Allerdings benötigt man drei Farbpixel zum Erzeugen von genau einem farbgenauen Pixels. Dadurch ergibt sich ja letzten Endes die reduzierte Pixelauflösung des Foveon Sensors. Sigma hätte sich ins eigene Bein geschossen wenn sie offensiv mit dieser Information während der Zeit des Pixelwahns hausieren gegangen wären. Leider hat genau das die Fachpresse getan und immer wieder die resultierende geringe totale Auflösung angeprangert. Für den unbedarften Endkunden, der sich an Datenblättern entlang hangelt und nicht das fertige Ergebnis bewertet, war das sicher Grund genug, sich eine andere Kamera mit mehr Auflösung zuzulegen. Insbesondere, wenn die sich dann preislich im selben Rahmen bewegt hat.
Wenn ich den Aufbau des Foveon Sensors allerdings richtig verstehe verteilen sich die 46 MP auf drei Schichten direkt übereinander, so dass die effektive Pixelgrösse der eines 15 MP Sensors entspricht. Ein durchaus guter Ausgangspunkt, um seitens der erzielbaren ISO- Werte ein Pfund drauf legen zu können im Vergleich zum Vorgänger. Wobei ich mir sicher bin, dass die nachgeschaltete Elektronik eine grössere Auswirkung darauf haben wird als die technischen Vorraussetzungen in der Kamera und dem Sensor.