Welche Kamera nun?

Diskutiere Welche Kamera nun? im Analoge Fotografie Forum Forum im Bereich FOTOGRAFIE FORUM; Hallo Leute, mal eine Frage , denke dass ihr mir weiter helfen könnt. Habe bisher immer nur die Cam von meinem daddy genutzt, die ja eigentlich...
  • Welche Kamera nun? Beitrag #1
fotofreak
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Hallo Leute, mal eine Frage , denke dass ihr mir weiter helfen könnt.

Habe bisher immer nur die Cam von meinem daddy genutzt, die ja eigentlich auch top ist. Zu Weihnachten will ich jetzt bald ne neue, ABER
jetzt kommt noch die Frage auf, warum digitale Fotografie? Eine analoge Spiegelreflexkamera bekommt man heute ja schon fast zu einem Schnäppchen-Preis, ich bin noch ziemlicher Anfänger, vielleicht könnt ihr mir ja kurz und knackig vor und Nachteile erläutern konnte jetzt nix finden

danke :)
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #2
OK, ich geb`zu, dass ich in unserer foreneigenen Suchmaschine auch nicht den gewünschten Erfolg beim Suchen hatte.

Ich geh mal davon aus, dass Du diese bereits bemüht hattest.

Da die Unterschiede zwischen analoger und digitaler Fotografie so gravierend sind, nicht nur beim Fotografieren,
sondern auch in der späteren Bildbearbeitung, wäre es müßig hier alles ausführen zu wollen.



Unter diesem Link kannst Du Dich erst mal ausführlich informieren.
Solltest Du weitere Fragen haben, werden wir Dir natürlich gerne weiterhelfen.

Übrigens,

ich sehe gerade, dass Du Dich erst vor zwei Stunden hier im "freundlichen Forum" neu angemeldet hast.

Da ich persönlich nicht gerne mit einem "Phantom" korrespondiere, wäre es glaube ich sehr höflich,
wenn man zumindest seinen Vornamen angeben würde, um einen direkten Ansprechpartner zu haben.

Nichts desto Trotz heiße ich Dich aber herzlich Willkommen bei uns.
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #3
Danke für deine Antwort!!! Ich bin Elias, hallo Nachnamen erfährst du jetzt aber nicht ;-)

hmmja der zweite Artikel sieht interessant aus, ich schaue mich in aller Ruhe mal um...vielleicht bin ich auch einfach zu doof.
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #4
Ein paar gravierende Unterschiede:

Film kaufen, entwickeln (lassen), Abzüge - alles kostet Geld

Es dauert. Bild 1 siehst Du erst, wenn der Film voll, entwickelt und abgezogen ist.

Keine Exifs (Aufnahmedaten) dabei. Was war das nochmal für ein Objektiv, welche Verschlußzeit und bei welcher Blende? *grübel*

Manipulationen sind nur möglich, wenn Du selbst entwickelst und dann brauchts das nötige Know-How, Zeit und Werkzeug.

Endlich hast Du Dein Bild fertig vor Dir liegen,
würdest es aber gern zeigen: dem Forum, dem Onkel in Kleinkleckersdorf...

Digital:
Kostet die Anschaffung, PC hast Du ja.

Schnelle Bildkontrolle sofort, ausgiebig dann zu Haus am PC.

Versuche mit verschiedenen Einstellungen (1 Motiv 8 Aufnahmen) kosten... nix

Bearbeitung bequem am PC, beliebig oft zu unterbrechen.

Zeigen: überall möglich.

Exifs: hängen an jedem Bild, hilft grade am anfang, Einstellungen zu vergleichen und zu optimieren.

Also von mir ein klares Voting für Digital.
Gelegentlich ziehe ich aber auch noch analog los, weils auch mal schön ist :D -jedoch zum Einstieg würde ich digital bevorzugen.

Und als Background:
Alte Photobücher lesen, dort werden die Zusammenhänge zwischen Zeit und Blende usw. meist sehr gut erklärt, Wissen, das auch heute noch unentbehrlich ist, wenn die Bilder so aussehen sollen wie man das will. ;)
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #5
Ich habe zuhause eine Nikon F-601 liegen - Eine analoge Spiegelreflex -
Zu Weihnachten wünsche ich mir allerdings dann die Nikon D3200 - eine DSLR -

An deiner Stelle würde ich aus folgenden Gründen eine digitale Kamera kaufen:

- Preis für Filme (3 Stück á 36 Bilder ca. 10 Euro)
- Entwicklung der Filme kostet auch und ist fast nirgends mehr möglich
- Da du am Anfang viele Testbilder und Versuche machen wirst ist es besser Fotos direkt ansehen zu können
- Zubehör für analoge Kameras verschwindet zunehmend vom Markt
- Bei Benutzung von Filmen bist du auf einen bestimmten ISO (meist 200) festgelegt
- Die ersten 2 Bilder sind meist auchnoch überbelichtet
- Das Nachbearbeiten und/oder Teilen/Veröffentlichen ist fast unmöglich

Natürlich haben sie auch Vorteile die Analogen:

- Etwas günstiger
- Das Gefühl frisch Entwickelte Fotos abzuholen ist genial -> Vorfreude
- Digitale entwickelte Fotos halten sich (wenn überhaupt) ganz anders in den Händen

Ich würde dir zum Kauf einer DSLR raten...

Gibt es eine Marke auf die du dich festlegen möchtest?
Irgendwelche Budgets oder Mindestanforderungen?
Bereits vorhandene Objektive oder anderes Zubehör?

Gruß
Hepac


PS: Willkommen im Forum. Ich bin Jon
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #6
Ich würde auch zu einer digitalen raten!
Den Kostenunterschied holst du garantiert schnell durch die dir ersparten Film und Entwicklungskosten raus.von der Zeit ganz zu schweigen!
...als mein Mann sich seine erste Digitale gekauft hat ( ein Riesenklopper von Samsung ) hatte ich immer noch meine Analoge und fand digitale Fotos als Teufelszeug und hab ihm gesagt, das ich nie als alte Oma vorm Rechner sitzen wollte um, Fotos durch zu stöbern .

..aber was ist mein Geschwätz von gestern...

Nun könnte ich es mir nicht mehr vorstellen, auf Papierbilder zu warten und sie mit Fotoecken ein zukleben!
... das nur zum praktischen.
Was die Qualität angeht, kann ich nichts zu sagen.
Gibts überhaupt noch ne große Auswahl an Analogen ??:ups::ups::ups:


wenn keine DSLR ---mal überlegen : Bridge Kameras sind auch gar nicht so schlecht - - bei mir war es der Einstieg zur DSLR!
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #7
Na ja, analoge Fotografie hat schon seinen Charme.

Als blutiger Anfänger kann man auch mit einer analogen Kamera gute Ergebnisse erzielen. Für 10-20 Euro gibt es Kameras jeglicher Hersteller, samt Objektiv. Lästig könnte nur die Suche nach der passenden Batterie sein. CR123 (in vielen Modellen gängig) kosten dann gelegentlich mehr als die Kamera kosten wenn mehr als eine rein muss.

Filme gibt es für gemässigte Preise in der Drogerie. Die Entwicklung ist meist schon inbegriffen. Nur die Abzüge kosten dann noch einmal extra. So zwischen 9 bis 12 Cent pro Bild. Bei 24 bis 36 Aufnahmen sind das keine 3 Euro pro Film. Da kann man für den Preis einer digitalen Kamera schon eine Weile fotografieren.

Zum Digitalisieren der Abzüge besorgt man sich einen Scanner in der Bucht. Gehen derzeit auch so für um die 10 Euro über den Tresen. Schlicht, weil kaum jemand noch Scannen will oder muss.

PC ist schon vorhanden, Software zum Scannen und Nachbearbeiten findet sich im Netzt kostenlos in Hülle und Fülle.

Man könnte also recht günstig analog fotografieren.

Aber, wie schon hier angesprochen wurde:

Sofortige Bildkontrolle ist nicht möglich. Sofortige Weitergabe der Bilder ist nicht möglich. Konvertierung in Schwarz- Weiss ist nicht ohne Weiteres möglich. Bildmanipulationen oder Retuschen sind nicht möglich. Jedenfalls nicht, wenn keine Dunkelkammer und Entwicklungsmöglichkeiten im eigenen Haus vorhanden sind. Wenn. dann wird es so langsam dann doch teurer und aufwändiger.

Digital hat also eine Menge an Vorteilen und ist, dauerhaft betrachtet, natürlich günstiger als analoge Fotografie.

Wenn man aber so richtig angefixt ist könnten Kamerawechsel und spätere Käufe von Objektiven auch ein wahres Geldgrab werden lassen...

:D
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #8
Hmmm...,

wenn es um Gestaltungsmöglichkeiten und Bildqualität geht, dann verschwendet wohl kaum noch jemand allzuviel Zeit mit der Frage nach den "Vorteilen" konventioneller Photochemie.

Ein wichtiger Aspekt ist übrigens auch noch, dass die Silberhalogenid-Photochemie nicht gerade umweltfreundlich ist.

Nicht zuletzt aus Kostengründen scheiden mit einem 36 Aufnahmen Kleinbildfilm praktisch alle Aufnahmesituationen aus, bei denen viel Ausschuss zu erwarten ist.

-Panoramaphotographie
-HDR-Photographie
-Focus-Stacking
-Photomontagearbeiten
-Bildtransformationsarbeiten
-Digitale-Linsenfehlerkorrektur
-Jedwede Einflussnahme auf Tonung usw (zumindest bei Farbphotos)

usw ... da kann man Bücher mit füllen, was alles mit konventioneller Photographie eben NICHT möglich ist.

Nein ... da gibt's für mich gar keine Diskussion. DIGITAL ist einfach nur genial!:daumen::daumen:

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #9
Hihi,... :D Ein paar Ultra- Analogies haben mir dazu mal ein paar Sachen näher gebracht:

Entwickeln kann man Film zur Not selbst in einem "Beutel" oder lichtdichten Sack. Da benötigt man wohl nicht viel zu. Auf die Chemie angesprochen wichen sie ein wenig arg weit aus... aber aus pragmatischer Sicht kann man ja tatsächlich alles neutralisieren heutzutage. Oder fachgerecht entsorgen. Wie teuer das dann ist... keine Ahnung.

Alternativ kann man den Film zum Entwickeln abgeben und wartet dann ein paar Tage darauf.

So weit, so gut.

Den entwickelten Film scannen die Burschen dann ein und bearbeiten ihn entsprechend nach. Mit allen Möglichkeiten, die man digital zur Verfügung hat.

Bei Kleinbild, da sind sich die Experten allerdings unisono einig, lohnt das Prozedere kaum. Wer allerdings noch eine teuere Hasselblad aus analogen Zeiten rumliegen und in Verwendung hat wird das anders sehen... das haben wir allerdings hier wohl eher nicht.

Daher auch mein, vielleicht etwas untergegangener, Nachsatz, dass analoge Fotografie für den Einsteiger mit zu vielen Nachteilen verbunden ist und sich bei Einstieg in die Fotografie aufgrund der gravierenden Nachteile analog eher nicht mehr lohnt.
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #10
Hallo Leute, mal eine Frage , denke dass ihr mir weiter helfen könnt.

Habe bisher immer nur die Cam von meinem daddy genutzt, die ja eigentlich auch top ist. Zu Weihnachten will ich jetzt bald ne neue, ABER
jetzt kommt noch die Frage auf, warum digitale Fotografie? Eine analoge Spiegelreflexkamera bekommt man heute ja schon fast zu einem Schnäppchen-Preis, ich bin noch ziemlicher Anfänger, vielleicht könnt ihr mir ja kurz und knackig vor und Nachteile erläutern konnte jetzt nix finden

danke :)
Analog kann eigentlich günstiger sein, falls du wenig bzw. wohl überlegt schießt.

- Für die analoge Technik spricht meiner Meinung nach der besondere Look, der sich mit dem verwendeten "Sensor" verändert. Das mögen andere Fotografen anders sehen.
- es stehen viele analoge Kameras zur Auswahl, die von der Verarbeitung einfach TOP sind, aber kaum etwas kosten. Manche sind so solide gebaut, das man kaum eine Digital finden kann, die einen ähnlich robusten Eindruck hinterlässt.
- Die Haptik (alles direkt über Knöpfe und Rädchen beeinflussbar, keine Menüs...) kann wirklich genial sein.

Was gegen Analog spricht
- Laufende Kosten
- Von Tag zu Tag gibt es weniger Filme am Markt
- Sehr Zeitaufwändig, falls man Top Ergebnisse erzielen möchte (selb er entwickeln, vergrößern oder scannen)
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #11
Veilen Dank nochmal, habe mich vorerst für eine analoge Kamera entschieden, das ist irgendwie auch rustikaler und hat mich allein deshalb überzeugt, bin jetzt noch fleißig am üben :)
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #12
Eigentlich schade, Elias !

So bekommen wir Deine Bilder wahrscheinlich überhaupt nicht zu Gesicht. :(
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #13
Eigentlich schade, Elias !

So bekommen wir Deine Bilder wahrscheinlich überhaupt nicht zu Gesicht. :(


...na seine ultra-analogen Freunde werden sie ihm sicher einscannen! :D

Welche rustikale Kamera ist es denn geworden? Doch nicht die Fujifilm, die da unter Deiner Ausrüstung steht :confused:

Die ist nämlich höchstens analog zu anderen Bridgekameras :rolleyes:

Na denn man tau!

LG Bernhard
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #14
Eigentlich schade, Elias !

So bekommen wir Deine Bilder wahrscheinlich überhaupt nicht zu Gesicht. :(

Ich hab lange mit meiner Analogen fotografiert bevor ich auf Digital umgestiegen bin, daher weiß ich das man die Bilder beim entwickeln auch direkt digitaliesieren lassen kann. Da bekommt man zu den Abzügen noch eine CD dazu.

Was mich nur immer gestört hat beim entwickeln ist das bei jedem Labor die Farben anders sind.

LG Elena
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #15
Was mich nur immer gestört hat beim entwickeln ist das bei jedem Labor die Farben anders sind.

LG Elena

Das habe ich auch vor kurzem feststellen dürfen. Die stellen auf quitschbunt Kindergeburtstag, aber das kann man dann einscannen und entsättigen.:rolleyes:

Die Lernkurve ist bei Digitalfotografie erheblich steiler.
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #16
Die Lernkurve ist bei Digitalfotografie erheblich steiler.


...DAS ist genau der Punkt!!

Ich war ja auch jahrelang so ein Ultra-Analoger. Aber den Umstieg auf digital habe ich nie bereut-im Gegenteil.

LG Bernhard
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #17
Analog ist schon immer noch eine Art Königsklasse: ich suche regelmäßig den Markt nach interessanten Modellen ab - das kann eine Rollei 35 sein, eine Minox LX oder selbstredend auch eine SLR!

Beim aktuellen Preisgefüge ist es gar nicht so schwer, seine Sammlung zu ergänzen ;)

Wenn man die Fotos dann scannt (oder scannen lässt), lassen die sich hier natürlich auch zeigen.
 
  • Welche Kamera nun? Beitrag #18
Digital ist sicher einfacher als analog, aber dafür hat analog irgendwie ein anderes Feeling.. für mich wars irgendwann einfach zu teuer, leider. Es kam für mich der Punkt mich zu entscheiden zwischen Investitionen in die analoge oder digitale Welt und da bin ich doch über gegangen in die digitale. Und man muss ganz deutlich sagen, dass meine laufenden Kosten erheblich in die Tiefe gegangen sind ;)
 
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