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Es ist für mich nicht vorstellbar, dass jeder Matrixpixel mit 36 Farbinformationen abgetastet werden kann...
Das kann "aus waldschratschem Bauch heraus" bestimmt funktionieren,
und wäre auch nicht auf 36 beschränkt.
Wenn ich die
Foveon-Architektur richtig verstehe,
gibt es hier tatsächlich 3 diskrete PN-Übergänge in
verschiedenen Tiefen des Siliziums, die
- auf das gesamte Spektrum (obere Schicht),
- Grün und Rot (mittlere Schicht)
- nur noch Rot (untere Schicht)
ansprechen.
Denkbar sind m.E. aber auch andere Formen des "Probe Nehmens"
aus der Ladungsverteilung im Substrat.
Vor meinem geistigen Auge schwebte damals beim Lesen des von Günther
verlinkten Artikels gleich eine dreidimensionale Matrix aus Feldeffekt-
Detektoren, die die Ladung im Chip theoretisch stufenlos in x-, y,- und z-Achse
sowohl nach Ort im Raum, als auch Ladungsdichte abtasten könnten.
Wieviele "Pixel" und "Farbkanäle" aus dieser komplexen analogen
Information dann rechnerisch abgeleit werden könnten,
ist sicher eine Frage der Kapazitäten des auswertenden Rechners.
Wie das insgesamt technisch umgesetzt wird, weiss ich auch nicht,

bin ja kein studierter Elektroniker.
Wenn es einfach wäre, gäbe es das sicherlich schon.
Grüße vom Waldschrat!
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