Jou ... da hast Du i.d.T. Recht. Auch wenn selber CANON-Benutzer, gefällt mir die abgekartete Modellpolitik beider Marktführer absolut nicht, erinnert mich an das "Klassendenken" von zwei sog. Premiumherstellern von PKWs, die ähnlich mit "Zahlen" den Statusanspruch ihrer Produkte untermauern.
Ist schon reichlich albern, mal die "Gummierung" des Handgriffs der EOS 1100D erkennbar "billig" zu gestalten, damit der Kunde sich genötigt sieht, tiefer in die Tasche zu greifen oder bestimmte Kamerafunktionen per Firmware zu deaktivieren, die hardwaremäßig möglich wären nur um Kaufanreize für Teureres zu setzen.
Schön aber, dass die harte Konkurrenzlage sowas in Zukunft unmöglich machen wird.
Dass z.B. der Verschluss der 6D NUR für 100.000 Klicks ausgelegt sein soll ist schon arg verdächtig danach duftend, als wolle man hier einen exakten Abstand zu angeblich höherwertiger Hardware einhalten. Wer das glaubt, soll das tun, ich nicht.
Hier z.B. zeigt sich Erstaunliches ....
http://www.olegkikin.com/shutterlife/
Man erkennt recht deutlich, dass die Verschlusslebensdauern fast aller D-SLRs auf enorm hohen Niveau liegen und dass dabei offensichtlich der Kaufpreis der Kameras kaum eine Rolle zu spielen scheint.
Man sieht z.B. hier ....
http://www.olegkikin.com/shutterlife/canon_eos1dsmkiii.htm
... dass gerade CANONs HIGH END Flagship diesbezüglich arge Probleme zu haben scheint.
Die komplette Einteilung in "CONSUMER, SEMI PROFI, PROFI" usw. ist IMHO inzwischen sowas von lächerlich und durchschaubar geworden, dass man sich davon eigentlich trennen sollte und mal lieber das kaufen sollte, was man wirklich meint, zu brauchen ohne Rücksicht auf das Image des Zeugs, das eben nur allzu oft sehr zweifelhaft erscheint.
Insofern begrüße ich mal den "kleinen" Preisrutsch nach unten, den NIKON und CANON hier einleiten und der ganz bestimmt noch nicht zu Ende ist und auch den Gebrauchtmarkt erreichen wird.
Grüße und schöne Photos
Klaus