Eine solche "Fachkamera" (ich verstehe übrigens den Begriff "analog" nicht) bot die hochwichtige Möglichkeit, aufgrund ihrer Verstellmöglichkeiten z.B. Architekturaufnahmen direkt bei der Aufnahme zu entzerren ... (stürzende Linien also parallel auszurichten). Die Objektive haben einen enorm großen Ausleuchtungskreis, der weit über die diaginale des Planfilmmaterials hinausging. Üblicherweise waren die eingesetzten Objektive dabei sehr lichtschwach, was aber bei den meist statischen Motiven und der ausschließlichen Verwendung von Dreibeinstativen keine besondere Rolle gespielt hat, bzw. spielt.
Grüße
Klaus
P.S. der Begriff "analoge" Kamera soll wohl den Gegenpol zur modernen "digitalen" Kamera setzen?! Dennoch ist das IMHO ziemlicher Unfug ...
Analog heißt übersetzt "entsprechend/ ähnlich / gleichartig" ... ich weiß ja nicht, wo da der Sinn liegen soll. "Konventionelle" Kamera würde IMHO viel besser passen.