1957Exakta
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Bonsoir Messieurs-Dames
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Klaus hat mich angeregt, hier meine Apparatur vorzustellen, mit der ich Filme in Rotation entwickle.
Alles begann bei mir damit, daß ich einzelne Schwarzweiß-Diafilme im Jobo-1510-Tank entwickeln wollte: Die Dose sollte gedreht werden. Anfangs habe ich das buchstäblich mit der Dose in der Hand getan. Irgendwann allerdings (nach 20 plus x Filmen) bekommt man da Probleme mit den Handgelenken
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Das Herumlesen in diversen Foren und der Anblick einer kommerziell angebotenen Vorrichtung hatten mich auf die Idee gebracht. Es ist kein Witz - auch wenn es so aussieht:

Man braucht also nicht mehr als

Zur Abrundung noch die Form, die ich momentan vorwiegend nutze: mit dem Jobo-1510-Tank:

Hier läuft die Dose nicht ganz so stabil wie oben die große Plastimat-Dose - aber es geht.
Beim Zusammenschrauben muß man darauf achten, daß die Rollen richtig plaziert sind, damit die Dose "gerade" läuft. Sie braucht mindestens drei Rollen, die natürlich so weit wie möglich auseinander liegen sollten. Auf dem Bild oben kann man sehen, daß man sie u.a. der Form des kleinen Jobo-Tanks anpassen mußte.
Ich habe da etwas herumprobiert mit Dose und Rollen, Bohrlöcher markiert und dann gebohrt.
Gedreht wird natürlich mit der Hand - etwa 40 U/min.
Brauchbar ist die Sache selbstverständlich nur, wenn die Temperaturkonstanz gewährleistet ist.
Bislang habe ich ca. ein Dutzend Diafilme entwickelt - soweit alles prima.
Michael
Klaus hat mich angeregt, hier meine Apparatur vorzustellen, mit der ich Filme in Rotation entwickle.
Alles begann bei mir damit, daß ich einzelne Schwarzweiß-Diafilme im Jobo-1510-Tank entwickeln wollte: Die Dose sollte gedreht werden. Anfangs habe ich das buchstäblich mit der Dose in der Hand getan. Irgendwann allerdings (nach 20 plus x Filmen) bekommt man da Probleme mit den Handgelenken
Das Herumlesen in diversen Foren und der Anblick einer kommerziell angebotenen Vorrichtung hatten mich auf die Idee gebracht. Es ist kein Witz - auch wenn es so aussieht:

Man braucht also nicht mehr als
- eine halbwegs stabile Holzplatte (kam bei mir aus der Bastelkramkiste)
- und mindestens drei ganz normale Rollen aus dem Baumarkt, wie man sie unter Schränke o.ä. schrauben kann. Kosteten mich irgendwas um die 4 bis 5,- € pro Stück.

Zur Abrundung noch die Form, die ich momentan vorwiegend nutze: mit dem Jobo-1510-Tank:

Hier läuft die Dose nicht ganz so stabil wie oben die große Plastimat-Dose - aber es geht.
Beim Zusammenschrauben muß man darauf achten, daß die Rollen richtig plaziert sind, damit die Dose "gerade" läuft. Sie braucht mindestens drei Rollen, die natürlich so weit wie möglich auseinander liegen sollten. Auf dem Bild oben kann man sehen, daß man sie u.a. der Form des kleinen Jobo-Tanks anpassen mußte.
Ich habe da etwas herumprobiert mit Dose und Rollen, Bohrlöcher markiert und dann gebohrt.
Gedreht wird natürlich mit der Hand - etwa 40 U/min.
Brauchbar ist die Sache selbstverständlich nur, wenn die Temperaturkonstanz gewährleistet ist.
Bislang habe ich ca. ein Dutzend Diafilme entwickelt - soweit alles prima.
Michael



