Komisches Phänomen... in CS 5.1

Diskutiere Komisches Phänomen... in CS 5.1 im Sigma Dunkelkammer Forum im Bereich Sigma Forum; hi, ich kann mich erinnern irgendwo gelesen zu haben, dass in den Voreinstellungen in PS CS6 unter Allgemein, das Interpolationsverfahren auf...
  • Komisches Phänomen... in CS 5.1 Beitrag #21
hi,
ich kann mich erinnern irgendwo gelesen zu haben, dass in den Voreinstellungen in PS CS6 unter Allgemein, das Interpolationsverfahren auf Bikubisch (optimal für einen glatten Verlauf) gestellt werden soll.
Schau da mal nach.
 
  • Komisches Phänomen... in CS 5.1 Beitrag #22
...einfach nie schärfen beim Konvertieren. Schärfe erst einstellen, wenn vorher (Belichtung, Helligkeit, Kontrast, Weißabgleich, Farbkontrast, Sättigung etc.) alle anderen Parameter bearbeitet wurden.
 
  • Komisches Phänomen... in CS 5.1 Beitrag #23
Hallo Browny,

mir ist sehr wohl bekannt, dass Schärfen das letzte Glied der Bearbeitungskette ist. Genauso hab ichs auch schon immer gemacht, nur ab da wurde es auch dann auch auffällig. Also liegt der der Grund wo anders.

@ mike
Bikubisch ist auch meine Standardeinstellung, aber das bezieht sich doch auf Größenänderungen, und nicht auf die Bearbeitung. Das File bleibt bis zum Schluß im selben Verhältnis. Das Phänomen fällt erst deutlich bei 100% Bildschirmansicht auf.


Etwas detaillierter; Die Objektivkorrektur im Filtermenue von PS scheint mehrere Parameter gleichzeitig zu verstellen, wogegen z.B. ACR nur die Parameter verstellt, an deren Regler man schraubt. Da glaube ich ist der Hund begraben. ;)
 
  • Komisches Phänomen... in CS 5.1 Beitrag #24
War das Objektiv das 18-200 OS ? Wenn "Ja", war OS eingeschaltet ?
 
  • Komisches Phänomen... in CS 5.1 Beitrag #25
Hallo Browny,
mir ist sehr wohl bekannt, dass Schärfen das letzte Glied der Bearbeitungskette ist, und genauso hab ichs auch schon immer gemacht. Nur ab dem Schärfen wurde es auch dann auch besonders gut sichtbar. Also liegt der der Grund wo anders, in irgendeiner Unverträglichkeit vorher.

@ mike
Bikubisch bezieht sich doch auf das Interpolationsverfahren bei Größenänderungen, und nicht auf die Bearbeitung. Das File bleibt doch bis zum Schluß in der selben Pixelzahl pro Zoll. Da ändert doch nicht mal ein Beschneiden des Bildes etwas daran, wenn der Haken dort nicht gesetzt ist.


Etwas detaillierter; Auffällig wurde das Phänomen bei mir erst beim Drucken. Ich dachte zunächst es läge an Parametern im Druckertreiber, auf die ich keinen Zugriff habe. Doch ich bekam Zweifel, denn dann hätte ich das schon bei Fotos aus anderen Kameras bemerken müssen. Deshalb konvertierte ich die betroffenen Bilder nach CMYK, in der selben Auflösung. Dort konnte man dann sehen, dass in den einzelnen Farbauszügen der Effekt unterschiedlich stark zu sehen war. Dann änderte ich die Bildgröße, mit bikubischer Interpolation. Das Ergebnis änderte sich nur geringfügig, also war der kritische Arbeitsschritt schon im File abgespeichert. Diesen galt es nun zu finden.
Dazu habe ich die Reihenfolge der Bearbeitungsschritte geändert. Die Konvertierung X3F > TIF stand da im Vordergrund. Da SPP keine Möglichkeit der Obektivkorrektur bot, habe ich mich auf die ACR Entwicklung konzentriert. Dort habe ich jeden Automatismus strikt vermieden, und alles manuell geregelt. Die Objektivkorrektur wurde von PS in ACR verschoben, die in PS CS5 nicht mehr angefasst. Auch die weitere Bearbeitung erfolgte rein manuell. Mit dieser Arbeitsweise, hatte ich bisher keine Probleme mehr. Das veranlasst mich zur folgenden Annahme.
Die Objektivkorrektur im Filtermenue von PS scheint mehrere Parameter gleichzeitig zu verstellen, wogegen z.B. ACR nur die Parameter verstellt, an deren Regler man auch schraubt. Da glaube ich ist der Hund begraben.

Ich wollte mit meinem Erfahrungsbericht all denen die schon so etwas ähnliches erlebt hatten, einen Denkanstoß/Ansatz geben. Ausprobieren müssen sie es selbst.



Das digitale Kameras manchmal Überraschungen bereithalten, soll folgendes Beispiel zeigen.
Vier Jahre fotografierte ich mit einer kompakten 10 Mp Kamera. Die konnte nur JPEG, und sRGB. Die Bilder schauten mit allen Bildbetrachtern, und getesteten Diashow-Programmen, brauchbar aus. Die wurden noch mit PS7, und in sRGB bearbeitet. Ein paar wollte ich jetzt nochmal in CS5 bearbeiten.
Bei einigen wenigen Bildern traute ich meinen Augen nicht, als ich sie öffnete. Sie zeigten in hellen Partien, also im Himmel, einen deutlichen Magenta Stich. Das kennen wir doch woher, oder? Der Arbeitsfarbraum in CS5 war ProPhotoRGB. Ein Klick auf RGB Nummern beibehalten, stellte den ursprünglichen Zustand wieder her. Auch im AdobeRGB Arbeitsfarbraum stimmte alles.
Das kann doch nichts anderes heißen als, dass Kameras manchmal Farben aufnehmen, und speichern, die wir nicht zu sehen bekommen da sie abgeschnitten werden. Ein großer Arbeitsfarbraum fördert sie dann zutage. Merkwürdig allemal.


Gruß
Bert
 
  • Komisches Phänomen... in CS 5.1 Beitrag #26
...Nur ab dem Schärfen wurde es auch dann auch besonders gut sichtbar. Also liegt der der Grund wo anders, in irgendeiner Unverträglichkeit vorher. ...

Deshalb fragte ich nach dem OS. Bei der SD14 mit dem 18-200 OS hatte ich sporadisch immer wieder mal einen ähnlichen Effekt, wenn der Kamera Akku zur Neige ging. Bei vollem Akku ist es so gut wie nie aufgetreten. Mit Objektiven ohne OS auch nicht.

Kann in dem gezeigten Bild natürlich auch an der Software liegen, aber wieso sollte die ein Raster erzeugen wo keines ist ?

Eine andere Möglichkeit wäre noch Stativ verwendet und vergessen das OS abzuschalten ?
 
  • Komisches Phänomen... in CS 5.1 Beitrag #27
Hallo Browny,

das OS schließe ich aus, und zwar aus folgender Beobachtung.

Die Objektivkorrektur von CS5 greift auf die selbe Datenbank zu wie ACR.
Dort ist das 18-200er zweimal, in unterschiedlicher Ausstattung, vorhanden.
CS5 behandelt die Objektivprofile aber anders. Jedesmal wenn man die CA Regler betätigt, ändert sich auch geringfügig die Bildgeometrie, deutlich zu sehen wenn sich die Vorschau neu aufbaut. Besonders deutlich zu sehen wenn man die Automatik verwendet.
Das bedeutet , dass man alle Haken im Filter deaktivieren muss. Da bin ich dann aber wieder im manuellen Modus, also keinerlei Vorteil.
Bei ACR hingegen bleibt die Geometrie unangetastet, wenn ich gleich auf manuell klicke. Dort konnte ich dann auch keine Verschiebung, von Bildteilen, feststellen. Also ist mir dort der Fehler passiert.

Das Muster scheint also durch Interpolation in einzelnen Bildteilen, durch die Geometrieberechnungen, zu entstehen. Einen Haken vergessen zu entfernen, schon setzt man sich der Gefahr derartiger Effekte aus.
Wenn ich schon RAW Entwickeln muss, kann ich doch auch gleich dort die CA`s beseitigen. Wenigstens ist mir dort der Fehler nicht mehr untergekommen.
Ich erhebe keinen Anspruch auf die Richtigkeit meiner Beobachtungen. Die Verknüpfung zwischen Interpolation in bestimmten Bildbereichen, und dem Nachschärfen scheint aber schlüssig. Die Art des Musters deutet ebenfalls auf eine Entzerrung des Objektivs hin. Ob Kissen- oder Tonnenförmig, spielt jetzt keine Rolle.

Ich lasse jetzt die Finger von jeder Automation bei der Bildbearbeitung, da verlasse ich mich lieber auf meine Intuition.:D
 
  • Komisches Phänomen... in CS 5.1 Beitrag #28
Kann es nicht auch ein Kombination beider Phänomene sein ?

Die vertikalen Muster entstehen bei der Objektivkorrektur, kann ich mir jedenfalls gut vorstellen. Aber wodurch entstehen die Ringe in der unteren Bildhälfte?

Ausschnitte aus Deinen Bildern oben :
Gelbkanal
001.jpg
Schwarzkanal
002.jpg

Aus dem ersten Farbbild entstammen folgende Ausschnitte :

rot.jpg
grün.jpg
blau.jpg

und entsättigt
entsättigt.jpg

Da ich bei meinem 18-200 OS an der SD14 einen ähnlichen Effekt ohne Adobe-Software Einsatz hatte, seltsame Kreise in einem Kornfeld die in der Realität nicht da waren, schloss ich auf das OS bei schwachem Akku.

Bei mir waren es die letzten beiden Aufnahmen, die der Akku hergab.
Bei den weiteren Aufnahmen nach dem Akkuwechsel trat der Effekt nicht mehr auf.

Könnte also durchaus sein, dass hier beide Effekte zusammen treffen und so die durchaus interessante Musterung entsteht.
 
  • Komisches Phänomen... in CS 5.1 Beitrag #29
Hallo Browny,

habe das mal heute nochmal mit einem Bild, das ich noch auf dem Computer hatte, probiert. Das war allerdings eine Weitwinkelaufnahme.
Alles wurde auf Standardeinstellungen belassen.

Dort konnte ich dann deutlich sehen wie die einzelnen Bereiche verschoben wurden, um eine für Weitwinkel typische Tonnenförmige Verzeichnung zu beseitigen. Die Ecken wurden nach aussen verschoben, die Mitten der Bildkanten nach innen, Bildteile am Rand verschwanden.
Bei der Kissenförmigen Verzeichnung einer Teleaufnahme ist es dann genau umgekehrt.
Wo Bildteile dann fehlen würden, muss interpoliert werden. Das kann aber nicht an gedachten Linien entlang passieren, sondern muss Pixelweise geschehen. An einer Stelle werden Pixel ineinander geschoben, an einer anderen auseinander gezogen. Das würde dann die Entstehung des Rasters, der Kreise erklären.

Den Verdacht, dass der Algorithmus den PS verwendet nicht ganz zum Foveon passt, hatte ich ja schon ausgesprochen. Warum es aber ohne Automatik, und im RAW-Modus funktioniert?:confused: Ich weiß es (noch) nicht.
 
  • Komisches Phänomen... in CS 5.1 Beitrag #30
Wenn Du in Camera RAW Bilder importiert hast dann bleiben die Einstellungen "gemerkt" wenn Du erneut RAW Bilder dieser Kombination einliest. Unter den Reitern in ACR sollte sich zumindest der Automatismus finden und abstellen lassen.
 
  • Komisches Phänomen... in CS 5.1 Beitrag #31
Hast Du das mit der Adobe eigenen Linsenkorrektur probiert oder hast Du das PT-Lens Plugin installiert ?

Mit PT-Lens habe ich noch keine Auffälligkeiten festgestellt. Die Adobe Routine nutze ich gar nicht. Was passiert in DX Optics, falls Du´s hast ?

Eigentlich sollten solche Effekte nicht auftreten egal ob Bayer oder Foveon TIFF. Würde das im RAW-Konverter passieren könnte ich mir das noch erklären, aber mit entwickelten Daten ?

Könnte natürlich an der hohen Auflösung liegen (Datenlimit und daraus resultierende Rundungsfehler). Dann müsste es aber z.B. bei Bildern aus der SD1/M, D800 oder D800e auch auftreten.

Andererseits kann es auch in der LZW Komprimierung bzw. in Adobe´s TIFF Format selbst liegen und nur bei bestimmten Bildinhalten auftreten.
 
  • Komisches Phänomen... in CS 5.1 Beitrag #32
@ Browny

Zu deiner früheren Anfrage:
Naürlich können auch noch andere Faktoren eine Rolle spielen. Da stimme ich Dir zu, nur am schwachen Akku lag es damals nicht. Der war frisch geladen, und hatte gerade mal 40 Aufnahmen hinter sich. Meine 2. SD15 hat sich, im Gegensatz zur ersten, als echtes Stromsparwunder erwiesen.
Zur zweiten Frage:
Das PT-Lens Plugin hab ich nicht installiert. Ich kann es also nicht beurteilen.


@ fotom

Ich sagte doch bereits, dass ich nun jeden Automatismus meide. Wenn ein Bild zum zweiten mal bearbeitet wird, lösche ich zuvor die vorhandenen *.XMP`s. Das sollte doch reichen. Warum einige Anwendungen trotzdem wieder in den Grundeinstellungen, =Automatik starten,--- frag mich nicht.


Ich habe meinen Workflow eben dahin geändert, dass das genannte Phänomen nicht mehr auftritt. Eine Eigenheit ist auch, dass ich meine Bilder meist heller entwickle als andere Forenmitglieder. Nach den Spitzlichtern, muss es ganz schnell auf 4% gehen. Bei den Tiefen bevorzuge ich nur an ganz wenigen Stellen 100%, sonst muss bei 95% Schluss sein. Durchzeichnung in allen Tonwerten. Wer meine Vorgeschichte kennt, weiß warum.
Darum bearbeite ich einige Bilder auch noch am Tag der Session, da sind die Eindrücke noch ganz frisch. Der Rest folgt später.
Gewiss eine Eigenheit, aber so ist es.
Denke nicht, dass es daran liegen könnte.


Browny, mach mich bitte mal schlauer in Sachen PT-Lens Plugin. Danke.

Gruß
Bert
 
  • Komisches Phänomen... in CS 5.1 Beitrag #34
Also :pT-lens kann ich nur empfehlen ....
 
  • Komisches Phänomen... in CS 5.1 Beitrag #35
Hi Photon,

ich bin auch soweit wie möglich bemüht, Automatismen zu meiden. Photoshop überrascht mich aber in dieser Hinsicht immer wieder.

Also, nichts für Ungut und viel Erfolg bei der Fehlersuche.

Ich bin raus.
 
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