Was bringen 18 Megapixel? ...

Diskutiere Was bringen 18 Megapixel? ... im Canon Digitalkameras Forum im Bereich Canon Forum; Jou ... das schreibe ich ja auch immer dann, wenn die Pixelpieperei und die "Balkendiagrammschlacht" die Photographie in unangemessener Weise...
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #21
Die beste Kamera ist und bleibt .... Die, die man mit nimmt und Spass dabei hat ...
(...)

Jou ... das schreibe ich ja auch immer dann, wenn die Pixelpieperei und die "Balkendiagrammschlacht" die Photographie in unangemessener Weise "überlagern".

Ich bin sehr sicher, dass ich auch an NIKON, PENTAX, OLYMPUS, SONY usw. Spaß hätte ....

Glückpunsch und viel Spass mit Allem, was Du so rumschleppst ;):D

... wobei das wirklich das Problem ist .... alles geht nicht zu schleppen ... die Kunst ist, vorauszusehen, was man wann und wo wirklich benötigt. Das gelingt mir eben auch nicht immer.

Grüße

Klaus
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #22
Die beste Kamera ist und bleibt .... Die, die man mit nimmt und Spass dabei hat ...

Trifft den Nagel auf den Kopf. :klatschen:

Ansonsten hilft die Megapixel-Debatte nicht. Die Sensorauflösung ist nur ein Baustein in einer Kette von Einflußfaktoren.

Interpretationen in die eine (ja, mehr Megapixel) oder andere (überflüssig) bringen meines Erachtens nichts. Entsprechend fokussierte Testsetups werden immer Pro und Contra für die eine oder andere Interpretation liefern.

Letzten Endes kommt es auf den Einsatzzweck -und einfach auf die Präferenzen des Fotografen- an.

Für den "Ottonormal-Nutzer" geht der Nutzen von mehr Megapixeln ab einer bestimmten Auflösung wohl gegen Null. Insofern bedenklich, was diesbezüglich gegenüber unbedarften Einsteigern kolpotiert wird - gerade in irgendwelchen Elektromärkten.

Geht es in Richtung semiprofessionelle oder professionelle Anwendung, führt kein Weg an hohen Auflösungen vorbei (als ein Baustein von vielen...). Schon in der Stockfotografie ist dies offenkundig.

Neben der Sensorauflösung ist für mich persönlich die kamerainterne Signalverarbeitung mindestens genauso wichtig - wenn nicht noch wichtiger. Ich persönlich mag es z.B. gar nicht, wenn auch RAWs durch nicht ab- oder einstellbare interne Verarbeitung zu stark vorbearbeitet werden - z.B. durch Rauschfilterung. Gerade hier unterscheiden sich die einfacheren Consumerlinien wohl von den Profiausführungen. Die Wahl solcher Features sollte m.E. beim Nutzer liegen.

Grüße,
Oz
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #23
Die Auflösung ist mittlerweilen klar eine Frage des Einsatzortes und der späteren Verwendung des Bildes.
Bei technischen Dokumentationen finde ich 12MP gegenüber 4.7MP schon ein wesentlicher Vorteil, da man einen kleineren Schaltschrank einmal ablichtet und anschliessend bei 100%-Ansicht die Beschriftungen der Anschlüsse noch lesen kann. Bei 100 x 150 Fotoabzüge sieht man in 99% aller Fälle KEINEN Unterschied zwischen den beiden Auflösungen. Wenn man nicht weiss, wo der "Fehler" liegt, muss man das ganze Bild mit der Lupe absuchen...

@Klaus

Wenn man 40MP+ hätte, könnte man das Tele in die Tonne werfen, da man aus einem WW genügend Vergrössern könnte :rolleyes: ... das Schleppen hätte prinzipiell ein Ende :D:D:D
Zum Anfang ein Suppenzoom ist ein gutes "Brennweiten-Lehrwerk" ... würde ich immer wieder so handhaben !
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #24
Viel hilft viel :D

Ich glaube das selbst Unkundige inzwischen erkannt haben das MP nicht alles sind.
Das mit der Ausschnittvergrößerung lasse ich nicht gelten. Wenn man arg beschneiden muss hat man sich vorher gar keine Gedanken über das Bild gemacht.

Interessant ist dann eigentlich die Frage was zu wenige Pixel sind. Wenn ich mir überlege was heute ein DX-Sensor mit 6MP und neuster Technik zustande brächte würden mir vermutlich die Augen Tropfen. Highest-ISO und ein Dynamikumfang bei dem der Monitor den Blackout bekommt.

Was mich aber wieder zu meiner avisierten Maxipixelknipse bringt. Bei der D3200 wurde eine niedrigere Read-Noise bei ISO100 gemessen als bei der D4 und D800!

Nunja, kommt wohl auch drauf an wer misst.

Der Kunde entscheidet, ob er nur noch 10 Bilder auf eine 4GB-Karte bekommen will, ob der Overkill weiter gehen darf.

Ich glaube das mit den aktuellen Kameras die Grenze des Surrealen schon teilweise überschritten sind. Wobei ich interessant finde das die Profis eher nach neuen Linsen schreien als nach neuen Pegamixeln.

Aber die Sau wird weiter durchs Dorf getrieben, die 40MP DSLR wird dann mangels Geld mit einem Billigobjektiv betrieben und der nicht kalibrierbare 100-Euro-Monitor zeigt die gleichen Bilder die die Vorgänger 39MP Kamera auch schon zeigt.

Ich freue mich auf neue Technik und bleibe gleichzeitig tiefen-entspannt.
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #25
...

Der Kunde entscheidet, ob er nur noch 10 Bilder auf eine 4GB-Karte bekommen will, ob der Overkill weiter gehen darf.

....

Egal, wie viele MP noch kommen werden; die 4GB-Karten werden genau so aussterben wie bereits die 128MB-Karten und irgendwo habe ich noch 2 & 4 MB SD-Karten rumliegen ... und ne 12MB-Panasonic-SD-Karte gabs zu meiner ersten DigiCam dazu ... Das hat bereits bei 4.1MP nirgends hin gereicht ... :D
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #26
Hallo zusammen,

danke für die zahlreichen Meinungen zum Thema.

Nur mal so meine eigenen Beobachtungen ....;) ....

Kaum ein Photograph schafft es noch, die maximal mögliche Bildqualität einer sog. "Einsteigerkamera" handwerklich zu erreichen ... Profis eingeschlossen!

Neben der Sensorauflösung ist für mich persönlich die kamerainterne Signalverarbeitung mindestens genauso wichtig - wenn nicht noch wichtiger. Ich persönlich mag es z.B. gar nicht, wenn auch RAWs durch nicht ab- oder einstellbare interne Verarbeitung zu stark vorbearbeitet werden - z.B. durch Rauschfilterung. Gerade hier unterscheiden sich die einfacheren Consumerlinien wohl von den Profiausführungen. Die Wahl solcher Features sollte m.E. beim Nutzer liegen.

Grüße,
Oz
Das nun glaube ich eigentlich nicht. Bei Canon z.B. kommen zur Zeit bei allen Sensorgleichen Kameras auch exakt die selben Bildprozessoren zum Einsatz. Viele Tests zeigen ferner, dass die Bildqualität der Modelle exakt übereinstimmt. Kein Hersteller kann es sich bei dem gegenwärtigen Konkurrenzsituation leisten, die Bildqualität z.B. der günstigeren Kameras absichtlich zu verschlechtern, um hausinterne Abstände zu erhalten. Die Zeiten sind wohl vorbei. Unterschiede mag es sicher bei der Wertigkeit und Ausstattung der Kameras geben.

Wenn ich mir allerdings den Zustand so mancher vermackter und verbeulter CANON 1Ds (Metallgehäuse) so ansehe, dann bin ich mir ziemlich sicher, dass ein Kunsstoffgehäuse besser aussehen würde. Da nämlich kann nix verbeulen oder der Lack verkratzen.

die 40MP DSLR wird dann mangels Geld mit einem Billigobjektiv betrieben
Naja .... Bildqualität kann man sehr preiswert bekommen ... ich habe ja genug dazu getextet und gezeigt.;) Der Umkehrschluss, dass nämlich "teuer" mit Sicherheit auch gut ist, stimmt leider auch nicht durchgängig.

Dennoch ist die Aussage oben im Grunde richtig! Wer mit LOW Budget die Photoausrüstung optimieren möchte, der sollte IMHO lieber eine betagte (aber wertige!) Kamera nutzen und das gesparte Geld in zusätzliche Ausrüstung investieren.

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #27
Natürlich hat'se mehr (wirklich dämlichen) Schnickschnack, als ich Lust habe, in der Anleitung durchzulesen ... aber das ist ja kein Nachteil ... man muss ja nicht!;)

Nun weis ich warum du das geschrieben hast, die Canon hat Gesichterkennung. Wie geil ist das denn :D

Endlich kann man die Brille beim foten absetzen. :psst:

Aber eigentlich sind solche Spielereien witzig. Vor allem würde ich das alles mal durchtesten auch wenn es dem anarchischen Retrofotografeur widerspricht.

Lass krachen!

[SCHILD]Brot und Spielereien[/SCHILD]
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #28
(...) Canon hat Gesichterkennung. Wie geil ist das denn :D

Endlich kann man die Brille beim foten absetzen. :psst:
(...)

Naja ... das ist "Gesichtserkennung light:D" Die Kamera setzt in diesem Modus (nur Liveview und Sensorkontrast-AF) den Fokus automatisch auf das Gesicht, das erkannt wird. Sobald mehr als ein Gesicht erkannt wird, fragt'se nach, welches "geschärft" werden soll .....:eek::eek::eek:

Ich sage mal ... "Wie überflüssig ist das denn?".

Gesichtserkennung "heavy" ist ja, dass die Kamera selbsttätig auslöst, sobald die Person lächelt:D:D. Es gibt Kameras, die sich selbst dazu erblöden. Ich stell mir gerade vor, in diesem Modus die Bundeskanzlerin ablichten zu wollen ....:fragezeichen::fragezeichen::fragezeichen: NO SHOT!!:D

Grüße

Klaus
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #29
Gesichtserkennung "heavy" ist ja, dass die Kamera selbsttätig auslöst, sobald die Person lächelt:D:D. Es gibt Kameras, die sich selbst dazu erblöden. Ich stell mir gerade vor, in diesem Modus die Bundeskanzlerin ablichten zu wollen ....:fragezeichen::fragezeichen::fragezeichen: NO SHOT!!:D

Grüße

Klaus

Ist doch Total einfach ,..drehen sie Ihre Kamera mit dem Objetiv zur Person um 180 Grad so das das Bateriefach nach Oben zeigt .....
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #30
Ist doch Total einfach ,..drehen sie Ihre Kamera mit dem Objetiv zur Person um 180 Grad so das das Bateriefach nach Oben zeigt .....

... dann braucht man den Finger nicht so weit zum Auslöser zu erheben ... :D:D:D
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #32
also der Link ist ja ganz nett wenn man mit MiniSensorKnipsen hantiert, aber für APS Sensoren auch bei 20/24 Mpix eher irrelevant.

Ich persönlich freu mich über die 20Mpix meiner Kamera's weil man da so schöne 1:1 crops machen kann

SAM_0219-41-2_hf.jpg

Das Hauptproblem, das ich bei den APS Megapixelmonstern sehe ist ein mechanische Rückwirkung auf den Sensor, die es schwer machen Pixelscharfe Bilder zuschiessen.

Bei meine beiden 20mixler sehe ich den Vorteil im Moment klar bei meiner neuen mit elektronischem Verschluss gegenüber einem mechanischen.
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #33
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #34
Hallo zusammen,

der Link ist IMHO klasse, auch dann, wenn (zum Ende) der Fokus auf Kompaktkameras gelegt wird.

Folgende Aussagen entsprechen genau meiner Meinung, bzw. Beobachtung ... unabhängig von der Bildsensorfläche.

Landläufige Meinung: Je größer das gedruckte Foto, desto mehr Pixel braucht man. Falsch! Für ein in optimalem Abstand betrachtetes Foto, egal ob es sich um ein Poster oder um ein Passbild handelt, werden nicht mehr als 6 Megapixel benötigt, damit es uneingeschränkt scharf wirkt.
Wer (zum Henker!) hat den Unsinn in die Welt gesetzt, dass 300DPI Pixelmasse gegeben sein müssen, bei jedem Bild, gleichgültig, wie groß ausbelichtet? Nase vor Plakatwand ergibt nunmal kein Bild, weil man kein Bild mehr aufnehmen kann. Abgesehen davon ... richtig erkannt ....

Eine nicht vernachlässigbare Randbedingung für die 6-Megapixel-These liefert eher der unscheinbare Passus "optimaler Betrachtungsabstand". Der sollte bei üblicher Foto-Handhabung nicht geringer als die Bilddiagonale werden – sonst kann das Auge das Bild nicht mehr als Ganzes erfassen und verliert sich in Details, vergleichbar mit einem Kinobesucher in der ersten Reihe.
Hier stimme ich grundsätzlich zwar zu ....

Von dem, was der Hersteller an Megapixel-Zahl auf die Kamera druckt, kann man getrost ein Drittel abziehen, um auf eine "echte" Megapixel-Zahl mit randscharfen Bildpunkten zu kommen. Grund ist die bei fast allen neuzeitlichen Digitalkameras verwendete Farbfilter-Matrix (Bayer-Pattern), die den eigentlich farbenblinden Sensorzellen erst ein farbiges Sehen ermöglicht: Jedes Pixel einer Digitalkamera sieht nicht die schärferelevante Helligkeit, sondern nur den durch das Filter vorgegebenen Primärfarbanteil in rot, grün oder blau.
Auflösungsvergleiche mit den Foveon X3F-Bildsensorleistungen haben gezeigt, dass "echte" Pixel-Abtastung (ohne Bayer-Algorithmus) erheblich mehr an Auflösungsvorteil bringt. Selbst stärkste Kritiker konstatieren echten Pixel das doppelte Auflösungsvermögen verglichen mit Bayer Bildwandlungstechnik.

Demnach reichen die "echten" 3,4 Megapixel z.B. einer SIGMA SD9 ebenfalls für beliebig große Ausdrucke aus ... sofern ... und das wird zum Ende des referenzierten Aufsatzes deutlich .... das Objektiv auch diesem Anspruch genügt hat!;)

Ob die verwendeten Objektive aber ebenfalls so hoch auflösen, steht auf einem anderen Blatt. Carsten Meyer
Gesetzt den Fall:

1) Die gegebene Sensorfläche steht in einem physikalisch möglichen und dann sinnvollen Verhältnis zur Pixelzahl ....

2) Die verwendete Photooptik hält dem enormen Abbildungsanspruch stand ....

dann gibt es ein bislang enorm DÜNN untersuchtes Problem ....

Verwackellungsunschärfen beim Ablichten aus der Hand!

Praktisch jede Aufnahme aus der Hand IST verwackelt! Die Frage ist nur, ob es sichtbar ist bzw. ob es der Bildqualität irgndwie abträglich ist.;)

Sagen wir mal, dass eine "Verwackellung" bei einer 18 MP SLR Aufnahme einen Verwackelungsradius von 4 Pixeln habe, dann garantiere ich mal, dass das praktisch niemand von uns zu merken in der Lage ist! Nur dann ... ja dann .... wäre eine 4MP-Kamera (Bayer natürlich) in der Lage, ein gleichwertiges Bildergebnis zu liefern ... sie würde das quasi gar nicht "merken".;)

Die Grundregel für "Verwackelungstauglichkeit" von Verschlusszeiten:

Brennweite x Cropfaktor = 1/Verschlusszeit (in 1/s) .... müsste stark relativiert werden, wenn solche Pixelzahlen WIRKLICH Auflösung wären ... Ich denke, dass das nicht so ist.

Das Megapixelrennen bleibt für mich beendet.;)

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #35
also der Link ist ja ganz nett wenn man mit MiniSensorKnipsen hantiert, aber für APS Sensoren auch bei 20/24 Mpix eher irrelevant.

Ich persönlich freu mich über die 20Mpix meiner Kamera's weil man da so schöne 1:1 crops machen kann
Man sollte sich über die Komposition im Allgemeinen aber vorher Gedanken
machen, anstatt einfach drauf halten & später heftig zu croppen. ;)
24 MP auf APS-C/DX sind mir persönlich zu viel, vorallem auch die Dateigrößen (RAW)
und das Ganze dann als 16bit TIF mit u.a. mehreren Ebenen wird schon riesig via PS...
6 MP reichen nach wie vor für viele Zwecke völlig aus. Siehe auch 6Mpixel.org

@Klaus

Prinzipiell richtig, allerdings liefert der Foveon Sensor auch nicht 3x exact die gleiche Pixelanzahl
pro Farbschicht...siehe dazu auch Luminous Landscape. :) Die "14" MP einer DP1 entsprechen
real eher einer 8-10 MP BayerSensor Kamera. Dazu kommt dass das Auge auf grün entsprechend
empfindlicher reagiert als auf rot oder blau...dem wird auch in der Bayer Sensor Matrix Rechnung
getragen.
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #36
Es gibt beliebige Pro- und Contra-Argumentationen zu dieser Thematik, die -je nach Argumentationsperspektive- ihre völlig legitime Existenzberechtigung haben.

Solange der Nutzer sich über die physikalischen Limitierungen im Klaren ist (ich rede daher ausdrücklich nicht von Anfänger-Veralberungen in Elektromärkten, die ich nicht gutheisse), kann er für sich die Prioritäten setzen. Und Spaß daran haben.

Sowohl mit 3 als auch mit 30 Mpix.

Belehrungen a la "einfach drauf und crop...Bildkomposition statt MPix" können mißverstanden werden (schließlich kann jemand auch mit "viel MPix" imstande sein, eine gute Bildkomposition zu bewerkstelligen, gell?) und sind daher aus meiner Sicht so überflüssig wie ein Kropf.:ausrufezeichen:

Grüße,
Oz
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #37
@Klaus

Prinzipiell richtig, allerdings liefert der Foveon Sensor auch nicht 3x exact die gleiche Pixelanzahl
pro Farbschicht...siehe dazu auch Luminous Landscape. :) Die "14" MP einer DP1 entsprechen
real eher einer 8-10 MP BayerSensor Kamera. Dazu kommt dass das Auge auf grün entsprechend
empfindlicher reagiert als auf rot oder blau...dem wird auch in der Bayer Sensor Matrix Rechnung
getragen.

Ja ... genau das schreibe ich aber oben auch.;) Man kann die reale Pixelzahl des X3F Bildsensors auflösungstechnisch ziemlich genau verdoppeln (das sagt SIGMA inzwischen auch offiziell), um mit einer Bayer Kamera gleichauf zu liegen ... wobei .... meine Meinung;) .... Messtechnisch ist das alles so vielleicht richtig ... wenn ich eine 10,2 MP Bayer Bild an der Auflösungsgrenze betrachte, dann ist das X3F Vergleichsbild einfach kantenschärfer und wirkt einfach "knackiger". Das ist einfach "anders". EGAL!

Das Auflösungspotential einer wirklich guten 6MP Bayer-Kamera (EOS 300D oder NIKON D50/70) ist schon verdammt ordentlich und reicht eben auch für Posterdrucke.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als die 1MP-Kamera als der Durchbruch im Consumer-Bereich galt (und auch wurde!) und 3MP-Kameras als absoluter Profibereich galten und als gleichwertiger Ersatz für eine analoge Kleinbildkamera. Vieles relativiert sich zwar inzwischen ... so ganz falsch war das aber damals eben auch nicht.

Tendenziell beleibe ich aber dabei, dass immer modernere Hochpixeltechnologie in Sachen Bildqualität nicht mehr sooo viel reißen wird ... da ist die Sahne inzwischen wohl abgeschöpft.;)

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #38
Heutzutage sollte man sich einfach überlegen, was man fotographieren will und wie und wo man die Kamera einsetzen wird.
Wer Profilfotos fürs Fratzenbuch schiessen will, wird mit 3-4 MP bestens zurecht kommen und wäre mit 12 oder sogar 18 MP reichlich "übermotorisiert".
Ein passionierter und begeisterter Landschaftsfotograph wird sich über 18 MP sicher freuen also was solls ...

Der Funktionsumfang und besonders der Dynamikumfang werden viel zu stark vernachlässigt ...
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #39
Bei dem Thema hier fällt mir doch das Interview mit Martin Achatzi ein:

[fotohilfe.com] Die Entwicklung in der Fototechnik schreitet ja stetig voran. Die verschiedenen Hersteller liefern sich regelrechte Megapixel-Schlachten, ISO-Wahnsinn um das perfekte rauschfreie Bild. Wie siehst du persönlich diese Entwicklung?
[Martin Achatzi] Pixel sind ein Wahn…..und absolut kein Maßstab! Bilder macht immer noch vor allem der Mensch hinter der Maschine. Klar, die Kameras und Objektive sollten schon optimalst sein, jedoch ist mit fast allen SLR Kameras heutzutage die Produktion feinster Bilder möglich. Fotos machen alle, Bilder nur wenige! Denn die Bilder entstehen im Kopf, erst danach in der Kamera.



Da kann man doch nur zustimmen.
 
  • Was bringen 18 Megapixel? ... Beitrag #40
Ja ... genau das schreibe ich aber oben auch.;) Man kann die reale Pixelzahl des X3F Bildsensors auflösungstechnisch ziemlich genau verdoppeln (das sagt SIGMA inzwischen auch offiziell), um mit einer Bayer Kamera gleichauf zu liegen ... wobei .... meine Meinung;) .... Messtechnisch ist das alles so vielleicht richtig ... wenn ich eine 10,2 MP Bayer Bild an der Auflösungsgrenze betrachte, dann ist das X3F Vergleichsbild einfach kantenschärfer und wirkt einfach "knackiger". Das ist einfach "anders". EGAL!

Das Auflösungspotential einer wirklich guten 6MP Bayer-Kamera (EOS 300D oder NIKON D50/70) ist schon verdammt ordentlich und reicht eben auch für Posterdrucke.

Guten Morgen Klaus,

wo wir gerade beim Nikon Vergleich angelangt sind:



Ich finde mein kleines, altes Spielzeug schlägt sich da gegenüber der D70
insbesondere richtig gut. ;) Dafür halt kein Schulterdisplay, oder AF Motor
für ältere, nicht AF-S Linsen. Ansonsten macht sie mir nach wie vor viel
Spaß, auch wenn ich im Vergleich zur D90, D7000 mit vielerlei Einschränkungen leben muss....es ist halt wie in einer alten Ehe,
man(n) gewöhnt sich dran *duck* :cool:

Ein Zitat von dir weiter oben "dann ist das X3F Vergleichsbild einfach kantenschärfer und wirkt einfach "knackiger". Das ist einfach "anders"."

Stimme dir vollkommen zu - deswegen mag ich nach wie vor "die Zicke"
DP1s, auch wenn sie manchmal nicht das liefert was ich mir vorstelle,
und sogar die X530 Pola, selbst hier sind die Fotos knackig-scharf wenn
die Dateigröße in SPP 2.5 "aufgeblasen" wird. ;)

Gutes Licht & schöne Fotos,
Marc
 
Thema:

Was bringen 18 Megapixel? ...

Ähnliche Themen
Fravo
Antworten
22
Aufrufe
4.008
Markus608
Markus608
Antworten
8
Aufrufe
464
ewald
ewald
Antworten
20
Aufrufe
2.279
Markus608
Markus608
Klaus-R
Antworten
4
Aufrufe
1.026
Gast11445
Zurück
Oben Unten