Die Fotos sind durchgehend gut gelungen und es fällt direkt auf das die üblich "Nase scharf, Augen nicht"-Aufnahmen überwiegend vermieden wurden.
Ich muß mal an meinem Wuffis testen ob der mit Augen AF-kompatibel ist.
Genau das war die Aufgabe. Ein-Feld Fokus vorher manuell einstellen und IMMER auf´s Auge. Alle weiteren Einstellungen ebenfalls immer manuell. Das galt auch für den Weissabgleich auf der Wiese. Im Wald, vor dem Gebüsch musste ich allerdings auf automatischen Weissabgleich stellen, da die Ergebnisse durch die wechselnde Belichtung nicht stimmten.
Ich habe alle Aufnahmen gestern im Format RAW+ gemacht, d.h. es wird ein RAW und ein JPG gespeichert. Die hier gezeigten Fotos sind (aus Faulheit oder weil sie mir auch so schon ganz gut erschienen) die JPG ooc. Ich schau mir mal im Laufe des Tages die Fotos im RAW an und überlege mal, ob die eine oder andere Bearbeitung lohnt.
Ausrüstung war meine K-50 mit dem 70-200 f2.8. Erst die Blende wählen, dann die Verschlusszeit bei 200mm mindestens 1/250 oder 1/320, bei den Bewegungsbildern mindestens 1/1.000. Belichtungsmessung auf mittleren Bereich einstellen (nicht Spot). Fokus 1-Feld (zentral oder wählen welches, je nachdem wie der Hund im Foto platziert werden soll). Probefoto mit ISO 100 machen. Wenn zu hell - Verschlusszeit kürzer. Wenn zu dunkel ISO Wert schrittweise erhöhen bis das Ergebnis zufriedenstellend ist. Kontrolle am Display mit dem Histogramm, weil meist die Darstellung am Display nicht ausreicht. Bei den Portraits kann der Stabi eingeschaltet bleiben, bei den Bewegungsbildern Stabi aus und Fokus auf AF.C.
Hohe Brennweite, Hintergrund weit weg, Blende weitgehend offen ergibt schönes Bokeh. Fokus auf´s Auge, klappt bei den Portraits natürlich gut, bei den Bewegungsbildern ... naja...
Wir hatten gestern ideale Bedingungen zum Üben. Keine wechselnde Bewölkung und die Models waren schafsgeduldig. War ein perfekter Tag.