ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen .......

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Klaus-R
Klaus-R
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Hallo zusammen,😊

Bild - 0.jpg

HIER.....



hatte ich ja schon dazu angeregt, mal selber (qua Umkehrentwicklung) knackig schöne SW-Dias selber
und PREISWERT herzustellen ....und ganz ehrlich .... so eine klassische DIAVORFÜHRUNG hat wirklich
was ... führt insbesondere zum STAUNEN bei jungen Leuten, die das gar nicht mehr kennen ....
es ist ein Erlebnis .... insbesondere dann, wenn die DIAS mal eben nicht "bunt" sind, sondern
Schwarzweiß ... gut gemacht schwarzweiß und da will ich mal ansetzen DENN .....

KLASSISCH ERZEUGTE DIAS KÖNNEN GAR NICHT BILDBEARBEITET WERDEN!!!

Stürzende Linien müssen akzeptiert werden, unbegradigte Aufnahmen bleiben schief,
Fehlbelichtungen gehen bei Dias gar nicht, Bildausschnitte sind nachträglich nicht mehr möglich
usw.....

Jeder, der mal DIAS photographiert hat, kennt ja die klassischen DIA-Einschränkungen sehr gut!

Nun waren auch "DAMALS" gestaltete Dias zwar machbar, aber eben nur auf dem Wege der Reproduktion.
Die Aufnahmen mussten zuerst ausbelichtet werden (möglichst groß!) in dem Zuge konnten dann
Bildausschnitte, Korrekturen der Perspektive oder Retouchearbeiten von Hand durchgeführt werden.
Auch Nachbelichtungen oder das sog. "Abwedeln" (das sind klassische Ausbelichtungstechniken klassischer
Photolaborarbeiten) konnten so quasi auf Papier erledigt werden und dienten dann als REPRO-Vorlage für
dann GESTALTETE Dias.

Bild - 4.jpg

Kleinserien konnten von solchen Vorlagen dann auch vervielfältigt werden, Alternativen waren
Diakopiergeräte (praktisch durch Abphotographieren von Master-Negativen/Dias) oder Kontaktkopien
(für Großserien!) auf sog. Printfilm .....
Ich lasse mal die GESCHICHTE hier kurz ....

JEDE FORM, DIAs ZU GESTALTEN, WAR UNENDLICH AUFWENDIG UND TEUER!

Ich habe nachgedacht, wie das HEUTE mit Hilfe der Digitaltechnik viel einfacher gehen kann und
ich war erfolgreich.
Wer mit hybrider ANALOG / DIGITAL-Technik klassische SW-Dias erzeugen möchte
(für praktisch Taschengeld) der ist hier auf dem richtigen Sender!

Ich kann jetzt beides! Digitale Aufnahmen in klassische Dias umwandeln oder (viel authentischer!)
Analog aufgenommene Aufnahmen digital gestalten und anschließend in
DIAs verwandeln .... "viel authentischer" deswegen, weil dann der "analoge Look" tatsächlich
erhalten bleibt!


Als Resultat entsteht ein Dia, das zwar gestaltet ist, dennoch aber den analogen Look beibehält. 😊

KURZVIDEO:

Anhang anzeigen 20251116_122950.mp4

Dieses Dia ist analog auf FOMAPAN 100 aufgenommen (negativ entwickelt also) dann digitalisiert worden,
dann DIGITAL bearbeitet worden und anschließend (wieder auf dem preiswerten Fomapan 100) zum
Diapositiv entwickelt worden. Ich zeige die Projektion auf Leinwand.
Ich will es vorwegnehmen ..... die Bildqualität und die RETRO-Anmutung der Dias übertraf alle meine
Erwartungen .... ich bin im Nachhinein froh, dass ich das einfach mal ausprobiert habe
Ich versuche mal, über ein kurzes Video zu zeigen, wie KNACKSCHARF und vom Projektionskontrast
plastisch ein solches DIA in der Projektion dann kommt, um Interesse zu erzeugen,
hier überhaupt weiterzulesen:

Und so sehen die Dias dann auf dem DIA-Lichtpult aus .......

Bild - 3.jpg

VORGEHENSWEISE:


1) Analoge Aufnahme ganz normal negativ entwickeln und Digitalisieren.
2) Aufnahme nach Belieben digital bearbeiten
3) Aufnahmen in das 3:2 Seitenverhältnis (Kleinbild-Seitenverhältnis) bringen
4) Hochformat-Aufnahmen ins Querformat drehen und so speichern
(das ist wichtig, damit man später beim Reproduzieren nicht Kamera oder Bildschirm
drehen muss)
5) BILDER DIGITAL INVERTIEREN (also digital in Negative umwandeln!)
6) Aufnahmen auf einen USB-Stick speichern
7) Einen wertigen Flachbildschirm 4K als Reproschirm nutzen und eine Kleinbildkamera
auf ein SOLIDES Stativ so montieren, dass sie exakt lotrecht zum Flachbildschirm
diesen mit einem guten 50mm-Objektiv ablichten kann
8) Die Kamera so ausrichten, dass sie die Negativen Vorlagen VOLL
(das heißt OHNE Rand erfasst. Das so belichtete Dia DARF keinen unbelichteten
Bildrand haben ... ist sonst wertlos, wäre beim Einrahmen zu klein! Dabei ist zu beachten,
dass die meisten Kleinbild-SLRs keine 100%ige Sucherbild-Abdeckung haben!
Das unbedingt berücksichtigen! Die Kamera nimmt etwas mehr auf, als man sieht!
9) Die Belichtung bestimmen (ausführlich dazu unten)
10) Die digitalen Negative einzeln vom USB-Stick laden und vom Bildschirm ablichten
(dazu genauer unten Filmwahl usw..)
11) Den Film NEGATIV entwickeln, in Einzeldias schneiden und rahmen.

Zu 1)
Das Entwickeln und Digitalisieren von Negativen soll hier jetzt nicht thematisiert werden.
Dazu gibt es im FORUM hier schon ALLES und noch mehr. Konkrete Fragen dazu aber
gerne auch hier im Faden!

Zu 2) Auch zum Thema Bildbearbeitung gibt es hier im Forum alles und noch mehr!
Wenn es speziell um die Bildbearbeitung digitalisierter Analogaufnahmen zum Zwecke
der späteren Umwandlung zu Dia-Positiven geht, dann gerne auch unten hier im Faden.

Zu 3)
Wichtig ist, dass alle DIA Vorlagen exakt in ein 3:2 Seitenverhältnis gebracht werden!
Stimmt das nicht, lassen sich später die Aufnahmen nicht vernünftig reproduzieren bzw.
die Kamera muss permanent neu am Bildschirm ausgerichtet werden .... das macht keinen Spaß!

Zu 4)
Auch die Hochformate müssen "liegen" ansonsten müsste man den Bildschirm und die
Aufnahmekamera ja drehen!

Zu 5)
Warum es VIEL sinnvoller ist, die Aufnahmen DIGTAL zu invertieren (ins Negativ zu setzen),
erläutere ich ausführlicher unten.

Zu 7)
Unsere derzeitigen großen Flach-Bildschirme eigen sich ab einer Auflösung von 4K
hervorragend als Repro-Bildschirme. Für Bewegtbilder schon fast unsinnig hoch,
kann man so deren Auflösungsvermögen auch mal tatsächlich nutzen!😊
Ich verwende einen 85" Bildschirm als Reproschirm ... kleinere Bildschirme eignen sich genau so .....
bei eben dann etwas geringerem Aufnahmeabstand. Für meinen Aufbau ergibt sich mit
Einem 50mm Normalobjektiv ein Aufnahmeabstand von 270cm.
ES IST nicht NÖTIG ODER sinnvoll, die digitalen REPRO-Vorlagen exakt auf Bildschirmauflösung
zu rechnen! Die Geräte können das selber wirklich bestmöglich auf dem Screen darstellen!

Zu 8)
Die verwendete Spiegelrefelexkamera (bitte NUR eine SLR nutzen ... nix anderes geht!) ganz
präzise lotrecht (vermittelt) gegen den Bildschirm ausrichten und auf ein WIRKLICH standfestes
Stativ montieren!! Wenn mit manuellem Filmtransport gearbeitet werden soll (was kein Problem ist!),
dann darf sich die Kamera beim Spannen und Transportieren des Filmes NICHT auf dem Stativ verstellen!
Die Kamera wird ja nur EINMAL für ALLE Repros ausgerichtet und fokussiert.
Dabei daran denken, den Bildrand NICHT zu eng zu setzen ... also daran denken, dass man bei praktisch
allen Kameras WENIGER sieht, als am Bildrand tatsächlich aufgenommen wird!!!
Ist der Aufnahmeausschnitt zu ENG gewählt, sind alle Dias wertlos, weil dann zu KLEIN aufgenommen!
Sie lassen sich dann nicht ohne schäbbigen Rand rahmen!!!

DAS IST SEHR WICHTIG!

Die Kamera offenblendig anhand einer dazu gut geeigneten Aufnahme (am besten mit Schnittbildhilfe)
fokussieren und die Fokussierung für alle Ablichtungen beibehalten.
Achtung!
Nach dem Fokussieren den Bildausschnitt prüfen ... er ändert sich bei Fokussieren möglicherweise relevant!

Zu 9)
Die Belichtung ALLER Aufnahmen muss UNVERÄNDERT beibehalten werden!!! Alle Aufnahmen sollen ja EXAKT
so auf das Dia, wie am Monitor zuvor gestaltet! Auf gar keinen Fall darf hier mit einer Belichtungsautomatik
vorgegangen werden!
Die exakte Belichtung findet man, indem man den Bildschirm mit einem Testbild 50% GRAU beschickt und
dann mit einem Handbelichtungsmesser oder einer zuverlässigen TTL-Kamera die Belichtung am Bildschirm ausmisst!
Achtung!
Keinen Denkfehler machen ... (Testbild bitte 50% GRAU und nicht 18% GRAU denn wir messen KEIN reflektiertes Licht!)

Anhaltspunkt: Ich habe mit meinem GOSSEN Lunasix 3 für ISO 100 zwischen Blende 5,6 und 8
Bei 1/8s Verschlusszeit ermittelt und damit AD HOC den Volltreffer gelandet!
Auf keinen Fall KURZ belichten ... die 1/8s verhindert, dass sich die Bildschirmantaktung (60HZ)
mit einer zu kurzen Verschlusszeit "beißt" und dann zu Interferenzen mit dem Kameraverschluss
führt! Bei langen Verschlusszeiten ist das devinitiv ausgeschlossen!
Ferner führt die IDALE Abblendung der Aufnahmeoptik zu bestmöglicher Schärfe und maximalem
Repro-Kontrast.
Zu 10)
Die Filmwahl für gute DIAS ist ein Thema, das wir unter dem Link oben im Zuge der Umkehrentwicklung
von SW-Filmen schon ausführlich diskutiert hatten. Neben den TEUREN und speziellen ausgewiesenen
SW-DIA-Umkehrfilmen eignet sich im Grunde JEDER normaleSW-Negativfilm mehr oder weniger gut
auch für die DIA-Verwendung. (auch wenn hier NEGATIV entwickelt wird!)

Wichtig ist, dass der Film gutes Kontrastverhalten zeigt und dass er einen möglichst hellen, klaren
Filmträger hat. Bei speziellen DIA-Filmen ist das garantiert, bei "normalen" NEGATIV-SW-Filmen ist
das NICHT immer so ....
Ich habe hier den FOMAPAN 100 (den normalen günstigen Negativfilm) verwendet, der den geforderten
hellen Filmträger bietet.

Zu 11)

SO wird also der Flachbildschirm "beschickt":
(ich habe mir für Affinity Photo ein "MACRO" editiert! Auf einen Klick
verwandelt dann der BATCH-Processor die Bildinhalte eins ganzen Verzeichnisses in
digitale Negative!)

NEGATIVE.jpg

WARUM NEGATIV UND NICHT POSITIV-Umkehrentwickeln???

Klare Antwort ... weil's wider meine eigentliche Erwartung HERVORRAGEND funktioniert,
viel einfacher und preiswerter ist!

DIAS sind normalerweise VIEL kontraststärker (man sagt "steiler") als Negative. Das ist notwendig,
weil für die Diaprojektion deutlich härtere Kontraste erforderlich sind, als für ein Negativ! Das Negativ
ist deshalb und mit voller Absicht viel flauer, weil man einen viel größeren Zeichnungsumfang
(heute sagt man eine größere Eingagsdynamik) haben will und den Ansichtskontrast (also das,
was man später sieht) variabel mit geeignetem Photopapier oder im Zuge der Digitalisierung
SPÄTER erst erzeugt! Auch dieses Thema behandelt unser Faden oben zur DIA-Umkehrentwicklung
sehr viel sorgfältiger!

KURZ: Meine "Vorahnung" war zunächst, dass ich bei einer Negativentwicklung mit KEINEN
brauchbaren Projektionskontrasten gerechnet hatte! Ich hatte darauf getippt, dass eine
Negativentwicklung zu viel zu flauen, also "verwaschenen" DIAs führen würde und war eigentlich
davon ausgegangen, mein Versuch würde scheitern und ich würde dann dazu übergehen
müssen, POSITIV zu arbeiten und die übliche DIA-Umkehrentwicklung zur Erzielung von
Projektionskontrasten anwenden müssen ODER ... je nach Ausmaß evtl. kontraststeigernde
Maßnahmen bei der Negativerzeugung ergreifen müssen!

DIE GROßE ÜBERRASCHUNG .... Eine SIMPLE Standard-Negativentwicklung Passt zu 100%
GENAU!


Unsere modernen Flachbildschirme arbeiten heutzutage mit solch extrem hohen Kontrastverhältnissen,
dass die Normalansteuerung (also das Beschicken mit unveränderten Bilddaten) bei Normaleinstellung des
Bildschirmes einen wundervollen, genau passenden Projektionskontrast im fertigen DIA ergeben,
indem GANZ STINKNORMAL AUSGLEICHEND NEGATIV entwickelt werden kann ... in meinem Fall
mit KODAK D76 1+1 ... das ist ein sehr beliebter klassischer Feinkornentwickler ...
Rezeptur aus den frühen 1960er Jahren.

Eine totale POSITIVE Überraschung!

Es ist natürlich VIEL einfacher, am Rechner zu invertieren, als POSITIV abzulichten und dann
aufwendig Umkehr-zu-entwickeln.

FAZIT:

So schön die klassische DIA-Umkehrentwicklung ja tatsächlich ist, so vergleichsweise preiswert
sie Dank unserer gemeinsamer "Entwicklungsbemühungen" im oben verlinkten Faden jetzt (wieder)
möglich ist .......
Der Traum, DIAs gestalten und bearbeiten zu können, erfüllt sich im Zuge der klassischen DIA-Photoraphie leider NICHT!

Ich stelle HIER die Option vor, klassisch/nostalgische SW DIAs aus gestalteten Vorlagen zu erstellen.
Natürlich können die Vorlagen auch DIGITAL sein (also mit Digitalkameras aufgenommen) ... aber ich bin hier ja
einen anderen Weg gegangen.
Ich habe tatsächlich klassische Negative photographiert, diese unter Beibehaltung ihres Film-Looks am Rechner
bearbeitet und dann daraus DIAs gemacht.

Faszinierend ist dabei die Bildqualität der DIAs, die unvorstellbar gut ist! Wer es nicht weiß, wird
nicht merken (können), dass da ein Computer zwischengeschaltet war. Ich bin selber total überrascht,
was die Ergebnisse betrifft.

Es ist JETZT möglich, nicht nur analoge Bilddaten zu digitalisieren, sondern auch digitale Bilddaten
höchstwertig zu analogisieren ... das sind ganz neue Optionen für HYBRIDE Überlegungen zwischen
beiden Welten, der digitalen und der analogen Welt der Photographie!

FASZINIEREND!

Natürlich geht das auch in Farbe ... Farbstiche können most EASY dann DIGITAL korrigiert werden ...
allerdings muss DANN wirklich POSITIV mit Diafilmen gearbeitet werden, weil sich Farbnegativfilme
(wegen ihrer Orangemaskierung) nicht für DIA-Zwecke nutzen lassen.

Man kann tatsächlich bei einzelnen Dienstleistern DIAs aus Digitaldaten fertigen lassen!
Das kostet ca. 4,-€ pro DIA .... ein teurer Spaß ... aber Zeit und Material müssen bezahlt werden.

Was ich hier mache, kostet NUR Zeit (vergleichseise WENIG ZEIT) ... das Material kostet nur Peanuts
... der verwendete SW-Film ist der weltgünstigste, den man derzeit kaufen kann.

Bild - 5.jpg

Was kostet die erfordrliche Hardware?

Diaprojektoren (auch hochwertige) werden fast schon verschenkt ... gibt es auf jedem
Trödel ... man muss die Geräte fast schon dem Sperrmüll entreißen!

Das Leuchtpult (speziell um Dias zu sichten und zu sortiren) habe ich für 3,€ vom Trödel,
das DIA-Schneidegerät irgendwas unter 10,-€ ... man kann auch eine Schere nehmen.

Bild - 6.jpg

Einen 4K Flachfernseher dürfte so ziemlich JEDER haben ... den rechne ich mal raus!
Diarahmen gibt es sogar noch NEU .... man kriegt sie in großen Säcken zu 1.000'enden gebraucht bei Ebay ....
kurz .... es kostet nur Zeit und Engagement ... am wenigsten Geld.

Kurz und knapp:

Wer einen Kleinbildfilm SW-entwickeln kann, der hat im Grunde AB SOFORT auch seine eigene SW-Diaschow.
Ich verspreche ... DIE SEHEN IN DER PROJEKTION GENAU SO AUS, WIE AUF DEM PC-BILDSCHIRM ...
KEIN ZEICHNUGSVERLUST IN SCHATTEN ODER LICHTERN.


Ich hatte bei diesem PROJEKT mit einigen Schwierigkeiten gerechnet, die sich überhaupt nicht
eingestellt haben.
Dass das SO einfach und SO gut geht, war gestern, als ich die erste Projektion sah eine
Riesenüberraschung. Die ersten 60 so erzeugten DIAs sind nun fertig ...

ICH FIND's gut und möchte das hier mit Euch teilen!

Grüße und einen schönen nostalgischen Diaabend ...😊

Klaus

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #2
Geht ein wenig am Thema vorbei, passt aber dennoch zum Abfotografieren vom Bildschirm; ab und an mache ich Repros aus Büchern oder Fotozeitungen, wenn die Druckvorlage älter und das Druckraster größer ist, gibt es wenig Probleme mit Herrn Moiré & Co, da werden die Pünktchen scharf abgebildet und später beim Verkleinern kann man ja Gaußsche Unschärfe drüber legen. Bei neueren und sehr feien Drucken gibt es mit "knackscharfer" Optik Probleme. Was tun? Das Domiplan nehmen, der Dreilinser in seiner sanften Gutmütigkeit vertrottelt ganz einfach evt. Störungen...

PS Unser großer fast 20 Jahre alter Plasmaschirm hat 720er Auflösung. Und den will ich so lange wie möglich benutzen, der hat nämlich außen um den Schirm noch einen handbreiten schwarzen Rand. Ich finde das total unangenehm, wenn der Bildschirm bis an die Kante geht. Außerdem macht der Plasma den Bude warm...
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #3
Geht ein wenig am Thema vorbei, passt aber dennoch zum Abfotografieren vom Bildschirm; ab und an mache ich Repros aus Büchern oder Fotozeitungen, wenn die Druckvorlage älter und das Druckraster größer ist, gibt es wenig Probleme mit Herrn Moiré & Co, da werden die Pünktchen scharf abgebildet und später beim Verkleinern kann man ja Gaußsche Unschärfe drüber legen. Bei neueren und sehr feien Drucken gibt es mit "knackscharfer" Optik Probleme. Was tun? Das Domiplan nehmen, der Dreilinser in seiner sanften Gutmütigkeit vertrottelt ganz einfach evt. Störungen...

PS Unser großer fast 20 Jahre alter Plasmaschirm hat 720er Auflösung. Und den will ich so lange wie möglich benutzen, der hat nämlich außen um den Schirm noch einen handbreiten schwarzen Rand. Ich finde das total unangenehm, wenn der Bildschirm bis an die Kante geht. Außerdem macht der Plasma den Bude warm...
Alles gut, das ist das Thema!

Klare Ansage! Ich sehe das Filmkorn des ursprünglichen Aufnahmenegativs. Die einzelnen Dioden eines 4K-Bildschirmes sind KEIN
Thema
ist ja auch logisch ... die siehst Du ja auch sonst erst, wenn Du schon mit der Nase am Fernseher klebst ... so weit ist die Technik da inzwischen ... ich habe ein wirklich scharfes und optimal abgeblendetes 50mm Pentacon Objektiv eingesetzt ... an einer Praktica MTL5 ... aber die Kamera dürfte da völlig zweitrangig sein, solange es eine Spiegelreflex ist.
Das DOMIPLAN ist zwar ein Dreilinser, aber (leicht abgeblendet) ein "sauscharfes" Objektiv ... kenne ich nur zu gut ... war mein allererstes M42 SLR-Objektiv ....Moiré??? Gar kein Ding!
Wie ich oben schreibe ... Wenn Du nicht weißt, dass da Computertechnik "zwischengestaltet" war, hast Du keine Chance, darauf zu kommen. Ich bin selber total überrascht! Mein Kurzvideo oben zeigt ja ganz gut, wie das Procedere auflöst.
FASZINIEREND!

Grüße und einen 4K Bildschirm nutzen!

Klaus
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #4
Geht ein wenig am Thema vorbei, passt aber dennoch zum Abfotografieren vom Bildschirm; ab und an mache ich Repros aus Büchern oder Fotozeitungen, wenn die Druckvorlage älter und das Druckraster größer ist, gibt es wenig Probleme mit Herrn Moiré & Co, da werden die Pünktchen scharf abgebildet und später beim Verkleinern kann man ja Gaußsche Unschärfe drüber legen. Bei neueren und sehr feien Drucken gibt es mit "knackscharfer" Optik Probleme. Was tun? Das Domiplan nehmen, der Dreilinser in seiner sanften Gutmütigkeit vertrottelt ganz einfach evt. Störungen...

PS Unser großer fast 20 Jahre alter Plasmaschirm hat 720er Auflösung. Und den will ich so lange wie möglich benutzen, der hat nämlich außen um den Schirm noch einen handbreiten schwarzen Rand. Ich finde das total unangenehm, wenn der Bildschirm bis an die Kante geht. Außerdem macht der Plasma den Bude warm...
Noch eine Frage .... Wie ich oben schon schreibe!
Wir können höchste BQ von modernen hochauflösenden Bildschirmen erwarten, wenn mit LANGEN Verschlusszeiten aufgenommen wird ... ich nutze für die DIAS 1/8s!
Wenn Du DIGITAL von einem Bildschirm ablichtest und nicht dafür sorgst, dass mit MECHANISCHEM Verschluss LANGE belichtet wird, dann bekommst Du Inetrferenzprobleme (Bildschirmtaktung, Verschlussschlitz, Bildsensorauslesung usw.) Das ist digital auch möglich, aber nicht ganz einfach ... mit elektronischen Verschlüssen geht das gar nicht!
Analog (also mit Film) spielt all das KEINE Rolle, wenn man kurze Verschlusszeiten meidet.

Ich vermute stark, dass die von Dir beschriebenen Probleme in solche Richtungen gehen! Handyphotos von PC-Bildschirmen sehen fast immer gruselig aus ......... 😊

Grüße

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #5
Nachtrag! Wichtig bei allen Bildschirm REPRO Arbeiten ist NATÜRLICH, dass der Raum perfekt abgedunkelt ist! Bildschirmspiegelungen sind natürlich tötlich!😊

Grüße

Klaus
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #6
Ich finde den Bericht total lesenswert, auch wenn er mich nicht zum Nachmachen animiert, (das liegt aber an mir).
Zwei kleine Anmerkungen: Nach dem digitalisieren der entwickelten Negative sollte man diese vielleicht freistelllen , sodass beim Umkehren außenrum alles schwarz ist, dann hat man kein Problem mit weißen Rändern, im gleichen Zusammenhang, Diarähmchen nehmen deutlich was von den Rändern eines Bildes weg, besonders an den Schmalseiten; wenn man oben, bzw unten so gerade noch die Kirchturmspitze im Bild hat, gerahmt ist sie dann weg, da kann ein wenig schwarzer Rand nicht schaden, auch wenn das Bild dadurch gerinfügig kleiner ist.
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #7
Das Weniger im gerahmten Dia wurde aber je nach Kamera dadurch kompensiert, dass das Sucherbild in der SLR nicht das gesamte aufgenommene Bild zeigt. Manche alte Kameras kamen auf knapp über 90% der Fläche. Ich kann mich noch gut erinnern, dass einige Hersteller in den 70er Jahren mit "98% Bildfläche" geworben haben. Und dann waren es aber nur 96%, was aber nicht schlimm war, das Überzählige verschwand unterm Diarähmchen.

Übrigens gab es auch so dünne Blechstreifen zu kaufen, mit denen man die Dias "beschneiden" konnte oder Panoramen darstellte. Das wurde aber selten genutzt, obwohl man sich das aber als Publikum oft in Diashows gewünscht hätte.
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #8
Ich finde den Bericht total lesenswert, auch wenn er mich nicht zum Nachmachen animiert, (das liegt aber an mir).
Zwei kleine Anmerkungen: Nach dem digitalisieren der entwickelten Negative sollte man diese vielleicht freistelllen , sodass beim Umkehren außenrum alles schwarz ist, dann hat man kein Problem mit weißen Rändern, im gleichen Zusammenhang, Diarähmchen nehmen deutlich was von den Rändern eines Bildes weg, besonders an den Schmalseiten; wenn man oben, bzw unten so gerade noch die Kirchturmspitze im Bild hat, gerahmt ist sie dann weg, da kann ein wenig schwarzer Rand nicht schaden, auch wenn das Bild dadurch gerinfügig kleiner ist.
Danke für Dein interessiertes Mitdenken!😊👍

Das mit schwarzen Balken hatte ich oben in anderer Sache noch "vergessen" ... ich komme aber gleich
zu Deiner Überlegung auch im Zusammenhang!

Es ist mit dieser "Diatechnik" über "Schwarzflächen" tatsächlich auch möglich, andere Seitenverhältnisse (Z.B. Horizontalpanoramen)
dadurch DIA-werden zu lassen, dass man symmetrisch oben und unten Schwarzflächen ansetzt. So kann ein Panorama tatsächlich auch als DIA präsentiert werden.
Will sagen .... das Pano wird sinnvollerweise so editiert, dass sich (zusammen mit den Schwarzbalken) ein quasi unsichtbares 3:2 Bildseitenverhältnis ergibt. Das Pano passt dann automatisch kongruent zum REPRO Aufbau, ohne dass die Kamera neu ausgerichtet werden müsste ... was absolut nervig wäre.

Wenn man ein 3:2 Format auf einen Flachbildschirm lädt, dann spannt es sich automatisch maximal groß auf, was tatsächlich ja auch
sinnvoll ist, um die maximal mögliche BQ zu erreichen da der Bildschirm im Seitenverhältnis 16:9 sowieso zu breit ist, hast Du rechts und links sowieso schwarze Balken ... Oben und unten hast den i.d.R. schwarzen Gehäuserand, der quasi rahmend wirkt.
Das ist es aber nicht .. es sieht einfach nicht aus, wenn der abgelichtete Bereich nicht KNAPP innerhalb der Bildgrenzen liegt.
Wie stark Sucher und tatsächlicher Aufnahmebereich differieren, kann man auch genau austesten indem man einfach mal die Kamerarückwand öffnet und mit einer Hilfsmattscheibe (Mattes Klebeband macht den Job auch) prüft, wie es tatsächlich aussieht.
(ohne Film natürlich, Verschluss auf B ... vorsicht aber .. den verschluss auf keinen Fall berühren!)

Grüße

Klaus
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #9
Nachtrag! Wichtig bei allen Bildschirm REPRO Arbeiten ist NATÜRLICH, dass der Raum perfekt abgedunkelt ist! Bildschirmspiegelungen sind natürlich tötlich!😊

Grüße

Klaus
Und wenn die Frau hinter dir auch noch weiße Unterwäsche trägt, wird es interessant...
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #10
.... also ich habe (nach Gefühl) die Praktica etwas "enger" gesetzt und habe auch "gewonnen" das passte exakt ... ich kenne meine
alte Kiste eben gut ....🤣

Grüße

Klaus
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #11
Und wenn die Frau hinter dir auch noch weiße Unterwäsche trägt, wird es interessant...
Ich photographiere INDOOR immer in eigener weißer Unterhose ... jaja .. ich muss da wirklich aufpassen, damit es nicht "interessant" wird ...... ist schon so ..... aber ... Du hast doch bstimmt auch ein kleines Geheimnis .... jaoder??🥰

Grüße und schöne DIAS

Klaus
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #12
@Klaus-R
Ganz großes "Kino" zu diesen spannenden Thema.👍
Faszinierend was es für Möglichkeiten gibt um Negativ-Film und Digitale Photographie zu kombinieren.
Eine sehr spannende Abhandlung zu dieser DIA Ausarbeitung.

Grüße und eine schöne Woche.
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #13
.... ich habe gerade weitere 72 SW-Dias "produziert" .... macht wirklich Spaß!
Das sind wieder Dias, die ursprünglich auf SW-Negativfilm aufgenommen waren. Auf diesem Wege entstehen wirklich
"perfekte" Dias ... mit begradigten stürzenden Linien, exakter Ausrichtung, idealer Dichte, nachbelichteten Himmeln usw..
Einfach klasse! Hätte nie geglaubt, wie einfach das geht ... wie völlig unproblematisch!

Es entfällt dann auch die klassische "Gewissensentscheidung", ob man am Tage DIAs aufnehmen will, oder lieber doch nicht?!
Wenn man einen Film als Unikat DIA-belichtet und umkehrentwickelt, dann ist ja die Entscheidung diesbezüglich gefallen und
irreversibel.
Natürlich kann man anschließend auch die DIAs digitalisieren ... nur ... es ist dann einieges an Bildinformation unwiederbringlich
weg. Die Umkehrentwicklung steilt nunmal auf Projektionskontrast auf ... zu Lasten der Schatten-und Lichterzeichnung....🧐.....
das gilt es, zu bedenken.

Grüße und viel Spaß mit klassischer und digitaler Photographie .....😊

Klaus
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #14
Diaprojektor ......😊

Für alle, die Lust haben, evtl. den Schritt einfach mal zu gehen und WENIG Geld für einen Projektor in die Hand nehmen möchten ....

Es gibt da leider einige verschiedene Systeme für automatisch transportierende Geräte, die unterschiedliche Magazine nehmen,
die natürlich dann nicht kompatibel sind ... teilweise sogar proprietäre Diarahmen wollen.

Ich empfehle dringend ein DIN-108 Gerät zu wählen!!

Die DIN-108 Magazine sind am einfachsten und günstigsten zu bekommen und DIN-108 hat einen Riesenvorteil .... ALLE RAHMEN PASSEN ... wirklich egal, welches System!

Und noch ein Tipp .... die Rahmen haben je nach Hersteller leicht abweichende Dicken, so dass es sein kann, dass sie mehr oder weniger "Spiel" im Lichtschlitten des DIN 108-Gerätes haben und dann unterschiedlich in der "Schärfe" liegen.
Es ist daher ideal, ein Gerät mit AUTOFOKUS zu erstehen!!! Bei solchen Geräten muss man dann nur einmal die Schärfe manuell einstellen und dann stellt der Projektor auf unterschidlichste Diarahmen (gerne auch gemischt) jeseils automatisch scharf.

Grüße

Klaus
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #15
.... der nächste "SATZ" gestaltete SW-Dias ....

Wie man sieht, habe ich (für Groschen) einen riesigen "Sack" unterschiedlichste Diarahmen gekauft. je nach hersteller funktioniert die Handrahmung solcher Dias unterschiedlich ... hat Spaß gemacht, alle möglichen "Patente" mal auszuprobieren ... alle haben gut funktioniert!
Bei DIAS MUSS immer die Wweiße Seite der Lichtquelle zugewand sein, um das stark gebündelte und energiereiche Projektionslicht zu reflektieren und die Erhitzung des Dias gering zu halten, dem entsprechend ist immer die schwarze Seite des Dias' dann der Projektionsoptik zugewandt.
Beim Einrahmen des zuvor zugeschnittenen Dias muss die Filmträgerseite zur Lichtquelle zeigen und die Emulsion zur Projektionsoptik (genau so, wie Negative auch in ein Vergrößerungsgerät einzulegen sind oder in einen Film-Scanner!
Genau wie Nagative sollen auch Dias nie mit den Fingern angefasst werden! Fingerabdrücke mögen sie natürlich nicht!
Wer Handschuhe hasst (wie ich!) verwendet Pinzette und Reißnadel, um die Dias in die Rahmen zu bringen.
Wenn man die Dias (so wie hier zu sehen!) seitenrichtig sieht, dann liegen sie zur weißen seite hin RICHTIG ... der Filmträger liegt oben, die Emulsion liegt unten.

Solche schönen Lichtpulte dienen dazu, die Dias in eine definierte Projektionsreihenfolge zu bringen (zu sortieren!)😊
Beim Einsortieren in ein "Schlittenmagazin" muss darauf geachtet werden, sie "auf dem Kopf stehend" und "schwarz zur Optik"
einzusortieren .... dann stimmt alles für die korrekte Projektion!

Hier das oben von mir empfohlene DIN 108-Standardmagazin und eine "Garage" dafür:

Bild - 8.jpg

Der Vorteil (hier zu sehen!) Ich kann DIARAHMEN aller nur erdenklichen Hersteller in einem DIN 108 Magazin durcheinander
verwenden ... es ist Hupe ... funktionieren alle gleich gut!
Hier sieht man ein 36er Magazin ... genau so gut erhältlich sind auch 50er Magazine .... kostet alles nur Groschen!

Grüße und einen netten Diaabend🤣

Klaus

Bild - 7.jpg
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #16
FORMATE:

Sicher .... 24x36 Diarahmen (KLEINBILD-hier gezeigt) sind die typischen Diarahmen ....ABER ....
Ich habe auch 18x24mm Dias (Halbformat-Dias) .... z.B. für Halbformat-Aufnahen meiner Olympus FT.

Dann gibt es das seltene aber mögliche 24x24 Quatrat-Format und das sog.
SUPER SLIGHT 40x40mm Quadratformat, das mit den inzwischen wieder lieferbaren Rollfilmen Typ 127 belichtet werden kann!

40x40mm passt tatsächlich klasse in die 50x50mm großen "Kleinbild" Rahmen rein, und stellt einen Kleinbild-Duaprojektor NICHT
vor Ausleuchtungsprobleme zumal nur unwesentlich größer, als die lange Kante (36mm) eines KB-DIAS.
SUPER SLIGHT kann also mit ganz normalen KB-Diaprojektoren auf die Leinwand geworfen werden.
Typische Kameras für SUPER SLIGHTs waren (sind immer noch) die kleinen "BABY" Rolleiflex-TLRs, die man mit den gerade wieder
neu aufgelegten 127er Rollfilmen jetzt wieder nutzen kann.
Super Slight Diarahmen werden meines Wissens (noch) nicht wieder neu hergestellt, sind aber gebraucht noch zu haben.

Ih hoffe, ich war interessant .....😊

Nostalgische Grüße

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #17
Von Gepe gab es Diarahmen in allen möglichen Formaten. Ich mag sie wegen der Metallmaske, die für einen scharfen Rand sorgt.

Auch wenn die 40x40mm Superslides nur eine unwesentlich größere Kantenlänge haben, bin ich mir nicht sicher, ob die Ecken nicht abdunkeln. Ich meine, dass es spezielle Kondensoren und Objektive gab, um das zu vermeiden.

Ich bin auch ein Freund von Standardmagazinen. Sie sind weit verbreitet, sehr günstig, und funktionieren mit fast allen Projektoren. Vorsicht bei markenlosen Billigmagazinen aus wabbeligem Plastik, denn die neigen in manchen Projektoren zum klemmen.

Das mit dem Abfotografieren vom Bildschirm für SW-Dias ist eine bestechende Idee!
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #18
Ja klar, das ist hochinteressant.
Mit dem Autofokus meines Diaprojektors habe ich allerdings schlechte Erfahrungen gemacht, ich habe ihn abgeschaltet.
Und zwar aus folgendem Grund: nach jeden Bildwechsel wird einmal neu fokussiert, nach einigen Sekunden Erwärmung durch die Lampe 'springt' das Dia aus der Schärfeebene, man muss per Hand korrigieren, nicht bei jedem Dia, aber oft.
Ohne diesen Autofokus besteht deutlich weniger Korrekturbedarf, man muss das 'springen' nur abwarten.
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #19
Ein guter Autofokus fokussiert nach dem Springen nochmal nach. Und das sehr schnell. Darin sind die Projektoren allerdings unterschiedlich gut.
 
  • ECHTE, klassische DIGITAL bearbeitete Kleinbild-DIAS selber herstellen ....... Beitrag #20
Von Gepe gab es Diarahmen in allen möglichen Formaten. Ich mag sie wegen der Metallmaske, die für einen scharfen Rand sorgt.

Auch wenn die 40x40mm Superslides nur eine unwesentlich größere Kantenlänge haben, bin ich mir nicht sicher, ob die Ecken nicht abdunkeln. Ich meine, dass es spezielle Kondensoren und Objektive gab, um das zu vermeiden.

Ich bin auch ein Freund von Standardmagazinen. Sie sind weit verbreitet, sehr günstig, und funktionieren mit fast allen Projektoren. Vorsicht bei markenlosen Billigmagazinen aus wabbeligem Plastik, denn die neigen in manchen Projektoren zum klemmen.

Das mit dem Abfotografieren vom Bildschirm für SW-Dias ist eine bestechende Idee!

...wie gesagt .... ich hatte mit einem "Projekt" dergestalt gerechnet, dass ich Schwierigkeiten gesehen hatte, über einen Negativ-Entwicklungsprozess mit einem ganz normalen Negativfilm genau den passenden idealen Projektionskontrast zu erreichen und hatte mir auch schon kontraststeigernede photochemische Maßnahmen (also hinsichtlich der Entwicklung) überlegt, um dem ggfls. beizukommen.
Das war alles völlig unnötig ... eine ganz normale Standard-SW Entwicklung führt mit digital völlig unbehandelten (nur invertierten)
Vorlagen zu exakt perfekten Projektionskontrasten, die ganz genau der Monitordarstellung (also der zuvor erfolgten Bildbearbeitung)
entsprechen.
Es gibt in einem Nachbarforum Berichte über "qua Diesnstleister" erzeugete Dias aus Digitalvorlagen, die ebenfalls die sehr gute
BQ- lobend erwähnen .... es darf spekuliert werden, wie man dort technisch vorgeht ... ich denke, ich weiß jetzt, wie!

Grüße und gerne nachmachen ... es ist ja denkbar einfach! 😊

Klaus
 
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