uwedd
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Hallo SIGMArianer!
Meinen ersten Eindruck zur SDQ habe ich hier beschrieben, deshalb auch der Zweite hier. Es ist ja üblich, dass jede SIGMA-Kamera in den Foto-Medien verrissen wird, von „Experten“, die so eine Kamera nie benutzen. Auf diese Kritiken gehe ich nicht ein, AF-Geschwindigkeit, High-ISO usw. usf. interessieren bei einer SIGMA einfach überhaupt nicht.
Mich treibt die ziemlich pauschale Kritik der tatsächlichen SIGMA-Benutzer um. Da ich diese Kritiken im wesentlichen nicht teile, möchte ich meine Sicht darstellen. Was wird am häufigsten kritisiert:
Detailauflösung/Detailschärfe schlecht/schlechter als vorher. Ja. Konstruktionsbedingt geringer weil z. T. interpoliert.. Aber m. E. nicht signifikant und für die Praxis nicht relevant. Wofür nutze ich die Files? Print 3x2 Meter? Ansicht am 4k-Monitor? Projektion HD mit Beamer (meine hauptsächliche Nutzung) oder oder oder nur zum theoretisieren („Pixelpeepen“)? Hier muss jeder selbst seine Prioritäten setzen. Aber auch am 4k Monitor gibt es an den Files nichts zu mäkeln. 3x2 Meter Prints habe ich noch nicht probiert, aber 60x80 cm werden noch kommen. Die hängen denn neben den Merrill-Prints.
Beispiel:

Rauschen bei ISO 100 „geht gar nicht“. Ja, der Sensor neigt schon bei ISO 100 sehr schnell zu einem allerdings sehr, sehr feinem Rauschen in bestimmten Situationen/Bildbereichen, z. B. bevorzugt im grünen Unschärfebereich. Dieses Rauschen ist aber erstens im SPP leicht beherrschbar und zweitens wenn überhaupt nur bei 100%-Ansichten erkennbar. Für viele Anwendungen völlig irrelevant. Die Quattro Files sind SEHR anders im Vergleich z. B. zur SD1. Man kann durchaus kräftiger entrauschen, ohne Details zu verlieren. Es gibt mehrere Stellschrauben (Details, Schärfe, Luminanzrauschen), welche ziemlich anders reagieren als vorher bei den SDs.
Beispiel:

Lichter lassen sich schlecht wiederherstellen. Na ja, vielleicht etwas weniger als bei der SD14, jedenfalls mehr als bei der SD15 und ziemlich vergleichbar der SD1M. Ich finde: mehr als ausreichend, selbst bei einer krassen Fehlbelichtung.
Beispiel:

Wolken werden nicht mehr gezeichnet. Finde ich nicht. Das JPG OOC zeigt ganz gut, wie es wirklich aussah. Noch impressionistischerals meine SPP Variante mag Kunst sein, aber kein Abbild der Realität mehr.
Beispiel:

Der SIGMA-Bildeindruck (3D-Pop oder wie auch immer…) ist weg. Das will ich nun überhaupt nicht bestätigen. Die SDQ Files vertragen kräftiges drehen an allen Reglern, der SIGMA-Bildeindruck wie ich ihn mag ist sehr wohl erreichbar. Es bedarf etwas Übung, aber es geht. Ich setze neben der SDQ eine Sony a6300 ein, wahrscheinlich einer der besten Bayer-Sensoren zur Zeit. Auch mit viel Mühe sind die Brillianz, Detailtreue und Strahlkraft der SDQ-Bilder NICHT erreichbar. In Fragen der schieren Auflösung haben die neuen Bayer-Sensoren beachtlich aufgeholt, hier hat der Foveon kaum noch Vorteile. Und trotzdem ist da dieser besondere Bildeindruck.
Beispiel:

Welche Vorteile schätze ich nun an der SDQ.
Beispiel:

Alle Bilder sind in voller Auflösung auf meinem Flickr-Account.
Was nervt mich? Größe und Gewicht sowohl der Kamera als auch der Objektive… Seit Sony a6300 weiss ich, was geht. WARUM keine DPQx mit EVF und mit den 4 vorhandenen Linsen (14, 19, 30, 60) und noch ein paar mehr? Am besten mit E-Mount, dann verkaufen sie sich auch. Dann müsste die Quattro evtl. gehen. Dank MC11 dürften die Tr(a)um(m)objektive bleiben.
Mein Rat an jeden Quattro-Käufer: IN RUHE AUSPROBIEREN. 3 Testbilder und wieder weg? Schade drum.
Meinen ersten Eindruck zur SDQ habe ich hier beschrieben, deshalb auch der Zweite hier. Es ist ja üblich, dass jede SIGMA-Kamera in den Foto-Medien verrissen wird, von „Experten“, die so eine Kamera nie benutzen. Auf diese Kritiken gehe ich nicht ein, AF-Geschwindigkeit, High-ISO usw. usf. interessieren bei einer SIGMA einfach überhaupt nicht.
Mich treibt die ziemlich pauschale Kritik der tatsächlichen SIGMA-Benutzer um. Da ich diese Kritiken im wesentlichen nicht teile, möchte ich meine Sicht darstellen. Was wird am häufigsten kritisiert:
Detailauflösung/Detailschärfe schlecht/schlechter als vorher. Ja. Konstruktionsbedingt geringer weil z. T. interpoliert.. Aber m. E. nicht signifikant und für die Praxis nicht relevant. Wofür nutze ich die Files? Print 3x2 Meter? Ansicht am 4k-Monitor? Projektion HD mit Beamer (meine hauptsächliche Nutzung) oder oder oder nur zum theoretisieren („Pixelpeepen“)? Hier muss jeder selbst seine Prioritäten setzen. Aber auch am 4k Monitor gibt es an den Files nichts zu mäkeln. 3x2 Meter Prints habe ich noch nicht probiert, aber 60x80 cm werden noch kommen. Die hängen denn neben den Merrill-Prints.
Beispiel:

Rauschen bei ISO 100 „geht gar nicht“. Ja, der Sensor neigt schon bei ISO 100 sehr schnell zu einem allerdings sehr, sehr feinem Rauschen in bestimmten Situationen/Bildbereichen, z. B. bevorzugt im grünen Unschärfebereich. Dieses Rauschen ist aber erstens im SPP leicht beherrschbar und zweitens wenn überhaupt nur bei 100%-Ansichten erkennbar. Für viele Anwendungen völlig irrelevant. Die Quattro Files sind SEHR anders im Vergleich z. B. zur SD1. Man kann durchaus kräftiger entrauschen, ohne Details zu verlieren. Es gibt mehrere Stellschrauben (Details, Schärfe, Luminanzrauschen), welche ziemlich anders reagieren als vorher bei den SDs.
Beispiel:

Lichter lassen sich schlecht wiederherstellen. Na ja, vielleicht etwas weniger als bei der SD14, jedenfalls mehr als bei der SD15 und ziemlich vergleichbar der SD1M. Ich finde: mehr als ausreichend, selbst bei einer krassen Fehlbelichtung.
Beispiel:

Wolken werden nicht mehr gezeichnet. Finde ich nicht. Das JPG OOC zeigt ganz gut, wie es wirklich aussah. Noch impressionistischerals meine SPP Variante mag Kunst sein, aber kein Abbild der Realität mehr.
Beispiel:

Der SIGMA-Bildeindruck (3D-Pop oder wie auch immer…) ist weg. Das will ich nun überhaupt nicht bestätigen. Die SDQ Files vertragen kräftiges drehen an allen Reglern, der SIGMA-Bildeindruck wie ich ihn mag ist sehr wohl erreichbar. Es bedarf etwas Übung, aber es geht. Ich setze neben der SDQ eine Sony a6300 ein, wahrscheinlich einer der besten Bayer-Sensoren zur Zeit. Auch mit viel Mühe sind die Brillianz, Detailtreue und Strahlkraft der SDQ-Bilder NICHT erreichbar. In Fragen der schieren Auflösung haben die neuen Bayer-Sensoren beachtlich aufgeholt, hier hat der Foveon kaum noch Vorteile. Und trotzdem ist da dieser besondere Bildeindruck.
Beispiel:

Welche Vorteile schätze ich nun an der SDQ.
- Spiegellos, EVF, manuelles fokussieren, Bedienungskonzept, für mich DER Kaufgrund gewesen, sonst wäre meine SIGMA-Karriere zu Ende gewesen. Es ist die mit Abstand am besten handelbare SIGMA.
- ENDLICH sind die grün-magenta-Wolken (fast) verschwunden. Das hat mich am meisten genervt, ewiges basteln bis grau wenigstens nahezu grau war.
- Nicht wichtig aber nett: spürbar besseres HIGH-ISO-Verhalten. Man kann durchaus mal einen 1600-ISO-Schuss wagen, zur Not.
- Ja, tatsächlich, mir gefallen die Quattro-Files, sie sind wesentlich „gutmütiger“ als alles bisher. Entspanntes Entwickeln. Wenn korrekt belichtet ist ein JPG OOC (oder alle Regler 0) für normale Nutzung (HD-Ansicht, A4 Druck) geeignet. Wenn ich mehr will, siehe oben.
Beispiel:

Alle Bilder sind in voller Auflösung auf meinem Flickr-Account.
Was nervt mich? Größe und Gewicht sowohl der Kamera als auch der Objektive… Seit Sony a6300 weiss ich, was geht. WARUM keine DPQx mit EVF und mit den 4 vorhandenen Linsen (14, 19, 30, 60) und noch ein paar mehr? Am besten mit E-Mount, dann verkaufen sie sich auch. Dann müsste die Quattro evtl. gehen. Dank MC11 dürften die Tr(a)um(m)objektive bleiben.
Mein Rat an jeden Quattro-Käufer: IN RUHE AUSPROBIEREN. 3 Testbilder und wieder weg? Schade drum.



















