Ich denke mal, der große Vorteil von Digitalfotographie ist, man kommt auch als Amateu unmittelbar an die Rohdaten heran, während man bei Analogfotos meist nur auf Scans zurückgreifen kann, die dem JGP ooc entsprechen. Mit den Rohdaten können nur die wenigen arbeiten, die ein eigenes Heimlabor haben.
Ich bin ja nun aus der "digitalen Generation", meine Erlebnisse mit Fotos sind folgendermaßen: Meine Eltern hatten noch analoge Spiegelreflexkameras mit wirklich guten Ergebnissen, ich hatte kurz eine analoge Kompaktkamera, mit der ich nicht besonders gute Bilder hinbekommen habe.
Die ersten Digiknipsen waren richtig schlecht, wenn man bei über der Hälfte der Fotos ungefähr erkennen konnte, was gemeint war, war das schon gut, feine Details waren da nicht zu sehen. Die Entwicklung schritt aber rasch voran, sodass die besseren Digikams zumindest bessere Fotos erzeugten als meine Kompaktkamera.
Besser als die alten Spiegelreflexkameras waren dann aber erst die digitalen Spiegelreflexkameras.
Analog hat auch für mich noch seinen Reiz, aber nur zum Angucken, weil das alles noch selber zu lernen, nachdem ich ja nur Digital kenne, ist mir zu umständlich.
