Conrad
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Hallo Zusammen!
Schön hier ein Forum zu finden, indem doch recht entspannt über Sigma diskutiert werden kann (Zitat aus einem anderen Forum: Sigmakameras ... zählen ... zu den meist gehassten Geräten. Objektive Antworten darfst Du deshalb nicht erwarten.).
Ich bin seit mehren Jahren Besitzer einer SD10 und schwanke zwischen der Entscheidung meine Sigma-Ausrüstung auszubauen oder doch lieber zu Nikon (da verfüge ich noch über eine umfangreiche Ausrüstung aus analoger Ur-Zeit - F2, FE, FM
) zu wechseln.
Was mir an der SD10 gefällt ist die hervorragende Bildqualität (bei niedriger Empfindlichkeit muss man wohl ergänzen). Die Nikons und Canons die sich damals in der 400 EUR-Preisklasse bewegten, fallen da doch erheblich ab.
Als Sigma die SD1 ankündigte, dachte ich, das könnte es vielleicht sein. Ich hatte einen Startpreis im Bereich 2.000 - 3.000 EUR erwartet mit Tendenz (wie bei Sigma Kameras üblich ...) zur Halbierung des Preises im Laufe des ersten Jahres. Wie's losging, brauche ich ja hier keinem erzählen, aber nun bin ich noch mehr verwirrt: Kein halbes Jahr, nachdem die SD1 auf dem Markt ist, kommt nun die SD1 Merrill - mit einem Preis, der weniger als ein Drittel der SD1 beträgt??? Nur: Ist die Merill jetzt eine andere Kamera, oder wurde der Zusatz nur eingefügt, um zu verschleiern, daß Sigma sich bei der Preisbildung für die SD1 hoffnungslos verrannt hat? Merkwürdig auch: Die SD1 wird bei vielen Händlern weiterhin für ca 6.500 EUR angeboten.
Was ich nicht recht einschätzen kann, ist ob die Vorteile des Foveons-Sensor wirklich die anderen Nachteile ausgleichen (Unzuverlässigkeit: Abstürze/Aufhängen; Niedrige Empfindlichkeit; Tempo). Als Reportage-Kamera scheint ja auch die SD1 nicht erste Wahl zu sein. Hat schon jemand Erfahrung ob die Zuverlässigkeits-Problematik (die soweit ich das aus den Foren erkennen kann, sich bis zur SD15 unverändert durchzieht) bei der SD1 beseitigt wurde? Wie sieht es mit dem zweiten Hauptmanko der Sigmas aus - dem starken Bildrauschen sobald man sich in Empfindlichkeiten jenseits der 200 ISO vorwagt.
Ein letzter Aspekt ist, daß es im DC-Bereich außer Fisheye keine WW-Festbrennweiten gibt. Die DG fangen bei 20mm an - was beim kleinen Sensor der SD1 dann nur ca. 35mm KB-äquivalent sind? Ein Gehäuse, daß maximale Auflösung und Schärfe verspricht mit einem Zoom-Objekte zu kombinieren, erscheint mir etwas wiedersinnig.
Auf der anderen Seite - Wenn die SD1 Merill den typischen Sigma-Weg geht, dürfte in ein paar Monaten eine Kamera mit hervorragender Ausflösung und Detailschärfe zu einem Preis zu haben sein, zu dem man bei Nikon mal gerade solide Mittelklasse erhält.
Würde mich interessieren, was andere hier denken (und machen).
Gruß Conrad
Schön hier ein Forum zu finden, indem doch recht entspannt über Sigma diskutiert werden kann (Zitat aus einem anderen Forum: Sigmakameras ... zählen ... zu den meist gehassten Geräten. Objektive Antworten darfst Du deshalb nicht erwarten.).
Ich bin seit mehren Jahren Besitzer einer SD10 und schwanke zwischen der Entscheidung meine Sigma-Ausrüstung auszubauen oder doch lieber zu Nikon (da verfüge ich noch über eine umfangreiche Ausrüstung aus analoger Ur-Zeit - F2, FE, FM
Was mir an der SD10 gefällt ist die hervorragende Bildqualität (bei niedriger Empfindlichkeit muss man wohl ergänzen). Die Nikons und Canons die sich damals in der 400 EUR-Preisklasse bewegten, fallen da doch erheblich ab.
Als Sigma die SD1 ankündigte, dachte ich, das könnte es vielleicht sein. Ich hatte einen Startpreis im Bereich 2.000 - 3.000 EUR erwartet mit Tendenz (wie bei Sigma Kameras üblich ...) zur Halbierung des Preises im Laufe des ersten Jahres. Wie's losging, brauche ich ja hier keinem erzählen, aber nun bin ich noch mehr verwirrt: Kein halbes Jahr, nachdem die SD1 auf dem Markt ist, kommt nun die SD1 Merrill - mit einem Preis, der weniger als ein Drittel der SD1 beträgt??? Nur: Ist die Merill jetzt eine andere Kamera, oder wurde der Zusatz nur eingefügt, um zu verschleiern, daß Sigma sich bei der Preisbildung für die SD1 hoffnungslos verrannt hat? Merkwürdig auch: Die SD1 wird bei vielen Händlern weiterhin für ca 6.500 EUR angeboten.
Was ich nicht recht einschätzen kann, ist ob die Vorteile des Foveons-Sensor wirklich die anderen Nachteile ausgleichen (Unzuverlässigkeit: Abstürze/Aufhängen; Niedrige Empfindlichkeit; Tempo). Als Reportage-Kamera scheint ja auch die SD1 nicht erste Wahl zu sein. Hat schon jemand Erfahrung ob die Zuverlässigkeits-Problematik (die soweit ich das aus den Foren erkennen kann, sich bis zur SD15 unverändert durchzieht) bei der SD1 beseitigt wurde? Wie sieht es mit dem zweiten Hauptmanko der Sigmas aus - dem starken Bildrauschen sobald man sich in Empfindlichkeiten jenseits der 200 ISO vorwagt.
Ein letzter Aspekt ist, daß es im DC-Bereich außer Fisheye keine WW-Festbrennweiten gibt. Die DG fangen bei 20mm an - was beim kleinen Sensor der SD1 dann nur ca. 35mm KB-äquivalent sind? Ein Gehäuse, daß maximale Auflösung und Schärfe verspricht mit einem Zoom-Objekte zu kombinieren, erscheint mir etwas wiedersinnig.
Auf der anderen Seite - Wenn die SD1 Merill den typischen Sigma-Weg geht, dürfte in ein paar Monaten eine Kamera mit hervorragender Ausflösung und Detailschärfe zu einem Preis zu haben sein, zu dem man bei Nikon mal gerade solide Mittelklasse erhält.
Würde mich interessieren, was andere hier denken (und machen).
Gruß Conrad