Objektive und Beispielbilder Fuji GFX

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  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #201
Zurück zur GFX:

Steinheil Culmigon 35mm/4,5:

Hier noch ein Bildbeispiel VOLLE Sensorausleuchtung (Optik abgeblendet!)😊

Bild - 28.jpg

Man beachte bitte mal die untere rechte extreme Bildecke! Das ist ein Kleinbild-Weitwinkel aus den frühen 1950er Jahren.
Übrigens eines der allerersten Kleinbild Weitwinkel für Spiegelreflex-Kameras überhaupt! Vor Erfindung der Retrofokustechnik
waren Weitwinkel an SLR-Kameras wegen des Spiegelabstandes unmöglich!

Hier muss man ja fast schon "glauben", dass das WINZIGE Objektiv exklusiv für die FUJI GFX gerechnet wurde!
I LOVE IT!

Grüße und viel Süaß

Klaus
 
  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #202
Pentax Takumar 55mm 1:2,0 an GFX 50S bei Offenblende.

Das 55er 2,0 Takumar hat aber eigentlich eine 2er "Zwangsblende". Man kann den Blendenring noch eine Stufe weiter aufdrehen, also auf 1,8, es sitzt aber ein Blendenring vor den Blendenlamellen der die Öffnung auf 2,0 begrenzt. Das machte man vermutlich um die Qualität zu verbessern.
 
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  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #203
Pentax Takumar 55mm 1:2,0 an GFX 50S bei Offenblende.

Das 55er 2,0 Takumar hat aber eigentlich eine 2er "Zwangsblende". Man kann den Blendenring noch eine Stufe weiter aufdrehen, also auf 1,8, es sitzt aber ein Blendenring vor den Blendenlamellen der die Öffnung auf 2,0 begrenzt. Das machte man vermutlich um die Qualität zu verbessern.
.....die andere Theorie ist, dass das alles nur "Preispolitik" war. Das baugleiche Takumar 55mm gibt es ja als 1,8er eben auch ohne den besagten Blendenring .... ich find's gerad' nicht ... irgendwo habe ich das auch .... leider sind die Dinger alle mit Thorium-Glas versehen .... meines ist leicht vergilbt deswegen.
Seit ich das weiß, nutze ich das leicht radioaktive Teilchen nicht mehr sooo gerne. Das andere ist, dass das Objektiv leider eine Linksfokussierung hat ..... will sagen, es gehört zu den seltenen Objektiven, die ein Linksgewinde als Fokusgang haben ... man muss also quasi "falschherum" nach unendlich drehen .... da verdrehe ich mich dann ständig ... ich bin da einfach traditionell Rechtsgewinde gewohnt. Ideal ist das Dingen für alle NIKON-Fans ...bei NIKON ist das Standard.😊

Grüße und viel Spaß

Klaus

P.S. Die schöne ate Spulentonbandzeit .... lang lang ist's her!
 
  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #204
So richtig genau weiß es wohl niemand.

Mein Steinheil 4,5 ist heute aus dem Land des guten Tees angekommen. Ein urdeutsches Objektiv, auf dem die Entfernungsskala in nur in "f" aufgedruckt ist. Eine Rarität! Ich habe eine kleine Vergleichstest-Reihe begonnen, warte aber noch auf das 35er Takumar. Sagen kann ich aber jetzt schon: Wer das 35er Rokkor sein Eigen nennt, braucht keine weiteren 35 anzuschaffen - es sei denn, er hat eine Neugier zu bekämpfen wie ich es tat. Mein 3,5er Steinheil (also nicht das 4,5er) ist jedenfalls rausgeworfenes Geld, das Ding ist auch bei Blende 8 noch nicht scharf. Ich vermute, da ist innen was dejustiert. Eine große Überraschung kommt in meinem nächsten Beitrag.
 
  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #205
So richtig genau weiß es wohl niemand.

Mein Steinheil 4,5 ist heute aus dem Land des guten Tees angekommen. Ein urdeutsches Objektiv, auf dem die Entfernungsskala in nur in "f" aufgedruckt ist. Eine Rarität! Ich habe eine kleine Vergleichstest-Reihe begonnen, warte aber noch auf das 35er Takumar. Sagen kann ich aber jetzt schon: Wer das 35er Rokkor sein Eigen nennt, braucht keine weiteren 35 anzuschaffen - es sei denn, er hat eine Neugier zu bekämpfen wie ich es tat. Mein 3,5er Steinheil (also nicht das 4,5er) ist jedenfalls rausgeworfenes Geld, das Ding ist auch bei Blende 8 noch nicht scharf. Ich vermute, da ist innen was dejustiert. Eine große Überraschung kommt in meinem nächsten Beitrag.

Hallo Erich,

also ich habe ja jetzt nicht ALLE Steinheil München Objektive .... aber doch so einige! Wenn Glas der Marke nicht wirklich
sehr überzeugend scharf und brillant abliefert, dann würde ich schon wirklich auch denken, dass es technisch nicht überlebt hat ...
i.d.R. dann "kaputtrepariert".

Hier mal mein schon oft bebildertes UR-50er aus den ganz frühen 1950ern und ein späteres solches aus den 1960ern ... dann schon
mit Blendenvorwahl und Springblende ... möglicherweise sogar noch die selbe Rechnung ... durch das MEHR an Technik dann aber nicht mehr so herrlich WINZIG ......

Bild - 0.jpg

Das modernere Auto-Cassaron neben dem Ganz alten Cassar S.

Beide sind nicht nur an Kleinbild tolle Objektive, sondern übererfüllen den eigentlichen Mindest-Bildkreis erheblich und leuchten
GFX wirklich toll aus ... wie das 35er Culmigon ja eben auch.

Was die frühen 35mm RETROFOKUS Weitwinkel betrifft ....
Die wirklich scharfen 35mm SLR-Weitwinkel der frühen Stunde waren (nur!) f:4,5er. Piérre Angeniéux hatte die Technik ja entweder 1950 oder doch erst 1951??? erfunden und es wurde so erst möglich ÜBERHAUPT Weitwinkel an SLR-Kameras zu photographieren.
Im nächsten Entwicklungsschritt kam dann erst Offenblende 3,5 (dann die ersten 28mm Retrofokus-WWs) und schließlich dann auch
35mm mit sogar F:2,8.

Ich VERMUTE (solange bis ich ein voll GFX-Fähiges "Kleinbild" 35mm finde, das lichtstärker als f:4,5 ist, dass spätere Rechnungen dann
unter dem Verkaufsdruck höherer Lichststärken enger beschränkte Ausleuchtungskreise haben mussten.

Ich finde unter meinen wirklich zahlreihen ALT-RETROFOKUS Weitwinkeln KAUM Objektive, die den Kleinbildkreis überausleuchten.
Ausnahmslos ALLE meine alten Steinheiligen schaffen den GFX-Bildsensor ... und zwar überzeugend gut.

Grüße und viel Spaß 😊

Klaus

P.S. Wechselobjektive waren für Steinheil damals ein Nebengeschäft! Man findet gerade die 45mm und 50mm Normalbrennweiten
in ungezählten (höherwertigen) Kompakt und Reisekameras der frühen Nachkriegszeit.
 
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  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #206
Pancolar 50mm 1:1,8 bei Offenblende and er GFX 50S
Volle Sensornutzung, kein Beschnitt.

Hier sieht man nun etwas, wofür das Pancolar (ich habe das "Zebra") in den guten alten Foto-Zeitungen-Zeiten der 70er immer wieder mal gelobt wurde; es hing zwar an der eher drögen Praktica (keine automatische Springblende) dran, hatte aber eine sehr gut Naheinstellgrenze von 34 cm. Viele Normalobjektive kamen damals gerade mal auf 50cm. Auch von Vorteil ist die weit hinten sitzende Frontlinse, man braucht nicht zwingend eine Streulichtblende. Damals ein wirklich gutes Objektiv. Anhang anzeigen 195149

Hier hatte ich nicht sorgfältig genug gelesen ......

ZITAT: " (....)
es hing zwar an der eher drögen Praktica (keine automatische Springblende) dran

Was meinst Du mit (keine automatische Springblende?) 😊

Sigfried Böhm erfand beides ... die Praktica UND die automatische Springblende, die ab Mitte 1956 in jede Praktica FX eingebaut wurde.😊

Grüße

Klaus
 
  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #207
Die "automatische Springblende" wäre die Offenblendenmessung.
 
  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #208
Vermutlich schreiben wir beide gerde aneinander vorbei .... natürlich weißt Du das selber ....nur mal für alle:

Springblende:
Eine Kamera-Objektiv-Kombination (SLR!), die in der Lage ist AUTOMATISCH das Objektiv -IM MOMENT DER AUFNAHME- erst auf Arbeitsblende abzublenden ... ansonsten steht für ein helles und fokuszeigendes Sucherbild immer die Offenblende zur Verfügung!
Heute selbstverständlich .... bis 1956 musste man manuell VOR der Belichtung daran denken, die Arbeitsblende einzustellen.

Offenblendmessung:
Bei SLR-Kameras OHNE Offenblendmessung muss für die TTL-Belichtungsmessung tatsächlich auf Arbeitblende abgeblendet werden
(STEP-DOWN-METERING). Dabei verdunkelt sich das Sucherbild ... nur solange natürlich, bis die Belichtung quasi steht und voreingestellt ist.
Kameras, die später dann Offenblendmessung konnten (so ab Mitte der 1970er kam das), können bei voreingestellter Arbeitblende
"offenblendig" TTL-die Belichtung messen (bei durchgehend hellem Sucherbild also. Dafür allerdings muss die Kamera "WISSEN", wie weit der Photograph die Optik abgeblendet hat ... also um wie viele Steps gemessen an der jeweiligen Offenblende der Optik.
Dazu muss eine Blendenwertübertragung (Objektiv/Kamera) realisiert werden, damit der Belichtumgsmesser quasi die Abblendung
kennt und berücksichtigen kann OHNE wirklich abzublenden.

An der FUJI-GFX geht (mit manuellen Objektiven!) NUR Arbeitsblendenmessung .... es muss also tatsächlich abgeblendet werden, BEVOR ausgelöst wird. 😊
Wenn der EVF-Sucher im Menue entsprechend eingestellt ist (PRESET ist so!) dann bleibt das Sucherbild TROTZDEM hell, weil automatisch nachgeregelt wird. Gleichzeitig zeigt sich die exakte Tiefenschärfe bei hellem Sucherbild! Das ist einer -von vielen- Vorteilen elektronischer Sucher .....

Grüße und viel Spaß

Klaus
 
  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #209
Carenar 35mm 1:2,8, alte Version aus den 70er Jahren. Offenblende.

Kaum Vignettierung, starker Schärfeverlust in den Ecken, mäßige Naheinstellgrenze von ca. 70cm.
 
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  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #210
Carenar 35mm 1:2,8, alte Version aus den 70er Jahren. Offenblende.

Kaum Vignettierung, starker Schärfeverlust in den Ecken, mäßige Naheinstellgrenze von ca. 70cm.
 
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  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #211
Carenar 35mm 1:2,8, alte Version aus den 70er Jahren. Offenblende.

Kaum Vignettierung, starker Schärfeverlust in den Ecken, mäßige Naheinstellgrenze von ca. 70cm.
Danke dafür! Die Eckenausleuchtung erscheint gut zu sein .... aber die Eckenschärfe lässt sich immer nur bei Unendlichfokus und scharfen Strukturen in den Bildecken beurteilen.
Wenn die Ecken bei Offenblende nicht ganz scharf sind, ist das zu verschmerzen ... aber ... gewinnen die Ecken denn durch Abblenden?😊

Das Carenar ist auch deshalb interessant, weil es verfügbar wäre ......???!

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #212
Die Schärfe nimmt durch Abblenden nicht wesentlich zu. Das war aber damals in den 70er Jahren allgemein so mit den erschwinglichen 35er (meist zusammen mit einem 135er verkauft), die waren in den Ecken eigentlich alle schwach. Ich war ja noch in der Ausbildung damals und konnte mir keine original Minolta Objektive leisten (das war wirklich noch teuer damals!), also habe ich mir diese Set von Tokina angeschafft. Das 135 2,8 (habe ich noch hier) war absolut ordentlich (wie eigentlich alle 135er, die Linsen sind einfach herzustellen) aber des 35er war in den Ecken selbst bei Blende 11 noch unscharf.
 
  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #213
Im Prinzip _will_ ich es ja, dass es in den Ecken unscharf wird und leicht abdunkelt, das will ich bei der Gestaltung einsetzen. Aus einem 35er "mit Gewalt" ein 28er zu machen, ist Unfug wenn man über wesentlich kürzerer Brennweiten verfügt. Was ich nur absolut nicht will, ist ein sich abzeichnender Tubus. Das Carenar kommt mir eigentlich sehr entgegen, aber die Naheinstellgrenze ist schlecht. Bei allen 35ern die ich bisher getestet habe ist und bleibt das Rokkor 35 die Königin.
 
  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #214
....zumindest an der GFX wird die luft für KB-35er absolut dünn, wenn man von wirklicher GFX-Tauglichkeit als Forderung ausgeht ....
da ist das 35mm Steinheil CULMIGON die wirklich seltene Ausnahme.
An Kleinbild sehe ich da schon auch im damaligen Billigsement Möglichkeiten. Alle DDR-WWs sind da vorne und aus Fernost machen Sachen von COSINA oder CHINON da ein gutes Bild.
TOKINA WWs waren anfangs wirklich schlecht, ab Mitte der 80er gab es Von Tokina, Soligor und Vivitar auch gute und günstige Weitwinkelobjektive.

In Sachen 135mm/35 oder 2,8 oder 200mm/3,5 gebe ich Dir völlig recht .... die sind alle klasse .... da kann man auch heute gefahrlos
günstig einkaufen gehen .... anders bei allen Zooms .... da ist Vorsicht geboten ... da gab es unglaublichen Schrott!

Grüße und schöne Photos

Klaus

P.S. Weitwinkelobjektive an der GFX müssen für mich (zumindest abgeblendet!) bis in die Ecken vignettierungsarm und scharf sein .... sonst kann ich sie für Architektur und Landschaft ja vergessen.
So schwierig es ja auch ist, da preiswertes und gutes zu finden .... es ist ja möglich ... wir haben inzwishen ja so manches gutes Glas entdeckt und verheimlihen die Erkenntnis ja auch nicht.
 
  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #215
Für Architektur würde ich dann den 35er Modus nutzen, 30 Megapixel sind immer noch mehr als genug. Die ersten "Superzooms" nannten wir damals im Usenet immer "Suppenzooms", ganz einfach deshalb, weil sie immer so irgendwie suppig trüb und kontrastlos waren.
 
  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #216
Für Architektur würde ich dann den 35er Modus nutzen, 30 Megapixel sind immer noch mehr als genug. Die ersten "Superzooms" nannten wir damals im Usenet immer "Suppenzooms", ganz einfach deshalb, weil sie immer so irgendwie suppig trüb und kontrastlos waren.
JA! Das ist bei vielen frühen Zooms bis heute nicht anders ... obwohl all das für das welterste Zoom (das Voigtländer Zoomar) ja gar nicht gilt ... denn das war (ist bis heute) sehr gut. Nur leider STARK radioaktiv und viel zu teuer. 😊
 
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  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #217
Hier nun das Carenar 35mm bei Blende 8. Konnte ich gestern Abend aus nachvollziehbaren Gründen nicht machen. Ich fürchte, das Objektiv können wir vergessen.
 
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  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #218
Da stimmt in der Wiedergabe was nicht, im Original ist es mittig knackscharf.
 
  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #219
Ausschnitt.
 
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  • Objektive und Beispielbilder Fuji GFX Beitrag #220
Hier nun das Carenar 35mm bei Blende 8. Konnte ich gestern Abend aus nachvollziehbaren Gründen nicht machen. Ich fürchte, das Objektiv können wir vergessen.
.... so sieht es aus .... da gibt es (für GFX) wirklich bessere Möglichkeiten. Da reicht die Ausleuchtung wirklich gerade mal für Kleinbild ... aber wirklich nicht weiter.

Ich bin die Tage mal über diese Liste hier gestolpert .... so einige .... bei weitem nicht alle....KB-Objektive mit grob eingeschätzter Eignung für GFX-Nutzung:



Grüße

Klaus
 
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