irrelevant ist es mitnichten.....
wenn man wirklich bildqualität will, ist es auch heute noch wichtig zu wissen, welchen sensor (ich lass die optiken mal jetzt außen vor) ich dazu benutze. ein ccd hat andere möglichkeiten als ein cmos und ein foveon ist eben auch wieder anders.
die sd1 ist für sigma die chance wieder breitbandig mitzuspielen.
Nö!
Ich bin einer, der wirklich Bildqualität will. Die kriege ich mit SIGMA sowieso ... weil ich da wirklich mit umgehen kann ... aber inzwischen mit CANON auch ... war viel einfacher mit diesem System umgehen zu lernen.
Wenn das, was Du da oben schreibst wirklich stimmt ... dann müsstest Du in der Lage sein, ein Bild durch Betrachtung einem Kamerasystem /Bildsensor zuordnen zu können. Das kann ich nicht zuverlässig und ich befürchte ... Du kannst es auch nicht.
Die wirklichen Unterschiede liegen in Wirklichkeit VOR dem fertigen Bild.
So ein SIGMA X3F RAW hat ein erheblich größeres Ausarbeitungspotential (wenn es z.B. um wirklich schwierige Lichtverhältnisse geht). Auch die nutzbare Eingangsdynamik ist IMHO merklich umfangreicher als bei der Konkurrenz. Nutzbar ..... man muss es können ... und das geht nicht von jetzt auf gleich ... dafür braucht es Zeit UND GEDULD ... die nur wenige aufbringen.
Ein weiterer Vorteil einer SD liegt in der unvergleichlich unproblematischen Durchzeichnung der Spitzenlicher, den alle anderen IMHO so nicht hinbringen. Auch diesen Vorteil kann nur derjenige nutzen, der das aus den RAWs auch "herauszukitzeln" in der Lage ist.
GENAU DIESE PUNKTE reklamieren alle wirklichen SIGMA-Kenner, nachdem sie eist meinten, das komplette System wechseln zu müssen .... genau diese Qualitäten gibt's woanders eben wirklich nicht für Geld zu kaufen.
Ansonsten ... WIRKLICH EHRLICH!
Die anderen sind in allen anderen Punkten wirklich besser.:ausrufezeichen::ausrufezeichen:
Eine SIGMA SD war, ist und wird wohl auch eine veraltete Kamera bleiben. Da wird Technik verbaut, die Jahre her ist. Da gibt's nichts zu diskutieren.
Frage aber .... Braucht ihr das wirklich?
Ich bin mir inzwischen klar darüber, dass ich nicht mehr alles mitmachen will und kann. Inzwischen brauche ich auch einen Moment, um mich auf eine meiner nicht wenigen Kameras umzustellen .... auch wenn ich die im Grunde alle sehr gut kenne.... ich bin nicht mehr ganz jung.
Für mich gilt inzwischen ... je langsamer ich arbeite, desto besser meine Resultate ... die Spontanphotographie sollen andere machen!
Je weniger Kameratechnik ich einsetze, desto präziser werden meine Bildergebnisse.
Fazit: Ich bleibe dabei .... die Kamera ist (fast) egal! Ihr wisst, was ich meine .... ich kann mit keiner Kompaktkamera glücklich werden ... auch mit keiner Bridge .... muss schon was "Anständiges" sein. Die Marke..... auch fast egal ... für mich fällt persönlich nur NIKON deswegen raus, weil ich da meine M42-Sachen nicht nutzen könnte. Ansonsten ist NIKON auch absolut in Ordnung. Was "Anständiges" ist inzwischen neu relativ erschwinglich und gebraucht für jeden erreichbar, der zwar "arm" ist, aber bereit ist, dafür auf ein "angemessenes" Handy oder einen unnötigen Fernsehapparat zu verzichten.
SIGMA SD 14:
Grüße und schöne Photos
Klaus
P.S. Dass SIGMA Kameras Zukunft haben, halte ich deswegen für sehr wahrscheinlich, weil SIGMA insgesamt ein wirtschaftlich sehr erfolgreiches Unternehmen ist und weil sie das Foveon Projekt (auch wenn immer noch nebenbei) als Imageprojekt beobachtbar engagiert verfolgen.
Inzwischen gibt's eine stabile Fangemeinde ... nicht zuletzt auch einige zahlungskräftige Leute, die sich die Kameras gerne auch zu Markteinführungspreisen gönnen ... ohne den Hass zu entwickeln, wenn die Preise dann schnell fallen.