Klaus-R
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In der Sache bin ich NICHT ganz einverstanden ......Hallo zusammen,
Ich habe die Durchlassspannung aus dem Datenblatt: https://www.vishay.com/docs/88525/1n5817.pdf (Vf (forward voltage))
Und sie spielt tatsächlich eine Rolle. Die Durchlassspannung ist die Spannung, die abfällt, wenn eine Diode in Durchlassrichtung vorgespannt wird. Bei einer Siliziumdiode beträgt sie typischerweise 0,7 V. Das bedeutet, wie Sie richtig bemerkt haben, dass die Diode bei einer geringeren Spannung nicht leitet. Liegt jedoch beispielsweise 1 V an, und die Durchlassspannung fällt ab, beträgt die Spannung hinter der Diode 0,3 V.
Ich scheine mich in meiner vorherigen Bemerkung geirrt zu haben, dass 0,6 V keine konstante Durchlassspannung der Schottky-Diode ist, sondern der Maximalwert. Der tatsächliche Wert hängt laut Datenblatt vom Strom ab (und ist nicht konstant, wie Sie anmerken):
Anhang anzeigen 192215
Das bedeutet wahrscheinlich, dass es Glück ist, dass es bei diesem Bauelement funktioniert, dessen Stromverbrauch zu einer Durchlassspannung nahe den erforderlichen 1,5-1,35 = 0,15 V führt.
Warum interessieren mich solche Details? Neugier, Dinge zu verstehen.
Schönen Tag noch.
Jeder "Spannungsfall" kann im Grunde NUR in Abhängigkeit vom fließenden Strom definiert bzw. betrachtet werden!
legt man an eine beliebige Diode eine zulässige Spannung (also unterhalb der Drchburuchspannug an), dann fließt GAR KEIN STROM
und alles verhält sich wie bei einem "Ohmschen Widerstand" .... OHNE STROMFLUSS eben kein Spannungsfall!
Erfreulicherweise verhält sich das aber ANDERS, wenn man Dioden in DURCHLASSRICHTING und oberhalb ihrer Durchlassspsnnung mit variabelen Amperezahlen "durchströmt"
Sie folgen dann eben NICHT dem OHMSCHEN GESETZ (U=RxI) bzw. (R=U/I) sondern sie verhalten sich (innerhalb der hier geforderten Grenzen) wie (DELTA U = KONSTANT) .... will sagen ... sobald die Kamera Stromfluss fordert, bleibt der Spannungsfall von 150 mV (Shottky Diode) oder 300mV (Silicium Diode) stromflussunabhängig fast gleich.
Wer das als Lösung für das Alcaline/Quecksilber- Batterieproblem erkannt hat (Ich war's nicht!), dem gebührt Ehre an dieser Stelle!
Bis zu dieser Erkenntnis waren viele historische Kameras nicht ... oder nur eingeschränkt nutzbar.
Grüße und rettet Film
Klaus