RAW Fotobearbeitung unter Linux mit Darktable

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six.tl

Guest
Danke für Deine Info.
Wenn das Programm noch etwas reifer wird ist das dann sicher auch Geschichte.
Das OS LINUX MINT 15 ist auch noch ziemlich frisch, da kommt sicher auch noch etwas bessere Fahrt auf.
 
cicollus

cicollus

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In diesem Thread ist aber lange nichts passiert :(

Inzwischen hat Darktable die Version 3 erreicht und ist für alle Betriebssysteme verfügbar.
Unter - Darktable steht eine umfangreiche Dokumentation in deutsch bereit, ebenso gibt es auf Youtube, z.B. Darktable Tutorials - YouTube .
 

stevebiker

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Nun, weil lange nichts passiert ist, stelle ich hier eine simple Frage zu Darktable, die für mich trotz Lesen des Handbuches, das ich übrigens schrecklich finde und trotz intensiver Internetsuche unbeantwortet blieb:
wie zum Kuckuck kann ich meine Bilder so importieren, dass ich meine mühsam über Jahre erarbeitete Ordnerstruktur in Darktable als Basis unter Leuchttisch habe? Ich will keine Filmrollen oder wie auch immer genannte Sammlungen sondern schlicht meine Nach Jahr/Monat/Tag angelegte Dateistruktur! Wie unter Windows auch in Capture One ich es verwende. Aber dort ist das leicht aufrufbar. Das ist auch der Grund, wrum ich die Datenbank orientierten Programme nicht mag. Außer einem, für die Bildverwaltung! Aber genug der Erklärungen über meine Vorlieben, ich hoffe, hier eine Antwort zu finden. Wenn das nicht geht, kann ich Darktable nicht gebrauchen.

Danke und Gruß
 
the raccoon

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Moin,
ich fasse zusammen.Du findest das Handbuch schrecklich, Du hast es gelesen aber nicht verstanden und Du hasst Datenbank orientierten Programme. Du benutzt Windows und Capture One und kannst Darktable nicht gebrauchen wenn die Antworten auf Deine Fragen nicht genehm sind.
Frage: Wer quält Dich den so, dass Du unbedingt darktable benutzen musst? Bei mir ist das freiwillig.
Du hast Dir eine Nach Jahr/Monat/Tag angelegte Dateistruktur! (man achte auf das Ausrufezeichen) in Windows.
Meinst Du jetzt Ordnernamen? oder Dateinamen? oder doch Exifdaten in den Bildern? oder was genau hat diese Struktur?
Was hat ein Ordner mit dem Bild zu tun? Versuch das mal mit mp3 Dateien und Du wirst sehen das nützt nichts beim wiederfinden.
Also ich Öffne in darktable einen "Order über" IMPORTIEREN und lasse mir die Dateien sortieren nach Datum/Uhrzeit.
Der Ordner hat immer einen Schlüsselnamen und ein Jahr.
Das sind dann immer RAW Dateien (die will ich ja in darktable bearbeiten).
Danach Exportiere ich die (jpg,tiff..) Dateien in einen Unterordner des Original Ordners. Die RAW Dateien bekommen immer einen Vermerk das ich die schon bearbeitet habe.

Ansonsten benutze ich Digikam als Datenbank. Das ist dafür gemacht und liest mir die Neuen Ordner (mit Unterordner) immer neu ein. Ich kann von da aus mit darktable bearbeiten oder nach Stichworten suchen die ich vor dem Exportieren eingegeben habe.
Das läuft seit 15 Jahre sehr gut. Inzwischen habe ich etwa 64000 Bilder im Bestand.
Ach so. ich habe keine Windows sondern mache das seit 20 Jahren mit Fedora Linux. Das geht aber natürlich auch mit Windows, in Fotoshop mit Monatsabo von Adobe und anderen Zusatzprogrammen.

the Raccoon
 

stevebiker

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Am Besten, ich fasse mich kurz.
Danke für Deine Antwort.

"
Also ich Öffne in darktable einen "Order über" IMPORTIEREN und lasse mir die Dateien sortieren nach Datum/Uhrzeit.
Der Ordner hat immer einen Schlüsselnamen und ein Jahr.
Das sind dann immer RAW Dateien (die will ich ja in darktable bearbeiten).
Danach Exportiere ich die (jpg,tiff..) Dateien in einen Unterordner des Original Ordners. Die RAW Dateien bekommen immer einen Vermerk das ich die schon bearbeitet habe.

Ansonsten benutze ich Digikam als Datenbank. Das ist dafür gemacht und liest mir die Neuen Ordner (mit Unterordner) immer neu ein. Ich kann von da aus mit darktable bearbeiten oder nach Stichworten suchen die ich vor dem Exportieren eingegeben habe."

Das war für mich hilfreich und, hätte auch genügt! Auf den Rest gehe ich lieber nicht ein.

Viele Grüße
 
Kianga

Kianga

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Hallo, eine Verständnisfrage: Was macht Digikam, was XnView nicht macht? Danke Grüße Kianga
 

stevebiker

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Kurze Frage, kurze Antwort:
XnView ist im Wesentlichen ein Bildbetrachter.Siehe Features:
XnView · The Best Windows Photo Viewer, Image Resizer and Batch Converter
Digikam kann aber auch Verschlagwortung, ist quasi eine Datenbank. Zur Bilderverwaltung wirklich gut! Ich habe zigtausende Bilder in windows per iMatch verschlagwortet, Digikam hat nach Einlesen der Verzeichnisse sämtliche Stichwörter automatisch erkannt und, ich kann per Stichwortwahl auch sofort darauf zugreifen.
Hoffe, es erklärt den wesentlichen Unterschied.
Als reinen Bildbetrachter würde ich aber XnView bevorzugen.
 
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Kianga

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Ah OK! Vielen Dank! Mich würde interessieren, wie ihr so den Workflow für Darktable handhabt. Ggf. gibt es ja hier schon so eine "Anleitung" zum Einstieg! Ich verliere mich gerade noch in den Möglichkeiten dieses umfangreichen Programms.
 

stevebiker

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Da muss ich leider auch passen. Ich komme mit Darktable auch nicht so Recht! Ich bearbeite meine Raw-Bilder doch lieber in Capture One, leider in Windows. Aber für mich ist dort der Workflow einfach schon so in Fleisch und Blut übergegangen, dass ich mich nicht mehr umgewöhnen mag.
So gute Ergebnisse bekomme ich mit keinem anderen Programm so schnell hin.
 
the raccoon

the raccoon

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ich arbeite nur unter Linux und mache meine Bearbeitung der RAW Dateien nur mit Darktable. Da hilft mir meine Grafikkarte(Nvidia) mit OpenCL durch die sehr schnelle Bearbeitung.
Meine häufig verwendeten Module habe ich mir in die Favoriten-Leiste gelegt.
Anbei ein Beispiel. Favoriten.jpg
So hat man die Möglichkeit die Module leicht wiederzufinden. Meine Arbeitsweise ist meistens gleich. Erst die Größe und den Bildwinkel, dann die Beleuchtung, dann die Farben, Kontrast, danach Rauschen und zum Schluss meistens die Schärfe. Natürlich ist das alles nicht zwingend aber man hat ja jederzeit die Möglichkeit das Modul ein/Auszuschalten.
Module wie Dunstentfernung, Velvia oder Lebendigkeit sollte man sehr vorsichtig anwenden da sie oft sehr schnell künstlich wirken.
Das Modul Schatten und Spitzenlichter wird wohl demnächst ganz ersetzt durch filmisch RGB. Ist erst einmal komplizierter hat aber sehr feine Regler um z.B. Überbelichtungen zu retten.
Benutze erst einmal die Module die Deine Ergebnisse bringen und danach kannst Du ja alle nach Lust und Laune ausprobieren.

Gruss

Peter
 
cicollus

cicollus

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Habt wohl keine Lust Google aufzurufen?
Z.B gibt es hier bei Multimedia4Linux umfangreiche Doku.
Ich hatte auch einmal, zwar vor einiger Zeit und damit für eine
ältere Version, diesen Workflow zusammengeschustert..

VG Jörn
 
TiKaey

TiKaey

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Es ist ja so, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Entweder man will etwas unbedingt, hat also genug Motivation, das durchzuhalten, oder will bei dem bleiben was man hat. Das was man vorher hatte genau in dem Maße bei einer anderen Software zu finden, dürfte immer schwierig sein, es ist halt etwas anderes.
Ich für meinen Teil möchte Darktable nicht mehr missen, aber wennn jemand eine andere Software bevorzugt und nicht gerade gerne experimentiert, sollte er nicht wechseln, bringt schlicht nichts.
Das wäre das gleiche, als wenn ich mir jetzt Lightroom ansehen würde... ich hab eine Abneigung dagegen (wegen Abo) und könnte es eh nicht verwenden, da ich mit Linux arbeite, aber die Mühe wäre mir jetzt zu groß zum Umgewöhnen.
Zumal ich mir meine Ordnerstruktur zurecht gelegt habe, die (für mich) gut funktioniert, inklusive dem Export)
Anderen geht es eben so mit Lightroom, Capture One, und was auch immer. :)

(war auf den Beitrag mit dem nicht mit darktable klarkommen gemünzt)
 
cicollus

cicollus

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Hallo, eine Verständnisfrage: Was macht Digikam, was XnView nicht macht? Danke Grüße Kianga
Digikam ist in erster Linie eine Bildverwaltungs-Datenbank. Mit verschiedenen Suchfunktionen, ebenso Personenerkennung (nach Anlernen). Siehe Schnappschuss im Anhang.
Ab 10.000 Bilder empfehle ich aber den Einsatz einer SSD für flüssigen Ablauf.
Dass man mit digiKam auch mehr machen, wie Fotos bearbeiten, auch im RAW-Format, sowie diese bewerten kann, ist eine nette Zugabe.
 

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