noch eine Polaroid, find ich auch spannend. Da zittert immer der Finger am Abzug bei den Betriebskosten.
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #35
In Sachen "klassische Filmphotographie" werden die Kosten für das Verbrauchsmaterial meines Erachtens deutlich überschätzt!
Der Denkfehler ist, dass man das "Massenphotographieren", das digital üblich geworden ist, mit Filmmaterial ja gar nicht schaffen kann .... ich zumindest nicht .... weil jedes Photo ja eben RICHTIG VIEL ZEIT UND MÜHE macht 😊 .... ein Aufwand, den ich sehr reizvoll finde, der aber verhindert, dass man MASSEN von Photos auf diese Weise produzieren kann ..... ich für meinen Teil überlege immer, dass ich wenn ich mit vier Filmen nach Hause komme, ich anschließend mit der Laborarbeit lange zu tun habe .... da ist AUFWAND der begrenzende Faktor, viel weniger das bisken Geld für das lichtempfindliche Material. 😊

Grüße und schöne Photos😊

Klaus
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #36
Ich verstehe das völlig.
Ich habe auch so ein Kandidat.
Null Haptik und Gefühl von Qualität.
Dennoch nehme ich sie gerne mal mit.
Anhang anzeigen 193464

Ach ... die 500N. Ich kann nach knapp zwei Jahren Besitz sagen, dass sie mich sehr oft begleitet. Als "Immerdabei" nehme ich immer wieder auch mal andere, aber gerade in Urlauben ist sie immer als leichte Zweitkamera dabei, wobei die Erstkamera auch analog ist. Digitalkameras nehme ich gar nicht mehr mit.
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #37
Kurz von mir. Mein Hauptaugenmerk in der Fotografie liegt nicht auf dem Objektiv und auch nicht auf dem Body, sondern auf dem Motiv. Die Technik ist wandelbar über die Historie, von Großformat, über analoge Spiegelreflex bis hin zu High-End-Digitaltechnik, was bleibt ist die Thematik der Motive. Den Aufnahmeapparat muss es geben, damit es Fotografie ist, aber welche Technik spielt kaum eine Rolle, so lange das Motiv stimmt.

Ich würde nicht dazu aufrufen, Leute kauft mehr moderne Technik, damit die Industrie mehr Gewinn macht. Das Hobby Fotografie stirbt nicht aus, es gibt so viele Apparate auf der Welt, das reicht für Jahrhunderte und da sind die Smartphones noch nicht einmal mitgezählt. Das Kapital mehren ist für den Wandel der Gesellschaft nicht von Vorteil.
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #38
Kurz von mir. Mein Hauptaugenmerk in der Fotografie liegt nicht auf dem Objektiv und auch nicht auf dem Body, sondern auf dem Motiv. Die Technik ist wandelbar über die Historie, von Großformat, über analoge Spiegelreflex bis hin zu High-End-Digitaltechnik, was bleibt ist die Thematik der Motive. Den Aufnahmeapparat muss es geben, damit es Fotografie ist, aber welche Technik spielt kaum eine Rolle, so lange das Motiv stimmt.

Ich würde nicht dazu aufrufen, Leute kauft mehr moderne Technik, damit die Industrie mehr Gewinn macht. Das Hobby Fotografie stirbt nicht aus, es gibt so viele Apparate auf der Welt, das reicht für Jahrhunderte und da sind die Smartphones noch nicht einmal mitgezählt. Das Kapital mehren ist für den Wandel der Gesellschaft nicht von Vorteil.
...Bin ich so (für mich!) nicht mit einverstanden!

Natürlich wollen wir hier alle "Bilder" aus interessanten und reizvollen Motiven gewinnen .... soweit 'dacord! 👍 😊

Dabei ist aber die Phototechnik nun gar nicht egal oder uninteressant, sondern tatsächlich stark "mitbestimmend" .... sage ich mal so, als jemand, der mit der Photographie seit Olimszeiten lebt und sterben wird.
Je nachdem, was ich an Zeugs nun gerade dabei habe, komme ich mit jeweils ganz anderen Aufnahmen nach Hause .... Ich habe (fast) alles und überlege jedesmal, was ich füer welchen Anlass nun gerade mitnehmen will ..... Wenn ZEIT ohne Ende zur Verfügung steht, dann gibt es nix Schöneres, als mit einer Großformat-FIELD Kamera auszurücken .... wenn es schneller gehen muss, dann muss ich aber handlicherm und praktikabelerem Zeugs den Vorrang geben ... insbesondere DIGITAL über FILM .... LOGISCH!!

Ein ganz wichtiger Aspekt ist und bleibt aber immer der Spaßfaktor ..... 😊👍.... und sogar dann, wenn's ein Smartphone ist ....

KAMERA EGAL, mach was damit!!! Wenn Du die Knipse nicht magst, hast Du kein Photo .... Ich liebe meine Sachen, wie andere ihre Breitreifen oder ihre Uhren oder ihre Schuhe lieben.....

Wenn ich gezwungen wäre, mit meiner Telephonzelle zu knipsen, dann hätte ich von vornherein schon gar keinen Bock auf den JOB!😂..... auch wenn das Ding (objektiv betrachtet) gar nicht schlecht abliefert ..... ich will einfach KEINE AI-Mitbestimmung über meine Photos ..... nix gegen Bildbearbeitung.....tolle Sache ... aber ICH bestimme ... und keine KI!!

Es mag ja bescheuert klingen ... aber .... je mehr Aufwand ein Photo erfordert, desto wahrscheinlicher ist es (meiner Erfahrung nach), dass da was Interessantes bei rumkommt!

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #39
Es mag ja bescheuert klingen ... aber .... je mehr Aufwand ein Photo erfordert, desto wahrscheinlicher ist es (meiner Erfahrung nach), dass da was Interessantes bei rumkommt!
Ist garnicht bescheuert. Ich kann von mir sagen das die Bildmasse im laufe der Zeit abgenommen hat. Dafür mache ich ( zumindest versuche ich das 🫣 ) besser Bilder. Sich Zeit nehmen, runterkommen und die Welt richtig wahrnehmen und schöne Momente festhalten.
 
  • Es ist sehr ruhig geworden ..... Beitrag #40
Die Freude an der Bildbearbeitung ist bei mir genau so groß, wie das Fotografieren mit einer guten Kamera-Objektiv Kombi.
Die aktuelle Technik in den Kameras (AF, Motiverkennung und Motivverfolgung)
aber auch die neuesten Entwicklungen in den Bildbearbeitungsprogrammen, begeistern mich täglich auf'S Neue.

Und trotz all der Neuheiten, kann ich jeden verstehen, der mit der Analogfotografie, oder auch digital, mit einem
älteren Modell seinen Spass hat.
 
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