Mein einstieg in die FX (Vollformat) Welt ;)

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  • Mein einstieg in die FX (Vollformat) Welt ;) Beitrag #22
Toms, ich bin ziemlich erstaunt über diesen Deinen Retro-Schritt, und wünsche Dir viele interessante Erfahrungen!

Ich persönlich kenne das Panschen mit SW-Chemikalien seit meiner Jugend in den 1980er Jahren. Zuletzt, Mitte der 2000er Jahre, versuchte ich mich intensiv, und mit wechselndem Erfolg, am selbst-Prozessieren von Schwarzweiß-Dias. So ein Umkehrprozess ist leider ziemlich aufwendig und störanfällig.

In der JETZT-Zeit läuft hier noch eine Foto-Serie im Vollformat ;) analog weiter: Farb-Dias zur Dokumentation der Entwicklung zweier Reviere "meiner" Biber-Familien.

Das schieße ich auf meinem Lieblings-Diafilm Kodak E100VS. Dieses Material hat eine erhöhte Farbsättigung, und ist bei gleichmäßigem Licht (trüber Herbstwald und so) Klasse. Außerdem sehr gut geeignet für lang belichtete Nachtaufnahmen!!! :)

Bei Sonne wurde ich mit diesem Material nicht glücklich. Der Film arbeitet dafür in meinen Augen zu kontrastreich.

Grüße vom Waldschrat! :)
 
  • Mein einstieg in die FX (Vollformat) Welt ;) Beitrag #23
SW und dann direkt mit dem T-MAX400 (Kodak)
Ist mit der "schärfste" SW-Film, den es so von der Stange gibt und gab.
Richtig entwickelt und ausbelichtet - Dir fällt die Kinnlade runter!

Jepp, der T-MAX400 ist wirklich ein affengoiler SW-Film ...

Bei der Frage nach Agfa oder Kodak ; Agfa ist nicht mehr das selbe Agfa, wie früher, als noch 60% auf Film abgelichtet wurde ... dann anstelle von Agfa gleich zu den "Drogerie-Filmen" greifen = selbe Qualität zum besseren Preis !!!

Wenn schon eine Alternative zu Kodak, dann nur Fuji (z.B. Velvia) ....
 
  • Mein einstieg in die FX (Vollformat) Welt ;) Beitrag #24
Ich habe früher immer mit Kodak Tri-X 400 & einigen Ilford Filmen fotografiert und war damit sehr zufrieden....mit meiner analogen Pentax SLR seinerzeit.
 
  • Mein einstieg in die FX (Vollformat) Welt ;) Beitrag #25
Ganz ehrlich ....

Mich zieht's nicht mehr wirklich in die dunkele Kammer zurück, die ich auch ganz gut kenne.;)

Auch dann, wenn man die photochemischen Arbeiten "rausgibt" .... die Probleme konventioneller Photographie bleiben ....

- Umweltproblematik
- Hohe Kosten
- eingeschränkte gestalterische Möglichkeiten (verglichen mit digitaler EBV!)
- insgesamt geringere Bildqualität (oh ja .. da wird gestritten ... ich bin davon aber absolut überzeugt)

Inzwischen kann jeder gebrauchte 70€,- PC viel mehr, als das exklusivste Photolabor, das es je gab.

Ich gebe da dem digitalen "Vollformat" doch ganz klar den Vorzug, wobei ich damit NICHT sage, dass das ehemalige Kleinbildformat (24x36mm Bildfeld) unbedingt optimal für eine Digitalkamera sein muss.

Warum auch? 24x36mm ergab sich ja nur daraus, dass ab 1913 die Ur-Leica der Firma Leitz den damaligen 35mm Kinofilm für Photozwecke "zweckentfremdete" und damit einen noch heute relevanten Standard setzte.

Ob sich dieser uralte Standard digital gegen das im Moment populärste APS-C "Halbformat" wieder durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Zwingend ist das IMHO nicht ... Vor und Nachteile halten sich IMHO die Waage.

Warten wir's ab!;)

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Mein einstieg in die FX (Vollformat) Welt ;) Beitrag #26
- Umweltproblematik

Dieser Aspekt wird von 99% aller "Filmbelichter" vergessen ... schön, dass Du ihn als erster aufgeführt hast!

Die heutigen Filme sind etwas umweltfreundlicher geworden, ebenso die Möglichkeiten zum Entsorgen/Aufbereiten der verwendeten Chemikalien.

Mit dem Kodachrome wurde ja auch die "Dreckschleuder" aller Filme eingestellt ... so schmerzhaft diese Tatsache auch ist, unsere Umwelt hat an diesem Tag gewonnen !!!

Mit der zu erreichenden Bildqualität ... nunja ... die Auflösung eines Pixelbombers mit 24MP und mehr, ist sicher klar höher, als dies mit den üblichen KB-Filmen. Wenn wir über Farbtreue, Kontrast und Weissabgleich sprechen, liegst Du mit Deiner Aussage daneben ... ist halt eine Ansichtssache ...
 
  • Mein einstieg in die FX (Vollformat) Welt ;) Beitrag #27
So Leute :D ... gibts eine besondere Film-Marke, die man kaufen bzw. meiden sollte ? :D

Hallo,

wenn Du den Film im Großlabor abgibts und Dir die 10x15cm Bilder abholst, ist die Filmmarke völlig egal.
Die Filme werden im Labor entwickelt, anschließend gescannt und dann digital aufgehübscht per Laser ausbelichtet.

Leider kommen die Filme aus den Großlaboren in aller Regel zerkratzt mit Fingerabdrücken etc. zu Dir zurück. Es gibt natürlich noch einige Geschäfte mit Minlabs, da sieht es manchmal besser aus.

Möchtest Du selber digitalisieren, fangen die Probleme erst richtig an. Ein guter Scanner kostet richtig Geld und ist nicht leicht zu finden. Der Bearbeitungsaufwand ist riesig, die Ergebnisse sind im Vergleich zur DSLR ernüchternd.

Vielleicht kaufst Du Dir ein paar Diafilme und einen billigen Projektor. Das bringt die einfachsten und besten Ergebnisse.

Viele Grüße

Ingo
 
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