Chivaro
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Hallo allerseits!
Ich hatte mir ja vor kurzem die SD15 gekauft. Eigentlich wollte ich schon seit Jahren mal die Infrarotfotografie ausprobieren, aber mit der Canon hatte ich es bisher noch nie in Angriff genommen. Mit der Sigma steht ja eigentlich nichts mehr im Weg, also habe ich einen IR-Filter (760nm) im Internet bestellt. Dummerweise hatte ich beim Bestellen einen falschen Filterdurchmesser im Kopf und hab den Irrtum erst beim Auspacken gemerkt...
Der Filter passt perfekt an das Canon-Objektiv, aber dieses nicht an die Sigma. Gibt es da eigentlich Möglichkeiten, dass ich das das Canon-Bajonett auch an die SD15 adaptieren kann?
Wo der Filter aber schonmal da war und ich am Wochenende ein wenig Zeit hatte, konnte ich den natürlich nicht einfach so liegen lassen und habe alles mit ein bisschen Gedult und Spucke (und Krepp-Tesaband) an das Pentacon 135/2,8 an die Sonnenblende geklebt und ausprobiert.
Funktionierte auch einwandfrei.
Das "auf gut Glück" Scharfstellen und belichten (man sieht ja echt NICHTS durchs Okular) ist ein bisschen abenteuerlich, aber als ich ungefähr das Gefühl dafür bekommen hatte, war es auf einmal ganz einfach. Schwieriger fand ich es, den richtigen Bildausschnitt zu treffen, gerade am Anfang war alles angeschnitten oder gar nicht auf dem Bild (ich hätte vielleicht nicht mit dem 135mm Tele anfangen sollen...). So musste ich am Ende ca. 2/3 aller Bilder aussortieren wegen Unschärfe oder falschen Bildausschnitten.
Hier ein paar Beispiele aus dem Wildpark Leipzig:

Ein braunes Reh sticht deutlich im "weißen" Gras hervor. Die schwarzen Punkte sind übrigens keine Sonsordreckflecken, sondern Fliegen.

Dieses Albino-Reh hat im IR fast die gleichen Tonwerte wie das Gras.

Näher bin ich leider nicht rangekommen.

Der Hund ist im sichtbaren Licht eigentlich tiefbraun...


Für meine McGyver Konstruktion und die ersten IR-Versuche sind das doch schonmal ganz passable Ergebnisse finde ich! Habt ihr irgendwelche Tipps, was ich nächstes Mal beachten sollte?
Viele Grüße
Chivaro
Ich hatte mir ja vor kurzem die SD15 gekauft. Eigentlich wollte ich schon seit Jahren mal die Infrarotfotografie ausprobieren, aber mit der Canon hatte ich es bisher noch nie in Angriff genommen. Mit der Sigma steht ja eigentlich nichts mehr im Weg, also habe ich einen IR-Filter (760nm) im Internet bestellt. Dummerweise hatte ich beim Bestellen einen falschen Filterdurchmesser im Kopf und hab den Irrtum erst beim Auspacken gemerkt...
Der Filter passt perfekt an das Canon-Objektiv, aber dieses nicht an die Sigma. Gibt es da eigentlich Möglichkeiten, dass ich das das Canon-Bajonett auch an die SD15 adaptieren kann?
Wo der Filter aber schonmal da war und ich am Wochenende ein wenig Zeit hatte, konnte ich den natürlich nicht einfach so liegen lassen und habe alles mit ein bisschen Gedult und Spucke (und Krepp-Tesaband) an das Pentacon 135/2,8 an die Sonnenblende geklebt und ausprobiert.
Funktionierte auch einwandfrei.
Das "auf gut Glück" Scharfstellen und belichten (man sieht ja echt NICHTS durchs Okular) ist ein bisschen abenteuerlich, aber als ich ungefähr das Gefühl dafür bekommen hatte, war es auf einmal ganz einfach. Schwieriger fand ich es, den richtigen Bildausschnitt zu treffen, gerade am Anfang war alles angeschnitten oder gar nicht auf dem Bild (ich hätte vielleicht nicht mit dem 135mm Tele anfangen sollen...). So musste ich am Ende ca. 2/3 aller Bilder aussortieren wegen Unschärfe oder falschen Bildausschnitten.
Hier ein paar Beispiele aus dem Wildpark Leipzig:

Ein braunes Reh sticht deutlich im "weißen" Gras hervor. Die schwarzen Punkte sind übrigens keine Sonsordreckflecken, sondern Fliegen.

Dieses Albino-Reh hat im IR fast die gleichen Tonwerte wie das Gras.

Näher bin ich leider nicht rangekommen.

Der Hund ist im sichtbaren Licht eigentlich tiefbraun...


Für meine McGyver Konstruktion und die ersten IR-Versuche sind das doch schonmal ganz passable Ergebnisse finde ich! Habt ihr irgendwelche Tipps, was ich nächstes Mal beachten sollte?
Viele Grüße
Chivaro